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IndyCar Phoenix: Wiederholungstäter Castroneves auf Pole

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Er bleibt der "Speed King" auf dem Phoenix International Raceway: Helio Castroneves hat auch bei der zweiten Auflage der Wiederaufnahme der IndyCar-Rennen in Phoenix die Pole-Position herausgefahren. Der Penske-Pilot absolvierte im Einzelzeitfahren die zwei Runden im 1-Meilen-Trioval mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 194,905 Meilen pro Stunde (313,669 km/h) und stellte damit einen neuen Rekord auf. Er nutzte die überlegene Aerodynamik des Chevrolet-Pakets konsequent aus.

Mit seiner 49. Pole-Position hat der Brasilianer die Marke von Bobby Unser eingestellt und steht nun kurz vor einem Jubiläum. "Ich kann euch sagen, das war toll!", strahlt der 41-jährige, der sich gerne selbst als den "alten Mann" der IndyCar-Serie bezeichnet (wobei Tony Kanaan ihn im Alter noch überragt). Er hatte wieder einen Kniff parat und fuhr mit weniger Abtrieb als seine Penske-Teamkollegen, was ihm den entscheidenden Vorteil einbrachte. Die richtige Downforce-Wahl war das bestimmende Thema des Abends.

"Meine Teamkollegen sind die härtesten Jungs, die man sich vorstellen kann", so Castroneves weiter. "Aber ich bin froh, dass Startnummer 3 diesmal die Oberhand behalten hat." Es ist seine zweite Pole der Saison nach Long Beach. Wenig überraschend folgen ihm weitere Chevrolets: Will Power (Penske) brachte es in 194.017 mph auf Rang zwei. Er musste bereits als zweiter Fahrer auf die Piste und haderte deshalb noch mit Sand, der zwischen Freiem Training und Qualifying auf die Strecke geweht wurde. "Deshalb war ich in der ersten Runde noch etwas unsicher", erzählt der Meister von 2014, der trotzdem in die erste Reihe kam.

13 Hondas in der Chevrolet-Zange

J.R. Hildebrand untermauerte seinen Ruf als Ovalspezialist und stellte seinen Carpenter-Chevrolet beim Comeback auf die dritte Position. Er bestätigte damit die gute Form des Carpenter-Teams von den Februar-Testfahrten in Phoenix. Damit ließ er die Penske-Piloten Josef Newgarden (193,676 mph), der im Freien Training vor dem Qualifying Schnellster war, und Simon Pagenaud (193,414) hinter sich.

Als bester Honda-Pilot startet Tony Kanaan (Ganassi; 192,539) mit deutlichem Abstand von der sechsten Position ins Rennen , gefolgt vom Michail Aljoschin (Schmidt/Peterson; 192.327), Vorjahressieger Scott Dixon (Ganassi; 192.050), Marco Andretti (Andretti; 191.387) und Sebastien Bourdais (Coyne; 191.349). Die Ergebnisliste erinnert an einen riesigen Burger, in dem die Chevrolet-Piloten (vier an der Spitze und drei auf den letzten drei Plätzen) die gesamte Honda-Meute in die Zange nehmen.

Teil der unteren Brötchenhälfte ist Ed Carpenter, der für das einzige kleinere Drama des Tages sorgte: Der Teamchef des Carpenter-Teams musste mit ansehen, wie seine Mechaniker den Chevrolet zwischen Training und Qualifying komplett auseinandernahmen, um den Tank zu tauschen. Das Auto wurde fertig, doch Carpenter gelang nicht mehr als der letzte Startplatz.

Am Samstag steht bereits das Rennen in die Nacht hinein auf dem Programm, das für Mitteleuropäer zu unchristlichen 3 Uhr Nachts startet. Zuvor gibt es noch ein abschließendes Training.

© Motorsport-Total.com


* * * * 29 April 2017 | 9:20 am * * * *

Gal scheitert am Cut - Masson verbessert

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Caroline Masson und Sandra Gal bleiben beim US-Turnier im texanischen Irvine weiter hinter den Erwartungen zurück.

Während Gal nach einer 70 auf der zweiten Runde mit insgesamt 147 Schlägen am Cut scheiterte, verbesserte sich Masson auf dem 71er-Kurs mit einer Par-Runde und 144 Schlägen um neun Plätze auf Rang 61.

In Führung liegt die Japanerin Haru Nomura (133) vor Ariya Jutanugarn aus Thailand (134).


* * * * 29 April 2017 | 9:15 am * * * *

Cejka und Kjeldsen glänzen in Avondale

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Alex Cejka hat mit seinem dänischen Partner Sören Kjeldsen beim US-Turnier für Zweier-Teams in Avondale/Louisiana eine starke zweite Runde gespielt.

Bei der mit 7,1 Millionen Dollar dotierten Veranstaltung blieb das Duo am zweiten Tag auf dem Par-72-Kurs zehn Schläge unter dem Platzstandard. Mit insgesamt 132 Schlägen kletterte das Gespann um 14 Ränge auf Platz fünf.

In Führung liegen der Schwede Jonas Blixt und Cameron Smith aus Australien (129) vor dem US-Team Patrick Reed/Parick Cantlay (130). Überraschend am Cut scheiterten die Toppaarungen Justin Rose/Henrik Stenson (England/Schweden) und Jason Day/Rickie Fowler (Australien/USA).


* * * * 29 April 2017 | 9:07 am * * * *

WADA setzt Madrid-Labor wieder ein

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Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat das Kontrolllabor in Madrid fast ein Jahr nach dessen Suspendierung wiedereingesetzt.

"Die WADA bestätigt, dass die Zulassung des Labors in Madrid aufgrund der Rückkehr der spanischen Anti-Doping-Agenturen zur Regelkonformität wiedereingesetzt wurde", sagte WADA-Generaldirektor Olivier Niggli in einem Statement: "In Anbetracht der besonderen Umstände der Sperre ist die WADA zuversichtlich, dass das Labor die Arbeit den hohen Standards entsprechend fortführen wird."  

Das Labor war am 6. Juni des Vorjahres gesperrt worden, da Spanien laut Einschätzung der WADA nicht mit deren Anti-Doping-Kodex übereingestimmt hatte. Die Entscheidung der WADA lag in Spaniens zögerlichen Bemühungen begründet, die eigenen Gesetze mit dem im Jahre 2015 verabschiedeten und strikteren Kodex in Einklang zu bringen.

Der Grund für die Verzögerungen soll die damalige politische Blockade gewesen sein, im Zuge derer Spanien von Dezember 2015 bis Oktober 2016 ohne Regierung gewesen war.


* * * * 29 April 2017 | 8:40 am * * * *

NBA-Playoffs: Das ist der Weg zum Titel

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Ab dem 15. April starten die NBA-Saison 2016/17 in die Playoffs. Welches Team kann sich in den Serien durchsetzen und wer stürmt am Ende zur Meisterschaft?

SPORT1 überträgt bis zu vier Spiele der NBA-Playoffs pro Woche LIVE im TV auf SPORT1 US.Insgesamt werden bis zu 30 Partien bis zu den Finals gezeigt. Zudem präsentiert SPORT1 US alle Partien der Finalserie LIVE. Auch DAZN zeigt die Playoffs LIVE.

+++ Modus, Favorit und Teilnehmer +++

Alle Serien werden im Modus "Best of seven" ausgetragen. Mit Dennis Schröder (Atlanta Hawks) und Paul Zipser (Chicago Bulls) haben es auch zwei Deutsche in die K.o.-Runde geschafft. Das Duo scheiterte allerdings in Runde eins.

Titelverteidiger sind die Cleveland Cavaliers um Superstar LeBron James. Die Golden State Warriors gehen als bestes Team der Regular Season als Topfavorit in die Playoffs.

+++ Nächste Live-Übertragung auf SPORT1 US +++

SPORT1 überträgt in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein Spiel der Conference Semifinals LIVE im TV auf SPORT1 US.

(Alle Ansetzungen der Conference Finals hier im Spielplan der NBA)

Die NBA-Playoffs im Überblick:

1. RUNDE:

Eastern Conference:

Boston Celtics (1) - Chicago Bulls (8)
Endtand: 4:2
Spiel 1: Boston Celtics - Chicago Bulls 102:106 (48:46)
Spiel 2: Boston Celtics - Chicago Bulls 97:111 (46:54)
Spiel 3: Chicago Bulls - Boston Celtics 87:104 (41:44)
Spiel 4: Chicago Bulls - Boston Celtics 95:104 (46:57)
Spiel 5: Boston Celtics - Chicago Bulls 108:97 (52:50)
Spiel 6: Chicago Bulls - Boston Celtics 83:105 (41:54)

Cleveland Cavaliers (2) - Indiana Pacers (7)
Endstand: 4:0
Spiel 1:Cleveland Cavaliers - Indiana Pacers 109:108 (66:59)
Spiel 2:Cleveland Cavaliers - Indiana Pacers 117:111 (63:58)
Spiel 3: Indiana Pacers - Cleveland Cavaliers 114:119 (74:49)
Spiel 4: Indiana Pacers - Cleveland Cavaliers 102:106 (52:58)

Toronto Raptors (3) - Milwaukee Bucks (6)
Endstand: 4:2
Spiel 1: Toronto Raptors - Milwaukee Bucks87:97 (51:46)
Spiel 2:Toronto Raptors - Milwaukee Bucks 106:100(55:52)
Spiel 3:Milwaukee Bucks - Toronto Raptors 104:77 (57:30)
Spiel 4: Milwaukee Bucks - Toronto Raptors 76:87 (41:41)
Spiel 5:Toronto Raptors - Milwaukee Bucks 118:93 (57:48)
Spiel 6: Milwaukee Bucks - Toronto Raptors 89:92 (38:51)

Washington Wizards (4) - Atlanta Hawks (5)
Endstand: 4:2
Spiel 1:Washington Wizards - Atlanta Hawks 114:107 (45:48)
Spiel 2:Washington Wizards - Atlanta Hawks 109:101 (51:43)
Spiel 3:Atlanta Hawks - Washington Wizards 116:98 (64:46)
Spiel 4: Atlanta Hawks - Washington Wizards 111:101 (59:50)
Spiel 5:Washington Wizards - Atlanta Hawks 103:99 (50:49)
Spiel 6: Atlanta Hawks - Washington Wizards 99:115 (46:65)

Western Conference:
Golden State Warriors (1) - Portland Trail Blazers (8)
Endstand: 4:0
Spiel 1:Golden State Warriors - Portland Trail Blazers 121:109 (56:56)
Spiel 2: Golden State Warriors - Portland Trail Blazers 110:81 (55:46)
Spiel 3: Portland Trail Blazers - Golden State Warriors 113:119 (67:54)
Spiel 4: Portland Trail Blazers - Golden State Warriors 102:128 (48:72)

San Antonio Spurs (2) - Memphis Grizzlies (7)
Endstand: 4:2
Spiel 1:San Antonio Spurs - Memphis Grizzlies 111:82 (52:49)
Spiel 2:San Antonio Spurs - Memphis Grizzlies 96:82 (56:37)
Spiel 3:Memphis Grizzlies - San Antonio Spurs 105:94 (50:46)
Spiel 4: Memphis Grizzlies - San Antonio Spurs 110:108 n.V. (55:51, 96:96)
Spiel 5:San Antonio Spurs - Memphis Grizzlies 116:103 (55:49)
Spiel 6: Memphis Grizzlies - San Antonio Spurs96:103 (50:45)

Houston Rockets (3) - Oklahoma City Thunder (6)
Endstand: 4:1
Spiel 1:Houston Rockets - Oklahoma City Thunder 118:87 (59:54)
Spiel 2:Houston Rockets - Oklahoma City Thunder 115:111 (62:68)
Spiel 3:Oklahoma City Thunder - Houston Rockets 115:113 (65:58)
Spiel 4: Oklahoma City Thunder - Houston Rockets109:113 (58:54)
Spiel 5: Houston Rockets - Oklahoma City Thunder 105:99 (51:44)

Los Angeles Clippers (4) - Utah Jazz (5)
Stand: 3:3
Spiel 1: Los Angeles Clippers - Utah Jazz95:97 (52:52)
Spiel 2: Los Angeles Clippers - Utah Jazz 99:91(51:42)
Spiel 3: Utah Jazz - Los Angeles Clippers 106:111 (58:49)
Spiel 4:Utah Jazz - Los Angeles Clippers 105:98 (55:52)
Spiel 5: Los Angeles Clippers - Utah Jazz 92:96 (43:46)
Spiel 6: Utah Jazz - Los Angeles Clippers 93:98 (45:47)

Spiel 7: Los Angeles Clippers - Utah Jazz (30. April)

CONFERENCE HALBFINALS:

Eastern Conference:

Boston Celtics - Washington Wizards

Cleveland Cavaliers - Toronto Raptors

Western Conference:

Golden State Warriors - Sieger Spiel 4

San Antonio Spurs - Houston Rockets

CONFERENCE FINALS:

Eastern Conference:

Sieger Halbfinale 1 - Sieger Halbfinale 2

Western Conference:

Sieger Halbfinale 1 - Sieger Halbfinale 2

FINALE (alle Spiele LIVE im TV auf SPORT1 US):

Sieger Eastern Conference - Sieger Western Conference


* * * * 29 April 2017 | 8:38 am * * * *

Evans setzt sich in Argentinien an die Spitze

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Der Brite Elfyn Evans (Ford) hat bei der Rallye Argentinien nach dem zweiten Tag die Führung übernommen. Am Freitag setzte der 28-jährige Waliser bei sechs der acht Wertungsprüfungen die beste Zeit und liegt mit 55,7 Sekunden Vorsprung vor Mads Ostberg (Norwegen/Ford).

Dritter ist der Belgier Thierry Neuville (Hyundai) mit fünf Sekunden Rückstand auf Ostberg. "Die Frage ist, ob wir das Tempo beibehalten können", sagte Evans.

Titelverteidiger und Evans Markenkollege Sebastien Ogier (Frankreich) kam am zweiten Tag des fünften Saisonrennens trotz eines Schadens auf dem achten Teilstück auf Gesamtrang vier. Vor den sechs Prüfungen am Samstag liegt er 1:06,7 Minuten hinter Evans. "Es war ein guter Tag. Wir können als Team zufrieden sein und das Rennen ist noch lang", sagte Ogier.

Die Rallye Argentinien endet mit drei weiteren Wertungsprüfungen am Sonntag. In der WM-Wertung führt derzeit Ogier mit 88 Punkten vor dem finnischen Toyota-Piloten Jari-Matti Latvala (75) und Neuville (54).


* * * * 29 April 2017 | 8:34 am * * * *

Blitztor bringt Draisaitls Oilers das Halbfinale näher

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Die Edmonton Oilers um Nationalspieler Leon Draisaitl geben sich im Rennen um das Playoff-Halbfinale der NHL weiter keine Blöße. Im zweiten Spiel der zweiten Playoff-Runde besiegten die Kanadier die Anaheim Ducks um Draisaitls Nationalmannschaftskollegen Korbinian Holzer mit 2:1 und führen in der Best-of-Seven-Serie nun mit 2:0.

Sollten die Oilers am Montag (1.00 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US) zuhause auch das dritte Spiel gewinnen, hätten sie am Donnerstag (4.00 Uhr MESZ) ihren ersten Matchball. (So steht es in den NHL-Playoffs)

Hatte er in Spiel eins noch mit einem Tor und drei Assists überzeugt, blieb Draisaitl im zweiten Duell mit Anaheim in 19:58 Minuten Spielzeit blass. Auch Ducks-Verteidiger Holzer hatte in seinen 8:07 Minuten auf dem Eis wenig Gelegenheit zu glänzen.

Der Slowake Andrej Sekera (2.) brachte Edmonton in Führung, ehe US-Flügelspieler Patrick Maroon (27.) erhöhte. Den Anschlusstreffer für die Gastgeber erzielte Jakob Silverberg (36.).

Nationalmannschaft muss warten 

Der Erfolg der Oilers schmälert derweil die Hoffnungen von Bundestrainer Marco Sturm, Draisaitl bei der am kommenden Freitag beginnenden Heim-WM in Köln (LIVE im TV auf SPORT1) schnellstmöglich einsetzen zu können. Den Auftakt gegen die USA wird Draisaitl in jedem Fall verpassen, an eben jenem Tag fände ein mögliches fünftes Spiel gegen Anaheim statt.

Ginge das Duell sogar über die maximale Länge von sieben Spielen, wäre am 10. Mai Schluss. Draisaitl könnte Sturm somit spätestens am 13. Mai zum wichtigen Gruppenspiel gegen Italien zur Verfügung stehen, drei Tage später folgt der Vorrundenabschluss gegen Lettland.

Sollte Draisaitl mit den Oilers das Halbfinale erreichen, könnte Anaheim-Verteidiger Korbinian Holzer die DEB-Auswahl verstärken.


* * * * 29 April 2017 | 8:26 am * * * *

Fans wüten nach Bulls-Demütigung

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Die Boston Celtics haben in der Erstrundenserie der NBA-Playoffs gegen die Chicago Bulls das Comeback perfekt gemacht (Ergebnisse und Spielplan).

Nach dem 0:2-Serienrückstand entschieden die Celtics durch die 105:83-Demütigung in Spiel sechs die Serie mit 4:2 für sich. Zwischenzeitlich lag Boston mit 31 Zählern vorne, ehe Chicago mit Paul Zipser noch etwas Ergebniskorrektur betrieb (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US).

Avery Bradley war mit 23 Punkten bester Werfer der Gäste, Superstar Isaiah Thomas erzielte einen Tag vor der Beerdigung seiner Schwester zwölf Punkte.

Jimmy Butler erzielte ebenfalls 23 Zähler für die Bulls, Dwyane Wade enttäuschte mit zwei Pünktchen und mehreren defensiven Aussetzern komplett. Zipser kam in 28 Minuten auf sieben Punkte und fünf Rebounds.

Alle Highlights aus der NBA gibt es ab sofort wöchentlich in "Fastbreak - Dein NBA Week Pass". Das einzige NBA-Magazin im deutschen Fernsehen

Die Fans der Gastgeber äußerten ihren Unmut gegen Trainer Fred Hoiberg klar und deutlich. "Fire Hoiberg" riefen die Zuschauer in den Schlussminuten.

Boston trifft im Conference Halbfinale auf die Washington Wizards, die Dennis Schröder und die Atlanta Hawks eliminierten.


* * * * 29 April 2017 | 8:12 am * * * *

Tag der Wahrheit für Klitschko

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Für Wladimir Klitschko ist der Tag der Wahrheit gekommen. Am Samstag steigt er beim Mega-Fight gegen Anthony Joshua im Londoner Wembley-Stadion in den Ring und will mit einem Sieg das Ende seiner Ära abwenden. (SPORT1 hat den Kampf im LIVETICKER)

"Ich werde gewinnen. Ob mit K.o., wird sich im Laufe des Kampfes zeigen", rief Lokalmatador Joshua beim Wiegen am Freitag den 1200 Fans in der Arena neben dem Wembley-Stadion entgegen. Ex-Champion Lennox Lewis sagte: "Wird es ein kurzer Kampf, siegt Joshua. Wird es ein langer Kampf, siegt Wladimir."

"Leichtgewicht" Klitschko

Etwas überraschend geht Joshua mit deutlich mehr Gewicht in den Kampf. Der britische IBF-Champion brachte es auf 113,4 kg - so schwer war der Shooting-Star noch bei keinem seiner Profi-Kämpfe.

Klitschko indes kam auf 109,1 kg und war damit auch leichter als im November 2015 (111,5 kg) bei seiner WM-Pleite gegen Tyson Fury. Das darf auch als Hinweis auf sein intensives Trainings gewertet werden.

Kampfansage auf beiden Seiten

Klitschko will vor der Riesenkulisse das Ende seiner Ära abwenden. "Ich will nicht nur gewinnen, ich will auch groß gewinnen", sagte der Ukrainer.

Er gibt sich vor seinem 69. Kampf selbstbewusst: "Der Druck liegt bei Joshua. Er muss den alten Mann besiegen, das könnte für ihn aber ein schmerzhafter Abend werden. Joshua ist ein Puncher. Ich bin ein Boxer, der auch punchen kann. Er hat einen harten Schlag, doch was Technik und Taktik angeht, sehe ich Defizite."

Auch Joshua legte seinen übergroßen Respekt vor Klitschko zumindest kurzzeitig ab: "Für mich hatte Wladimir seine beste Zeit 2005. Ich werde gewinnen, das ist keine Raketenwissenschaft, es ist einfach nur der Kampf."

Sieg oder Karriereende für Klitschko?

Klitschko hat 17 Monate nicht geboxt, wirkte in seinen letzten Kämpfen wenig aggressiv. "Wenn er am Samstag wieder verliert, dann sollte er Schluss machen", sagte Ex-Weltmeister und Trainer Sven Ottke. Den großen Altersunterschied brachte "Dr. Steelhammer" selbst auf den Punkt. "Anthony Joshua ist 27 Jahre alt. Genauso lange boxe ich schon."

Im Falle eines Sieges hätte es der Altmeister noch einmal allen gezeigt und dem aufstrebenden Joshua in seiner Heimat eine empfindliche Niederlage beigebracht. Klitschko wäre zum dritten Mal in seiner Karriere Schwergewichts-Weltmeister, das schafften vor ihm nur die Größten seiner Zunft wie Muhammad Ali, Evander Holyfield, Lennox Lewis und sein Bruder Vitali.


* * * * 29 April 2017 | 8:00 am * * * *

NFL-Draft: Historische Zahlen und Hilfe für Newton

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In der zweiten Runde des NFL-Draft 2017 hat es einen historischen Run auf die Defensive Backs gegeben.

Insgesamt elf Safeties oder Cornerbacks wurden in der zweiten Runde gezogen, nimmt man Runde eins, die in der Nacht zu Freitag stattgefunden hatte, hinzu, waren es sogar 19. Die vorherige Rekordzahl lag bei 16 aus den Jahren 2005 und 2006.

Nach drei Runden hatten bereits 29 Defensive Backs und insgesamt 63 Defensivspieler ein neues Team gefunden - ebenfalls eine Bestmarke.

Die Green Bay Packers hatten mit Cornerback Kevin King den Anfang gemacht, unzählige weitere Franchises zogen nach.

Nachdem die Carolina Panthers am Donnerstag bereits Christian McCaffrey gewählt hatten, stellten sie Superstar-Quarterback Cam Newton mit Curtis Samuel einen weiteren exzellenten Receiver zur Seite.

Die Cleveland Browns schlugen für ihre Problemstellte Quarterback zu und holten Deshone Kizer (Notre Dame), der allerdings keine sofortige Hilfe sein dürfte.


* * * * 29 April 2017 | 7:44 am * * * *

Playoff-Aus! Wall schickt Schröder in den Urlaub

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Für die Atlanta Hawks ist die Saison bereits nach der ersten Runde der NBA-Playoffs 2017 beendet (Ergebnisse und Spielplan).

Das Team von Dennis Schröder verlor Spiel sechs gegen die Washington Wizards vor heimischem Publikum mit 99:115 (46:65) und damit die best-of-seven-Serie mit 2:4 (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US).

Schröder zeigte mit 26 Punkten und zehn Assists erneut eine starke Leistung, gegen seinen Gegenüber war aber kein Kraut gewachsen. John Wall brillierte mit 42 Zählern, acht Assists und vier Steals - da waren auch die sieben Ballverluste zu verschmerzen. Der Superstar erzielte auf dem Weg zu seiner Playoff-Karrierebestleistung alleine im Schlussviertel 19 Zähler, um die Aufholjagd der Hawks zu stoppen.

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Achteinhalb Minuten vor dem Ende der Partie hätte Schröder den Rückstand, der zwischenzeitlich 22 Punkte betrug, auf einen verkürzen können. Doch der deutsche Nationalspieler hatte die Rechnung ohne Wall gemacht, der seinen Layup blockte und anschließend vier Punkte in Folge erzielte und die Führung der Wizards auf 97:90 ausbaute.

Auf Seiten der Gäste überzeugte zudem Bradley Beal mit 31 Punkten. Bester Werfer der Hawks war Paul Millsap, der neben seinen 31 Zählern zehn Rebounds, sieben Assists und vier Steals beisteuerte.


* * * * 29 April 2017 | 7:17 am * * * *

Motorsport satt in Oschersleben LIVE

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Endlich geht es wieder los: Am Samstag und Sonntag startet das ADAC GT Masters mit den Rahmenserien ADAC Formel 4 und ADAC TCR Germany in der Motorsport Arena Oschersleben in seine elfte Saison.

SPORT1 ist mittendrin und berichtet an beiden Tagen umfassend in sechs Live-Stunden im Free-TV. Die Zuschauer begrüßt Sarah Valentina Winkhaus, die die ADAC-Saison gemeinsam mit den Kommentatoren Patrick Simon und Peter Kohl vor Ort als neue Moderatorin für SPORT1 begleitet.

Die Übertragungen starten am Samstag LIVE ab 11.55 Uhr und am Sonntag LIVE ab 13 Uhr. Neben den beiden Rennen des ADAC GT Masters gibt es am Wochenende zwei Läufe der ADAC Formel 4 und ein Rennen der ADAC TCR Germany zu sehen. Neben der umfangreichen Free-TV-Abbildung werden alle Rennen der drei Serien LIVE oder zeitversetzt auf SPORT1+ und im kostenlosen Livestream auf SPORT1.de gezeigt.

ADAC GT Masters: Hochkarätiges Starterfeld 

Auch in der 11. Ausgabe stellen beim ADAC GT Masters ambitionierte Piloten in seriennahen Supersportwagen ihr Können unter Beweis. Die 17 Teams der Saison 2017 haben bekannte und neue Motorsportgesichter zu bieten. Unter den 56 Fahrern ist beispielsweise Maximilian Götz: Der Champion von 2012 feiert nach seinem Abstecher in die DTM sein Comeback in der „Liga der Supersportwagen“ und will im Cockpit des Mercedes-AMG wieder angreifen. Connor De Philippi und Christopher Mies nehmen im Audi R8 LMS die Titelverteidigung ins Visier.

Neben dem Mercedes-AMG und dem Audi R8 LMS sind mit dem Porsche 911, dem BMW M6, dem Lamborghini Huracán, der Corvette C7 sowie dem Nissan GTR NISMO insgesamt sieben Hersteller in dieser Saison vertreten. Auf dem Kalender stehen sieben Rennwochenenden in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Pro Wochenende wird jeweils samstags und sonntags ein einstündiges Rennen mit Fahrerwechsel ausgetragen. Dabei teilen sich zwei Piloten ein Cockpit.

Die beiden Rennen in Oschersleben überträgt SPORT1 am Samstag und Sonntag LIVE ab 13 Uhr im TV.

Neue Aufsteiger gesucht

Als erfolgreiche Nachwuchsserie hat sich die ADAC Formel 4 bereits einen Namen gemacht. Nun gehen die aufstrebenden Motorsport-Talente bereits in ihre dritte Saison. Auf dem Programm stehen insgesamt sieben Stationen mit jeweils drei Rennen, davon sechs im Rahmen des ADAC GT Masters.

Nachdem das Spitzentrio des Vorjahres um Champion Joey Mawson, Mick Schumacher (beide Formel-3-Europameisterschaft) und Mike David Ortmann (ADAC GT Masters) in andere Rennserien gewechselt ist, werden die Karten im Titelrennen völlig neu gemischt. Sophia Flörsch ist dabei die einzige Pilotin im 25-köpfigen Starterfeld. Die 16-Jährige aus Grünwald hat sich für ihre zweite Saison einiges vorgenommen.

Die Nachwuchs-Piloten gehen wieder mit 160 PS-starken Einheitsboliden von Tatuus an den Start, die einen Top-Speed von 210 km/h erreichen. SPORT1 zeigt die ersten beiden Rennen vom Saisonauftakt in Oschersleben am Samstag LIVE ab 11.55 Uhr und LIVE ab 15.40 Uhr. Das dritte Rennen ist am Sonntag ab 11.40 Uhr LIVE auf SPORT1+ und im Livestream aufSPORT1.de zu sehen.

Rekordfeld in Tourenwagenserie 

Nach der vielverspechenden Premiere hat die ADAC TCR Germany im zweiten Jahr ein Rekordfeld von über 40 Fahrzeugen zu bieten, das Hochspannung verspricht. In der Tourenwagenserie gehen die rund 330 PS starken Rennversionen des Honda Civic, Seat Leon, Opel Astra und VW Golf GTI, Audi RS3 LMS und CIA Cee’d an den Start. Als Titelverteidiger ist der britische Honda-Pilot Josh Files der Gejagte.

Mit jeweils zwei Sprintrennen pro Wochenende gastiert die ADAC TCR Germany in dieser Saison sechs Mal im Rahmen des ADAC GT Masters, dazu ist eine weitere Veranstaltung vorgesehen. Das erste Rennen in Oschersleben zeigt SPORT1 am Samstag LIVE ab 14.45 Uhr, das zweite Rennen wird am Sonntag LIVE ab 14.45 Uhr auf SPORT1+ und SPORT1.de ausgestrahlt.

So überträgt SPORT1

SPORT1 begleitet die komplette Saison des ADAC GT Masters und überträgt die Rennen ausführlich mit Countdown und Analyse live. Übertragungsbeginn ist samstags und sonntags in der Regel ab 13 Uhr. Auch ausgewählte Rennen der Rahmenserien ADAC Formel 4 und ADAC TCR Germany gibt es LIVE im Free-TV zu sehen. Zudem wird im Free-TV im Anschluss an jedes Rennwochenende ein 60-minütiges Highlight-Magazin gezeigt.

Als neue Moderatorin ist Sarah Valentina Winkhaus bei den Übertragungen vor Ort im Einsatz, die bereits seit der Vorsaison die DTM und andere Rennserien im "Home of Motorsport" von SPORT1 begleitet. Die Halbitalienerin hat in ihrer TV-Karriere zuvor vielseitige Motorsporterfahrungen gesammelt und war unter anderem für Sky Italia das Gesicht der Formel 1.

Die Rennen des ADAC GT Masters und der ADAC Formel 4 werden von Patrick Simon kommentiert. Bei der ADAC TCR Germany kommentiert Peter Kohl.

Alle Rennen der ADAC-Serien werden auch im kostenlosen Online- und Mobile-Livestream auf SPORT1.de sowie Live oder zeitversetzt auf SPORT1+ gezeigt. Dazu gibt es auch die Zeittrainings des ADAC GT Masters im Livestream auf SPORT1.dezu sehen. Das multimediale Angebot wird mit der Berichterstattung auf SPORT1.de, in den SPORT1-Apps und auf den Social Media-Kanälen von SPORT1 abgerundet: In eigenen Channels gibt es News, Interviews, Kolumnen, Videos, Bildergalerien sowie Ergebnisse und Statistiken.

Der Saisonauftakt der ADAC-Serien auf den SPORT1-Plattformen im Überblick:


* * * * 29 April 2017 | 7:06 am * * * *

Vettel vs. Hamilton: Wer hat in Sotschi die Nase vorn?

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Das lang ersehnte Duell zwischen Silber und Rot bestimmt endlich die Schlagzeilen in der Formel 1. Sebastian Vettel hat dabei mit seinen zwei Saisonsiegen aktuell die Nase vorn.

Doch beim Große Preis von Russland wollen Mercedes und Lewis Hamilton an diesem Wochenende zurückschlagen. Am Samstag finden das dritte Training (10 Uhr im LIVETICKER) und das Qualifying (14 Uhr im LIVETICKER) statt.

In den beiden ersten Freien Trainings am Freitag dominierte Gesamtspitzenreiter Vettel und drehte die schnellste Runde vor seinem Teamkollegen Kimi Raikkönen. Erst dahinter folgten die beiden Mercedes-Silberpfeile.

Vettel hatte jedoch vor allem in der ersten Session Schwierigkeiten und leistete sich einen Dreher. Ein ähnliches Missgeschick unterlief wenig später aber auch Konkurrent Hamilton.

Formel 1 2017: Der Rennkalender

Die drei bisherigen Rennen zeigen, wie eng es derzeit zwischen Ferrari und Mercedes zugeht. Der Silberpfeil ist auf einer Runde zwar eindeutig das schnellere Auto, alle Pole Positions gingen bislang recht deutlich an Hamilton und seinen neuen Teamkollegen Valtteri Bottas.

Kann Mercedes seine Reifenprobleme rechtzeitig lösen?

Im Rennen hat allerdings Ferrari durchaus Vorteile, weil Mercedes noch mit zu hohem Reifenverschleiß kämpft: Ist der Asphalt zu warm, überhitzen auf der Hinterachse des W08 vor allem die weicheren Gummis - das wurde in Melbourne und Bahrain zum Problem. Vettels neuer Ferrari ist bislang dagegen weit weniger abhängig von äußeren Bedingungen.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt für Mercedes daher in der Lösung dieses Problems. "Wir wissen, welche Schwächen wir ausbügeln und wo wir in den kommenden Rennen noch sorgfältiger sein müssen, um zu gewinnen", sagt Motorsportchef Toto Wolff: "Man muss jedes Problem angehen, es richtig analysieren und einen Plan aufstellen, wie sich eine Wiederholung der Fehler in Zukunft vermeiden lässt."

Mit Spannung darf nun erwartet werden, wer in Sotschi Vorteile hat. Grundsätzlich könnte der Kurs am Schwarzen Meer Mercedes wieder deutlich besser liegen.

"Wir hatten Probleme mit hohen Temperaturen, die kühleren Bedingungen in Sotschi kommen uns definitiv entgegen", sagt Bottas: "Ich denke es wird sehr eng."

Zudem ist die Strecke rund um die Olympiastätten von 2014 für ihren sehr reifenschonenden Asphalt bekannt. Das dürfte Mercedes selbst dann helfen, wenn die Schwierigkeiten bislang noch nicht beseitigt sind.

Allerdings ist auch Ferrari in Sotschi nicht zu unterschätzen. Denn die Scuderia und Vettel waren bislang auf jeder Strecke stark, der SF70-H enttäuschte nie. Das erste direkte Duell zwischen Vettel und Hamilton kann kommen.

Der Große Preis von Russland LIVE

3. Freies Training: Samstag ab 11 Uhr im LIVETICKER bei SPORT1.de

Qualifying: Samstag ab 14 Uhr im LIVETICKER bei SPORT1.de

Rennen: Sonntag ab 14 Uhr im LIVETICKER bei SPORT1.de


* * * * 29 April 2017 | 7:05 am * * * *

Bayreuth empfängt die Bayern

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In der easyCredit BBL treffen am 31. Spieltag medi Bayreuth und der FC Bayern München aufeinander. Beide Teams sind vor dem vorletzten Hauptrunden-Spieltag am Samstag bereits für die Playoffs qualifiziert. SPORT1 überträgt die Partie ab 20.30 Uhr live im Free-TV und im Livestream.

Anders als die Bayern gehen die Gastgeber ohne Druck in die Partie. Die Franken können nicht mehr vom vierten Platz verdrängt werden und wollen das Spiel gegen die Bayern als Vorbereitung auf die Playoffs nutzen.

"Wir sind in der komfortablen Position, nicht mehr um unsere Tabellenposition kämpfen zu müssen. Vielmehr geht es für uns jetzt darum, Fahrt aufzunehmen und einen Rhythmus für die Playoffs aufzubauen, so dass wir in zwei Wochen unseren besten Basketball spielen", erklärte Bayreuths Coach Raoul Korner auf der Klub-Homepage.

Auf das Spiel gegen die Bayern freut sich Korner besonders: "Bayern München ist im Moment die heißeste Mannschaft der Liga. Das zeigt zum einen ihre aktuelle Siegesserie, aber auch die Souveränität mit der sie auftreten."

Bayern will Serie fortsetzen

Durch eine Serie von 15 Erfolgen am Stück kämpfen die Bayern mit den punktgleichen Brose Bamberg um den zweiten Platz hinter Spitzenreiter Ulm. Die letzte Niederlage in einem Punktspiel musste das Djordjevic-Team am 26. Dezember hinnehmen, als es in eigener Halle gegen ratiopharm ulm mit 79:87 unterlag.


* * * * 29 April 2017 | 7:04 am * * * *

Siegemund will weiter überraschen

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Lokalmatadorin Laura Siegemund stellt beim WTA-Turnier in Stuttgart selbst das weiterhin erfolgreiche Comeback von Superstar Maria Scharapowa in den Schatten.

Die Wildcard-Inhaberin trifft nach einem Sieg im Marathon-Match über 3:10 Stunden gegen Karolina Pliskova (Tschechien/Nr. 2) im Halbfinale auf die Rumänin Simona Halep (ab 18 Uhr LIVE im TV auf SPORT1).

"Ich bin sehr stolz, denn ich hatte einen Mega-Druck. Es hat richtig Bock gemacht zu spielen", sagte Siegemund nach ihrem Viertelfinalerfolg: "Es war großartiges Tennis, was wir beide gezeigt haben."

Großartiges Tennis muss Siegemund auch am Samstag zeigen. Die Weltranglistenlisten-5. Halep fühlt sich auf Sand sehr wohl, was der Finaleinzug bei den French Open 2014 beweist.

2016 hatte Siegemund als erste Qualifikantin überhaupt das Endspiel des Sandplatzevents in Stuttgart erreicht. Dort hatte sie gegen Angelique Kerber verloren.

Im ersten Halbfinale trifft Rückkehrerin Scharapowa auf Kerber-Bezwingerin Kristina Mladenovic.


* * * * 29 April 2017 | 7:03 am * * * *

VfB will nächsten Schritt machen - KSC vor Abstieg

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Am 31. Spieltag trifft der derzeitige Tabellenführer VfB Stuttgart auf den 1. FC Nürnberg (ab 13 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER). Nach dem souveränen 3:1-Sieg am Montag gegen den Verfolger Union Berlin sind die Schwaben in einer hervorragenden Ausgangsposition. Mit Nürnberg wartet der Tabellenachte auf den VfB.

Trotzdem warnt VfB-Trainer Hannes Wolf vor zu viel Nachlässigkeit: "Auch wenn sich der Sieg am Montag gut angefühlt hat. Wir dürfen das Ergebnis nicht zu hoch hängen. Nach dem Rausch kommt meist der Kater."

Auf genügend Unterstützung können die Stuttgarter in den Fall bauen. Bereits unter der Woche hat der Verein bekannt gegeben, dass bis zu 15.000 Fans mit nach Nürnberg reisen. In der bisherigen Saison gab es für die Schwaben im Frankenland nichts zu holen. Sowohl das Spiel gegen Greuther Fürth, als auch die Partie gegen die Würzburger Kickers ging verloren. Gewinnt der VfB in Nürnberg kommt die Mannschaft von Hannes Wolf dem Aufstieg ein großes Stück näher.

Dem Club fehlt dagegen aktuell noch ein Punkt zum sicheren Klassenerhalt.

KSC empfängt FCK zum Derby

Richtige Abstiegsduelle gibt es derweil in den anderen Stadien. Der Karlsruher SC muss im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern unbedingt gewinnen, ansonsten ist das Team von Marc-Patrick Meister abgestiegen (ab 13 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER). 

Aktuell haben sie als Tabellen-18 bei noch vier ausstehenden Spielen elf Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Aber auch der FCK ist als Tabellen-13 punktgleich mit Erzgebirge Aue die derzeit auf dem Relegationsplatz liegen.

Bielefeld braucht dringend Punkte

Im dritten Freitagsspiel empfängt Arminia Bielefeld die SpVgg Greuther Fürth (ab 13 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER). Während die Gäste nach einer überzeugenden Rückrunde mit dem Abstieg längst nichts mehr zu tun haben, brauchen die Bielefelder als Vorletzter unbedingt einen Dreier, um den Anschluss an die Nichtabstiegsränge nicht zu verlieren. Zuletzt sammelte die Arminia nur einen Zähler aus zwei Partien.

"Wie wertvoll der Punkt ist, werden wir in den nächsten Wochen sehen", meint DSC-Coach Jeff Saibene und rechnet vor: "Es bleiben vier Spiele: zwei Heim- und zwei Auswärtsspiele. Da gibt es noch zwölf Punkte zu vergeben." Die Spielvereinigung möchte derweil Rang sechs verteidigen - und nach Möglichkeit noch einen Platz nach oben klettern.


* * * * 29 April 2017 | 7:02 am * * * *

Wird der FC Bayern heute Meister?

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Der FC Bayern München kann bereits am 31. Spieltag seine 27. Meisterschaft perfekt machen, und damit die Stimmung nach dem Aus in Pokal und Champions League wieder deutlich aufhellen.

Dafür sind die Münchner jedoch auf Schützenhilfe des bayerischen Nachbarn FC Ingolstadt angewiesen, der am Samstag (15.30 Uhr in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) beim letzten verbliebenen Bayern-Verfolger RB Leipzig ran muss.

Lässt Leipzig, für das es um die vorzeitige Champions-League-Qualifikation geht, Punkte liegen und landen die Bayern im Anschluss (18.30 Uhr in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) beim VfL Wolfsburg einen Dreier, geht der Titel zum fünften Mal in Folge an die Isar.

Bayern-Trainer Carlo Ancelotti will nach dem doppelten Scheitern in den Pokal-Wettbewerben keine Ausreden gelten lassen und macht unmissverständlich klar: "Wir müssen uns aufopfern. Wir müssen unseren Job machen und die Punkte holen. Das ist jetzt das Wichtigste."

Dortmund kann Champions League klar machen

Um das internationale Geschäft geht es im Klassiker zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln (15.30 Uhr in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER). Mit der Euphorie aus dem Triumph im Pokal-Halbfinale bei den Bayern will der BVB zumindest die Qualifikationsrunde zur Champions League endgültig buchen.

"Solche besonderen Siege sind die beste Bestätigung. Sie geben viel Selbstvertrauen und helfen für die kommenden Aufgaben", sagte Thomas Tuchel mit Blick auf die Partie gegen die Geißböcke. Von seiner Mannschaft fordert der BVB-Trainer sich "zu fokussieren auf die nächste Aufgabe, den Spagat hinzubekommen, sich auf das Nächste einzulassen".

Direktes Duell um Europa

Wie Köln in die UEFA Europa League drängen Werder Bremen und Hertha BSC, die sich im direkten Duell gegenüberstehen (15.30 Uhr in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER), sowie Borussia Mönchengladbach und der SC Freiburg.

Schickt Freiburg die Lilien in die 2. Liga?

Gladbach muss beim Abstiegskandidaten FSV Mainz 05 (15.30 Uhr in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) bestehen, Freiburg kann den Abstieg von Schlusslicht SV Darmstadt 98 (15.30 Uhr in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) endgültig besiegeln.


* * * * 29 April 2017 | 7:01 am * * * *

WRC Argentinien: Furiose Vorstellung von Elfyn Evans

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Elfyn Evans (Ford) war am Freitag bei der Rallye Argentinien, fünfter Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2017, der Mann des Tages. Der Waliser gewann sechs von sieben Wertungsprüfungen und liegt vor der abschließenden Zuschauerprüfung deutlich in Führung. Mads Östberg (Ford) ist als Zweiter schon 52,8 Sekunden zurück, Thierry Neuville (Hyundai) hat als Dritter schon mehr als eine Minute Rückstand. Citroen, Hyundai und auch Toyota mussten am Freitag zahlreiche Rückschläge einstecken.

Evans spielte bei warmen Temperaturen von an die 30 Grad Celsius auf den schwierigen Schotterprüfungen den Vorteil seiner etwas härteren Dmack-Reifen gegenüber der Michelin-bereiften Konkurrenz aus und bestimmte von Anfang an das Tempo. Erst gegen Ende des Tages erwuchs ihm mit Hayden Paddon (Hyundai) ein ernsthafter Rivale. Mit zwei Bestzeiten meldete sich der nach einem Unfall am Vormittag weit zurückliegende Neuseeländer zurück.

Das konnte Evans aber reichlich egal sein, denn seine Führung baute er bei jeder einzelnen Wertungsprüfung am Freitag aus. "Es läuft gut, wir haben versucht sauber zu fahren", sagt Evans. "Der Grip war nicht immer konstant, an einigen Stellen war es sehr rutschig. Ingesamt ist aber alles gut." Eine starke Vorstellung zeigt auch Privatier Östberg, der am Nachmittag über Bremsprobleme klagte, dennoch aber Rang zwei behauptete.

Totalausfall von Citroen

Citroen erlebte am Freitag in Argentinien ein Debakel. Schon vor der Mittagspause war der Tag für Kris Meeke und Craig Breen gelaufen. Meeke war bei der vierten WP abgeflogen und hatte seinen C3 WRC schwer demoliert. "Ich bin völlig überrascht worden, eine Bodenwelle hat das Auto ausgehebelt", sagt der Brite. Eine Weiterfahrt in Richtung Servicepark war mit dem beschädigten Boliden nicht mehr möglich.

Fast zeitgleich musste auch Breen sein Auto mit einem Getriebedefekt abstellen. "Nach einer gewaltigen Bodenwelle ist das Getriebe im fünften Gang steckengeblieben", berichtet der Ire. Zwar wollen beide Citroen-Piloten am Samstag unter Rallye2-Reglement in den Wettbewerb zurückkehren, doch mehr als Punkte aus der Powerstage werden nicht möglich sein. Citroen verliert damit in der Weltmeisterschaft zunehmend den Anschluss an die Konkurrenz. WM-Titel scheinen für die als Favoriten gehandelten Franzosen kaum mehr möglich.

Auch Hyundai wurde am Freitagvormittag ordentlich gebeutelt. Paddon hatte seinen i20 WRC schon bei der ersten WP des Tages bei langsamem Tempo abgerollt. Der Neuseeländer konnte seine Fahrt zwar fortsetzen, hat aber schon mehr als drei Minuten auf die Spitze verloren. Noch schlimmer erging es seinem Teamkollegen Dani Sordo, der bei der dritten WP mehr als elf Minuten verloren hatte. "Wir haben einen Stein getroffen, wobei eine Spurstange gebrochen ist. Wir mussten anhalten und sie wechseln", berichtet der Spanier.

Probleme für Weltmeister Sebastien Ogier

Auch Neuville kam nicht problemlos durch den Tag. Bei der Vormittagsschleife war ein Stoßdämpfer an seinem i20 WRC kaputtgegangen, woraufhin der Belgier Zeit verlor. Nachdem sein Auto in der Mittagspause repariert wurde, stabilisierte Neuville am Nachmittag seine Leistungen und verbesserte sich auf Rang drei der Gesamtwertung, liegt allerdings schon 1:02,6 Minuten hinter Spitzenreiter Evans zurück.

Weltmeister Sebastien Ogier ist nach einem schwierigen Freitag aktuell Gesamtvierter. Er hatte nicht nur den Nachteil, die Prüfungen zu eröffnen, sondern geriet auch mehrmals in kleinere Probleme. Bei der zweiten WP rutschte er in einer langsamen Kurve aufgrund eines fehlerhaften Aufschriebs von der Strecke, und auch bei der achten WP lief es nicht rund. "Nach einem Sprung lag ein Stein auf der Straße, dem ich nicht ausweichen konnte. Anschließend war die Lenkung verbogen", berichtet Ogier.

Probleme gab es auch bei Toyota. Jari-Matti Latvala war am Vormittag auf Rang zwei gefahren, doch dann warf ihn bei der sechsten WP zunächst ein überhitzender Motor zurück. Bei der achten WP fing sich der Finne dann einen Reifenschaden ein, durch den er fast 40 Sekunden verlor und in der Gesamtwertung auf Rang sechs zurückfiel. Teamkollege Juho Hänninen wurde am Vormittag durch Leistungsverlust eingebremst.

Pontus Tidemand in der WRC2 meilenweit voraus

In der in Argentinien dünn besetzten WRC2-Klasse liegt Skoda-Werksfahrer Pontus Tidemand klar auf Siegkurs. Der Schwede hat bereits mehr als vier Minuten Vorsprung auf Pedro Heller (Ford), Rang drei in der "zweiten Liga" belegt aktuell mit Routinier Juan Carlos Alonso (Skoda) ein Lokalmatador aus Argentinien.

Zum Abschluss des Freitags wird kurz nach Mitternacht MESZ noch einmal die 6,04 Kilometer lange Zuschauerprüfung "Fernet Branca" gefahren. Am Samstag stehen dann bei der Rallye Argentinien sechs Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 160 Kilometern auf dem Programm.

Zwischenstand Rallye Argentinien nach WP 8 von 18 (Top 10):01. Elfyn Evans (Ford) - 1:20:04.1 Stunden02. Mads Östberg (Ford) +52,8 Sekunden03. Thierry Neuville (Hyundai) +1:02,6 Minuten04. Sebastien Ogier (Ford) +1:07,205. Ott Tänak (Ford) +1:09,106. Jari-Matti Latvala (Toyota) +1:31,507. Hayden Paddon (Hyundai) +3:37,408. Lorenzo Bertelli (Ford) +4:01,909. Juho Hänninen (Toyota) +4:40,310. Pontus Tidemand (Skoda) +6:21,3

© Motorsport-Total.com


* * * * 29 April 2017 | 12:36 am * * * *

Fan-Proteste in Leverkusen nach Debakel

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Nach dem 1:4-Debakel gegen den FC Schalke 04 gab es noch weit nach Spielschluss Proteste der Fans von Bayer Leverkusen am Stadion.

Rund 200 Ultras blockierten den Ausgang und stellten die Spieler um Kapitän Lars Bender zur Rede. Auch Ömer Toprak humpelte in Krücken an, die Mannschaft diskutierte mit den Anhängern am Zaun.

Mit "Schade raus"-Rufen forderten die Anhänger die Ablösung des Bayer-Geschäftsführers Michael Schade. Doch es gab auch aufmunternde Worte ("Niemals 2. Liga") für die Mannschaft, die sogar Applaus erntete.

Nach nur einem Sieg aus den letzten zwölf Pflichtspielen ist Bayer nur noch vier Punkte vom Relegationsplatz entfernt, die Konkurrenz kann am Wochenende aber noch nachziehen.

Sportdirektor Rudi Völler stärkte Trainer Tayfun Korkut direkt nach der Partie den Rücken, will mit ihm auch die letzten drei Partien bestreiten.

"Ich kann den Unmut der Fans verstehen, aber gerade in dieser schwierigen Situation müssen wir alle zusammenstehen", sagte Völler zu der angespannten Situation unter dem Bayer-Kreuz. Der Weltmeister von 1990 kündigte für die kommenden Tage weitere Gespräche mit der Anhängerschaft an, um eine Eskalation zu vermeiden.


* * * * 29 April 2017 | 12:19 am * * * *

"Leblos, planlos": Hamann watscht Bayer ab

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Bei Bayer Leverkusen schrillen nach dem 1:4-Offenbarungseid gegen Schalke 04 endgültig alle Alarmglocken.

Die Mannschaft von Trainer Tayfun Korkut befindet sich nach der erneuten Heimpleite mitten im Abstiegskampf, konnte lediglich eines der letzten zwölf Pflichtspiele gewinnen.

Sportdirektor Rudi Völler gab seinem Trainer nach Spielende zwar eine Jobgarantie, Sky-Experte Dietmar Hamann ist sich aber nicht sicher, ob diese auch noch in den nächsten Tagen gelten wird.

"Schließe Trainerwechsel nicht aus"

"Natürlich muss er das sagen", so der 43-Jährige, "aber die Verantwortlichen werden sich zusammensetzen. Du musst schauen, ob du mit Korkut noch in den richtigen Händen bist und ob er in den restlichen Spielen die Punkte holen kann. Ich würde einen Wechsel nach wie vor nicht ausschließen", so Hamann bei Sky.

Der Ex-Nationalspieler watscht nicht nur den Trainer, sondern auch die Leistung der Werkself gegen Schalke ab: "Was ich heute gesehen habe, hat mich erschrocken. Leverkusen war planlos, ideenlos, leblos."

Und weiter: "So wie sie das Spiel heute verloren haben, kannst du nicht verlieren. Der Trainer muss der Mannschaft Sicherheit geben und die hat sie im Moment nicht. Irgendwo muss sie aber herkommen." 


* * * * 28 April 2017 | 11:35 pm * * * *

Historischer Blitzstart lässt Schalke träumen

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Drei Angriffe, drei Tore: Dank eines historischen Blitzstarts hat sich der FC Schalke 04 aller Abstiegssorgen entledigt.

Die drei Treffer von Guido Burgstaller (6.), Benedikt Höwedes (10.) und Alessandro Schöpf (18.) ebneten den Königsblauen den Weg zum 4:1 (3:0)-Erfolg bei Bayer Leverkusen.

Es war zugleich die früheste Drei-Tore-Führung in einem Auswärtsspiel der Schalker seit mehr als 50 Jahren. Beim 4:0-Sieg am 28. Januar 1967 in Nürnberg führten die Schalker bereits nach 15 Minuten mit 3:0.

Vier Torschüsse, drei Treffer

In Leverkusen präsentierten sich Schalker eiskalt: Gleich die ersten beiden Torschüsse landeten im Netz. Den dritten durch Schöpf parierte Bernd Leno zunächst noch, doch der Nachschuss saß.

"Wir haben auswärts endlich mal so gespielt, wie wir es uns vorgestellt haben. Die Tore haben uns gutgetan", sagte Trainer Markus Weinzierl nach dem erst dritten Auswärtssieg der Saison bei Sky.

Dritter Doppelpack von Burgstaller

Großen Anteil daran hatte Winterneuzugang Burgstaller, der in der zweiten Halbzeit mit seinem zweiten Treffer des Abends (50.) die letzten Zweifel beseitigte. Für den Österreicher war es schon der dritte Doppelpack in seinem 15. Ligaeinsatz - genauso viele wie in 63 Zweitligaspielen für den 1. FC Nürnberg.

Mit nun acht Saisontoren ist der 27-Jährige zudem Schalkes bester Torschütze - und lässt die Königsblauen nach einer Saison mit Höhen und Tiefen drei Spieltage vor Schluss wieder vom Einzug in die UEFA Europa League träumen. Mit nun 41 Punkten sprangen die Gelsenkirchener vorübergehend auf Platz acht.

Burgstaller richtete den Blick bereits selbstbewusst auf die kommende Partie beim SC Freiburg. "Das ist ein Schlüsselspiel für uns. Wenn wir so eine Leistung wie heute abrufen, haben wir dort sicherlich gute Chancen", sagte Burgstaller.

Schalke schielt Richtung Europa

Auch Weinzierl zeigte sich zuversichtlich: "Es sind noch drei Spiele, wenn wir dreimal so agieren haben wir alle Möglichkeiten und dann wird abgerechnet." Bei einem Pokalsieg von Borussia Dortmund würde sogar Platz sieben zur Qualifikation für den Europapokal reichen.

Auf die Frage, ob er dem Revierrivalen im Finale gegen Eintracht Frankfurt deswegen die Daumen drücke, antwortete Schalke-Coach Weinzierl auswechend: "Wenn wir Siebter werden, hätten wir kein Problem damit."


* * * * 28 April 2017 | 11:17 pm * * * *

Völler schließt erneuten Trainerwechsel aus

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Sportdirektor Rudi Völler hat nach der 1:4 (0:3)-Pleite gegen Schalke 04 einen erneuten Trainerwechsel beim Bundesligisten Bayer Leverkusen ausgeschlossen.

Eine Trennung von Tayfun Korkut sei nicht vorstellbar, sagte Völler, der schon nach dem zweiten Gegentor entsetzt seinen Tribünenplatz verlassen hatte und Richtung Kabine geeilt war. "Tayfun ist im Training mit großer Leidenschaft dabei. Wir müssen jetzt zusammenhalten", sagte Völler bei Sky.

Nachdem Bayer auch das vierte Heimspiel unter Korkut nicht gewinnen konnte, ist drei Spieltage vor Saisonende der Druck auf den Coach erneut gestiegen.

Korkut hatte erst am 6. März Roger Schmidt beerbt, konnte in seinen acht Spielen auf der Bayer-Bank aber nur einen Sieg bei Schlusslicht Darmstadt 98 verbuchen.


* * * * 28 April 2017 | 11:15 pm * * * *

Rittner: Darum steckt Kerber in der Krise

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Fed-Cup-Chefin Barbara Rittner hat sich nach dem frühen Scheitern von Angelique Kerber beim WTA-Turnier in Stuttgart (LIVE im TV auf SPORT1) im Interview mit SPORT1 exklusiv zur Formkrise des deutschen Tennis-Stars geäußert.

Rittner gab sich dabei zunächst überrascht von Kerbers schwachem Auftritt im Achtelfinale: "Ich dachte eigentlich, dass sie in den letzten Wochen wieder sehr gut gespielt hat, durchaus auch wieder selbstsicherer und aggressiver. Beim Fed-Cup hat sie super trainiert, da dachte ich, das ist eine Klasse für sich."

Hartes Los Mladenovic

Das Match gegen Mladenovic beim Turnier in Stuttgart sei dann jedoch ein hartes Los gewesen, weil diese im aktuellen Jahr eine besonders gute Saison spiele und auch überhaupt keinen Respekt vor großen Namen habe.

"Mladenovic ist das Match locker angegangen, während Angie befangen war. Sie war nicht frei und hat ungewohnt viele Fehler gemacht", so Rittner.

Kerber muss den Kopf freibekommen

Die Fed-Cup-Chefin gab dennoch zu: "Unterm Strich war es kein gutes Match von Angie und jetzt muss sie sich zurückziehen, ein paar Tage frei nehmen, den Kopf frei bekommen und wieder lockerer und mit Spaß spielen."

Kerber selbst will die schwache Leistung gegen die Französin schnell vergessen und wird sich in den nächsten Tagen mit ihrem Team zusammensetzen.

Mehr Termine kosten Energie

Rittner sieht Kerber im Vergleich zum letzten Jahr mit einer anderen Situation konfrontiert. Nach der Fabel-Saison 2016 sei die Erwartungshaltung von außen jetzt riesig: "Jeder erwartet mindestens ein Finale oder eine Titelverteidigung von ihr."

Durch den Erfolg habe Deutschlands Nummer eins nun auch mehr Verpflichtungen: "Sie hat jetzt wesentlich mehr Sponsoren, die sie bedienen und zufriedenstellen muss. Sie hat viel mehr Pressetermine. Das alles zieht Energie und das sind dann diese fünf bis zehn Prozent, die hier und da fehlen."

Das alles wirkt letztendlich kontraproduktiv auf Kerber, die viel Ruhe für sich brauche und sich auch einmal zurückziehen müsse.

"Jammern auf hohem Niveau"

Die Saison ist aber noch lang, es bleibt genug Zeit für Kerber, um ihren Rhythmus zu finden und wieder konstant gute Leistungen zu zeigen.

"Ich bin mir sicher, dass sie sich im Laufe der Saison fängt. Für mich ist es aber keine schlimme Saison, das ist wirklich Jammern auf hohem Niveau", sagte Rittner und verwieß auf das Finale in Mexiko, Halbfinale in Dubai und Achtelfinale bei den Australian Open.


* * * * 28 April 2017 | 11:01 pm * * * *

Juventus stolpert auf Weg zum Titel

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Weltmeister Sami Khedira ist mit Juventus Turin auf dem Weg zum erneuten Gewinn der italienischen Meisterschaft gestolpert.

Der Tabellenführer und Titelverteidiger musste sich am 34. Spieltag bei Atalanta Bergamo mit einem 2:2 (0:1) begnügen, hat mit 84 Punkten aber weiter einen beruhigenden Vorsprung auf Verfolger AS Rom (75). Die Roma trifft am Sonntag im Derby auf den Stadtrivalen Lazio (SERVICE: Die Tabelle).

Nach der Atalanta-Führung durch Andrea Conti (45.) drehte Rekordmeister Juve durch ein Eigentor von Leonardo Spinazzola (50.) sowie Dani Alves (82.) zunächst die Partie. Remo Freuler (89.) traf jedoch zum späten Ausgleich für Bergamo, das als Fünfter weiter auf die erste Europapokal-Teilnahme seit 1990/1991 hoffen darf.


* * * * 28 April 2017 | 10:58 pm * * * *

Bonn beendet Gießens Playofftraum

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Das Playoff-Feld in der Basketball-Bundesliga ist komplett. Die Telekom Baskets Bonn gewannen am vorletzten Spieltag souverän mit 102:85 (57:39) gegen die Giessen 46ers und sind mit 36:26 Punkten nicht mehr von einem der ersten acht Plätze zu verdrängen.

Die neuntplatzierten 46ers (30:32) verspielten ihre letzte Chance auf die Teilnahme an der K.o.-Runde, die damit auch Alba Berlin (34:26), die EWE Baskets Oldenburg (34:28) und aufgrund des gegen Giessen gewonnenen direkten Vergleichs die MHP Riesen Ludwigshafen (32:28) erreichten. Das Trio war am Freitagabend nicht im Einsatz.

Bester Werfer der Bonner, die zum 18. Mal in 21 Jahren die Play-offs erreichten, war Josh Mayo mit 20 Punkten. Auch Ryan Thompson überzeugte mit 17 Zählern. 

Die Freitagspiele im Stenogramm:

Rasta Vechta - BG Göttingen 77:78 (43:36)
Beste Werfer: Broadus (17), Gordon (17), Gaines (14) für Vechta - Carter (17), Mönninghoff (14), Sanders (13), Waleskowski (13) für Göttingen
Zuschauer: 3140

Giessen 46ers - Telekom Baskets Bonn 85:102 (39:57)
Beste Werfer: Bowlin (15), Saibou (13), Lischka (13), Obst (12), Sears (12) für Gießen - Mayo (20), Thompson (17), Horton (12), Silins (11), Koch (11), Bartolo (11), Gamble (10) für Bonn
Zuschauer: 3752

s. Oliver Würzburg - Science City Jena 90:83 (48:43)
Beste Werfer: Ulmer (28), Odum (15), Stuckey (11), Loncar (11) für Würzburg - Goodwin (22), McElroy (22), Schmidt (10), Bernard (10) für Jena
Zuschauer: 3034


* * * * 28 April 2017 | 10:36 pm * * * *

Das spektakuläre Sportwochenende bei SPORT1

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Bayerns mögliches Meisterstück in Wolfsburg, Spitzen-Eishockey, die Formel 1 aus Sotschi, der Mega-Fight zwischen Wladimir Klitschko und Anthony Joshua und, und, und!

Das spektakuläre Live-Wochenende auf SPORT1 hat einiges zu bieten.

Alle Infos im Überblick:

Wird Bayern Meister?

Nach dem Aus im Viertelfinale der Champions League könnte sich der FC Bayern bereits am 31. Spieltag der Fußball-Bundesliga den Meistertitel sichern, wenn sie beim VfL Wolfsburg gewinnen, den sie in zehn der letzten elf Duelle besiegten. 

Am Mittag kommt es zuvor zum Topspiel zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln, Sonntagabend spielt die TSG Hoffenheim gegen Eintracht Frankfurt.

Alle Spiele der Fußball-Bundesliga gibt es ab 15 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER. Die Highlights der Partien sehen Sie in Bundesliga Pur am Sonntag, ab 9.15 Uhr im TV auf SPORT1.

Fritz im Doppelpass

Moderator Thomas Helmer begrüßt am Sonntag im Volkswagen Doppelpass (ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) Bremens Clemens Fritz und Wolfsburgs Sportdirektor Olaf Rebbe. Zudem ist Basketball-Nationalspieler Daniel Theis zu Gast.

Formel 1 gastiert in Russland

In Sotschi kämpfen die Formel-1-Stars am Samstag im Qualifying um die besten Startplätze für den Grand Prix in Russland (ab 14 Uhr im LIVETICKER). Am Sonntag (ab 14 Uhr im LIVETICKER) kämpft Sebastian Vettel dann um den zweiten Saisonsieg nach seinem Auftaktcoup in Australien.

Spitzen-Tennis LIVE

Schafft es Maria Scharapowa bei ihrem ersten Turnier nach ihrer Dopingsperre tatsächlich ins Finale? Auch die deutsche Senkrechtstarterin Laura Siegemund steht in Stuttgart im Halbfinale (ab 18 Uhr LIVE im TV und im LIVETICKER) und hat noch alle Chancen, das hochdotierte Turnier zu gewinnen.

Eishockey

Knapp eine Woche vor Turnierbeginn läuft der finale Countdown zur Heim-WM für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaf auf Hochtouren. SPORT1 überträgt das Länderspiel zwischen Deutschland und Lettland (LIVE im TV ab 20.15 Uhr) am Sonntagabend.

Boxen

Im Londoner Wembley-Stadion boxen am Samstag (ab 22 Uhr im LIVETICKER) Titelverteidiger Anthony Joshua (27 Jahre) und Herausforderer Wladimir Klitschko (41) um die Weltmeisterschaft im Schwergewicht.

Konkret geht es um den Gürtel der IBF und des kleineren Verbandes IBO sowie um den Titel des Superchampions der WBA.

ADAC-Serien

Am Wochenende startet das ADAC GT Masters in die neue Saison (Sa., ab 13 Uhr LIVE auf SPORT1). 

Nachwuchsfahrer auf dem Weg nach oben: Auch die ADAC Formel 4 startet am Wochenende in der Motorsport Arena Oschersleben in ihre dritte Saison.

In der Magdeburger Börde stehen am Samstag (11.55 und 15.40 Uhr) sowie Sonntag (11.50 Uhr) die ersten drei Saisonrennen auf dem Programm, die allesamt von SPORT1 und SPORT1+ LIVE und zeitversetzt übertragen werden. Alle Rennen sind ebenso im LIVESTREAM zu sehen.

Zweite Liga

Am 31. Spieltag trifft der derzeitige Tabellenführer VfB Stuttgart auf den 1. FC Nürnberg (ab 13 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

Nach dem souveränen 3:1-Sieg am Montag gegen den Verfolger Union Berlin sind die Schwaben in einer hervorragenden Ausgangsposition. Mit Nürnberg wartet der Tabellenachte auf den VfB.

Süd-Derby beim Basketball

Vorletzer Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga: medi bayreuth empfängt Bayern München - und SPORT1 ist beim Süd-Derby am Samstag (LIVE im TV ab 20.30 Uhr) dabei.

Die Oberfranken sind eine der positiven Überraschungen der laufenden Saison – doch im Hinspiel ließ der Favorit die Muskeln spielen.

Handball

Der Kracher zwischen Leipzig und dem Tabellenzweiten Flensburg am Sonntag (LIVE im TV) auf SPORT1.


* * * * 28 April 2017 | 10:32 pm * * * *

Bayer taumelt nach Debakel in den Abstiegskampf

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Nach einem Debakel gegen den FC Schalke 04 stolpert Bayer Leverkusen im Kampf um den Klassenerhalt dem Abgrund entgegen.

Bei der peinlichen 1:4 (0:3)-Pleite gegen die Königsblauen leistete die Werkself endgültig den Offenbarungseid und muss sich vorsorglich schon mal die Termine für die Relegationsspiele in den Kalender eintragen. Bayers Vorsprung auf den Rang 16 könnte am Wochenende bedrohlich schmelzen. (Die Tabelle der Bundesliga)

Völler schließt Trainerwechsel aus

Nachdem Bayer auch das vierte Heimspiel unter Tayfun Korkut nicht gewinnen konnte, wächst der Druck auf den Coach. Korkut hatte erst am 6. März Roger Schmidt beerbt, konnte in seinen acht Spielen auf der Bayer-Bank aber nur einen Sieg bei Schlusslicht Darmstadt 98 verbuchen.

Einen erneuten Trainerwechsel schloss Bayer-Sportdirektor Rudi Völler allerdings aus. Ein solcher Schritt sei nicht vorstellbar, sagte der Bayer-Sportdirektor, der schon nach dem zweiten Gegentor entsetzt seinen Tribünenplatz verlassen hatte und Richtung Kabine geeilt war. "Tayfun ist im Training mit großer Leidenschaft dabei. Wir müssen jetzt zusammenhalten", sagte Völler bei Sky. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Fernseh-Experte Didi Hamann vermochte einen erneuten Trainerwechsel trotz des Bekenntnisses nicht auszuschließen, sah eine "plan- und leblose" Vorstellung der Werkself.

Die Highlights der Partie ab 22.15 Uhr in Hattrick - Die 2. Bundesliga LIVE im TV auf SPORT1.

"Ich bin sprach- und ratlos. Das ist eine ganz, ganz schwierige Situation für uns. Alles lief heute verkehrt. Wir müssen jetzt die Punkte holen, damit wir mit dem 16. und 17. Platz nichts zu tun haben", sagte Bayers Torschütze Stefan Kießling, der nach Schlusspfiff mit den Fans am Zaun diskutierte. Bayers-Nationalspieler Jonathan Tah meinte bei Sky: "Wir müssen das schnell vergessen, wir dürfen nicht aufgeben."

Vor dem Spiel war zunächst noch demonstrativ der Zusammenhalt zwischen Fans und Mannschaft beschworen worden. "Gemeinsam kämpfen. Gemeinsam siegen" stand auf den Aufwärm-Shirts der Gastgeber, mit dem die Bayer-Profis auf den Ernst der Lage verwiesen. (Ergebnisse und Spielplan)

Burgstaller schockt Bayer früh

Doch Guido Burgstaller (6., 50.) mit seine Saisontreffern sieben und acht, Weltmeister Benedikt Höwedes (10.) und Alessandro Schöpf (18.) durchkreuzten brutal die Pläne der Leverkusener, die durch Stefan Kießling (69.) lediglich zum Ehrentreffer kamen.

Leverkusen hatte furios begonnen und nach 39 Sekunden die erste Chance durch Nationalspieler Julian Brandt, der freistehend am glänzend reagierenden Schalke-Torwart Ralf Fährmann scheiterte. In der vierten Minute verfehlte der zuletzt starke Nationalspieler Kevin Volland mit einem Schuss von der Strafraumgrenze nur knapp das Ziel.

Nach der 2:0-Führung der Schalker, die mit 41 Punkten zumindest mit einem Auge noch Richtung Europa League schielen dürfen, kippte die Stimmung. Die Fans quittierten den schwachen Auftritt ihrer Mannschaft frühzeitig mit Pfiffen. Denn bis auf die Anfangsminuten konnte Bayer seinen Worten keine Taten folgen lassen und wurde von Schalke über weite Strecken des Spiels regelrecht vorgeführt.

Toprak muss angeschlagen raus

Zusätzlich geschwächt wurden die Gastgeber in der 20. Minute, als der verletzte Abwehrchef Ömer Toprak durch den lange verletzten Nationalspieler Jonathan Tah ersetzt werden musste. Schalke, das in der Abwehr auch nicht immer sicher wirkte, hätte das Resultat noch vor der Pause höherschrauben können.

Sekunden nach Wiederanpfiff hatte Schalke vor 30.210 Zuschauern in der ausverkauften BayArena zunächst Glück, dass Karim Bellarabi in seinem 100. Bundesligaspiel für Bayer das 1:3 verpasste. Wenig später ließ Burgstaller seinen Trainer Markus Weinzierl erneut jubeln, der im zehnten Anlauf gegen Leverkusen erstmals gewinnen konnte. In der Folge hatte Schalke noch etliche Möglichkeiten, seinen erst dritten Auswärtssieg in dieser Saison noch höher zu gestalten, ehe Kießling noch Ergebniskosmetik betrieb.


* * * * 28 April 2017 | 10:18 pm * * * *

Basel feiert Jubiläums-Titel

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Der FC Basel ist zum achten Mal in Folge und zum insgesamt 20. Mal Schweizer Meister.

Das Team von Noch-Trainer Urs Fischer gewann am 30. Spieltag 2:1 (1:0) beim FC Luzern und kann sechs Runden vor Saisonende nicht mehr von Verfolger Young Boys Bern eingeholt werden. Schweizer Rekordmeister ist der Grasshopper Club Zürich mit 27 Titeln.

Seydou Doumbia (3.) und Renato Steffen (71.) trafen für den FCB, der in der kommenden Saison an der Gruppenphase der Champions League teilnimmt.

Fischer wird dann nicht mehr auf der Trainerbank sitzen, sein Vertrag war nicht verlängert worden. Nachfolger wird Raphael Wicky, der in seiner aktiven Zeit unter anderem bei Werder Bremen, Atletico Madrid und dem Hamburger SV spielte. Für Luzern verkürzte Marco Schneuwly in der 88. Minute.


* * * * 28 April 2017 | 10:14 pm * * * *

Kraus bringt Altmeister Gummersbach in Not

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Der TVB 1898 Stuttgart hat in der Handball-Bundesliga einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf gefeiert.

Die Stuttgarter um die Ex-Weltmeister Johannes Bitter und Michael Kraus gewannen am 28. Spieltag mit 23:21 (12:11) gegen den VfL Gummersbach und schoben sich mit 16:36 Punkten auf Nichtabstiegsplatz 14 vor (SERVICE: Die Tabelle).

Kraus war mit sieben Treffern bester Werfer der Stuttgarter. Bei Altmeister Gummersbach (13.), der mit 17:39 Punkten und zwei mehr bestrittenen Spielen als der TVB wieder stark zittern muss, kam Christoph Schindler auf fünf Tore.

Das Spiel im Stenogramm: 

TBV Stuttgart - VfL Gummersbach 23:21 (12:11)
Tore: Kraus (7), Celebi (5), Schimmelbauer (4), Baumgarten (3), Schagen (2), Fotache (1), Weiss (1) für Stuttgart - Schindler (5), Schröder (4), Ernst (4), von Gruchalla (2/2), Schmidt (2), Becker (1), Schroter (1), Baumgärtner (1), Nyokas (1) für Gummersbach
Zuschauer: 2251


* * * * 28 April 2017 | 10:09 pm * * * *

Halbfinale! Siegemund knackt die Nummer 3 der Welt

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Lokalmatadorin Laura Siegemund hat bei ihrem Heimspiel für eine weitere Überraschung gesorgt und steht zum zweiten Mal in Folge im Halbfinale des WTA-Turniers in Stuttgart.

Die Finalistin von 2016 zeigte beim 7:6 (7:3), 5:7, 6:3 in 3:10 Stunden gegen die an Position zwei gesetzte Karolina Pliskova (Tschechien) erneut eine imponierende Vorstellung.

Siegemund wehrt zwei Satzbälle ab

"Ich bin sehr stolz, denn ich hatte einen Mega-Druck. Es hat richtig Bock gemacht zu spielen", sagte Siegemund: "Es war großartiges Tennis, was wir beide gezeigt haben."

Siegemund, die im ersten Durchgang beim Stand von 2:5 zwei Satzbälle abwehrte, ist nach dem überraschenden Achtelfinal-K.o. von Titelverteidigerin Angelique Kerber die einzig verbliebene deutsche Starterin im Feld.

"Für gute Leistungen muss ich mich wohlfühlen. Und hier geht es mir besser als bei jedem anderen Turnier", sagte Siegemund, die die 4500 Zuschauer immer wieder zu Begeisterungsstürmen hinriss.

Halbfinals am Samstag

Die Weltranglisten-49. Siegemund trifft am Samstag (18.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) entweder auf Simona Halep (Rumänien/Nr. 4), die sich mit 6:3, 6:1 gegen Anastasija Sevastova (Lettland) durchsetzte.

Im anderen Vorschlussrundenduell stehen sich ab 14.00 Uhr Maria Scharapowa (Russland) und Kerber-Bezwingerin Kristina Mladenovic (Frankreich) gegenüber.

Fünfter Erfolg gegen Top-Ten-Spielerin

Die 29-jährige Siegemund war dank einer Wildcard ins Hauptfeld des mit 710.900 Dollar dotierten Sandplatzevents gerutscht.

Der Erfolg gegen US-Open-Finalistin Pliskova war ihr insgesamt fünfter Erfolg gegen eine Top-Ten-Spielerin in Stuttgart. Siegemund entzauberte ihre Gegnerin mit ihrem variantenreichen Spiel und den gefürchteten Stopps.

Bei ihrem Lieblingsturnier überlässt sie in diesen Tagen außerdem nichts dem Zufall. Wie im letzten Jahr schläft Siegemund auch diesmal nicht in ihrer nahegelegenen Wohnung, sondern verbringt die Nächte im Hotel.

2016 hatte Siegemund als erste Qualifikantin überhaupt überraschend das Endspiel ihres Heimspiels erreicht. Dort hatte sie gegen Angelique Kerber (Kiel) verloren. Die topgesetzte Titelverteidigerin war am Donnerstag im Achtelfinale an Mladenovic gescheitert (2:6, 5:7).


* * * * 28 April 2017 | 9:56 pm * * * *

Brutalo-Foul! Rotsünder Polter entschuldigt sich

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Union Berlins Sebastian Polter hat sich nach seinem Brutalo-Foul beim 2:1 gegen den SV Sandhausen bei Gegenspieler Sebastian Kister noch in der Kabine entschuldigt.

"Ich komme mit sehr viel Tempo in die Situation rein, mache dann einen langen Schritt und treffe ihn unglücklich. Ich bin kein unfairer Spieler, das war Pech", rechtfertigte sich Polter am SPORT1-Mikrofon, zeigte sich gleichzeitig aber auch einsichtig: "Ich habe es mir am Fernsehen angesehen, es war eine klare Rote Karte."

Polter hatte sich für seinen bösen Tritt in der 56. Minute eine glatte Rote Karte abgeholt und damit den fast schon sicheren Sieg der Eisernen erheblich in Gefahr gebracht.

Die Highlights der Partie ab 22.15 Uhr in Hattrick - Die 2. Bundesliga LIVE im TV auf SPORT1.

Polter entschuldigt sich bei Kister und Team

Nicht nur bei Gegenspieler Kister, sondern auch bei seiner eigenen Mannschaft entschuldigte sich der Stürmer nach Abpfiff: "Es tut mir einfach Leid. Ich will der Mannschaft immer helfen. Ich könnte mich gerade in Boden stampfen." (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Trotz Polters Aussetzer bezwangen die Köpenicker Sandhausen zum Auftakt des 31. Spieltags verdient und bleiben als Tabellenvierter in Schlagdistanz zu den Topteams. 

Mit 57 Punkten schloss Union vorerst zu Eintracht Braunschweig und Hannover 96 auf den Plätzen zwei und drei auf, beide sind erst am Sonntag im Einsatz. (Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Sieg gerät nach Platzverweis in Gefahr

Philipp Hosiner (33.) und Damir Kreilach (54.) trafen für Union, das zuvor nur eine der letzten fünf Begegnungen gewonnen hatte.

Nach dem Platzverweis gegen Polter (56.) sorgte Lucas Höler (76.) mit dem Anschlusstor noch einmal für Spannung. Die noch nicht geretteten Sandhäuser haben nach ihrer siebten Auswärtsniederlage noch fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. (Ergebnisse und Spielplan)

"Bis zur Roten Karte waren wir gut, dann hatten wir ein bisschen Glück. Das war einfach eine dumme Aktion", beurteilte Union-Trainer Jens Keller die umstrittenste Situation des Abends am SPORT1-Mikrofon.

Kister: "Das war Wahnsinn"

Der gefoulte Kister war einfach nur froh, dass nicht mehr passiert ist: "Ich finde, das ist Wahnsinn, wie er da rein geht. Ich hatte einfach nur Glück, dass ich mich nicht verletzt habe", so der 30-Jährige bei SPORT1.

Vor 22.012 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Alten Försterei legte Union ab der 20. Minute den Vorwärtsgang ein. Ein Schuss des tragischen Helden Polter (26.) strich noch knapp am Pfosten vorbei, wenig später war Hosiner aber zur Stelle.

Der Österreicher spitzelte den Ball durch die Beine von SVS-Keeper Marco Knaller zu seinem sechsten Saisontor ins Netz. Nur zwei Minuten später köpfte Kreilach an den Außenpfosten (35.).

Nach der Pause vergab Richard Sukuta-Pasu zunächst aus kurzer Distanz den Ausgleich für Sandhausen (49.), wenig später drückte Kreilach den Ball auf der Gegenseite nach einer Ecke über die Linie. In Unterzahl wurde es nach Hölers Treffer noch einmal spannend.


* * * * 28 April 2017 | 9:55 pm * * * *

Transferticker: Schnappt Mou den Bayern James weg?

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Das Transferfenster ist in Europas Top-Ligen und in China seit Ende Januar geschlossen, die Gerüchteküche brodelt aber natürlich munter weiter. Der SPORT1-Ticker:

Die Top-Meldungen des Tages:

  • Schnappt Mou Bayern James weg? (21.44 Uhr)
  • Das sagt Hoeneß zum Umbruch (16.56 Uhr)
  • Tauscht Bayern Ulreich mit Hradecky? (14.44 Uhr)

+++ 21.44 Uhr: Schnappt Mou Bayern James weg? +++

Zuletzt verdichteten sich die Anzeichen, dass Real Madrids Mittelfeldstar James Rodriguez tatsächlich beim FC Bayern landen könnte.

Durch die bevorstehende Vertragsverlängerung mit Isco soll sich der Kolumbianer derzeit allerdings mehr denn je mit einem Abschied befassen.

Nach Informationen des britischen Express habe sich der Regisseur nun bereits bei Manchester United seine Wunsch-Trikotnummer sichern lassen.

Objekt der Begierde ist demnach die Nummer 10, die James auch bei Real trägt.

Derzeit trägt diese aber noch Vereinslegende Wayne Rooney auf dem Rücken, dessen Abschied am Saisonende gen China aber schon beschlossene Sache sein soll.

+++ 17.43 Uhr: Tuchel lässt Subotic' Zukunft offen +++

Trainer Thomas Tuchel von Borussia Dortmund freut sich auf das Wiedersehen mit dem an den 1. FC Köln ausgeliehenen Neven Subotic. Ob die Zukunft des Innenverteidigers nach Ende des Leihgeschäfts im Sommer in Dortmund liegt, lässt der BVB-Coach allerdings offen.

"Die Entscheidung, wie es weitergeht, wird vor allem bei ihm liegen, welche Rolle er künftig spielen will", sagte Tuchel auf der Pressekonferenz am Freitag. "Wenn die Erwartungen nicht zueinanderpassen, ist es vielleicht besser, eine andere Lösung zu finden. Aber wir hatten nie ein Problem mit ihm und wir wollten ihm keine Steine in den Weg legen. Jetzt brauchen wir ein bisschen Geduld."

Subotic, der im Januar nach achteinhalb Jahren beim BVB nach Köln wechselte, trifft am Samstag (ab 15 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) auf seinen eigentlichen Arbeitgeber. Der Vertrag des 28-Jährigen beim BVB läuft noch bis 2018.

"Neven wollte wechseln und näher an den Stammplätzen sein. Er hat das Gefühl hier ein Stück weit vermisst. Wir haben ihn nicht dazu gedrängt, er wollte den Tapetenwechsel und ein wichtiger Teil in Köln sein. Das ist ihm gelungen. Wir freuen uns, ihn wieder zu sehen. Er konnte hier nicht die Rolle spielen, die er sich gewünscht hatte", sagte Tuchel.

+++ 16.56 Uhr: Das sagt Hoeneß zum Umbruch +++

Präsident Uli Hoeneß hält von einem großangelegten Umbruch im Kader des FC Bayern wenig.

"Es wird oft gesagt, dass der Transfermarkt das Allheilmittel ist, das sehe ich überhaupt nicht so. Wenn wir gegen den BVB noch zwei andere teure Spieler gehabt hätten, hätten wir wahrscheinlich auch nicht gewonnen. Problemlösungen sind nicht immer nur die Transfers", sagte der 65-Jährige in einem Interview mit der Abendzeitung München.

Es sei "zu früh, um sagen zu können, ob wir auf dem Transfermarkt nochmal aktiv werden." Zunächst müsse mit dem Vorstand die Saison analysiert werden.

Der FC Bayern hat zur kommenden Saison die Nationalspieler Sebastian Rudy und Niklas Süle von der TSG Hoffenheim verpflichtet. Zudem wurde am Donnerstag die Kaufoption bei Kingsley Coman gezogen. Am Freitag gab der Rekordmeister darüber hinaus die Vertragsverlängerung mit Mittelfeldspieler Thiago bekannt.

+++ 15.20 Uhr: BVB-Verteidiger geht nach Freiburg +++

Der SC Freiburg hat seinen bisherigen Leihspieler Pascal Stenzel fest verpflichtet.

Der 21 Jahre alte Defensivakteur war im Januar 2016 auf Leihbasis vom BVB in den Breisgau gewechselt.

Die Ablösesumme soll Medienberichten zufolge bei stolzen vier Millionen Euro liegen. Stenzel unterschrieb in Freiburg einen Vertrag bis 2021.

"Freiburg ist für mich genau die richtige Adresse. Ich fühle mich hier sehr wohl und spüre das Vertrauen der Trainer und Mitspieler. Ich bin glücklich, dass mein Weg hier weitergeht", sagte der Youngster.

+++ 14.44 Uhr: Tauscht Bayern Ulreich mit Hradecky? +++

Der FC Bayern sucht bekanntlich einen neuen Torwart, Eintracht Frankfurts Lukas Hradecky soll beim Redkordmeister auf der Liste stehen. Der Finne könnte Sven Ulreich als Nummer zwei ersetzen - und Ulreich im Gegenzug Hradecky als Frankfurts Nummer 1?

Die Sportbild berichtet, dass Frankfurt ein möglicher neuer Arbeitsgeber für Ulreich wäre.

Der ehemalige Stuttgart-Keeper kennt Eintracht-Manager Fredi Bobic noch aus seiner Zeit bei den Schwaben und hat ein gutes Verhältnis zum Ex-Nationalspieler. Außerdem soll Ulreich bereit sein, auf einen Teil seines Gehalts (angeblich 2,5 Mio. Euro/Jahr) zu verzichten, um wieder regelmäßig zu spielen.

Im Gegenzug könnte der FCB das von Hradecky geforderte Gehalt locker bezahlen und den 27-Jährigen als neue Nummer zwei verpflichten. Der Torwart hielt im Halbfinale des DFB-Pokals gegen Gladbach zwei Elfmeter und fordert bei einer Verlängerung über 2018 hinaus offenbar eine deutliche Gehaltserhöhung.

+++ 12.30 Uhr: Gladbach bindet Nachwuchskeeper +++

Borussia Mönchengladbach hat den Vertrag mit Torhüter Moritz Nicolas (19) bis 2021 verlängert. Der deutsche U20-Nationalspieler gehört seit dem vergangenen Sommer dem Profikader an.

"Leider hatte Moritz in dieser Saison viel mit Verletzungen zu tun, trotzdem ist er auf seine Einsätze in unserer Regionalligamannschaft und in Testspielen der Profis gekommen. Er ist ein großes Torwarttalent, dem wir den Sprung in die Bundesliga zutrauen", sagte Sportdirektor Max Eberl.

+++ 11.48 Uhr: Talent Lippert bleibt in Nürnberg +++

Der 1. FC Nürnberg setzt auch in Zukunft auf Dennis Lippert.

Der 21-Jährige ist derzeit am Kreuzband verletzt und hat in dieser Saison sechs Ligaspiele absolviert. Nun unterschrieb der Youngster einen neuen Vertrag beim Club, die Laufzeit ist unbekannt.

"Wir sind von Dennis' Qualitäten absolut überzeugt, dabei spielt die Verletzung keine Rolle. Wir wollen ihn weiter an uns binden und mit dem neuen Vertrag unsere Wertschätzung für ihn ausdrücken", sagte Vorstand Sport Andreas Bornemann.

Lippert spielt seit 2012 beim Zweitligisten.

+++ 11.08 Uhr: Bayern verlängert mit Thiago +++

Thiago Alcantara verlängert seinen Vertrag beim FC Bayern bis 2021. Der Spanier, dessen Vertrag vorher bis 2019 datiert war, bleibt den Bayern-Fans damit noch länger erhalten.

Karl-Heinz Rummenigge zeigte sich vom 26-Jährigen begeistert: "Thiago ist einer der besten und somit auch begehrtesten Mittelfeldspieler Europas."

Auch der Spanier selbst ist mit seiner Entscheidung sehr glücklich. "Meine Familie und ich fühlen uns in München sehr wohl. Hier passt einfach alles. Ich will mit dem FC Bayern auch in Zukunft viele Titel gewinnen", schwärmte er.

Thiago ist damit der zweite Spieler innerhalb von zwei Tagen, der sich langfristig an den FC Bayern bindet. Gestern hatten die Bayern bereits die Kaufoption bei Kingsley Coman gezogen und den Franzosen bis 2020 an den Verein gebunden.

+++ 11.00 Uhr: Liverpool verlängert mit Lovren +++

Dejan Lovren bleibt Jürgen Klopp treu.

Der Innnenverteidiger unterschrieb am Freitag einen langfristigen Vertrag, wie der FC Liverpool mitteilte. Für wie viele Jahre sich der 27-Jährige band, verrieten die Reds nicht.

"Ich denke, dass ich im Moment der glücklichste Mensch der Welt bin. Ein weiterer Traum wird wahr. Es war immer mein Traum, so lang wie möglich bei einem Klub zu bleiben, den ich liebe - und das ist Liverpool", sagte der Kroate.

+++ 10.20 Uhr: KSC holt zwei Neue +++

Der abstiegsbedrohte Zweitligist Karlsruher SC hat für die kommende Saison Torwart Benjamin Uphoff verpflichtet.

Der 23-Jährige wechselt vom VfB Stuttgart an den Wildpark, wo er einen Vertrag bis 2019 unterschrieb.

Auch Andreas Hofmann von der SpVgg Greuther Fürth wechselt zum KSC.

+++ 9.04 Uhr: "Totale Einigung" zwischen De Gea und Real +++

Real Madrid ist sich offenbar mit einem neuen Torhüter einig.

Laut der spanischen Marca haben David De Gea und der Champions-League-Sieger sich über einen Fünf- oder Sechsjahresvertrag geeinigt, der dem 26-Jährigen zehn bis zwölf Millionen Euro pro Jahr einbringen soll.

Insgesamt würde sich das Gehaltsvolumen demnach auf etwa 75 Millionen Euro belaufen.

Allerdings stellt sich De Geas Trainer bei Manchester United noch quer. Jose Mourinho plant demnach weiter mit dem spanischen Keeper, eine Verpflichtung dürfte sehr kostspielig werden. Real ist mit Stammtorwart Keylor Navas unzufrieden und sucht eine neue Nummer eins.

+++ 8.47 Uhr: Heidel lässt Goretzka nicht zu Bayern +++

Christian Heidel will Leon Goretzka im Sommer auf keinen Fall abgeben: "Es gibt nur einen Plan - mit Leon Goretzka! Er hat einen Vertrag bis 2018, wir planen ganz fest mit ihm", sagte Schalkes Sportvorstand in der Fußball Bild.

"Ob Leon bliebt oder nicht - das entscheiden wir und sonst niemand", stellt Heidel klar. Möglicherweise geht der 22-Jährige also 2018 ablösefrei zu einem Topklub.

Am Nationalspieler soll unter anderem der FC Bayern Interesse haben. Die Königsblauen können nur noch in diesem Sommer eine adäquate Ablösesumme mit Goretzka erzielen, gehandelt werden etwa 20 Millionen Euro.

Da Schalke in der kommenden Saison wohl nicht international spielt und Goretzka so sein WM-Ticket aufs Spiel setzen würde, könnte der Mittelfeldspieler allerdings auch auf einen Transfer in diesem Sommer drängen.

+++ 8.32 Uhr: BVB buhlt um Morata +++

Borussia Dortmund gehört offenbar zu den Interessenten von Alvaro Morata.

Der BVB soll einer von diversen Klubs sein, die den Edelreservisten von Real Madrid gerne verpflichten würden. Wie die spanische As aus Kreisen des Spielers erfahren haben will, sind außerdem Klubs aus England (Chelsea, Manchester United, Tottenham), Italien (Juventus, AC Mailand) sowie China am Stürmer interessiert.

Als Favorit gilt Chelsea mit Trainer Antonio Conte. Der Coach hatte Morata bereits 2014 zu Juventus geholt, wurde dann allerdings vor dessen Ankunft italienischer Nationaltrainer. Im zweiten Versuch soll es klappen.

Chelsea soll bereit sein, 65 Millionen Euro für den 24-Jährigen zu bieten. Eine derart hohe Ablöse wäre für Dortmund allerdings nur zu stemmen, wenn Pierre-Emerick Aubameyang den Verein im Sommer verlässt.

Morata ist mit seinen Einsatzzeiten in Madrid unzufrieden und steht einem Wechsel offen gegenüber.

Donnerstag, 27. April:

+++ 19.48 Uhr: RB plant Sommer-Offensive +++

Trainer Ralph Hasenhüttl will Bundesligist RB Leipzig im Falle der erfolgreichen Qualifikation für die Champions League mit Neuverpflichtungen auf die zusätzliche Belastung vorbereiten.

"Klar ist, dass wir unsere Transferbemühungen ausbauen müssen, wenn es mit der Champions League wirklich klappen sollte", sagte Hasenhüttl der Sport Bild.

Man habe schon jetzt keinen ganz großen Kader. "Da müssen wir etwas machen, und das wissen wir auch. Aber einfach ist das nicht: Spieler, die uns wirklich weiterhelfen, sind nicht immer ganz so günstig", so der 49-Jährige.

Allerdings betonte Hasenhüttl auch, auf dem Transfermarkt "jetzt keine verrückten Dinge" machen zu wollen. Das Beuteschema bleibe: "Jung und entwicklungsfähig. Wir müssen bei einem Spieler die Fantasie haben, ihn zu einem Top-Mann machen zu können."

+++ 17.28 Uhr: Heldt buhlt um S04-Duo +++

Sportdirektor Horst Heldt von Hannover 96 will sich offenbar bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Schalke 04 bedienen.

Nach Angaben der Bild buhlt Heldt um die Dienste von Defensiv-Allrounder Dennis Aogo und Offensiv-Allrounder Sidney Sam. 

Beide Spieler stehen laut der Boulevardzeitung zum Verkauf. Aogo wäre im Sommer sogar ablösefrei, während der Vertrag des derzeit an Darmstadt 98 ausgeliehenen Sam bei den Königsblauen noch bis 2018 gültig ist.

+++ 15.58 Uhr: Selke-Rückkehr nimmt Formen an +++

Die Rückkehr von Davie Selke zu Werder Bremen nimmt Formen an.

Werder-Sportchef Frank Baumann hat am Donnerstag bestätigt, mit dem Stürmer von RB Leipzig in Kontakt zu stehen.

"Wir haben uns getroffen und über seine Situation gesprochen. Aber jetzt ist Davie wieder in Leipzig, trainiert und spielt dort", sagte Baumann auf der Pressekonferenz vor dem Liga-Duell mit Hertha BSC.

Und weiter: "Er ist ein interessanter Spieler, aber dieser Transfer ist unter finanziellen Aspekten eine große Herausforderung. Man wird sehen, was die Zukunft bringt. Wenn es klappt, wäre es schön, wenn nicht, dann akzeptieren wir das auch."

+++ 15.02 Uhr: Papadopoulos macht HSV Hoffnung +++

Innenverteidiger Kyriakos Papadopoulos hat dem Bundesligisten Hamburger SV Hoffnung auf seinen Verbleib über den Sommer hinaus gemacht.

"Ich würde gerne bleiben. Es gefällt mir hier gut. Der Klub hat etwas Besonderes. Mein Kontakt zum Trainer ist sehr gut", sagte der Grieche, der noch bis 2020 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag steht und bis Saisonende an den HSV ausgeliehen ist.

Papadopoulos gilt in Hamburg als Schlüsselfigur für den Aufschwung in der Rückrunde und als Hoffnungsträger für den Saisonendspurt im Kampf um den Klassenerhalt beim Tabellen-15.

Auch Trainer Markus Gisdol macht sich für eine dauerhafte Verpflichtung stark: "Wir wollen ihn unbedingt behalten. Er ist ein super Typ und für uns extrem wichtig. Wir wünschen uns alle, dass es klappt."

+++ 14.44 Uhr: Bayern zieht Option bei Coman +++

Der FC Bayern setzt auch in Zukunft auf Kingsley Coman als Ersatz für die beiden Stars Franck Ribery (34) und Arjen Robben (33).

Der deutsche Fußball-Rekordmeister zog wie erwartet die Kaufoption für den 20 Jahre alten Franzosen. 21 Millionen Euro müssen die Bayern für den bislang ausgeliehenen Flügelspieler an Juventus Turin überweisen. Coman war 2015 nach München gekommen und erhält einen Vertrag bis 2020.

"Kingsley Coman ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft unserer Mannschaft, daher haben wir uns entschieden, die Option zu ziehen", sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge am Tag nach dem 2:3 im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund.

Und weiter: "Kingsley ist ein hoffnungsvoller Spieler mit großem Potenzial. Wir sind überzeugt, dass er uns in den nächsten Jahren weiterhelfen wird."

+++ 14.24 Uhr: Vier Klubs mit Chance bei Mbappe +++

Das französische Mega-Talent Kylian Mbappe vom AS Monaco ist heiß umworben. Laut seinem Berater Pascal Boisseau kann aber nicht jeder Verein die finanziellen Mittel aufbringen, um den 18-Jährigen zu verpflichten.

"Nur vier Klubs können ihn sich leisten", so Boisseau in der L'Equipe, "Barca, Real, City und United."

Mbappe steht noch bis 2019 bei den Monegassen unter Vertrag. Boisseau rät seinem Klienten zu einem Verbleib: "Es gibt keinen jungen Spieler auf seinem Niveau. Sogar, wenn er nächste Saison bei Monaco nicht so gut ist, wird es Angebote über 100 Millionen Euro geben."

+++ 12.52 Uhr: Bussmann bleibt in Mainz +++

Bundesligist FSV Mainz 05 hat den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Linksverteidiger Gaetan Bussmann per Option bis 2019 verlängert.

Bussmann (26) war 2015 vom FC Metz nach Mainz gekommen, wo er seitdem 27 Bundesliga-Spiele absolvierte.

+++ 11.16 Uhr: Aubameyang lässt BVB zappeln +++

Stürmer-Star Pierre-Emerick Aubameyang lässt Borussia Dortmund weiter zappeln.

Nach Angaben der Bild will sich der gabunische Angreifer erst nach dem 34. Spieltag festlegen, wie es mit ihm weitergeht.

Zuletzt wurde der 27-Jährige mit Paris Saint-Germain in Verbindung gebracht. Wie France Football kürzlich vermeldete, traf sich Aubameyangs Vater im Januar mit Verantwortlichen des französischen Meisters.

Auch der Zug Real Madrid scheint noch nicht vollständig abgefahren zu sein. Aubameyangs Vertrag in Dortmund läuft 2020 aus. Der Klub will ihn halten, wäre ab einem Angebot von 80 Millionen Euro aber dem Vernehmen nach gesprächsbereit.

+++ 11.02 Uhr: Bayern buhlt um Eintracht-Held +++

Der FC Bayern hat offenbar Torwart Lukas Hradecky von Eintracht Frankfurt im Visier.

Wie der kicker berichtet, will der deutsche Rekordmeister den Pokal-Helden der Hessen als Nummer zwei hinter Manuel Neuer verpflichten. 

Die Zukunft des aktuellen Ersatzkeepers der Münchner, Sven Ulreich, hängt in der Schwebe.

"Ich habe noch ein Jahr Vertrag hier beim FC Bayern auf jeden Fall. Ich habe zu dem Thema auch schon gesagt, wenn sich mal die Möglichkeit ergibt, wieder regelmäßig zu spielen bei einem Bundesligist, dann muss man sich darüber Gedanken machen", sagte Ulreich unlängst bei Sky.

Hradecky, der im Pokal-Halbfinale gegen Borussia Mönchengladbach zwei Elfmeter parierte, ist ebenfalls bis 2018 an seinen Klub gebunden.

Die Eintracht würde gerne verlängern, doch die Gehaltsvorstellungen des 27-jährigen Finnen sollen sich nicht mit dem bisherigen Angebot des Bundesligisten decken.

+++ 10.28 Uhr: BVB-Gerüchte überraschen Gnabry +++

Werder Bremens Shootingstar Serge Gnabry geht mit den Spekulationen über ein Interesse von Borussia Dortmund und 1899 Hoffenheim gelassen um.

"Ich bin etwas überrascht", sagte Gnabry dem Portal Werderstube zu Berichten über ein angebliches Interesse der Champions-League-Kandidaten. Er lese nicht jeden Artikel über seine Person und fühle sich in Bremen "sehr wohl".

Der 21-Jährige deutete jedoch an, dass seine Zukunft trotz eines Vertrages bis 2020 an der Weser noch nicht geklärt ist. "Ich weiß noch nicht, was passiert. Ich habe bei Werder unterschrieben, bin jetzt hier", sagte Gnabry: "Wir spielen eine super Rückserie, es macht total Spaß. Mehr kann und will ich zu meiner Zukunft nicht sagen."

Laut Informationen des Portals besitzt er keine Ausstiegsklausel.

Gnabry will sich voll auf die letzten vier Saisonspiele mit Werder konzentrieren und am Ende mit den Bremern jubeln: "Natürlich wollen wir uns für Europa qualifizieren."

+++ 10.03 Uhr: Thiago vor Verlängerung +++

Der spanische Nationalspieler Thiago bleibt Bayern München offenbar über sein Vertragsende 2019 hinaus treu. Einem Bericht des kicker zufolge steht der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler vor einer Verlängerung seines Vertrags beim deutschen Rekordmeister bis 2021.

Thiago war 2013 auf Wunsch des damaligen Bayern-Trainers Pep Guardiola ("Thiago oder nix!") für 25 Millionen Euro vom FC Barcelona nach München gewechselt. Nach drei durchwachsenen Jahren, die geprägt waren von Verletzungen, spielt er derzeit seine beste Saison im rot-weißen Trikot. Barca soll kürzlich bei den Bayern wegen einer Rückholaktion angefragt haben, aber abgeblitzt sein.

Mit der Vertragsverlängerung würden die Bayern ihr "Projekt 2021" fortschreiben. Wichtige Spieler wie Manuel Neuer, Jerome Boateng, Mats Hummels, Javi Martínez, David Alaba, Thomas Müller und Robert Lewandowski haben allesamt Verträge bis zu diesem Zeitpunkt.

+++ 8.58 Uhr: Inter-Offerte lässt Simeone kalt +++

Diese Angebot lässt Diego Simeone kalt: Dass Inter Mailand an einer Verpflichtung von Diego Simeone interessiert ist, ist bekannt.

Nun hat der Serie-A-Klub laut der spanischen Zeitung Marca seine Offerte anscheinend erneuert und dem 46-Jährigen ein verlockendes Angebot gemacht.

Würde Simeone ab der kommenden Saison bei den Italienern unterschreiben, würde der Verein ihm alles ermöglichen, was er sich wünscht. Für den Trainer von Atletico Madrid war dieses Angebot anscheinend nicht verlockend genug.

Inter-Sportdirektor Piero Ausilio war demnach vergangene Woche in Madrid und bekam von Simeone eine definitive Absage. Er soll sich das Angebot der Italiener nur aus Respekt angehört haben, weil er zu der Mailänder Führungsetage ein gutes Verhältnis hat.

Der Argentinier hat sich offenbar entschieden auch in der kommenden Saison als Trainer der "Rojiblancos" aktiv zu sein. 

+++ 7.00 Uhr: Wenger bestätigt Interesse an Mbappe +++

Kylian Mbappe ist derzeit wohl einer der begehrtesten Spieler Europas. Viele Topteams sind am Monaco-Torjäger interessiert. Nun hat ein großer Verein sein Interesse am Franzosen offiziell bestätigt. Arsene Wenger hat gegenüber dem Schweizer Sender SRF Sport zugegeben, dass der FC Arsenal den 18-Jährigen gerne im Trikot der Gunners sehen würde.

"Natürlich wollen wir Mbappe verpflichten, es wäre heuchlerisch und eine Lüge wenn wir sagen würden, dass wir ihn nicht genau beobachten", bestätigte Wenger.

Finanziell wäre eine Verpflichtung des Jungstars aber wohl nur schwer zu stemmen. "Seine Ablösesumme ist wahrscheinlich mittlerweile so hoch, dass nur noch Klubs mithalten können, die mehr finanzielle Mittel zur Verfügung haben als wir."  

Derzeit steht eine Ablösesumme von mehr als 100 Millionen Euro im Raum. Der französische Nationalspieler steht noch bis Juni 2019 in Monaco unter Vertrag.


* * * * 28 April 2017 | 9:44 pm * * * *

Bird als Pacers-Präsident zurückgetreten

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Basketball-Legende Larry Bird ist als Präsident des NBA-Klubs Indiana Pacers zurückgetreten. Dies berichtet espn.com. Der 60 Jahre alte frühere Star der Boston Celtics war seit 2003 im Amt, zuvor war er zwischen 1997 und 2000 Headcoach des Teams aus Indianapolis (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1 US).

Über die Beweggründe Birds wurde zunächst nichts bekannt. Die Pacers waren in der ersten Runde der laufenden Playoffs mit 0:4 gegen Titelverteidiger Cleveland Cavaliers ausgeschieden.

Alle Highlights aus der NBA gibt es ab sofort wöchentlich in "Fastbreak - Dein NBA Week Pass". Das einzige NBA-Magazin im deutschen Fernsehen

Bird hatte das Team als Trainer 2000 ins NBA-Finale (2:4 gegen die Los Angeles Lakers) geführt, unter seiner Präsidentschaft gelang 2004 und 2014 der Einzug in die Vorschlussrunde.


* * * * 28 April 2017 | 9:36 pm * * * *

Hier sitzen die Fans beim Pokalfinale

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Beim Finalistenmeeting in Berlin haben der Deutsche Fußball-Bund, Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt mehrere logistische Punkte für das Endspiel im DFB-Pokal geklärt.

Dortmund wird die Heimkabine nutzen. Die Anhänger des BVB werden am 27. Mai am Marathontor platziert. 

Bereits 2016, 2015 und 2012 hatten die Dortmunder Fans im Westen des Stadions Position bezogen - mit durchwachsenem Erfolg.

2016 (3:4 nach Elfmeterschießen gegen FC Bayern) und 2015 (1:3 gegen den VfL Wolfsburg) sahen die BVB-Fans die Pleite ihres Teams vom Marathon-Tor aus.

Beim Pokalsieg 2012 nach einem berauschenden 5:2 gegen Bayern durften die Anhänger in der Kurve dagegen feiern.

Das BVB-Fanfest steigt in diesem Jahr auf dem Breitscheidplatz. 

Für die Fans aus Frankfurt ist die Ostkurve reserviert, ihr Fanfest wird am Alexanderplatz steigen.


* * * * 28 April 2017 | 9:15 pm * * * *

WRC Argentinien: Debakel für Citroen

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Die Rallye Argentinien, fünfter Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), hat am Freitag gezeigt, warum sie als härteste Rallye im WRC-Kalender gilt.

Gleich reihenweise bekamen die WRC-Piloten Probleme, besonders hart traf es aber Citroen. Nach einem Abflug von Kris Meeke und einem Getriebedefekt bei Craig Breen sind die Franzosen schon aus dem Rennen.

Auch Hyundai musste mehrere Rückschläge verkraften. Problemlos lief es hingegen bei Elfyn Evans (Ford), der die ersten drei Wertungsprüfungen am Freitagvormittag (Ortszeit) gewann und die Rallye klar anführt.

Citroen erlebte hingegen Schiffbruch, musste nach vier Wertungsprüfungen beide Autos für den Tag zurückziehen und erlebt nach dem schwachen Saisonstart ein weiteres Debakel. Meeke feuerte seinen C3 WRC bei der vierten WP (Santa Rosa - San Augustin) von der Strecke. Dabei wurde das Auto rundherum schwer demoliert, doch Meeke erreichte noch aus eigener Kraft das Ziel der WP. "Ich bin völlig überrascht worden, eine Bodenwelle hat das Auto ausgehebelt", sagt der Brite. "Es ist schwierig zu fahren, wir müssen sehen, ob wir zurück kommen."

Das gelang Meeke nicht, womit er bei der fünften Rallye das Jahres den vierten Ausfall verzeichnen muss und nur noch bei der Powerstage Punkte gewinnen kann. Nicht besser erging es Teamkollege Craig Breen, der nach WP4 ebenfalls die Segel streichen musste. "Nach einer gewaltigen Bodenwelle ist das Getriebe im fünften Gang steckengeblieben", berichtet der Ire. Mit dem defekten Getriebe war eine Weiterfahrt nicht möglich. Beide Citroen-Fahrer wollen am Samstag unter Rallye2-Reglement wieder ins Geschehen eingreifen.

Nicht viel besser sieht es im Lager von Hyundai aus. Hayden Paddon hatte seinen i20 WRC schon bei der ersten WP des Tages abgerollt. Der Neuseeländer konnte seine Fahrt zwar fortsetzen, hat aber schon drei Minuten auf die Spitze verloren. Noch schlimmer erging es seinem Teamkollegen Dani Sordo, der bei der dritten WP mehr als elf Minuten verloren hatte. "Wir haben einen Stein getroffen, wobei eine Spurstange gebrochen ist. Wir mussten anhalten und sie wechseln", berichtet der Spanier. Thierry Neuville klagte über einen defekten Stoßdämpfer und rangiert mit 48 Sekunden Rückstand auf die Spitze auf Rang sechs.

Mehr oder weniger ungeschoren kam hingegen die Ford-Armada durch den Vormittag, die nun mit vier Autos unter den Top 5 platziert ist. Angeführt wird sie überraschenderweise von Evans, der mit seinem Dmack-bereiften Fiesta WRC nach drei Bestzeiten in Folge schon 23,6 Sekunden Vorsprung auf Jari-Matti Latvala (Toyota) hat. "Es läuft wirklich gut", sagt der Waliser nach WP4. "Bei der vorherigen Prüfung haben wir attackiert, aber ich habe mich nicht ganz wohl gefühlt und habe mich daher etwas zurückgenommen. Hier gibt es kaum Spielraum für Fehler, daher wollen wir vorsichtig fahren."

Dritter ist Mads Östberg, gefolgt von Ott Tänak und Sebastien Ogier. Der amtierende Weltmeister hatte nicht nur den Nachteil, als Erster zu starten, sondern verlor auch durch einen Fahrfehler bei der zweiten WP Zeit. "In einer engen Kurve hat der Aufschrieb nicht gestimmt. Ich bin in einer Kurve geradeaus gefahren und in einen Graben gefahren. Dabei habe ich fünf oder sechs Sekunden verloren", sagt Ogier.

Zum Abschluss des Freitagvormittag wird noch die kurze Zuschauerprüfung "Fernet Branca" gefahren, am Nachmittag werden die vier WP des Vormittags dann noch einmal absolviert.

© Motorsport-Total.com


* * * * 28 April 2017 | 9:01 pm * * * *

Hoeneß will keine "Red Bull"-Arena

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Präsident Uli Hoeneß vom FC Bayern München hat im Rahmen des 4. Business Circle in München über die neuesten Entwicklungen der neuen Mega-Halle für die Bayern-Basketballer und die Eishockeyspieler des EHC Red Bull München im Olympiapark gesprochen. 

Nach Gesprächen mit Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz bestehe demnach Einigkeit, dass Red Bull die neue Arena bauen wird und die Bayern-Basketballer diese als Mieter nutzen werden.

"Wenn alles glatt läuft, können wir 2020 oder spätestens 2021 in einer neuen Halle im Olympiapark spielen. Diese Halle kann binnen sechs Stunden von einer Eishockeyhalle in eine Basketballhalle verwandelt werden", sagte Hoeneß. 

Keine "Red Bull"-Arena

Auch zum Namen der neuen Arena hat Hoeneß klare Vorstellungen.

"Die neue Halle wird nicht Red Bull Arena heißen", bestätigte der Bayern-Präsident: "Wenn dies alles erledigt ist, werden wir in Gespräche mit unseren Partnern gehen, um das Naming-Right zu klären."

Einen Interessenkonflikt für Bayern, das sich in der Bundesliga mit RB Leipzig misst, sieht Hoeneß nicht. 

"Wenn Red Bull die Halle baut und wir darin Mieter sind, finde ich das völlig okay. Hier muss man den Fußball deutlich abgrenzen", erklärt der Bayern-Boss: "Was ich als Problem gesehen hätte, wäre der Name Red Bull Arena. Den wird es aber - wie gesagt -  nicht geben."

Zuletzt hatte Hoeneß sich bei SPORT1 bereits zum Megaprojekt und der Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz geäußert. 

"Er hat dieses Kleingeld, das notwendig ist, um so eine Halle zu finanzieren", sagte Hoeneß: "Ich bin glücklich, dass wir mit ihm einen Partner finden können, der bereit ist, circa 100 Millionen Euro in solch ein Projekt hineinzustecken. Das könnten wir vom FC Bayern Basketball überhaupt nie stemmen."


* * * * 28 April 2017 | 9:00 pm * * * *

WM-Zehnte Rogge mit nur 23 Jahren verstorben

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Box-Talent Cindy Rogge ist am Freitag im Alter von 23 Jahren an den Folgen eines Asthma-Anfalls gestorben. Dies teilte ihre Familie bei Facebook mit. Die WM-Zehnte von 2016 war am 18. November in ihrer Wohnung zusammengebrochen und hatte seitdem im Koma gelegen.

Rogge hatte im Vorjahr die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro nur knapp verpasst.


* * * * 28 April 2017 | 8:51 pm * * * *

Deutsche Badminton-Asse gehen leer aus

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Der frühere Titelträger Marc Zwiebler hat bei seiner letzten EM-Teilnahme die vierte Medaille seiner Badminton-Karriere verpasst.

Zwiebler unterlag im dänischen Kolding dem Lokalmatadoren und Ausnahmetalent Anders Antonsen im Viertelfinale 19:21, 18:21. Auch Fabian Roth musste sich in der Runde der besten Acht geschlagen geben, der deutsche Meister verlor bei seiner EM-Premiere gegen den an Position zwei gesetzten Briten Rajiv Ouseph 15:21, 13:21.

Antonsen und Ouseph haben damit Bronze sicher, weil das Spiel um Platz drei nicht ausgetragen wird. Der 20 Jahre alte Däne trifft im Halbfinale auf seinen Landsmann und Olympiadritten Viktor Axelsen, Ouseph bekommt es mit Hans-Kristian Vittinghus (Dänemark) zu tun.

Zwiebler hatte 2012 in Karlsberg als erster Deutscher im Herreneinzel EM-Gold gewonnen, 2010 in Manchester und 2016 in La Roche-sur-Yon reichte es für Bronze. Kürzlich kündigte der deutsche Rekordmeister vom 1. BC Bischmisheim das Ende seiner Laufbahn nach der WM im August in Schottland an. Im Februar hatte Zwiebler im Finale der deutschen Meisterschaft gegen Roth (Refrath) verloren.

Die letzte Chance auf eine deutsche Medaille haben am Freitagabend Josche Zurwonne (Lüdinghausen) und Jones Ralfy Jansen (Wipperfeld) im Doppel. Das Duo bekommt es mit den topgesetzten Dänen Mathias Boe und Carsten Mogensen zu tun.


* * * * 28 April 2017 | 8:39 pm * * * *

Wegen Weiterverkauf: Real bestraft noch mehr Fans

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Der spanische Champions-League-Sieger Real Madrid hat weiteren 635 Fans die Dauerkarten für die Spiele im heimischen Estadio Santiago Bernabeu wegen unerlaubten Weiterverkaufs für den Clasico gegen den FC Barcelona (2:3) am Sonntag entzogen. Dies gab der Verein am Freitag bekannt. Damit haben nun insgesamt fast 1000 Real-Anhänger ihre Saisontickets eingebüßt.

Der Verkauf der Tickets sei "ausdrücklich verboten" und werde bestraft, teilte Real mit. Bereits vor dem Spiel waren 1450 Entzugsverfahren im Gange gewesen. Für die betroffenen Besitzer ist der Entzug eine mittlere Katastrophe: Die Dauerkarten beim wohl berühmtesten Klub der Welt werden teilweise über Generationen hinweg vererbt, die Wartezeit auf ein frei werdendes Ticket betrug - bislang - mehrere Jahre.


* * * * 28 April 2017 | 8:30 pm * * * *

Ex-Kollege verhilft St. Pauli zu großem Schritt

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Der FC St. Pauli hat den nächsten großen Schritt in Richtung Klassenerhalt in der 2. Bundesliga gemacht.

Die Hamburger gewannen zum Auftakt des 31. Spieltags daheim 3:0 (0:0) gegen den 1. FC Heidenheim und kletterten nach dem vierten Sieg in Serie mit 38 Punkten auf den elften Platz. (Ergebnisse und Spielplan)

Der Vorsprung auf Relegationsrang 16 wuchs vorerst auf fünf Punkte an. "Wir bleiben bescheiden und demütig. Wir müssen die Konzentration hoch halten. Es ist eine wahnsinnig heiße zweite Liga im Moment, wir sind noch nicht gerettet", trat Paulis Trainer Ewald Lienen bei SPORT1 auf die Euphoriebremse. (Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Die Highlights der Partie ab 22.15 Uhr in Hattrick - Die 2. Bundesliga LIVE im TV auf SPORT1.

Verhoek trifft ins falsche Tor

Ein Eigentor des Ex-Paulianers Johan Verhoek (52.), die Freiburger Leihgabe Mats Möller Daehli (56.) und Torjäger Aziz Bouhaddouz (63.) sorgten für den achten Rückrunden-Sieg der Hausherren, die aus den 14 Partien der Rückserie stolze 27 Punkte geholt haben. Nach der Hinrunde war St. Paul mit elf Zählern aus 17 Spielen noch abgeschlagenes Schlusslicht.

"Wir haben haben heute einen wichtigen Schritt zum Klassenerhalt gemacht, aber noch ist nichts sicher. Nächste Woche wird dann die Entscheidung fallen. Aber in der Hinrunde Letzer zu sein und in der Rückrunde dann Erster, das wäre schon ein Traum", freute sich Paulis Torschütze Bouhaddouz bei SPORT1.

Heidenheim, das Marcel Titsch-Rivero mit Gelb-Roter Karte (79.) verlor, ist mit 40 Punkten Siebter. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

FCH-Trainer Frank Schmidt übte nach der Pleite bei SPORT1 offene Kritik an seiner Mannschaft: "Uns fehlen die Typen und das Selbstvertrauen. Wir waren in der ersten Halbzeit stabil, aber dann in der 2. Halbzeit sind wir wie ein Kartenhaus zusammengefallen.

St. Pauli dreht nach der Pause auf

Vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Stadion am Millerntor boten beide Mannschaften lange Zeit fußballerische Magerkost. Bei teils strömendem Regen blieb Halbzeit eins praktisch ohne echte Torchance.

Nach der Pause sorgte St. Pauli gnadenlos effektiv binnen zwölf Minuten für klare Verhältnisse. Nach dem Eigentor von Verhoek, der eine scharfe Hereingabe von Waldemar Sobota unfreiwillig verwertete, nutzte Möller Daehli einen Patzer von FCH-Torwart Kevin Müller aus. Bouhaddouz sorgten mit seinem neunten Treffer seit Ende Februar für die Entscheidung. 


* * * * 28 April 2017 | 8:18 pm * * * *

Blitz-Doppelpack! VfL krönt irre Aufholjagd

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Dem VfL Bochum ist der Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga nach einer nicht mehr für möglich gehaltenen Wende im Spiel gegen Dynamo Dresden kaum noch zu nehmen. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Die Mannschaft von Trainer Gertjan Verbeek gewann nach einer desaströsen ersten Halbzeit und einer deutlichen Steigerung im zweiten Abschnitt mit 4:2 (0:2) und hat nach dem Auftakt des 31. Spieltags sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz 16. (Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Die Highlights der Partie ab 22.15 Uhr in Hattrick - Die 2. Bundesliga LIVE im TV auf SPORT1.

Drei Tore oder mehr waren dem ansonsten doch eher mit Treffern geizendem VfL zuletzt am 8. Spieltag beim 4:2 in Aue gelungen. In den vergangenen fünf Partien hatten die Bochumer Offensivkräfte nur einmal jubeln dürfen.

Der Ex-Dresdner Anthony Lossila (70.) und Görkem Saglam (88.) vollendeten vor 17.264 Zuschauern eine furiose Aufholjagd, zuvor hatten Thomas Eisfeld (50.) und Marco Stiepermann (51.) innerhalb von 41 Sekunden das Match egalisiert.

"Die erste Halbzeit war bodenlos, das war ganz schlecht von uns", sagte Bochums Felix Bastians zu SPORT1, sein Trainer Verbeek meinte: "Nach der Pause hatten wir nichts mehr zu verlieren, vier Tore sind natürlich überragend. Trotzdem ist es immer noch sehr eng unten. Wir müssen noch so viele Punkte holen wie es geht."

Neuhaus: "Dumm aus der Hand gegeben"

Dynamo-Coach Uwe Neuhaus haderte am SPORT1-Mikrofon: "Ich habe selten ein Spiel gesehen, das dümmer aus der Hand gegeben wurde. Drei individuelle Fehler in wenigen Minuten hintereinander. Das waren die Knackpunkte. Das war sehr erschreckend."

Verbeek hatte in der Halbzeitpause anscheinend die richtigen Worte gefunden, um sein lethargisches Team wachzurütteln. Nach den Dynamo-Treffern von Niklas Hauptmann (8.) und Akaki Gogia (26.) hatte den VfL ein lautes Pfeifkonzert in die Kabine begleitet.

Dresden zeigte im Ruhrstadion nur in der ersten Halbzeit eine Reaktion auf die dürftigen Vorstellungen der vergangenen drei Partien. Nach der Pause fehlte den Gästen, die bis vor wenigen Wochen noch vom Durchmarsch in die Bundesliga geträumt hatten, wie zuletzt die Spannung. (Ergebnisse und Spielplan)

Dresden droht einer guten Saison im Schlussspurt einen faden Beigeschmack zu verleihen.


* * * * 28 April 2017 | 8:18 pm * * * *

Ritthammer mit starker zweiter Runde

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Bernd Ritthammer steht auf der Europa-Tour vor dem vierten Top-10-Resultat seiner Karriere.

Der 30 Jahre alte Nürnberger spielte am zweiten Tag der mit 2,72 Millionen Euro dotierten China Open in Peking eine 67 und rückte mit 137 Schlägen auf den siebten Platz vor, den er sich mit sechs Konkurrenten teilt. Ritthammer hatte 2015 auf der Tour auf den Rängen sieben, acht und neun seine bislang besten Platzierungen erzielt.

Kieffer verpasst den Cut

Einen bösen Absturz erlebte dagegen Maximilian Kieffer. Der 26-Jährige, der als Zwölfter gut ins Turnier gestartet war, verpasste nach einer 76 mit insgesamt 145 Schlägen den Halbzeit-Cut ebenso um zwei Schläge wie Tour-Neuling Alexander Knappe. Marcel Siem schaffte es dagegen als 39. mit 141 Schlägen ins Geld.

Spitzenreiter nach dem zweiten Tag im Topwin Golf and Country Club ist der Spanier Pablo Larrazabal mit 130 Schlägen und einem Vorsprung vor drei Schlägen auf die beiden Verfolger Alexander Levy (Frankreich) und Dylan Frittelli (Südafrika). Der Sieger nach vier Runden erhält einen Scheck über 448.183 Euro.


* * * * 28 April 2017 | 7:11 pm * * * *

Romandie: Schwarzmann Dritter bei Viviani-Sieg

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Michael Schwarzmann (Bora-hansgrohe) hat auf der dritten Etappe der 71. Tour de Romandie nach 187 km in Payerne seinen ersten Saisonsieg knapp verpasst. Der Kemptener belegte im Massensprint beim Sieg des italienischen Bahnrad-Olympiasiegers Elia Viviani (Sky) den dritten Etappenrang hinter Vivianis Landsmann Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida).

In der Gesamtwertung führt weiterhin der Italiener Fabio Felline (Trek-Segafredo). Zweiter bleibt der Berliner Jungprofi Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors), der das Ziel zeitgleich mit dem Tagessieger erreichte und in der Gesamtwertung weiterhin acht Sekunden Rückstand auf Felline hat.

Am Samstag führt die Königsetappe der Rundfahrt durch die Westschweiz das Fahrerfeld über 163,5 km von Domdidier zur Bergankunft in Leysin.


* * * * 28 April 2017 | 7:00 pm * * * *

Ancelottis Sturheit: Fluch oder Segen für Bayern?

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Wunden lecken an der Säbener Straße. Die Bosse des FC Bayern wissen genau, wie man schlechte Nachrichten am besten verdrängt: Nämlich mit guten.

Nach dem schlagartig geplatzten Triple-Traum bot sich dem Rekordmeister der perfekte Zeitpunkt, um die intern schon seit Monatsbeginn vereinbarte Vertragsverlängerung mit Thiago (bis 2021) offiziell zu machen.

Ebenfalls festgezurrt wurde die Verpflichtung des französischen Rohdiamanten Kingsley Coman (bis 2020), der in dieser Saison jedoch bislang nicht an die Leistungen unter Pep Guardiola anknüpfen konnte.

Mit diesen beiden wichtigen Personalentscheidungen signalisieren die Bayern, dass sie trotz der sportlichen Misere auf Kontinuität bauen. Von einem totalen Umbruch, wie ihn beispielsweise Ex-Profi Mehmet Scholl prophezeit hatte, will an der Säbener Straße zumindest Ende April niemand etwas wissen.

Rummenigge stützt Ancelotti

Das verdeutlicht auch das Vertrauensvotum für Carlo Ancelotti (57). War der Italiener vor zwei Jahren bei Real Madrid während einer ähnlichen Negativserie gefeuert worden, stellte sich Karl-Heinz Rummenigge nach dem Pokal-Aus gegen Borussia Dortmund schützend vor seinen Trainer.

Ancelotti sei "sehr gut und sehr erfahren", betonte der Vorstandschef in der Bild und erinnerte: "Vor zwei Wochen standen wir noch mit Note 1 plus da."

Doch was war danach passiert? Zu den Prime-Time-Spielen im April verletzten sich ausgerechnet Leistungsträger wie Manuel Neuer, Mats Hummels oder Robert Lewandowski.

Zweifelsohne hatten auch die Schiedsrichter, vor allem im Rückspiel gegen Real, nicht immer ihren besten Tag erwischt. Und gegen Dortmund wollten dann auch noch gleich mehrere hundertprozentige Chancen nicht den Weg ins Tor finden.

In Ausreden wollen sich die Bayern aber nicht flüchten. Deshalb kommen - spätestens am Saisonende - auch Fragen auf Ancelotti zu.

Hoeneß kritisiert Trainingsmethoden

Wie Präsident Uli Hoeneß bereits in der AZ ankündigte, können Spielertransfers nicht der einzige Schlüssel zum Erfolg sein. Der Klub will an mehreren Schrauben drehen.

So soll allen voran Hoeneß mit Ancelottis Trainingsmethoden unzufrieden sein. Die Einheiten seien dem Boss zu lasch und zu kurz, berichtet die Bild.

Ein Fitnessproblem ist zumindest anhand von Zahlen kaum zu belegen. In der Bundesliga läuft im Schnitt nur der 1. FC Köln (110,7 Kilometer) weniger als die Münchner (111,52), doch das liegt vor allem an der spielerischen Dominanz der Münchner. 

Gegen Real und Dortmund wirkte die Mannschaft vor allem in den Schlussminuten am Limit, musste zumindest gegen die Spanier aber auch lange in Unterzahl spielen.

Déjà-Vu für Ancelotti

Mit ähnlichen Vorwürfen sah sich Ancelotti auch in seiner letzten Saison bei Real konfrontiert. Die Bosse der Madrilenen übten damals, als dem Team in der zweiten Saisonhälfte die Puste ausgegangen war, explizite Kritik an Ancelottis Fitnesscoach Giovanni Mauri (60).

Real-Präsident Florentino Perez soll Ancelotti damals sogar vorgeschlagen haben, er dürfe sein Amt behalten, sollte er seinen Intimus aus seinem Stab werfen. Ein No-Go für "Carletto", der mit seinem Team, seiner Familie, durch dick und dünn geht.

Das verdeutlichte der Coach am Freitag auch auf der Pressekonferenz: "Meine Spieler sind glücklich mit unseren Plänen. Ich spreche jeden Tag mit ihnen. Und selbst, wenn sie nicht glücklich wären: Es wird sich nichts ändern. Das ist meine Philosophie, mein Stil." 

Ehrenwert auf der einen, stur auf der anderen Seite. Nach dem Abschied seines jahrelangen Assistenten Paul Clement (44) zu Swansea City im Januar wollte Ancelotti neben Hermann Gerland keinen neuen Co-Trainer.

Lange Leine: Fluch oder Segen?

Anstelle von Clement, der nahezu alle Übungen leitete und mit seiner britischen Art auch einen Hauch von Schärfe in die bayrische Wohlfühloase brachte, setzt er nun auf seinen Sohn Davide (27) als erste Bezugsperson.

Da mit Gerland im Sommer auch das letzte externe Sprachrohr in Ancelottis Familie geht - der "Tiger" übernimmt bekanntlich das Nachwuchsleistungszentrum der Bayern - würde Ancelotti ein starker, erfahrener Mann an seiner Seite sicher gut zu Gesicht stehen. 

Ob durch eine Drittmeinung ein Mats Hummels oder ein Robert Lewandowski vor einem Pokal-Halbfinale in der Bundesliga gegen Mainz geschont worden oder Talente wie Kimmich oder Sanches zu mehr Einsatzzeiten gekommen wären, steht zwar in den Sternen.

Aber auch deshalb suchen die Bayern einen neuen Sportdirektor, der als Bindeglied zwischen Trainer, Mannschaft und Vorstand agieren soll und derlei Punkte intern anspricht. Ancelotti selbst hat noch kein Wort zu diesem Thema verloren.

Wer oder was auch kommt: Er wird seinen Grundprinzipien treu bleiben.

Immerhin hat er mit der langen Leine bereits drei Mal die Champions League gewonnen.


* * * * 28 April 2017 | 7:00 pm * * * *

Tottenham spielt nur in Wembley

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Der englische Erstligist Tottenham Hotspur wird sämtliche Heimspiele der kommenden Saison im Wembley-Stadion austragen. Das teilten die Londoner am Freitag mit.

Wegen der Umbauarbeiten rund um die White Hart Lane waren die "Spurs" bereits in der aktuellen Saison in der Champions und Europa League in das 90.000 Zuschauer fassende Nationalstadion umgezogen.

In unmittelbarer Nachbarschaft des bisherigen Stadions an der White Hart Lane entsteht derzeit ein mehr als 500 Millionen Euro teurer Neubau, der Einzug in die rund 60.000 Zuschauer fassende Arena ist für die Saison 2018/2019 geplant. Die Bauarbeiten haben Auswirkungen auf die Kapazität und die Zufahrtswege des alten Stadions, daher braucht Tottenham eine Alternative.

Die Kapazität der White Hart Lane war zuletzt auf 36.284 Zuschauer reduziert. Das Wembley-Stadion liegt etwa 21 Kilometer von der "Lane" entfernt.


* * * * 28 April 2017 | 6:45 pm * * * *

Murray kommt auf Sand in Schwung

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Der Weltranglistenerste Andy Murray kommt nach überstandener Ellbogenverletzung in der Sandplatzsaison in Schwung.

Der zweimalige Olympiasieger aus Schottland revanchierte sich im Viertelfinale des ATP-Turniers in Barcelona an Albert Ramos-Vinolas für die Achtelfinal-Niederlage beim Masters in Monte Carlo. Nach 2:59 Stunden verwandelte Murray seinen zweiten Matchball gegen den an Position zehn gesetzten Spanier zum 2:6, 6:4, 7:6 (7:4) (LIVESCORES aus Barcelona).

Im Halbfinale gegen Thiem

Im Halbfinale trifft der French-Open-Finalist des vergangenen Jahres auf den an Position vier gesetzten Dominic Thiem (23). Der Österreicher ließ dem japanischen Qualifikanten Yuichi Sugita beim 6:1, 6:2 keine Chance.

Murray (29) lag gegen Lokalmatador Ramos-Vinolas im entscheidenden Durchgang mit einem Break 4:5 in Rückstand, kämpfte sich jedoch wieder zurück ins Spiel. Ramos-Vinolas (29) hatte sich zu Beginn des Satzes am Knöchel behandeln lassen, konnte allerdings ohne sichtbare Einschränkung weitergespielt. Der gebürtige Katalane hatte zuletzt in Monte Carlo erst im Finale gegen seinen Landsmann Rafael Nadal verloren.

Nadal vor zehntem Sieg in Barcelona

Rafael Nadal hat derweil den Siegeszug des südkoreanischen Tennistalents Chung Hyeon beendet und braucht nur noch zwei Matchgewinne zum zehnten Titel in Barcelona.

Der Sandplatzkönig aus Spanien setzte sich im Viertelfinale des mit 2,37 Millionen Euro dotierten ATP-Turniers mit 7:6 (7:1), 6:2 durch. Nadal spielt nun gegen Karen Chatschanow (Russland) oder Horacio Zeballos (Argentinien) um den Einzug ins Finale.

Der 20 Jahre alte Chung hatte zuvor Philipp Kohlschreiber (Nr. 12) und Alexander Zverev (Nr. 8) deutlich geschlagen. Auch gegen Nadal hielt der Weltranglisten-94. das Match im ersten Satz offen, erst im Tiebreak setzte sich der hochfavorisierte Mallorquiner durch und brach damit Chungs Widerstand. Nadal hatte zuletzt beim Masters in Monte Carlo seinen zehnten Titel gefeiert, auch bei den French Open in Paris (ab 28. Mai) peilt er "La Decima" an.


* * * * 28 April 2017 | 6:33 pm * * * *

Großkreutz dankt den Bayern-Fans

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Kevin Großkreutz erlebte den Einzug in das Pokalfinale von Borussia Dortmund am Mittwochabend vor Ort auf der Tribüne der Allianz Arena.

Jetzt bedankte sich der langjährige Dortmunder und zukünftige Spieler von Darmstadt 98 via Instagram bei den Fans des FC Bayern München für deren faires Verhalten.

"Ein Respekt geht auch an die Bayern Fans, die zu keiner Zeit gepöbelt haben oder was auch immer! Die waren super nett und sehr offen zu mir. Danke dafür!", schrieb er bei Instagram zu einem Foto, das ihn mit seinem Bruder Lenny und seiner Tochter Leonie zeigt.

Großkreutz spielte von 2009 bis 2015 beim BVB und ist weiterhin glühender Anhänger seines Ex-Klubs. Zuletzt spielte er beim VfB Stuttgart. 


* * * * 28 April 2017 | 6:30 pm * * * *

Scharapowa reagiert gereizt auf Doping-Thema

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Maria Scharapowa hat nach ihrem Halbfinal-Einzug beim WTA-Turnier in Stuttgart (LIVE im TV auf SPORT1) gereizt auf Konfrontationen mit ihrer Doping-Vergangenheit reagiert.

"Das ist eine unangemessene Frage", antwortete die Russin in der Pressekonferenz einem Journalisten. Der Brite hatte wissen wollen, ob Scharapowas Team um Coach Sven Groeneveld von ihrer Meldonium-Einnahme gewusst habe und nach der Sperre sauer auf sie gewesen sei.

Befürworterin verschärfter Doping-Bestimmungen

Auch als die fünfmalige Grand-Slam-Siegerin auf die ab 1. Mai 2017 verschärften Doping-Bestimmungen der ITF angesprochen wurde, reagierte Scharapowa schmallippig: "Das ist großartig. Ich befürworte das." Eine Nachfrage ignorierte sie.

Scharapowa hatte am Mittwoch nach 15-monatiger Sperre wegen Meldoniummissbrauchs ein erfolgreiches Comeback gefeiert. Am Freitag gewann sie beim 6:3, 6:4 gegen Qualifikantin Anett Kontaveit (Estland) ihr drittes Match in Folge und steht im Halfinale des Sandplatzevents. Von 2012 bis 2014 hatte Scharapowa in Stuttgart den Titel geholt.

In der Vorschlussrunde trifft die ehemalige Nummer eins der Welt am Samstag auf Kerber-Bezwingerin Kristina Mladenovic aus Frankreich.


* * * * 28 April 2017 | 6:24 pm * * * *

Auftakt zur ADAC TCR LIVE im TV auf SPORT1

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Am kommenden Wochenende ist es endlich soweit. Die ADAC TCR Germany startet in die neue Saison 2017.

Zum Auftakt stehen auf der Rennstrecke in Oschersleben zwei Läufe auf dem Programm. SPORT1 überträgt beide Rennen (Start jeweils um 14.50 Uhr) LIVE.

Das erste Rennen zeigt SPORT1 am Samstag ab 14.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1, SPORT1+ und im LIVESTREAM auf SPORT1.de.

Den zweiten Lauf gibt es am Sonntag ab 14.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM auf SPORT1.de zu sehen.

Die Saison der ADAC TCR Germany dauert bis Ende September und macht an sieben Standorten in Deutschland, Österreich und den Niederlanden Station.

In der ADAC TCR Germany starten seriennahe, preisgünstige Tourenwagen mit Frontantrieb und Zwei-Liter-Turbomotoren, die rund 330 PS leisten. An jedem Rennwochenende werden zwei Sprintrennen über eine Distanz von jeweils 30 Minuten ausgetragen. Die ADAC TCR Germany begeistert mit Markenvielfalt und Tourenwagensport in Reinform.


* * * * 28 April 2017 | 6:00 pm * * * *

Bartra meldet sich beim BVB zurück

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Gute Nachrichten für Borussia Dortmund!

Marc Bartra, der beim Anschlag vor zwei Wochen auf den Mannschaftsbus des BVB von einem Splitter verletzt und in der Folge operiert werden musste, ist zurück auf dem Fußballplatz.

Während des Abschlusstrainings am Freitag vor dem Spiel gegen den FC Köln absolvierte der Spanier eine halbstündige Laufeinheit. Das berichtet die Bild.

Der 26-Jährige betrat den Rasen demnach in Begleitung von Fitnesstrainer Rainer Schrey mit einer blauen Manschette um das rechte Handgelenk.

Am Tag zuvor zeigte sich Bartra noch mit einem schwarzgelben Gips um das Handgelenk.

Den Schutz musste er wegen eines Bruchs der Speiche nach der Operation tragen, nun konnte er ihn offenbar schon gegen die Manschette eintauschen.


* * * * 28 April 2017 | 5:49 pm * * * *

Die Themen in Bundesliga Aktuell

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In Bundesliga Aktuell gibt dreht sich zu alles über die Auswirkungen des Pokalhalbinalspieles zwischen Bayern München und Borussia Dortmund - mehr sehen Sie ab 18 Uhr in Bundesliga Aktuell im TV auf SPORT1.

Die Themen der Sendung im Überblick:

- Die Bayern-Krise: Umbruch total oder sanfter Schnitt? Wer muss jetzt wirklich vor Hoeneß und Rummenigge zittern?

- Stimmung kaputt, Retter gesucht - Wie ein Sportdirektor die Bayern wieder zum Erfolg führen könnte

- Thomas Tuchel, Supermann! Wie der einst so kühle Coach endlich die Herzen der Fans erobert hat


* * * * 28 April 2017 | 5:31 pm * * * *

Scharapowa im Halbfinale gegen Mladenovic

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Superstar Maria Scharapowa hat den Siegeszug nach ihrer Dopingsperre fortgesetzt und steht im Halbfinale des WTA-Turniers in Stuttgart.

Die 30-jährige Russin bezwang Qualifikantin Anett Kontaveit (Estland) dank einer erneut überzeugenden Leistung klar mit 6:3, 6:4.

"Sie hat mich wirklich gefordert, ich musste gut spielen", sagte Scharapowa und meinte: "Ich habe große Freude auf dem Court. Nach meiner Pause ist jede Turnier-Teilnahme etwas Großes für mich."

Erster Matchball sitzt

Nach 1:23 Stunden verwandelte Wildcard-Inhaberin Scharapowa den ersten Matchball und feierte ihren dritten Erfolg in Serie nach dem Ablauf ihrer 15-monatigen Sanktion wegen Meldonium-Missbrauchs.

In der Partie um den Sprung ins Endspiel trifft die frühere Nummer eins am Samstag auf Angelique Kerbers Bezwingerin Kristina Mladenovic (Frankreich), die sich gegen die Spanierin Carla Suarez Navarro mit 6:3, 6:2 durchsetzte.

Scharapowa hatte das Sandplatzturnier bislang dreimal gewonnen (2012-2014). Mit einem Finaleinzug könnte sie sich zudem die Teilnahme an der Qualifikation für die French Open und für Wimbledon sichern. "Das war aber nicht das Ziel, als ich hier angetreten bin. Ich will mich einfach verbessern", sagte sie.

Am Freitagabend hatte auch noch Lokalmatadorin Laura Siegemund die Chance, in die Vorschlussrunde des mit 710.900 Dollar dotierten Events einzuziehen. Die letztjährige Finalistin trifft auf die an Position zwei gesetzte Karolina Pliskova (Tschechien). 

Die topgesetzte Titelverteidigerin Angelique Kerber (Kiel) war bereits am Donnerstagabend in ihrem Auftaktmatch mit 2:6, 5:7 an Mladenovic gescheitert.

Starke Vorstellung von Scharapowa

Scharapowa knüpfte gegen die mutig aufspielende Weltranglisten-73. Kontaveit, die im Achtelfinale French-Open-Champion Garbine Muguruza (Spanien/Nr. 5) ausgeschaltet hatte, an ihre starken Leistungen der Vortage an. Gleich ihren ersten Breakball nutzte die 1,88 m große Russin zur 4:3-Führung und holte sich nach 35 Minuten den ersten Satz mit einem Rückhand-Winner.

Auch in der Folge war Scharapowa vor 4500 Zuschauern in der ausverkauften Arena die dominierende Akteurin. Zwar musste sie nach dem 3:1 gleich das Rebreak hinnehmen, doch in den entscheidenden Phase konnte sich die zweimalige Paris-Siegerin auch auf ihren Aufschlag verlassen.  

Eine offizielle Weltranglistenposition hat Scharapowa nach ihrer Sperre nicht mehr. Ihre Sanktion war am Dienstagnacht abgelaufen. Erst am Mittwochfrüh hatte sie die Turnier-Anlage deshalb betreten dürfen, zwei Tage nach dem Beginn der Veranstaltung.


* * * * 28 April 2017 | 5:31 pm * * * *

Flörsch rast in Startreihe zwei

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Deutschlands schnellstes Mädchen Sophia Flörsch hat sich für den Saisonauftakt der ADAC Formel 4 (1. Rennen am Samstag ab 12 Uhr LIVE auf SPORT1 und SPORT1+ und im LIVESTREAM) in der Motorsport Arena in Oschersleben eine gute Ausgangsposition gesichert.

Die 16-Jährige vom Rennstall ADAC Berlin-Brandenburg e.V. fuhr mit 1:25,981 Minuten die drittschnellste Zeit und verpasste Startreihe eins damit nur knapp.

Die Pole für das 1. Rennen am Samstag sicherte sich der Italiener Felipe Drugovich von Van Amersfoort Racing mit einer Zeit von 1:25,746 Minuten vor Nicklas Nielsen (US Racing, 1:25,945 Minuten).

Im Freien Training war Flörsch in 1:26,213 Minuten noch die Schnellste gewesen und damit erstmals in ihrer Karriere in einer Trainingseinheit der ADAC Formel 4 ganz vorne gelegen.

Im Qualifying wird anhand der besten Zeit die Startreihenfolge für das erste Saisonrennen am Samstag festgelegt, die zweitbeste ist für das zweite Rennen (15.45 Uhr) maßgeblich. Das erste Rennwochenende der dritten Saison der ADAC Formel 4 endet mit dem dritten Lauf am Sonntag (11.45 Uhr).

Alle Rennen werden von SPORT1 und SPORT1+LIVE und zeitversetzt übertragen. Zudem sind sie im LIVESTREAM zu sehen.


* * * * 28 April 2017 | 5:18 pm * * * *

ITF weitet Doping-Kontrollen aus

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Der Tennis-Weltverband verstärkt den Kampf gegen Doping: Die ITF wird nach eigenen Angaben das jährliche Budget für entsprechende Maßnahmen um über 50 Prozent auf 4,5 Millionen Dollar erhöhen und die Anzahl der Dopingtests von 4899 (2016) auf 8000 in diesem Jahr steigern.

Das beschloss die ITF gemeinsam mit den Profivereinigungen ATP (Männer) und WTA (Frauen) sowie den Grand-Slam-Vertretern. Zudem soll die Lagerung der Urin- und Blutproben verlängert werden, um Doping-Vergehen notfalls auch noch verspätet belegen zu können.


* * * * 28 April 2017 | 5:15 pm * * * *

WOW8.03 – Verrücktes aus Japan


* * * * 28 April 2017 | 5:15 pm * * * *

Haase beim Auftakt der Schnellste

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Die neue Saison ist eröffnet: Mit dem ersten Freien Training in Oschersleben ist das GT-Masters 2017 gestartet.

Audi-Pilot Christopher Haase (Land-Motorsport) fuhr in der einstündigen Sitzung die beste Rundenzeit.

Die beiden Rennen der Meisterschaft werden am Samstag und am Sonntag ab 13.00 Uhr bei SPORT1 LIVE und in voller Länge übertragen.

Bestzeit gleich zu Beginn

Bei sonnigen Bedingungen fuhr Haase mit seinem Audi R8 gleich zu Beginn des Trainings mit 1.26.977 Minuten die Rundenzeit, die von keinem anderen Piloten unterboten wurde. Der GT-Masters-Champion von 2007, der sich einen Audi R8 mit Jeffrey Schmidt teilt, war entsprechend zufrieden: "Ich habe eine freie Runde ohne Verkehr erwischt. Ich war mit dem Auto von Beginn an ziemlich zufrieden, deshalb sind wir später Longruns gefahren und haben schon etwas für die Rennen ausprobiert."

Vorjahressieger auf Rang 2

Auf Platz zwei folgte mit lediglich 16 Tausendstelsekunden Rückstand das Auto der Vorjahresschampions Connor De Phillippi und Christopher Mies. Somit platzierten sich die beiden Audi R8 von Land-Motorsport an der Spitze des Feldes.

Mit Platz drei von Ricky Collard und Philipp Eng gelang Schnitzer mit seinem BMW M6 ein vielversprechender Einstand ins GT-Masters. Vierter wurde der Lamborghini Huracan von Grasser mit GT-Masters-Debütant Ezequiel Perez Companc und Mirko Bortolotti.

Die Top 5 komplettierte ein weiterer Audi R8 aus dem Team Aust Motorsport. Pilotiert wurde dieser von Markus Pommer und Kelvin van der Linde. Insgesamt platzierten sich 16 Fahrzeuge innerhalb einer Sekunde.

© Motorsport-Total.com


* * * * 28 April 2017 | 5:14 pm * * * *

Beiersdorfer kontert Labbadia-Kritik

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Dietmar Beiersdorfer, früherer Klub-Boss des Bundesligisten Hamburger SV, hat mit Unverständnis auf die kritischen Bemerkungen von Bruno Labbadia reagiert. "Zufällig fallen Bruno Labbadias Aussagen mit den ersten schlechten Ergebnissen des HSV in diesem Jahr zusammen", sagte Beiersdorfer dem Hamburger Abendblatt.

Labbadia hatte zuvor am Mittwoch im Sportschau-Club von Meinungsverschiedenheiten mit Beiersdorfer zum Ende ihrer gemeinsamen Zeit an der Elbe berichtet, vor allem in Hinsicht auf die Transferpolitik. "Dieser Kampf hat mich Kraft gekostet, die ich für die Mannschaft gebraucht hätte", sagte der im September beim HSV entlassene Trainer, der seiner Aussage nach kurz vor einem Rücktritt stand.

Auf Details gingen weder Labbadia noch Beiersdorfer ein. "Zu Spielernamen äußere ich mich nicht, denn dann müsste ich auch jene nennen, die bei anderen Vereinen erfolgreich Fußball spielen und mit denen sich unser damaliger Trainer Bruno Labbadia nicht auseinander setzen wollte", sagte Beiersdorfer.


* * * * 28 April 2017 | 4:47 pm * * * *

Neuer Porsche in Spa am Start

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Das Porsche GT Team geht beim zweite Saisonrennen der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC auf dem Circuit de Spa-Francorchamps (am 6. Mai ab 14 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) mit zwei neuen Porsche 911 RSR an den Start.

Der 510 PS starke Rennwagen wurde komplett neu entwickelt und holte beim WEC-Auftaktrennen in Silverstone als Dritter bereits eine Podiumsplatzierung.

Auf der 7,004 Kilometer langen Strecke in den belgischen Ardennen gehen nun vier Porsche-Werksfahrer an den Start und wollen wiederum überzeugen.

"Spa ist die Generalprobe für die 24 Stunden von Le Mans. Ein letzter Test unter Wettbewerbsbedingungen vor dem absoluten Saisonhöhepunkt in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC. Wir werden das Rennen auf dem anspruchsvollen Kurs in den Ardennen nutzen, um unseren neuen 911 RSR sowie uns als Team so gut wie möglich auf Le Mans mit seinen sehr speziellen Herausforderungen vorzubereiten", sagte Porsche-Motorsportchef Dr. Frank-Steffen Walliser.


* * * * 28 April 2017 | 4:03 pm * * * *

Das sagt Hoeneß zum Bayern-Umbruch

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Uli Hoeneß hält von einem größeren Umbruch im Kader des FC Bayern wenig.

"Es wird oft gesagt, dass der Transfermarkt das Allheilmittel ist, das sehe ich überhaupt nicht so. Wenn wir gegen den BVB noch zwei andere teure Spieler gehabt hätten, hätten wir wahrscheinlich auch nicht gewonnen. Problemlösungen sind nicht immer nur die Transfers", sagte der FCB-Präsident im Interview mit der Abendzeitung München (Samstagsausgabe).

Der FC Bayern hat zur kommenden Saison die Nationalspieler Sebastian Rudy und Niklas Süle von der TSG Hoffenheim verpflichtet. Zudem wurde am Donnerstag die Kaufoption bei Kingsley Coman gezogen.

Es sei "zu früh, um sagen zu können, ob wir auf dem Transfermarkt nochmal aktiv werden." Zunächst müsse mit dem Vorstand die Saison analysiert werden.

Hoeneß: "Ein Titel auf Dauer zu wenig"

Sein persönliches Fazit fällt nach dem Halbfinal-Aus im DFB-Pokal und dem Scheitern im Viertelfinale der Champions League nicht vollends zufriedenstellend aus.

"Natürlich wäre das Double eine fantastische Sache gewesen, zumal wir zu Hause gespielt haben. Wir müssen das jetzt so akzeptieren, aber uns schon auch zusammensetzen, wie wir es wieder besser machen können. Auf die Dauer ist ein Titel schon ein bisschen wenig für uns", sagte Hoeneß.

Dennoch sei die Meisterschaft der wichtigste Titel: "Und den werden wir gewinnen, da bin ich sicher."

Zuvor hatte noch Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge erklärt: "Vor zwei Wo­chen stan­den wir noch mit Note 1 plus da. Und es sind Dinge pas­siert, die man nicht be­ein­flus­sen kann, Ver­letzun­gen, Schieds­rich­ter­ent­schei­dun­gen und manchmal hat auch das nötige Glück gefehlt."


* * * * 28 April 2017 | 4:00 pm * * * *

Vorteil Ferrari: Vettel hängt Hamilton ab

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Sebastian Vettel wirkt auch unter der strahlenden Sonne am Schwarzen Meer wie ein echter WM-Favorit.

Ferrari dominierte das freie Training zum Großen Preis von Russland deutlich, der Heppenheimer drehte dabei die mit Abstand schnellste Runde am Freitag - Mercedes um Vizeweltmeister Lewis Hamilton hatte im Olympiapark von Sotschi dagegen Probleme zu folgen.

Zum Auftakt vor dem Rennen am Sonntag (ab 14 Uhr im LIVETICKER) benötigte WM-Spitzenreiter Vettel auf seinem schnellsten Umlauf 1:34,120 Minuten, sein Ferrari-Teamkollege Kimi Räikkönen hatte als Zweiter rund zweieinhalb Zehntelsekunden Rückstand.

Vettel: "Abstand ist nicht realistisch"

Erst dahinter reihten sich die Silberpfeile ein: Valtteri Bottas (+0,670) wurde Dritter vor Vettels großem Rivalen - der WM-Zweite Hamilton hatte rund sieben Zehntel Rückstand auf den Deutschen, der zwei der bisherigen drei Saisonrennen gewann.

"Dieser Abstand ist nicht realistisch", schränkte Vettel gleich ein: "Ich denke, Mercedes wird morgen keine Probleme haben, das hier ist eine sehr gute Strecke für sie. Man kann hier vieles noch verschleiern, deshalb schaue ich erstmal nur auf unsere Leistung. Die schnelle Runde war okay, viel wichtiger war, was wir danach im Renntrimm gemacht haben. Das sah auch gut aus."

Im ersten freien Training hatte etwas überraschend noch Kimi Räikkönen dominiert. Gesamtspitzenreiter Vettel hatte sich in der Schlussphase der ersten Session auf einer schnellen Runde gedreht und damit eine Verbesserung verpasst, ein ähnliches Missgeschick unterlief wenig später auch Hamilton.

Nico Hülkenberg (Emmerich/+2,209) landete im Renault auf dem achten Platz. Pascal Wehrlein (Worndorf) lag im unterlegenen Sauber als 18. knapp dreieinhalb Sekunden hinter der Spitze.

Erste Ferrari-Pole seit Singapur 2015 möglich

Mercedes hatte am Freitag Pech mit Verkehr auf der Strecke, schien aber auch grundsätzlich noch Zeit auf die Roten zu verlieren. Das überrascht, denn zumindest auf einer schnellen Runde war Mercedes in dieser Saison trotz der Probleme stets stärker als Ferrari.

Für das Qualifying am Samstag (ab 14 Uhr im LIVETICKER) verspricht dies angesichts des doch großen Abstandes Spannung, die erste Ferrari-Pole seit Singapur 2015 scheint möglich.

Grundsätzlich wird Mercedes in Sotschi eigentlich wieder stärker eingeschätzt als etwa beim vergangenen WM-Lauf in Bahrain. Dort hatten die Silbernen am Rennsonntag auf lange Distanz Probleme mit den Hinterreifen, auch beim Saisonstart in Melbourne wurde dies zum Stolperstein. Das Problem: Bei zu hohen Temperaturen überhitzen die Oberflächen der Pneus am W08.

Dieser Problematik widmete Mercedes sich bei den Tests im Anschluss an den Großen Preis in Bahrain ausgiebig. Ob die Maßnahmen Erfolg hatten, "wissen wir aber noch nicht", sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff: "Wir hatten bei den hohen Temperaturen in Bahrain perfekte Laborbedingungen. Aber ob wir das Problem verstanden und behoben haben, werden wir eher bei den kommenden Rennen sehen. Hier in Sotschi vielleicht nicht so sehr, weil der Asphalt sowieso sehr reifenschonend ist." Erneuter Reifenärger für Mercedes am Rennsonntag gilt in Sotschi daher als eher unwahrscheinlich.

Zumindest am Freitag schien sich nun allerdings ein ganz neues Problem aufzutun, das auch die Performance im Qualifying beeinflussen könnte - endgültig aufgedeckt werden die Karten aber ohnehin erst am Samstagnachmittag. Und zumindest bisher war der Kurs rund um die Olympiastätten von 2014 Mercedes-Revier: Seit der Premiere vor drei Jahren holten die Silberpfeile stets den Sieg.


* * * * 28 April 2017 | 3:52 pm * * * *

BVB-Verteidiger geht nach Freiburg

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Der SC Freiburg hat seinen bisherigen Leihspieler Pascal Stenzel fest verpflichtet.

Der 21 Jahre alte Defensivakteur war im Januar 2016 auf Leihbasis von Borussia Dortmund in den Breisgau gewechselt.

Die Ablösesumme soll Medienberichten zufolge bei stolzen vier Millionen Euro liegen. Stenzel unterschrieb in Freiburg einen Vertrag bis 2021.

"Freiburg ist für mich genau die richtige Adresse. Ich fühle mich hier sehr wohl und spüre das Vertrauen der Trainer und Mitspieler. Ich bin glücklich, dass mein Weg hier weitergeht", sagte der Youngster.


* * * * 28 April 2017 | 3:42 pm * * * *

Joshua deutlich schwerer als Klitschko

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Box-Weltmeister Anthony Joshua geht am Samstag mit einem deutlich höheren Gewicht in den WM-Kampf gegen Wladimir Klitschko. Der 27-Jährige brachte es beim traditionellen Wiegen einen Tag vor dem Fight auf 113,4 kg. Sein ukrainischer Herausforderer kam auf 109,1 kg.

Vor der Niederlage gegen Tyson Fury im November 2015 hatte Klitschko noch 111,5 kg gewogen. Der langjährige Champion verlor damals einstimmig nach Punkten und musste seine Gürtel Fury überlassen.

Während Joshua wieder mit viel Beifall begrüßt wurde, erhielt Klitschko von den rund 1200 Fans in der Arena neben dem Wembley-Stadion sowohl Pfiffe als auch Applaus. Die beiden Schwergewichtsboxer kämpfen am Samstag vor 90.000 Fans im Wembley-Stadion um die Gürtel der IBF und IBO sowie um den Titel des Super-Champions bei der WBA.

Viel Respekt im Umgang miteinander

Beide Modellathleten begegnen sich mit Respekt. Beim tiefen Blick in die Augen, beim Face to Face auf der letzten Pressekonferenz, konnten sich beide ein Lachen nicht verkneifen. Die verbalen Attacken fielen eher harmlos aus.

Klitschko mokierte sich ein bisschen über Joshuas Muskelberge: "Wie Arnold Schwarzenegger in seinen besten Zeiten", sagte er - und ließ an seiner Zuversicht keinen Zweifel: "Ich fühle mich schon jetzt als Gewinner. Auch wenn die meisten Fans hinter Anthony stehen werden: Das ist mein Event, meine Nacht, mein Ring und mein Sieg."

Auch Joshua hielt sich mit Sprüchen zurück. Der Titelverteidiger gibt sich jedoch Siegesgewiss. "Was am Samstag passieren wird? Ich werde gewinnen."


* * * * 28 April 2017 | 3:42 pm * * * *

Tauscht Bayern Ulreich mit Hradecky?

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Der FC Bayern sucht bekanntlich einen neuen Torwart, Eintracht Frankfurts Lukas Hradecky soll beim Redkordmeister auf der Liste stehen. Der Finne könnte Sven Ulreich als Nummer zwei ersetzen - und Ulreich im Gegenzug Hradecky als Frankfurts Nummer 1?

Die Sportbild berichtet, dass Frankfurt ein möglicher neuer Arbeitsgeber für Ulreich wäre.

Der ehemalige Stuttgart-Keeper kennt Eintracht-Manager Fredi Bobic noch aus seiner Zeit bei den Schwaben und hat ein gutes Verhältnis zum Ex-Nationalspieler. Außerdem soll Ulreich bereit sein, auf einen Teil seines Gehalts (angeblich 2,5 Mio. Euro/Jahr) zu verzichten, um wieder regelmäßig zu spielen.

Im Gegenzug könnte der FCB das von Hradecky geforderte Gehalt locker bezahlen und den 27-Jährigen als neue Nummer zwei verpflichten. Der Torwart hielt im Halbfinale des DFB-Pokals gegen Gladbach zwei Elfmeter und fordert bei einer Verlängerung über 2018 hinaus offenbar eine deutliche Gehaltserhöhung.


* * * * 28 April 2017 | 3:38 pm * * * *

S04 lässt Goretzka nicht zu Bayern

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Christian Heidel will Leon Goretzka im Sommer auf keinen Fall abgeben: "Es gibt nur einen Plan - mit Leon Goretzka! Er hat einen Vertrag bis 2018, wir planen ganz fest mit ihm", sagte Schalkes Sportvorstand in der Fußball Bild.

"Ob Leon bliebt oder nicht - das entscheiden wir und sonst niemand", stellt Heidel klar. Möglicherweise geht der 22-Jährige also 2018 ablösefrei zu einem Topklub.

Am Nationalspieler soll unter anderem der FC Bayern Interesse haben. Die Königsblauen können nur noch in diesem Sommer eine adäquate Ablösesumme mit Goretzka erzielen, gehandelt werden etwa 20 Millionen Euro.

Da Schalke in der kommenden Saison wohl nicht international spielt und Goretzka so sein WM-Ticket aufs Spiel setzen würde, könnte der Mittelfeldspieler allerdings auch auf einen Transfer in diesem Sommer drängen.


* * * * 28 April 2017 | 3:33 pm * * * *

FIFA: Guam-Präsident Lai bekennt sich schuldig

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Der Präsident des Fußball-Verbandes von Guam, Richard Lai, hat sich vor einem Bundesgericht im New Yorker Stadtteil Brooklyn der Annahme von Bestechungsgeldern schuldig bekannt. Das teilte die Staatsanwaltschaft mit. Gegen den Funktionär wurde im Rahmen des FIFA-Korruptionsskandals ermittelt.

FIFA-Präsident bedankt sich

"Ich danke den amerikanischen Behörden für ihren permanenten Einsatz, Korruption aus dem Fußball zu vertreiben", sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino. Die Ethikkomission des Weltverbands reagierte umgehend und schloss Lai provisorisch für 90 Tage von allen fußballrelevanten Tätigkeiten aus. Die Sperre kann um maximal 45 Tage verlängert werden.

Lai gab vor dem Bundesgericht in Brooklyn zu, 2011 Bestechungsgelder in Höhe von insgesamt 100.000 Dollar von einem FIFA-Präsidentschaftskandidaten angenommen zu haben. Der Kandidat wurde später vom Weltverband wegen der Bestechung einer anderen Person gesperrt und trat daher nie zur Wahl an.

Zwischen 2009 und 2014 erhielt Lai laut eigener Aussage zudem mehr als 850.000 Dollar von bestimmten Offiziellen des asiatischen Verbandes AFC, um deren Interessen zu vertreten und weitere Funktionäre zu identifizieren, die einer Bestechung nicht abgeneigt wären.

Die Gelder seien offiziell für die Suche nach einem Trainer für Guam bezeichnet worden, wanderten aber auf das Privatkonto von Lai.

"Diese Verhaftung ist ein wichtiger Schritt in unseren Bemühungen, die Korruption im internationalen Fußball zu beseitigen", sagte Staatsanwältin Bridget Rohde. Seit Beginn der Ermittlungen im FIFA-Skandal sind bereits mehr als 40 Funktionäre befragt worden.


* * * * 28 April 2017 | 3:31 pm * * * *

Winkhaus moderiert GT-Masters

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Die Liveübertragungen des GT-Masters bei Sport1 gehen 2017 mit einem neuen Gesicht an den Start: Sarah Valentina Winkhaus moderiert die 14 Rennen der Meisterschaft, kommentiert werden die Rennen weiterhin von Patrick Simon. Auch 2017 zeigt Sport1 alle Rennen live und in voller Länge in der Regel ab 13:00 Uhr am Samstag und am Sonntag. Auch die Fans der Formel 4 und der TCR Germany kommen bei Sport1 nicht zu kurz.

Als neue Moderatorin ist Sarah Valentina Winkhaus bei den Übertragungen vor Ort im Einsatz, die bereits in der Vorsaison die DTM und andere Rennserien bei Sport1 begleitete. Die Halbitalienerin hat in ihrer TV-Karriere zuvor vielseitige Motorsport-Erfahrungen gesammelt und war unter anderem für Sky Italia das Gesicht der Formel 1.

Sport1 begleitet die gesamte Saison des GT-Masters, das an diesem Wochenende (28.-30. April) in Oschersleben seinen Saisonauftakt ausfährt. Der Sender überträgt die Rennen ausführlich mit Countdown und Analyse live. Auch ausgewählte Rennen der Formel 4 und TCR Germany gibt es live im Free-TV zu sehen. Die Rennen der Formel 4 werden ebenfalls von Patrick Simon kommentiert, bei der TCR Germany ist Peter Kohl im Einsatz. Zudem wird im Free-TV im Anschluss an jedes Rennwochenende ein 60-minütiges Highlight-Magazin mit den Höhepunkten aus GT-Masters, Formel 4 und TCR Germany gezeigt.

Alle Rennen von GT-Masters, Formel 4 und TCR Germany werden auch im kostenlosen Online- und Mobile-Livestream auf Sport1.de und adac.de/motorsport sowie teilweise live oder zeitversetzt auf Sport1+ gezeigt. Dazu gibt es auch die Zeittrainings des GT-Masters im Livestream auf Sport1.de zu sehen. Das multimediale Angebot wird mit der Berichterstattung auf Sport1.de, in den Sport1-Apps und auf den Social-Media-Kanälen von Sport1 abgerundet: In eigenen Channels gibt es News, Interviews, Kolumnen, Videos, Bildergalerien sowie Ergebnisse und Statistiken.

© Motorsport-Total.com


* * * * 28 April 2017 | 3:27 pm * * * *

Nagelsmann witzelt: "Habe sogar ein rotes Auto"

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Mit Spott und Ironie hat Julian Nagelmann auf Spekulationen reagiert, er würde in naher Zukunft als Trainer zum FC Bayern wechseln.

Die Spekulationen waren am Mittwoch aufgekommen, als der Coach der TSG Hoffenheim während des DFB-Pokal-Halbfinals zwischen den Bayern und Borussia Dortmund mit einem roten Mantel auf der Tribüne der Allianz Arena gesichtet wurde.

Auf die Frage, welchen der beiden Vereine er lieber trainieren würde, antwortete Nagelsmann: "Hoffenheim! Da bin ich Trainer. Trotz meines roten Mantels, meiner roten Schuhe und einer roten Cola-Flasche. Ich habe sogar ein rotes Auto, uiuiui. Ich habe übrigens auch einen gelben Mantel, aber der steht mir nicht so gut wie der rote."

Nagelsmann warnt vor Frankfurt

Der  Trainer glaubt nicht, dass Eintracht Frankfurts Einzug ins DFB-Pokal-Finale großen Einfluss auf das Duell der beiden Bundesligisten am Sonntag (17.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) haben wird. "Frankfurt wird sich professionell vorbereiten", sagte der Coach: "Wir versuchen, dass der Frankfurter Siegesrausch endet."

Hinter dem Einsatz von Andrej Kramaric stehe "immer noch ein großes Fragezeichen", sagte Nagelsmann. Zudem habe Lukas Rupp Probleme mit dem Knie.


* * * * 28 April 2017 | 3:13 pm * * * *

Countdown to Köln: Die Doku zur Heim-WM

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Für viele Nationalspieler ist die Eishockey-WM 2017 (5. bis 21. Mai LIVE im TV auf SPORT1) das Highlight ihrer Laufbahn: Das DEB-Team misst sich auf heimischem Boden mit der Weltelite ihres Sports.

Für Bundestrainer Marco Sturm gibt es nichts Größeres: "Jeder Athlet, jeder Sportler, jeder Eishockey-Spieler hat vielleicht nur einmal im Leben die Chance, eine Heim-WM zu spielen", sagte der 38-Jährige im Interview mit SPORT1.

"Countdown to Köln" am Feiertag auf SPORT1

Um die Lust auf den Sport-Höhepunkt des Monats noch mehr zu steigern, zeigt SPORT1 eine Dokumentation über das DEB-Team. Reporter Bernd Roetmann hat die deutschen Akteure in der Vorbereitung auf das Event begleitet.

Die Doku mit dem Titel "Countdown to Köln" wird am kommenden Montag, 1. Mai um 17.25 Uhr im Vorfeld der Partie bei der Euro Hockey Challenge gegen Lettland im TV auf SPORT1 ausgestrahlt.

Für Philipp Gogulla, Profi der Kölner Haie, ist das Turnier etwas ganz Spezielles. "Wir spielen in unserem Stadion und werden uns in unserer Kabine umziehen. Das ist ein Gänsehautgefühl, wenn die Halle dich und die Mannschaft mitreißt. Die Fans werden wieder für eine genauso atemberaubende Stimmung sorgen wie 2010. Das ist ein ganz wichtiger Faktor", meinte Gogulla.

Schütz: "Unglaublich und einmalig"

2010 fand die WM ebenfalls in Deutschland statt. Damals stieg das Eröffnungsspiel auf Schalke. Felix Schütz erinnert sich zurück.

"Es war eine tolle WM damals. Ich habe mit 22 das Eröffnungsspiel vor 78.000 Zuschauern erlebt. Das war schon brutal, welche Massen da ins Stadion eingelaufen sind. Das war unglaublich und einmalig", so Schütz.

Das DEB-Team gehört sportlich zu den Außenseitern. Dennoch ist die Erwartungshaltung vor heimischem Publikum größer. "Es ist ein positiver Druck. Ich selbst stecke mir auch Ziele, die ich erreichen will und ich weiß, dass auch in der Mannschaft noch mehr drin steckt. Von daher gibt es nicht schöneres als in einer vollen Halle zu Hause eine Weltmeisterschaft zu spielen", sagte Sturm zum Umgang mit dem Druck.

Für Deutschland geht es bei der in Köln und Paris ausgetragenen Weltmeisterschaft in Gruppe A gegen Dänemark, Italien, Lettland, Russland, Schweden, die Slowakei und die USA. Zum Auftakt am 5. Mai wartet mit den US-Amerikanern bereits ein harter Brocken (20.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im Liveticker).


* * * * 28 April 2017 | 3:13 pm * * * *

Nastase entschuldigt sich nach Eklats

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Rumäniens Tennis-Idol Ilie Nastase hat sich für seine Ausfälle am Rande des Fed-Cup-Heimspiels gegen Großbritannien (3:2) entschuldigt.

"Mein ganzes Leben habe ich dem Tennis und den Menschen gewidmet. Daher bitte ich sie, so sehr sie können, meine Entschuldigung anzunehmen", schrieb der Teamkapitän der rumänischen Frauen auf Facebook. Nastase räumte ein, dass seine Aussagen "Kontroversen und Unmut erregt haben".

Schwangere Williams beleidigt

Der 70-Jährige war am vergangenen Wochenende mehrfach ausfällig geworden. Eine Journalistin hatte mitgehört, wie der zweimalige Major-Champion über das ungeborene Baby der schwangeren Serena Williams (USA) sagte: "Mal sehen, was es für eine Farbe hat. Schokolade mit Milch?"

Einen Tag später beleidigte Nastase während des Matches zwischen seiner Spielerin Sorana Cirstea und der Britin Johanna Konta erst die Gäste ("Fucking Bitches") und dann den Schiedsrichter. Der frühere Weltranglistenerste war am Samstag der Anlage verwiesen und vom Weltverband ITF auf unbestimmte Zeit gesperrt worden.

"Ich weiß, dass nichts meine Worte entschuldigen kann, weder die angeheizte Stimmung des Spiels, noch meine unangepasste Haltung, für die ich bekannt bin, noch die unglückliche Eskalation der Situation", führte Nastase weiter aus.

Er könne allerdings nicht verstehen, warum die Partie gegen die Britinnen unterbrochen worden sei. Er versicherte, er habe den Schiedsrichter in einer "zivilisierten Art und Weise um Erklärungen gebeten".

Seine Aussagen bezüglich der schwangeren Serena Williams seien von der Presse "aufgebauscht" worden. Er habe "Respekt" vor der US-Amerikanerin, versicherte Nastase.


* * * * 28 April 2017 | 2:47 pm * * * *

Calhanoglu will nicht zwingend wechseln

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Der derzeit gesperrte Mittelfeldspieler Hakan Calhanoglu vom Bundesligisten Bayer Leverkusen findet seinen Urteil auch rückblickend noch "sehr hart". "Ich war minderjährig, als ich den Fehler gemacht habe, und mein heutiger Verein Leverkusen muss jetzt darunter leiden. Ich weiß nicht genau welche, aber man hätte sicher eine andere Lösung finden können", sagte Calhanoglu im Interview mit der Sport Bild.

Vier Monate Spere für Calhanoglu 

Der 23-Jährige war im Februar vom Weltverband FIFA wegen eines Verstoßes gegen die Transferrichtlinien im Jahr 2011 für vier Monate gesperrt worden, zudem musste er eine Strafe von 100.000 Euro bezahlen. Darüber hinaus verzichtet er freiwillig für die Dauer seiner Sperre auf sein Gehalt. Calhanoglu war trotz eines von seinem Vater unterschriebenen Vertrages beim türkischen Erstligisten Trabzonspor zum Karlsruher SC gewechselt.

"Am Anfang war das schon schwierig, aber ich habe mit der Zeit verstanden, dass er nur das Beste für mich wollte. Deshalb mache ich auch kein Theater mehr zu Hause. Er dachte: 100.000 Euro Handgeld für die Zusage sind wichtig für die Zukunft meines Jungen", sagte Calhanoglu: "Wir waren wohl beide noch nicht bereit für das Fußball-Geschäft. Er weiß, dass er einen großen Fehler gemacht hat. Und ich habe auch daraus gelernt und werde meine Verträge selbst genauer lesen."

Zeit für andere Dings des Lebens

Inzwischen führe er ein "völlig anderes Leben", sagte Calhanoglu: "Ich habe auf einmal sehr viel Zeit für meine Freunde und meine Familie. Das ist gut. Auf der anderen Seite vermisse ich den Wettkampf, die Anfeuerung der Fans, die Stimmung in den Stadien. So bin ich hin- und hergerissen", sagte er: "Das Training unter der Woche lenkt mich ab. Und dann kommt das Wochenende – und ich darf wieder nicht mit. Das zieht mich jedes Mal runter. Daran gewöhnt man sich nie."

Verbleib nicht ausgeschlossen

Konkrete Wechselabsichten am Ende der Saison hegt der Mittelfeldspieler nicht. "Ich lasse das auf mich zukommen. Im Moment gibt es zwar Interesse von anderen Klubs, aber kein konkretes Angebot", sagte er: "Wenn Leverkusen mir weiter das Vertrauen schenkt, kann ich mir aber auch sehr gut vorstellen zu bleiben."


* * * * 28 April 2017 | 2:37 pm * * * *

Tuchel:"Müssen unsere Grenzen überwinden"

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Nach dem Einzug ins Finale des DFB-Pokals steht für Borussia Dortmund wieder der Alltag in der Bundesliga an. Gegen den 1. FC Köln (Sa., ab 15 Uhr im LIVETICKER und in unserem Sportradio SPORT1.fm)geht es darum, den dritten Platz zu sichern und die Chance auf die direkte Qualifikation für die Champions League zu erhalten.

"Die Liga müssen wir mit aller Sorgfalt und aller Energie weiter annehmen und unsere Grenzen überwinden. Köln ist ein sehr unangenehmer Gegner und wir müssen nochmal alles geben", sagte Trainer Thomas Tuchel auf der Pressekonferenz.

Auch zu seiner Zukunft und der Verletzung von Andre Schürrle äußerte sich der BVB-Coach.

Die Pressekonferenz im LIVETICKER zum Nachlesen:

+++ Das wars +++

Die Pressekonferenz ist beendet, um 17.30 Uhr bittet Tuchel sein Team zum Abschlusstraining.

+++ Tuchel über Dembele +++

"So eine Leistung wie in München hilft ohne Ende. Uns braucht niemand überzeugen, wie gut er ist. Wir sehen, was er in den Knochen hat. Wir sehen, wie es in manchen Phasen für ihn schwer ist, richtige Entscheidungen zu treffen. Das ist normal. Wir haben eher ein schlechtes Gewissen, dass wir ihn immer aufstellen und dass die Saison so anstrengend und lang für ihn geworden ist. Wegen mir kann er alle drei Tage 95 Minuten spielen, aber wir haben auch eine Fürsorgepflicht.

Er ist in München nur zu so einer zweiten Halbzeit fähig, weil wir ihn zuvor mal nur von der Bank gebracht haben. Er hat so viele kleine Blessuren, die er nicht immer auskurieren kann. Wir müssen egoistisch sein, morgen ist noch nicht das Endspiel. Wir müssen kleine Blessuren bei ihm ernst nehmen, das ist seine erste komplette Profisaison."

+++ Tuchel über Personal +++

"Ich bin mir nicht sicher. Sokratis und Bender haben Blessuren erlitten, auch Weigl hat stark gehumpelt. Die beiden Innenverteidiger sind fraglich."

+++ Tuchel über Rückkehrer Subotic +++

"Neven wollte wechseln und näher an den Stammplätzen sein. Er hat das Gefühl hier ein Stück weit vermisst. Wir haben ihn nicht dazu gedrängt, er wollte den Tapetenwechsel und ein wichtiger Teil in Köln sein. Das ist ihm gelungen. Wir freuen uns, ihn wieder zu sehen. Er konnte hier nicht die Rolle spielen, die er sich gewünscht hatte. Für alle anderen ist das emotionaler als für mich. Die Entscheidung, wie es weitergeht, wird vor allem bei ihm liegen, welche Rolle er künftig spielen will. Wenn die Erwartungen nicht zueinanderpassen, ist es vielleicht besser, eine andere Lösung zu finden. Aber wir hatten nie ein Problem mit ihm und wir wollten ihm keine Steine in den Weg legen. Jetzt brauchen wir ein bisschen Geduld."

+++ Tuchel über Schürrle und Weidenfeller +++

Zum Torwart: "So wie er sich in den Dreck wirft, ist es zu früh für Rente. Er hat viel Leidenschaft und es gibt keine Gedanken, dass er in Rente geht. Ich glaube, das muss man mit ihm persönlich klären. Da war in der letzten Zeit wenig Möglichkeit dafür. Die starken Leistungen von Bürki sind auch auf das Miteinander der beiden zurückzuführen. Die Entscheidung wird maßgeblich bei Roman liegen, ich bin hochzufrieden mit ihm und sehr dankbar, ihn im Kader zu haben. Das ist sehr bemerkenswert."

Zum verletzten Schürrle: "Es gibt wenig Fortschritt, weil sich die Verletzung ihre Zeit nimmt. Die Situation ist sehr unbefriedigend. Es muss eine Schwelle überschritten werden, das kann auch von einem Tag auf den anderen wieder gehen. Es ist schwer, eine Prognose abzugeben. Es besteht leichte Hoffnung, dass er nächste Woche das Lauftraining aufnimmt. Der Zustand ist sehr unglücklich, weil uns ein Spieler mit Qualität fehlt, die uns gut tun würde."

+++ Tuchel über seine Zukunft +++

"Jedes Ergebnis hat seine Details, damit wir Trainer beurteilt werden. Wir haben noch viel Zeit, ich habe noch Vertrag. Man darf sich nicht zu viel einbilden für das Lob. Wenn Bender den Schuss nicht an den Pfosten lenkt, hätten wir vielleicht verloren. Wir brauchen das Spielglück, um bei der Beurteilung den Fokus auf die Taktik zu richten. Wir müssen das genießen und die Sachen so coachen, wie sie gecoacht werden müssen, um der Mannschaft zu helfen. Wie das umgesetzt wird, dafür ist die Mannschaft verantwortlich. Dafür gilt ihr das größte Kompliment.

Es wäre traurig, wenn es von einem Spiel in München abhängt, dass man eine Vertragsverlängerung bekommt. Das wäre dann davon abhängig, ob Bender den Ball an den Pfosten lenkt oder nicht. Ich wäre der gleiche Trainer gewesen, wenn wir 3:1 verloren hätten. Für mich persönlich gilt es, höchst unaufgeregt zu sein in den Phasen, in denen man gelobt wird und in denen man stark kritisiert wird. Man muss einen gesunden Mittelweg finden und nicht zu lange in Erfolgen zu schwelgen. Wir haben noch viel Zeit."

+++ Tuchel über die Stimmung +++

"Sie ist super. Es ist toll, am Ende noch ein wichtiges Spiel zu haben. Das Gefühl trägt uns alle und macht mich sehr glücklich. Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich. Die Spieler haben gewusst, wie viel Glück wir dafür gebraucht haben. In diesem Spiel liegt so viel Konkurrenz und Prestige drin, auch für die Bayern. Wir wussten sehr schnell, was wir geschafft haben. Das müssen wir uns bewahren und den Spagat hinbekommen. Die Liga müssen wir mit aller Sorgfalt und aller Energie weiter annehmen und unsere Grenzen überwinden. Köln ist ein sehr unangenehmer Gegner und wir müssen nochmal alles geben."

+++ Tuchel über Konzentration auf Liga +++

"Das ist Teil unseres Berufes und Teil des Leistungssports. In englischen Wochen gehört das dazu. Die Erfahrungen behältst du zwar und das macht dich auch stark, aber wir müssen uns auf die nächste Aufgabe konzentrieren. Das macht den Leistungssport aus. Wir gehen davon aus, dass wir das können. Wir hätten das gerne noch ein paar Tage länger genossen, aber wir erwarten, dass sich die Mannschaft voll darauf einlässt.

+++ Los gehts +++

Tuchel ist da, die Pressekonferenz geht los.

+++ Beginn verzögert sich +++

Das Podium in Dortmund ist noch leer, der Start der PK verzögert sich also noch um ein paar Minuten.

+++ Herzlich willkommen +++

Borussia Dortmund erlebt eine ereignisreiche Woche. Am Mittwoch zog der BVB ins Finale des DFB-Pokals ein und eliminierte dabei den FC Bayern in der Allianz Arena. Am Samstag kommt der 1. FC Köln nach Dortmund.

SPORT1 tickert die PK ab 14 Uhr LIVE.


* * * * 28 April 2017 | 2:32 pm * * * *

Vom Aufsteiger zum Dominator

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Nachdem Fnatic von 2013 bis 2015 in Europa das Maß aller Dinge war, hat die Region seit geraumer Zeit einen neuen Herrscher: G2 Esports.

Die Organisation des spanischen Ex-Profispielers ocelote thront über allen Teams in der EU LCS und schnappte sich am Sonntag zum dritten Mal in Folge den Titel. Dabei begann die Geschichte von G2 alles andere als vielversprechend.

Wiederholte Fehlschläge

Der frühere Mid-Laner gründete nach seinem Abgang bei SK Gaming im Februar 2014 Gamers2 und spielte zunächst selbst mit. Jedoch lief es in der Anfangszeit alles andere als rund.

Gamers2 verpasste mehrfach die Teilnahme am Promotion-Turnier sowie an der EU LCS-Expansion, woraufhin der Spanier sein Karriereende ankündigte.

Der Erfolg blieb zunächst weiterhin aus, denn das Team gelang im Spring Split 2015 nach einem 1:2 gegen Reason Gaming erneut nicht die Qualifikation für das Promotion-Turnier.

Nach den Verpflichtungen von Perkz und Hybrid kam es aber zum Durchbruch: Gamers2 erreichte in den Playoffs der Challenger Series den dritten Platz. Einem 3:2-Erfolg, ausgerechnet gegen ocelotes früheren Arbeitgeber SK Gaming, folgte der lang ersehnte Aufstieg in die EU LCS.

Aufrüsten und Überraschungsteam

Ende 2015 nannte sich Gamers2 in G2 Esports um und rüstete für das anstehende Abenteuer EU LCS auf: Mit Trick und Emperor kamen zwei Südkoreaner nach Europa, während Jungler Kikis auf die Top-Lane wechselte.

Dies sollte sich als Glücksgriff herausstellen. Insbesondere Trick schlug ein und gewann auf Anhieb den MVP-Titel. Mit Graves, Gragas und Nidalee dominierte der Jungler die Konkurrenz. Als LCS-Aufsteiger sicherte sich G2 in der regulären Saison und den Playoffs den ersten Platz, obwohl nach einem guten Start der allgemeine Konsens war, dass das Team nach einem leichten Auftaktprogramm auf den Boden der Tatsachen zurückkehren würde – dies passierte nicht.

Mit einem 3:1 gegen den fünfmaligen LCS-Champion Fnatic hatte G2 Esports dem Über-Team der ersten drei Jahre erstmals den Finaleinzug verweigert und dieses mit einem 3:1 gegen Origen im Endspiel offiziell entthront. Es war der Beginn einer neuen Ära.

Liga-Primus strauchelt international

Dank starker Leistungen von Trick und Rookie Perkz avancierte G2 rasch zur Nummer eins in Europa. Dies sollte sich auch im Sommer nicht ändern, obwohl der Kroate ein Formtief erlebte. Die neu verpflichtete Bot-Lane, Zven und Mithy, wurde zur tragenden Kraft des Teams, unterstützt von Trick, der erneut zum MVP gewählt wurde.

International patzte G2 Esports allerdings vor und nach dem zweiten LCS-Titel: Beim Mid-Season Invitational und der Weltmeisterschaft schied das Team jeweils in der Gruppenphase aus. Unterschiedlicher hätten die Leistungen regional und international kaum sein können. Die Story von G2 gleicht einer zweiseitigen Medaille.

Vertrauen in die Spieler

Mit dem gleichen Team ging ocelote in den vergangenen Spring Split. Auch dieses Mal konnte niemand das Quintett vor einem LCS-Titel stoppen. Schon zu Beginn hatten die Verantwortlichen erklärt, passiver während der Laning-Phase spielen zu wollen. Das Ziel war es, sich Vorteile durch kluges Makro-Play zu verschaffen, denn dies wird international gefragt sein.

So wurden die Spiele von G2 langsamer und ereignisärmer. Mit starkem Team-Fighting, guten Rotationen und skalierenden Kompositionen ließen Perkz und Co. den Gegnern oft nur einen kurzen Zeitraum für den Sieg.

Über ein Jahr lang blieb G2 Esports auf europäischer Ebene ungeschlagen und machte dabei spielerische Wandlungen durch. Schon längst kann diese Zeit als G2-Ära bezeichnet werden. Beim MSI 2017 in Brasilien im Mai will die dominante Kraft den nächsten Schritt schaffen, der längst überfällig ist. Die G2-Ära soll auch international ihre Spuren hinterlassen.


* * * * 28 April 2017 | 2:32 pm * * * *

Mies und De Phillippi streben Titelverteidigung an

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Mit viel Selbstvertrauen starten die Titelverteidiger Christopher Mies (27/Heiligenhaus) und Connor De Phillippi (24/USA) in die elfte Saison des ADAC GT Masters.

"Wir starten erstmals mit der Nummer eins auf dem Auto, und diese wollen wir natürlich verteidigen", sagte Mies vor den ersten beiden Saisonrennen am Samstag (ab 13.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) und Sonntag (13.00 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) in Oschersleben.

In der "Liga der Supersportwagen" treten 17 Teams mit Boliden sieben verschiedener Hersteller gegeneinander an. Nach dem Auftakt in Oschersleben folgen sechs weitere Veranstaltungen mit jeweils zwei Rennen mit Stationen in Deutschland, den Niederlanden und Österreich.

Im Fahrerfeld sind acht ehemalige Titelträger vertreten. Darunter ist auch Maximilian Götz, der im vergangenen Jahr noch für Mercedes in der DTM gefahren war.

Mies, der mit seinem Partner De Phillippi erneut im Audi RS8 des Teams Montaplast by Land-Motorsport startet, erwartet daher eine schwierige und herausfordernde Saison. "Einfach wird es nicht, denn die Konkurrenz ist noch stärker als im Vorjahr. Einen ersten Eindruck, wie stark die einzelnen Teams tatsächlich sind, bekommen wir am Wochenende", sagte er.

Im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters fährt auch in dieser Saison die ADAC Formel 4, in der Michael Schumachers Sohn Mick im vergangenen Jahr Vizemeister geworden war. Die Tourenwagenserie ADAC TCR Germany erfreut sich größter Beliebtheit und geht mit mehr als 40 Teilnehmern in ihre zweite Saison.


* * * * 28 April 2017 | 2:27 pm * * * *

Mutmaßlicher Attentäter bestreitet Anschlag auf BVB

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Der mutmaßliche Täter Sergej W. bestreitet, einen Anschlag auf die Mannschaft von Borussia Dortmund verübt zu haben.

W.s Anwalt Reinhard Treimer bestätigte dem SID am Freitag entsprechende Berichte der Recherchegemeinschaft aus NDR, WDR und SZ sowie des Nachrichtenmagazins Der Spiegel.

"Mein Mandant bestreitet die Tat. Das hat er dem Ermittlungsrichter und mir gesagt", sagte der Rechtsanwalt. "Es wird untersucht, ob es Hinweise darauf gibt, dass das am Tatort gefundene Material mit ihm in Verbindung gebracht werden kann. Davon wird abhängen, ob sich der Tatverdacht verdichtet oder nicht. Davon hängt sehr viel ab, wenn nicht alles."

Sergej W. soll drei Sprengsätze gezündet haben

Bisher hatte der in Untersuchungshaft sitzende W. zum Tatvorwurf geschwiegen. Die Bundesanwaltschaft beschuldigt den 28-Jährigen, am 11. April unmittelbar vor dem Champions-League-Heimspiel gegen den AS Monaco in einer Hecke drei Sprengsätze neben dem vorbeifahrenden BVB-Bus gezündet zu haben. Der spanische Innenverteidiger Marc Bartra wurde dabei schwer an der Hand verletzt, das Spiel auf den folgenden Tag verschoben.

W. ist laut Bundesanwaltschaft der Tat "dringend verdächtig". Laut NDR, WDR und SZ hat die bisherige Auswertung des bei Durchsuchungen sichergestellten Materials allerdings "keine weiteren eindeutigen Belege" gebracht.

Bei der Untersuchung der Sprengsätze sollen Kriminaltechniker laut des Recherchekollektivs zu dem "vorläufigen Ergebnis" gekommen sein, dass es sich nicht um militärische Zünder und auch nicht um gewerbliche Stoffe gehandelt habe. Der Täter solle "eine Art Selbstlaborat mit den dafür üblichen Stoffen gebastelt" haben.

Habgier als Motiv

Die Ermittler vermuten, dass der Täter aus Habgier handelte. Sergej W. soll mit geliehenem Geld am 11. April sogenannte Put-Optionen gekauft haben, um am sinkenden Kurs der BVB-Aktie nach dem Anschlag zu verdienen. Dafür wollte er laut Bundesanwaltschaft möglichst viele Spieler des BVB töten.

Sergej W. wurde am 21. April durch Beamte der GSG 9 der Bundespolizei im Raum Tübingen vorläufig festgenommen. Ihm werden versuchter Mord, Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion sowie gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt. Die Bundesanwaltschaft erließ Haftbefehl.


* * * * 28 April 2017 | 2:17 pm * * * *

Merz macht mit 23 Schluss

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Aufbauspieler Max Merz von Bundesligist Frankfurt Skyliners beendet mit 23 Jahren seine Basketball-Karriere. Der Co-Kapitän absolviert am Samstag gegen ALBA Berlin sein letztes Spiel und will danach als Unternehmensberater arbeiten.

"Die Entscheidung war keine einfache. Irgendwann ist die Überzeugung gereift, dass ich in der Business-Welt noch erfolgreicher sein kann als auf dem Basketballfeld. Ich bin ein sehr ehrgeiziger Typ und denke, dass es genau der richtige Zeitpunkt ist", sagte Merz.


* * * * 28 April 2017 | 2:08 pm * * * *

Alle Infos zum Saisonstart der ADAC Formel 4

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Nachwuchsfahrer auf dem Weg nach oben: Die ADAC Formel 4 startet am Wochenende in der Motorsport Arena Oschersleben in ihre dritte Saison.

In der Magdeburger Börde stehen am Samstag (11.55 und 15.40 Uhr) sowie Sonntag (11.50 Uhr) die ersten drei Saisonrennen auf dem Programm, die allesamt von SPORT1 und SPORT1+LIVE und zeitversetzt übertragen werden. Alle Rennen sind ebenso im LIVESTREAM zu sehen.

In diesem Jahr sind die Karten neu gemischt. Champion Joey Mawson (21, Australien, Van Amersfoort Racing) und Vizemeister Mick Schumacher (18, Deutschland, Prema Powerteam) starten in der Formel-3-Europameisterschaft, der Vorjahresdritte Mike David Ortmann (17, Ahrensfelde, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) ist ins ADAC GT Masters gewechselt.

Kein klarer Favorit

Einen klaren Favoriten auf den Titel auszumachen, ist daher ungemein schwer. Bei den Testtagen der ADAC Formel 4 Anfang April in der Motorsport Arena Oschersleben haben Felipe Drugovich (16, Brasilien, Van Amersfoort Racing) und der Südafrikaner Jonathan Aberdein (19, Motopark) mit konstant starken Ergebnissen einen guten Eindruck hinterlassen. Beide waren bereits im vergangenen Jahr dabei – und wollen nun den Sprung nach ganz vorne schaffen.

"Ich hoffe, dass ich in Oschersleben einen sauberen Auftakt erwische – ohne Ausfälle oder Probleme. Damit möchte ich den Grundstein für eine erfolgreiche Saison legen, in der wir hoffentlich vorne mitfahren können", sagt Felipe Drugovich.

"Ich bin nicht nervös, fühle mich gut vorbereitet für die kommenden Aufgaben. Ein klares Meisterschaftsziel gebe ich nicht aus – nur so viel: Ich möchte in jedem Rennen 100 Prozent geben und so viele Punkte wie möglich sammeln."

Aberdein gibt sich siegessicher

Jonathan Aberdeins Aussagen vor dem Saisonstart klingen noch etwas ambitionierter. "Mein Ziel für die Saison 2017 ist, die ADAC Formel 4-Meisterschaft zu gewinnen. Es gibt sicher einige Fahrer, die in der Lage sind, vorne mitzumischen. Am Ende kommt es aber darauf an, wer konstant gute Ergebnisse liefert", sagt der Südafrikaner.

"Beim offiziellen Test haben wir gezeigt, dass wir für die Meisterschaft bestens gewappnet sind. Wir haben in drei von sechs Läufen die beste Zeit vorgelegt und ich war in den restlichen Sessions immer unter den Top 3. Im Anschluss haben wir letzte Feinheiten am Setup des Autos eingestellt. Nun sollten wir für das erste Rennen des Jahres perfekt vorbereitet sein."

Doch nicht nur das südafrikanisch/brasilianische Duo schielt auf den Titel. Auch der Bochumer Lirim Zendeli (16, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.), der Schweizer Fabio Scherer (17, US Racing) oder Kami Laliberté (17, Kanada, Van Amersfoort Racing) hoffen auf Spitzenplatzierungen.

Zendeli weiß um die Stärke der Konkurrenz, ist sich aber dennoch sicher, "dass auch wir einer der Favoriten auf die Meisterschaft sein werden." Und weiter: "Fürs erste Rennen in Oschersleben habe ich mir schon einiges vorgenommen. Ich weiß, was letztes Jahr auf der Strecke gefehlt hat und habe hart gearbeitet, um optimal vorbereitet an den Start zu gehen."

Für Scherer liegt der Schlüssel zum Erfolg darin, "die einzelnen Sektorzeiten gut zusammenzufügen. Wenn mir das regelmäßig gelingt, wird mich das noch schneller machen", meint der Schweizer. "Oschersleben ist eine Strecke, die ich sehr mag. Sie hat viele schnelle Ecken und ist sehr technisch. Das liegt mir sehr."

Flörsch mischt Männer-Feld auf

Unter den 25 Teilnehmern ist mit der 16-jährigen Sophia Flörsch (Grünwald, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) auch eine junge Dame. Sechs Fahrer im Feld starten erstmals im Automobilsport und kämpfen zudem um den Titel des Rookie-Champions.

Auch in der Saison 2017 setzt die ADAC Formel 4 auf ihre bewährten Partner. Zum Einsatz kommen von einem Abarth-Turbomotor angetriebene Formel 4-Rennautos mit Chassis des italienischen Herstellers Tatuus.

Der aus der Formel 1 bekannte, italienische Premium-Reifenhersteller Pirelli sowie Felgenhersteller MoTec rüsten die ADAC Formel 4 aus. Der Federungs- und Fahrwerkshersteller Eibach sowie DEKRA, eine der weltweit führenden Expertenorganisationen, sind Serienpartner. Die Auto Zeitung ist weiterhin offizieller Medienpartner.

Die ADAC Formel 4 in Oschersleben im TV
SPORT1: Sa, 29.04. - 11.55 Uhr - Rennen 1 - LIVE 
SPORT1+: Sa,29.04. - 11.55 Uhr - Rennen 1 - LIVE 
SPORT1.de: Sa, 29.04. - 11.55 Uhr - Rennen 1 - LIVE 
SPORT1: Sa, 29.04. - 15.40 Uhr - Rennen 2 - LIVE 
SPORT1.de: Sa, 29.04. - 15.40 Uhr - Rennen 2 - LIVE 
SPORT1+: So, 30.04. - 11.05 Uhr - Rennen 2 - Erstausstrahlung 
SPORT1+: So, 30.04. - 11.50 Uhr - Rennen 3 - LIVE 
SPORT1.de: So, 30.04. - 11.50 Uhr - Rennen 3 - LIVE

ADAC GT Masters-Kalender 2017
28.04.-30.04.2017 Motorsport Arena Oschersleben 
19.05.-21.05.2017 Lausitzring (mit DTM) 
09.06.-11.06.2017 Red Bull Ring/Österreich 
21.07.-23.07.2017 Circuit Park Zandvoort/Niederlande 
04.08.-06.08.2017 Nürburgring  
15.09.-17.09.2017 Sachsenring  
22.09.-24.09.2017 Hockenheimring Baden-Württemberg


* * * * 28 April 2017 | 1:19 pm * * * *

Hörwick nennt Guardiolas große Schwäche

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Bis zum vergangenen Sommer war er einer der größten Insider des FC Bayern: Markus Hörwick.

Entsprechend interessant waren die Aussagen des ehemaligen FCB-Mediendirektors, der letztes Jahr nach 35 Jahren beim Rekordmeister aufhörte, auf einer Podiumsdiskussion des Vereins Münchner Sportjournalisten (VMS).

Vor allem über den Vorgänger des aktuellen Trainers Carlo Ancelotti. "Pep Guardiola ist ein Genie. Er ist zwei Klassen besser als jeder, den wir je beim FC Bayern hatten", sagte Hörwick.

"Aber die Menschen sind nicht für ihn durchs Feuer gegangen. Für Jupp Heynckes und Ottmar Hitzfeld sind sie durchs Feuer gegangen. Und dadurch war der Erfolg möglich."

Unter den beiden Trainer-Routiniers gewannen die Münchner 2001 und 2013 ihre letzten beiden Titel in der Champions League, in der sie unter Guardiola dreimal im Halbfinale scheiterten. 

"Jeder junge Trainer macht Fehler. Und Pep war zu dem Zeitpunkt, als er zu Bayern kam, erst seit sechs Jahren Trainer", meinte Hörwick weiter.

Gegner von Medienschulungen

Der 60-Jährige zeigte sich zudem als Gegner von Medienschulungen für Fußballprofis, "weil dann die Authentizität der Spieler verloren geht. Ein Thomas Müller muss immer Thomas Müller bleiben, sonst ist er nicht echt und beraubt sich selber seiner großen Stärke".

Großen Raum nahmen Hörwicks Anekdoten aus mehr als drei Jahrzehnten Pressechef ein, etwa die legendäre Wutrede von Giovanni Trapattoni im März 1998 ("Flasche leer"): 

"Ich kannte Traps Rede ja schon. Er hatte sie ein paar Tage vorher direkt nach unserer Niederlage gegen Schalke beim Abendessen im Teamhotel gehalten, und da hat er beim Gestikulieren Uli Hoeneß eine volle Flasche Rotwein über den kompletten Anzug gekippt."


* * * * 28 April 2017 | 1:02 pm * * * *

Topscorer Stewart bleibt in Tübingen

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Topscorer Barry Stewart bleibt Basketball-Bundesligist Walter Tigers Tübingen erhalten. Der 29-jährige Amerikaner geht auch in der kommenden Spielzeit für den aktuellen Tabellen-15. aufs Feld. Stewart ist mit einem Schnitt von 13,5 Punkten bester Werfer im Team.

"Barry war für uns in der gesamten Saison ein wichtiger Leistungsträger. Er ist ein absoluter Teamplayer", sagte Trainer Tyron McCoy.


* * * * 28 April 2017 | 1:00 pm * * * *

FCK-Fans provozieren mit geschmacklosem Plakat

Als hätte dieses Derby nicht schon genug Brisanz: Fans des 1. FC Kaiserslautern schütten vor dem Abstiegsduell am Samstag beim Karlsruher SC (ab 13.00 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVETICKER) noch einmal extra Öl ins Feuer.

Unter dem Motto "Teufelscover" veröffentlicht die Fan-Seite www.der-betze-brennt.de zu jedem Spiel der "Roten Teufel" ein Cover, welches sich auf die entsprechende Partie bezieht. Doch dieses Mal schießen die Macher eindeutig über das Ziel hinaus: Das Cover zeigt FCK-Profi Sebastian Kerk als Killer mit einer Pistole in der rechten Hand. Über seinem Konterfei prangt die Überschrift "KARLSRUHET in FRIEDEN".

Im Hintergrund sieht man einen Friedhof mit Grabsteinen in KSC-Blau.

Wie bei jedem Cover der Seite wurde auch dieses von einem Spielfilm abgeleitet. Dieses Mal bezieht sich die Grafik auf den Thriller "A Walk among the Tombstones" mit Liam Neeson.  

Mit einer Niederlage gegen Kaiserslautern wäre der Abstieg des Karlsruher SC aus der Zweiten Liga endgültig besiegelt.

Auf SPORT1-Nachfrage erklärte FCK-Pressesprecher Stefan Roßkopf, dass die Grafik nicht mit dem Klub abgesprochen worden sei und diese auch nicht auf den öffentlichen Kanälen des FCK veröffentlicht wurde.

Vor dieser Saison hatten sich bereits einige Fans des KSC nicht von ihrer zimperlichen Seite gezeigt: Als der Abstieg des VfB Stuttgart aus der Bundesliga feststand, stellten KSC-Anhänger an ihrem eigenen Stadion ein Friedhofs-Kreuz auf - mit Todesdatum und einem Schal des VfB Stuttgart.


* * * * 28 April 2017 | 12:40 pm * * * *

Schiedsrichter Aytekin leitet das DFB-Pokalfinale

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FIFA-Schiedsrichter Deniz Aytekin wird das Endspiel des DFB-Pokals zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund am 27. Mai (20.00 Uhr/ARD und Sky) im Berliner Olympiastadion pfeifen. Für den 38-Jährigen wird es das erste Pokalendspiel, zuletzt war er beim Halbfinalsieg der Frankfurter bei Borussia Mönchengladbach im Einsatz.

"Deniz pfeift eine konstant gute Saison in der Bundesliga", sagte Lutz Michael Fröhlich, Vorsitzender der DFB-Schiedsrichterkommission: "Zudem hat er in seinen drei bisherigen Partien des DFB-Pokals souveräne Leistungen gezeigt. Er ist ein gestandener Schiedsrichter, der bei Spielern, Trainern und Vereinsverantwortlichen gleichermaßen hoch akzeptiert ist. Er hat diese Nominierung absolut verdient."

Für Aytekin eine "besondere Ehre"

Aytekin, der bislang 128 Partien in der Bundesliga sowie 64 Zweitligaspiele leitete und seit 2011 für den Weltverband FIFA international im Einsatz ist, sprach von einer "ganz besonderen" Ehre. "Das wird ein weiterer Höhepunkt meiner Schiedsrichterkarriere. Wir freuen uns riesig auf dieses fantastische Ereignis in Berlin", sagte er.


* * * * 28 April 2017 | 12:34 pm * * * *

Formel 4: Flörsch legt Bestzeit im Training hin

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Deutschlands schnellstes Mädchen Sophia Flörsch hat im Freien Training der neuen Saison der ADAC Formel 4 (1. Rennen am Samstag ab 12 Uhr LIVE auf SPORT1 und SPORT1+ und im LIVESTREAM) die Bestzeit aufgestellt.

Die 16-Jährige vom Rennstall ADAC Berlin-Brandenburg e.V. war in der Motorsport Arena in Oschersleben in 1:26,213 Minuten die Schnellste und landete vor Fabio Scherer von US Racing (1:26,357 Minuten).

Der Schweizer Scherer hatte in der ersten Einheit am Morgen in 1:26.879 die Bestzeit aufgestellt. In der zweiten Session fehlten dem 17-Jährigen 144 Hundertstelsekunden auf Flörsch, die erstmals in ihrer Karriere in einer Trainingseinheit der ADAC Formel 4 ganz vorne liegt.

Flörsch ist unter den 25 Teilnehmern die einzige Frau. Hinter Scherer trug sich der Italiener Felipe Drugovich mit 1:26,360 Minuten ein. Drugovich war auch schon bei den Testtagen Anfang April unter den schnellsten Fahrern.

Am Nachmittag wird es ernst für die Nachwuchspiloten der ADAC Formel 4: Dann findet ab 16.20 Uhr das Qualifying statt. Dabei wird anhand der besten Zeit die Startreihenfolge für das erste Saisonrennen am Samstag (12.00 Uhr) festgelegt, die zweitbeste ist für das zweite Rennen (15.45 Uhr) maßgeblich. Das erste Rennwochenende der dritten Saison der ADAC Formel 4 endet mit dem dritten Lauf am Sonntag (11.45 Uhr).

Alle Rennen werden von SPORT1 und SPORT1+LIVE und zeitversetzt übertragen. Zudem sind sie im LIVESTREAM zu sehen.


* * * * 28 April 2017 | 12:31 pm * * * *

Das sagt Ancelotti zur Bayern-Misere

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Erst der bittere K.o. in der Champions League, dann das unerwartete Aus im Halbfinale des DFB-Pokals: Beim FC Bayern hängt der Haussegen schief. 

Vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg (Samstag, ab 18.30 Uhr im LIVETICKER und in unserem Sportradio SPORT1.fm) hat sich der in die Kritik geratene Trainer Carlo Ancelotti zur Misere des Rekordmeisters geäußert.

SPORT1 hat die Pressekonferenz zum Nachlesen.

+++ Das war's +++

Ancelotti verabschiedet sich einstweilen vom Pressepodium.

+++ "Er sagt, was er denkt" +++

Auf die Nachfrage, ob er sich wirklich gut mit Ribery versteht, erklärt Ancelotti: "Er ist ein guter Mann. Ein ehrlicher Mann. Ich habe viel Vertrauen in ihn, denn er sagt, was er denkt. Er hat keine zwei Gesichter."

+++ Zoff mit Ribery? +++

"Ich muss Entscheidungen treffen. Wenn mir die Leistung nicht gefällt, muss ich auch reagieren und wechseln. Er versteht das, er weiß, dass Auswechslungen dazugehören. Der professionelle Aspekt hat keinen Einfluss auf die persönliche Beziehung. Wir verstehen uns sehr gut."

+++ Ancelotti dankbar für Vertrauen +++

"Dieser Verein ist anders. Ich kann nur sagen, dass ich ein gutes Gefühl habe mit Bayern München. Ich habe vollstes Vertrauen. In mich. In den Verein. Und ich bin froh, dass der Verein auch vollstes Vertrauen in mich hat. Es gibt kein Problem. Rummenigge und Hoeneß kennen dieses Geschäft sehr gut und wissen im Gegensatz zu anderen, wie man mit solchen Situationen umgeht."

+++ Kritik am Training? +++

Medienberichten zufolge haben sich intern viele negativ zu Ancelottis Trainingsmethoden geäußert. "Das ist nicht wahr", betont der 57-Jährige, "die Spieler sind zufrieden mit dem Training. Ich spreche ja auch jeden Tag mit ihnen und sie haben sich nicht negativ geäußert. Sie sind glücklich über unsere Pläne. Und selbst wenn es nicht so wäre: Ich habe meinen Stil, ich habe meine Philosophie und möchte auch so weitermachen."

+++ Kein Wort zu Neuzugängen +++

"Ich möchte nichts über Spieler sagen, die nicht bei uns spielen. Ich konzentriere mich auf diese Saison. Über Transfers können wir sprechen, wenn der Ball ruht."

+++ Warum spielt Kimmich nicht? +++

"Ich habe viel Vertrauen in Kimmich. Jetzt und in der Zukunft. Es hat sich nichts geändert. Er kann in Zukunft vielleicht auf der Position von Philipp Lahm spielen, das müssen wir ausprobieren", sagt Ancelotti auf SPORT1-Nachfrage.

+++ Ancelotti kein Talentförderer? +++

"Wir haben junge Spieler hier, die bereit sind, für uns zu spielen. Vielleicht spielen sie nicht so oft wie andere in dieser Saison, aber es handelt sich um Spieler der Gegenwart und der Zukunft. Ich bin kein Jugendtrainer und auch kein Trainer für die erfahrenen Spieler. Ich bin hier, um Trainer von Bayern München zu sein und die bestmögliche Aufstellung zu wählen, damit Bayern München gewinnt."

+++ Trio für Wolfsburg fraglich +++

Hummels, Alaba und Boateng sind für das Spiel in Wolfsburg fraglich. "Wir müssen checken, ob sie spielen können", meint der Coach.

+++ "Müssen Reaktion zeigen" +++

Im Hinblick auf das Wolfsburg-Spiel sagt Ancelotti: "Es ist eine schwierige Situation. Wir müssen eine gute Reaktion zeigen, Punkte holen und versuchen, so schnell wie möglich die Bundesliga zu gewinnen."

+++ "Verstehe die Kritik" +++

"Ich verstehe die Kritik und muss damit leben. Aber ich muss einfach cool bleiben, analysieren, weitermachen."

+++ Pokal-Aus: Ancelotti übt Selbstkritik +++

"Ich übernehme die Verantwortung für das Aus. Wir hatten die Chance, das Halbfinale gegen Dortmund zu entscheiden, wir hätten das 3:1 machen müssen."

+++ "Kleine Details entscheiden" +++

"Die kleinen Details entscheiden in großen Spielen. Zum Beispiel Verletzungen, manchmal auch Entscheidungen des Schiedsrichters. Das Team muss fit sein - und es fehlten uns einfach wichtige Spieler. Vor dem 8. April war noch alles gut. Dann kam die Verletzung von Lewandowski, dann die Verletzung von Hummels. Es war unglücklich."

+++ Los geht's +++

Ancelotti ist da und ergreift das Wort.

+++ PK beginnt gegen 12.30 Uhr +++

Der Italiener wird gegen 12.30 Uhr im Pressesaal an der Säbener Straße erwartet.

+++ Auf Coman folgt Thiago +++

Am Donnerstag zogen die Münchner ihre 21 Millionen Euro schwere Kaufoption für Kingsley Coman, ehe heute der nächste wichtige Grundstein für die Zukunft gelegt wurde: Mittelfeld-Ass Thiago Alcantara verlängerte seinen Vertrag bis 2021. Mehr Informationen hier.

+++ Löw hält Umbruch nicht für nötig +++

Bundestrainer Joachim Löw hält einen Umbruch beim Rekordmeister nicht für erforderlich.

+++ Rummenigge nimmt Ancelotti in Schutz +++

Laut Karl-Heinz Rummenigge steht Ancelotti nach den jüngsten Pleiten nicht zur Debatte. "Carlo ist ein sehr guter und erfahrener Trai­ner. Seine Ver­trags­lauf­zeit ist be­kannt und darüber wird nicht diskutiert", sagte der Vorstandschef der Bild.


* * * * 28 April 2017 | 12:28 pm * * * *

Trainer Meister berlängert beim Karlsruher SC

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Der Karlsruher SC hat trotz des fast sicheren Abstiegs den Vertrag mit Trainer Marc-Patrick Meister bis 2019 verlängert. "Er hat in einer schwierigen Situation hier übernommen, und wir sind der festen Überzeugung, dass er in der Lage ist, unsere Mannschaft zukünftig wieder in sportlich erfolgreichere Zeiten zu führen", sagte KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer. 

Marc-Patrick Meister ist seit dem 5. April Cheftrainer des KSC, er folgte auf den erfolglosen Mirko Slomka und war zuvor seit Januar 2017 als Co-Trainer der Profimannschaft aktiv.

"Mein Dank gilt den Verantwortlichen des Vereins für das in mich gesetzte Vertrauen. Ich gehe die Aufgabe mit großem Respekt und ebensolcher Freude an", sagte Meister: "Wir arbeiten mit großem Elan daran, die notwendigen Veränderungen herbeizuführen und der Mannschaft ein Gesicht zu geben."

Zwei Spieler verpflichtet

Zudem gab der KSC die Verpflichtung von Mittelfeldspieler Andreas Hofmann und Torhüter Benjamin Uphoff bekannt. Der 31 Jahre alte Hofmann kommt von der SpVgg Greuther Fürth, Uphoff (23) vom VfB Stuttgart. Beide unterschrieben bis 2019.


* * * * 28 April 2017 | 12:27 pm * * * *

Düsseldorf verpflichtet ehemaligen NHL-Profi

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Die Düsseldorfer EG aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat den früheren NHL-Profi Alexandre Picard geholt. Der 31-jährige Kanadier kommt vom Schweizer Erstligisten HC Fribourg-Gottéron und erhält beim achtmaligen Meister einen Einjahresvertrag.

Picard hat in der nordamerikanischen Profiliga NHL insgesamt 253 Spiele für die Philadelphia Flyers, Tampa Bay Lightning, Ottawa Senators, Carolina Hurricanes, Montréal Canadiens und Pittsburgh Penguins absolviert. In der DEL spielte Picard 2014/15 für den ERC Ingolstadt.

"Picard ist ein sehr guter und erfahrener Verteidiger. Er gibt uns in der Defensive mehr Tiefe und Präsenz. Mit seiner Qualität kann er bei uns eine Führungsrolle übernehmen", sagte der neue DEG-Trainer Mike Pellegrims.


* * * * 28 April 2017 | 12:18 pm * * * *

"Totale Einigung" zwischen De Gea und Real

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Real Madrid ist sich offenbar mit einem neuen Torhüter einig.

Laut der spanischen Marca haben David De Gea und der Champions-League-Sieger sich über einen Fünf- oder Sechsjahresvertrag geeinigt, der dem 26-Jährigen zehn bis zwölf Millionen Euro pro Jahr einbringen soll.

Insgesamt würde sich das Gehaltsvolumen demnach auf etwa 75 Millionen Euro belaufen.

Allerdings stellt sich De Geas Trainer bei Manchester United noch quer. Jose Mourinho plant demnach weiter mit dem spanischen Keeper, eine Verpflichtung dürfte sehr kostspielig werden. Real ist mit Stammtorwart Keylor Navas unzufrieden und sucht eine neue Nummer eins.


* * * * 28 April 2017 | 12:10 pm * * * *

Leichtathletik-EM 2020 in Paris

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Die Leichtathletik-Europameisterschaften finden 2020 in Paris statt. Das gab der europäische Verband EAA am Freitag bekannt. Die französische Hauptstadt war nach dem Rückzug von Tiflis/Georgien der einzige Kandidat. Austragungsort der 26. Freiluft-EM vom 26. bis 30. August 2020 ist das 20.000 Zuschauer fassende Stadion Charléty. 2018 gehen die Titelkämpfe in Berlin über die Bühne.

Paris war bislang nur einmal Gastgeber einer Leichtathletik-EM, 1938 wurden dort die Männertitel vergeben. Die Frauen gingen damals in Wien an den Start.


* * * * 28 April 2017 | 12:10 pm * * * *

Nach Halswirbelbruch - Akpoguma verlässt Klinik

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Kevin Akpoguma (22) vom Fußball-Zweitligisten Fortuna Düsseldorf darf das Krankenhaus nach einer Woche wieder verlassen. Dies gab der Klub via Twitter bekannt. Der U21-Nationalspieler hatte sich am vergangenen Freitag im Spiel gegen den FC St. Pauli (1:3) einen Bruch des ersten Halswirbels zugezogen.

Akpoguma steht der Fortuna in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung. Die Leihgabe von 1899 Hoffenheim wird in Düsseldorf weiter behandelt und regelmäßig kontrolliert. 


* * * * 28 April 2017 | 12:05 pm * * * *

Real-Star Bale wird Gastronom

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Superstar Gareth Bale von Real Madrid steigt in die Gastronomie ein.

Der walisische Torjäger hat angekündigt, am 5. Mai diesen Jahres ein Lokal in seiner Heimatstadt Cardiff zu eröffnen.

Dabei handelt es sich um um eine Sportsbar mit dem Namen "Eleven Bar and Grill" - "Eleven", weil Bale die Trikotnummer 11 bei Real und der Nationalmannschaft von Wales trägt.

"Diese Idee hatte ich schon lange. Es gibt keinen speziellen Ort in Cardiff, an dem man Live-Fußball sehen kann - und es ist doch schön, wenn die Menschen sich in einer familiären Atmosphäre Sport ansehen und gut essen können", wird Bale in einer offiziellen Mitteilung zitiert.

Wie Wales Online berichtet, hat der Außenstürmer das gesamte Personal selbst ausgesucht und die Speisekarte mit bestimmt. Er selbst wird natürlich nicht so oft zu Besuch sein können, schließlich lebt und spielt er in Madrid.

Am 3. Juni findet das Champions-League-Finale in Cardiff statt - gut möglich, dass der aktuell verletzte Bale dann seinem Lokal einen Besuch abstattet.


* * * * 28 April 2017 | 11:40 am * * * *

Özil exklusiv über seine Zukunft

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Mesut Özil spielt bereits seine vierte Saison beim FC Arsenal, doch ob noch eine fünfte hinzukommt, ist momentan fraglich. Özils Vertrag läuft im Sommer 2018 aus, ein Verkauf des Nationalspielers steht zur Debatte.

Sportlich bangen Özil und Arsenal derzeit um die Champions-League-Teilnahme, die Zukunft des 28-Jährigen hängt auch von der Qualifikation für die Königsklasse ab.

Im SPORT1-Interview spricht Özil über seine persönliche Situation, Kritik an seiner introvertierten Art und sein großes Ziel.

SPORT1: Herr Özil, Sie können mit Platz sechs für Ihren Klub nicht zufrieden sein, oder?

Mesut Özil: Natürlich sieht Platz sechs nicht gut aus. Allerdings haben wir es mit zwei ausstehenden Nachholspielen selbst in der Hand, einen Sprung nach vorne zu machen. Es ist definitiv unser Anspruch, auch im kommenden Jahr wieder in der Champions League zu spielen und für dieses Ziel arbeiten wir alle sehr hart. Wir wollen jetzt im Saison-Endspurt nochmal alle Kräfte bündeln und eine Serie starten, denn die Qualifikation zur Königsklasse ist auf jeden Fall noch drin.

SPORT1: Ihr Ex-Klub Real Madrid steht in der Königsklasse im Halbfinale. Zu Recht?

Özil: Ich finde, dieses Viertelfinale war absolute Werbung für den Fußball mit zwei Teams auf Augenhöhe. Dennoch steht Real für mich zu recht im Halbfinale. Wenn man sich beide Spiele anschaut, hatte Real Vorteile. Klar gab es im Rückspiel strittige Szenen, aber so ist das im Fußball. Auf diesem Niveau machen Kleinigkeiten den Unterschied. Und natürlich Ausnahmespieler wie Cristiano Ronaldo. Fünf Tore in zwei Spielen gegen Bayern zu schießen, das ist schon eine unglaubliche Leistung.

SPORT1: Sie spielen jetzt schon mehr als drei Jahre beim FC Arsenal. Hätten Sie gedacht, dass es mal der Verein wird, bei dem Sie bis dato am längsten spielen?

Özil: Ich hatte bei Arsenal vom ersten Tag an ein gutes Gefühl und das hat mich auch nicht getäuscht. Ich bin jetzt fast seit vier Jahren hier und fühle mich noch immer rundum wohl. Arsenal ist ein großer, stolzer Verein und die Fans sind es auch. Die Fans haben es verdient, dass ihr Verein wieder an der Spitze steht.

SPORT1: Arsenal plant einen großen Umbruch. China wollte Sie im letzten Jahr mit Unsummen locken. Jetzt heißt es, Sie sollen verkauft werden. Wie sehen Sie Ihre Situation bei den Gunners?

Özil: Die Zeit in London sehe ich bisher rückblickend überaus positiv, aber meine persönliche Situation ist im Moment unwichtig. Entscheidend ist, dass wir uns auf die anstehenden Spiele konzentrieren und die Saison erfolgreich zu Ende bringen. Wie ich schon sagte: Oberste Priorität hat die Qualifikation für die Champions League. Erst dann werden wir uns zusammensetzen und über meine persönliche Zukunft sprechen.

SPORT1: Warum passte das von Anfang an so gut mit Ihnen und Arsenal oder gab es richtige Hänger?

Özil: Bei Arsenal hat einfach von Anfang an alles gestimmt. Schon bevor ich zu Real ging, stand ich mit Arsene Wenger in Kontakt. Als es dann schließlich nochmal die Chance gab, war Arsenal meine erste Wahl. Wenger hat mir damals genau erklärt, wie er mich einsetzen würde. Außerdem habe ich von Lukas Podolski und Per Mertesacker viel Gutes über Arsenal gehört.

SPORT1: Wie haben Sie sich in den drei Jahren England verändert? Als Fußballer und als Person?

Özil: Ich habe, was mein Spiel angeht, sehr viel dazugelernt. Die Premier League ist eine Liga, in der man nur mit Talent nicht viel weiterkommt. Die Spielweise ist wesentlich körperbetonter und ich glaube da habe ich mich ganz gut anpassen können. Aber auch als Mensch habe ich mich entwickelt, glaube ich. Ich bin nun 28 und will mit meinen Erfahrungen besonders die jungen Spieler unterstützen. Bei Schalke, Bremen oder Real war ich einer der jüngeren im Team. Hier lastet ein großer Teil des Erwartungsdrucks auch auf mir. Aber damit kann ich mittlerweile gut umgehen. Daran wächst man.

SPORT1: Wie bewerten Sie die englische Liga und speziell die Situation von Arsenal im Kampf gegen die schwer reichen ManUnited und ManCity?

Özil: Nirgendwo anders gibt es so viele Teams, die die Meisterschaft gewinnen können. Es ist sogar möglich, dass vermeintlich kleinere Teams, wie Leicester im vergangenen Jahr, am Ende ganz oben stehen. Das gibt es kein zweites Mal in Europa und deshalb ist der Konkurrenzkampf zwischen den Teams auch so hart. Man darf sich nie zurücklehnen.

SPORT1: Wie sehen Sie die Premier League im Vergleich zur Primera Division, Serie A und der Bundesliga?

Özil: Ich habe nie in Italien gespielt, aber die englische Liga sticht heraus, vor allem was den Einsatz angeht. Man muss physisch hier noch fitter sein, um hier zu bestehen. Für mich war es beispielsweise auch eine Umstellung, dass es gar keine Winterpause gibt.

SPORT1: Was entgegnen Sie Kritikern, die Ihnen in der Vergangenheit immer wieder Führungsqualitäten absprachen und vorwarfen Sie würden zu oft abtauchen?

Özil: Ich versuche solche Dinge inzwischen nicht mehr so sehr an mich heran zu lassen. Für mich zählt in erster Linie die Meinung des Trainerteams und nicht die von irgendwelchen Experten. Allerdings sollte man dazu sagen, dass in der DFB-Elf bereits seit Jahren ein Wandel eingesetzt hat. Diesen einen Führungsspieler gibt es inzwischen nicht mehr. Diese Mannschaft hat den WM-Titel in Brasilien auch nur gewonnen, weil sie als Team funktioniert hat. Die Vorstellung des einen herausragenden Spielers ist überholt und in dieser Mannschaft mit so vielen fantastischen Fußballern auch unnötig.

SPORT1: Waren Sie nicht oft zu introvertiert?

Özil: Introvertiert ist vielleicht das falsche Wort. Ich bin sicher kein Lautsprecher auf dem Platz. Und wer das von mir fordert, kennt mich nicht. Wenn ich Dinge zu sagen habe, spreche ich es deutlich an, aber nicht in der Öffentlichkeit, sondern intern.

SPORT1: Wo sehen Sie sich in Ihrer Karriere, was wird der nächste große Schritt?

Özil: Neben dem WM-Titel ist mein großer Traum eines Tages die Champions League zu gewinnen. Schon als kleiner Junge habe ich davon geträumt einmal den Pokal in den Händen zu halten. Diesen Traum will ich mir in meiner Karriere unbedingt noch erfüllen. Ich weiß aber, wie schwer das ist. Doch als Fußballer ohne Träume wirst du niemals erfolgreich sein.

SPORT1: A propos Träume: Ihren Traum einer eigenen Modekollektion haben Sie sich gerade selbst verwirklicht...

Özil: Ja, das hat richtig Spaß gemacht. Ich wollte für meine treuesten Fans eine kleine Kollektion entwerfen. Nur Shirts und Caps in verschiedenen Designs. Aber alles limitiert. Mein Team und ich haben dafür einen Web-Shop gebaut; wir sind letzte Woche damit gestartet. Innerhalb von einer Stunde war alles ausverkauft. Es gibt aber bald eine zweite limitierte Kollektion.


* * * * 28 April 2017 | 11:35 am * * * *

DDR-Idol verpasst Aufnahme in die Hall of Fame

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Das DDR-Radsportidol Gustav-Adolf "Täve" Schur hat die Aufnahme in die Hall of Fame des deutschen Sports erneut verpasst. Der 86-Jährige erhielt nicht die erforderliche einfache Mehrheit der Jurymitglieder. Das gab die Stiftung Deutsche Sporthilfe, Trägerin der Hall of Fame, am Freitag bekannt.

An der Nominierung, die der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) auf Vorschlag seiner Landessportbünde anregte, hatten sich wegen Schurs mangelnder Distanzierung zum DDR-Regime zuletzt heftige Diskussionen entzündet.

Als Mitglieder aufgenommen wurden dagegen Weitsprung-Olympiasiegerin Heike Drechsler, Skispringer Sven Hannawald, Kombinierer Franz Keller und Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus. Sie erhielten laut Sporthilfe "jeweils eine deutliche Stimmenmehrheit". Detaillierte Zahlen wurden nicht genannt.

Schur war bereits 2011 von der Jury abgelehnt worden. Wegen der Diskussionen könnte der Sporthilfe eine Neustrukturierung bevorstehen. "Schur ist nicht gewählt worden, und es wird in dieser Weise keinen dritten Anlauf geben. Denn die Sporthilfe ist überzeugt, dass man der gesamten Diskussion um die deutsche Sport-Vergangenheit nur versuchen kann gerecht zu werden, wenn man sich nochmals sehr grundsätzlich mit der Thematik auseinandersetzt und nicht nur über Jury-Stimmen redet", sagte Sporthilfe-Chef Michael Ilgner: "Die Sporthilfe stößt deshalb an, eine neuerliche öffentliche Diskussion über die Vergangenheit des deutschen Sports und deren Aufarbeitung zu führen."

Ines Geipel, die Vorsitzende des Doping-Opfer-Hilfevereins und eine der größten Kritikerinnen Schurs, zeigte sich erleichtert. "Nach einer intensiven Diskussion ist die Jury ihrem Wertekodex gefolgt. Das ist sehr zu begrüßen", sagte Geipel: "Die von der Sporthilfe angekündigte Diskussion über die Geschichte des deutschen Sports ist überfällig, sollte aber nicht ohne seine Opfer geschehen."

Andreas Silbersack, Präsident des Landessportbundes Sachsen-Anhalt und Initiator der erneuten Schur-Nominierung, war dagegen bitter enttäuscht. "Ich halte diese Entscheidung für einen kapitalen Fehler. Es wurde die Chance vertan, einen großen Sportsmann noch zu seinen Lebzeiten in die Hall of Fame aufzunehmen." Er werde es nicht unterlassen, so der Rechtsanwalt, Schurs "sportliche Leistungen hochzuhalten. Deutschland würde gut daran tun, intensiv zu diskutieren, wie solche Fragestellungen künftig zu beantworten sind."

Die Jury setzt sich zusammen aus allen lebenden Hall-of-Fame-Mitgliedern sowie aus den Vorsitzenden von Vorstand, Aufsichtsrat und Stiftungsrat der Deutschen Sporthilfe, den Mitgliedern des Stiftungsrats, Vertretern des Deutschen Olympischen Sportbundes, des Verbandes Deutscher Sportjournalisten, der Politik sowie Persönlichkeiten weiterer Institutionen des Sports. Mit den vier aktuellen Neuaufnahmen besteht die Hall of Fame nun aus 108 Mitgliedern.


* * * * 28 April 2017 | 11:28 am * * * *

Großmutter-Gruß und Fan-Frust: NFL-Draft im Video

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Der NFL-Draft 2017 ist Geschichte. Wie in jedem Jahr hatte die Talenteziehung optische Highlights, Kuriositäten und emotionale Momente parat.

Takkarist McKinley wurde an Position 26 von den Atlanta Falcons ausgewählt. Der Linebacker brachte ein gerahmtes Bild seiner Großmutter mit, der er am Sterbebett versprochen hatte, in die NFL zu kommen. "Sie bedeutet alles für mich. Ich wäre ohne sie nicht hier", sagte McKinley, der auf der Bühne einen emotionalen Shoutout startete und dabei mehrmals das "F-Wort" fallen ließ.

Garett Bolles begeisterte mit seinem Kind, die Chicago Bears enttäuschten mit ihrer Wahl die Fans.


* * * * 28 April 2017 | 11:27 am * * * *

eSports-Profi: "Hatte noch ein Jahr zu leben"

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Der deutsche Dota 2-Profi tritt derzeit bei The Kiev Major 2017 an, um den ersten Valve-Titel für Deutschland zu gewinnen. Einzigartige Spieler werden dort mit Video-Profilen geehrt - seines ist herzzerreißend.

Black^ wollte seine Familie schützen

Der eSports-Athlet spricht über den Tod seines Vaters, der verschiedenen Krebsleiden erlag.

In der folgenden Trauerzeit kam der nächste Schicksalsschlag auf den damals 17-Jährigen zu: Bei ihm wurde das Non-Hodgkin-Lymphom diagnostiziert. Der leitende Arzt gab dem jungen Spieler daraufhin noch eine Lebenserwartung von einem Jahr, sollte er keinen passenden Rückenmarksspender finden.

Die emotionale Geschichte hört zu diesem Zeitpunkt aber nicht auf: Da Black^ seine Familie in der Trauerphase nicht noch mehr Leid zufügen wollte, behielt er sein Leiden für sich, bis er die passende Spende fand.

Er nutzte diesen Rückschlag aber als Ausgangspunkt, um sein Leben umzukrempeln - nun gehört er zu den besten Dota 2-Spielern der Welt.


* * * * 28 April 2017 | 11:26 am * * * *



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