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RSSFutterkrippe
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Über diese Seite

Sinn und Zweck

Die Informationsflut im Internet ist schier unerschöpflich. Mit dieser Seite möchte ich versuchen, Interessantes, Wichtiges, Informatives, Verblüffendes und Lustiges aus der Vielfalt des Netzes zu bündeln und dies möglichst aktuell. Dazu eignen sich RSS-Feeds besonders gut, da viele Internetseiten ihre News und Meldungen ständig aktuell via RSS der Netzgemeinde zur Verfügung stellen. So hat man bei jedem Aufruf der einzelnen Unterseiten die neuesten Informationen zu allen wichtigen Themen aus Weltgeschehen, Politik, Gesellschaft, Wissenschaft, Panorama und Recht. Auch der Spaß kommt nicht zu kurz. Cartoons, lustige Bilder, Satirisches und Kuriositäten kann man ebenso finden wie Witze und Videos.

Die Technik

Mit dem in PHP geschriebenen RSS-Parser SimplePie werden die Feeds eingelesen, direkt verarbeitet und als HTML wieder ausgegeben. Bei jedem Seitenaufruf werden die jeweils verlinkten Feeds vom Anbieter geladen, an den Parser gesendet und danach als Internetseite dargestellt. Eine selbstständige Aktualisierung erfolgt dabei nicht. Ein Klick auf F5 oder Aktualisieren im Browser lädt dann den Feed neu und stellt - wenn vorhanden - neue Infos zur Verfügung. Aktueller geht es kaum noch. Also viel Spaß mit dem HomeStory Futterautomaten.

Design & Programmierung:
hirni
Template: SiS Papenburg
RSS-Parsing: SimplePie
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Interne Links

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Das Design

Willkommen zum HomeStory RSS Futterautomaten. Design-Name: "Dunkle Seite".

Das Design ist bewusst düster gehalten, da die Realität auch oft düster ist. Außerdem gefällt mir dieser Gothic-Stil sehr gut. Selbstverständlich ist trotzdem Platz für gute Nachrichten und Spaß. Ihr kennt ja meine Vorliebe für schwarzen Humor...

Die merkwürdige Überschrift geht auf anfängliche Probleme mit Umlauten und Sonderzeichen zurück. Es bestand das Problem, dass entweder die Seite selbst oder die Fütterung Sonderzeichen falsch dargestellt hat und diente daher zu Testzwecken. Irgendwie habe ich die Überschrift dann aber lieb gewonnen und so gelassen.


Der Inhalt


Hier könnt Ihr stets die neuesten Nachrichten abrufen, interessante Infos zum Weltgeschehen, der aktuellen Politik und aus der Welt des Finanzwesens. Neues vom Sport, den aktuellen Wetterbericht, Wissenswertes aus Forschung und Technik, das neueste Netzgeflüster, Infos zu Gesundhiets- und Lifestylethemen, aktuelle Umwelt- und Tierschutzvorhaben sowie Klatsch und Tratsch aus der Promiwelt.

Auch Spaß und Freizeit kommen hier nicht zu kurz. Seht Euch lustige Bilder und Videos an, lacht über Satire, Witze und Cartoons oder träumt Euch in ferne Länder beim Lesen der neuesten Reiseinfos. Wer nicht verreisen kann, schaut einfach, was im Fernsehen oder im Kino so los ist oder guckt mal in die Rubrik Kurioses...

Rechtsthemen und Verbraucherinfos findet man im Service. Stöbert einfach mal durch die Kategorien, da ist bestimmt für jeden was dabei. In vielen Bereichen gibt es Informationen aus unterschiedlichen Quellen, um auch Vergleiche anstellen zu können. Unter den Einträgen habt Ihr die Möglichkeit, die Artikel komplett aufzurufen, wenn sie Euch interessieren, oder direkt ins Forum zurück zu gelangen.

Bei jedem Klick auf die einzelnen Themen werden die neusten Informationen aufgerufen, sodass man ständig aktuell informiert und unterhalten wird. Es lohnt sich also, öfters mal reinzuschauen, denn viele Feeds bieten sogar stündlich Neues. Über besonders interessante Sachen können wir dann ausgiebig im Forum sprechen.


Die Technik


Ausgelesen und angezeigt werden sogenannte RSS-Feeds. Vom englischen Wort Feed (dt. füttern/Fütterung) kam die Idee zur Bezeichnung Futterautomat. Die Seite funktioniert wie ein RSS-Reader, wobei eine interessante Auswahl an Feeds bereits vorgegeben ist.

Was ist eigentlichh RSS? Das ist ein spezielles, standardisiertes Format zur Bereitstellung von Informationen, meist von Internetseiten mit sich ständig ändernden Inhalten, die mit diesen Feeds auf diese neuen Inhalte hinweisen. Es steht für Really Simple Syndication. Unser Forum generiert z.B. auch RSS-Feeds, die Ihr hier lesen könnt... Wer es ganz genau wissen möchte, kann bei Wikipedia den Artikel zu RSS lesen.

Die Seite hier ist mein allererstes PHP-Projekt. Also verzeiht es mir, wenn hier und da nicht alles perfekt ist. Das liegt teils auch an den Feeds selbst.

Noch ganz kurz: Die einzelnen Teile der Seite (Menüs, Textblöcke, Kopf und Fuß) werden zentral gespeichert und von jeder Unterseite verwendet. Daher ist es möglich, globale Änderungen in nur einer Datei vorzunehmen, die sich dann auf alle Seiten auswirkt.

Wenn Ihr beispielsweise auch einen interessanten RSS-Feed kennt und diesen hier lesen möchtet, kann ich den problemlos hinzufügen. Wendet Euch dafür einfach per PN an mich. Weitere Infos zur Technik findet Ihr links unter dem Hauptmenü.

Euer hirni

So, dann lasst Euch mal ordentlich füttern:





Beginn der Fütterung



Stiftung Warentest Archiv

Der RSS Infoticker informiert über aktuelle Tests und Meldungen der Stiftung Warentest.

Verbraucherschutz-Klagen: Eine Klage, alle Kunden erhalten Geld zurück

Verbraucher­schutz­verbände erhalten mehr Macht: Sie können Unternehmen jetzt auch zwingen, rechts­widrig kassierte Beträge zu erstatten. So sieht es jedenfalls das Ober­landes­gericht Dresden. Setzt sich die Rechts­ansicht durch, bekommen Verbraucher künftig rechts­widrig kassiertes Geld zurück, ohne dass sie selbst es fordern oder gar klagen müssen. Damit ist jetzt schon mehr Verbraucher­schutz möglich, als die neue Muster­fest­stellungs­klage haben wird. test.de erklärt die Rechts­lage.

* * * 12 July 2018 | 5:16 pm * * *

Autark Group AG: Über 40 Objekte der Autark Group AG durchsucht

Die Staats­anwalt­schaft Dort­mund hat am 10. Juli 2018 über 40 Objekte der Autark Group AG durch­sucht. Hintergrund der Durch­suchungen sind Ermitt­lungen wegen des Verdachts des gewerbs­mäßigen Betrugs und der Untreue gegen den Vorstand der Autark Invest AG in Liechten­stein, Stefan Kühn. Wie berichtet, haben rund 3 600 Autark-Anleger Schäden in Millionenhöhe erlitten.

* * * 11 July 2018 | 4:40 pm * * *

test warnt: E-Net Payment nicht bezahlen

Mahnung, Sammelklage, Zwangs­voll­stre­ckung – wer Post von E-Net Payment öffnet, bekommt einen Riesen­schreck. Es geht um angeblich offene Rechnungen für Zeit­schriften und Gewinn­spiele. Die Forderungen seien abge­treten worden, heißt es: 709 Euro. „Zahlen Sie umge­hend.“ Sonst drohen Gerichts­voll­zieher, Pfändung und weitere Kosten. Um das zu vermeiden, bietet E-Net einen Vergleich an: 305 Euro, zahl­bar in drei Tagen. Doch die Empfänger können sich an keine unbe­zahlten Rechnungen erinnern.

* * * 9 July 2018 | 11:23 am * * *

Pauschalreise: Wann Kunden auf eigene Faust umbuchen können

Verschiebt der Reise­ver­anstalter die Flug­zeiten und ändert er zudem den Ziel­flughafen bei der Rück­reise, dürfen Pauschal­urlauber unter Umständen einen Ersatz­flug buchen. Die Mehr­kosten des Ersatz­flugs dürfen sie anschließend dem Reise­ver­anstalter in Rechnung stellen. Das hat der Bundes­gerichts­hof jüngst in einem Fall entschieden.

* * * 9 July 2018 | 9:38 am * * *

Comstage stellt ETF um: Das müssen Anleger jetzt wissen

Der ETF-Anbieter Coms­tage bietet künftig nur noch ausschüttende Fonds an, um Anlegern die „Steuerbürokratie“ zu erleichtern. Die Fonds­gesell­schaft begründet die Maßnahme mit der kürzlich in Kraft getretenen Investmentsteuerreform. test.de sagt, was die Umstellung für Anleger bedeutet und wie sie darauf reagieren können.

* * * 5 July 2018 | 4:30 pm * * *

Flugzeugfonds: Airbus A 380 bereitet Probleme

Das größte Passagier­flugzeug der Welt, der Airbus A 380, ist Bestand­teil vieler deutscher Flug­zeugfonds. Anlegern, die solche Fonds gezeichnet haben, droht jetzt aber finanzieller Ärger: Sie könnten darunter leiden, dass Flug­unternehmen ihre Leasing­verträge für den A 380 nicht verlängern.

* * * 5 July 2018 | 4:26 pm * * *

Leseraufruf: Wie (lange) bewahren Sie wichtige Dokumente auf?

Es gibt Dokumente, die ein Leben lang von Bedeutung sind, zum Beispiel die Geburts­urkunde. Andere Unterlagen, wie etwa Konto­auszüge oder Nach­weise für die Steuer, sind nur für einen gewissen Zeitraum relevant. Wir möchten von Ihnen wissen, wie Sie mit wichtigen Dokumenten umgehen: Heften Sie alles gut sortiert und fein säuberlich in Akten­ordnern ab? Werfen Sie sofort weg, was nicht mehr gebraucht wird? Schreiben Sie uns an dokumente@stiftung-warentest.de.

* * * 5 July 2018 | 7:00 am * * *

Urlaub und Schule: Schon vor Ferienbeginn in den Urlaub?

Der Flug ist güns­tiger, auf der Auto­bahn droht kein Stau – manche Eltern würden mit ihrem Kind gern schon vor dem regulären Ferien­beginn in den Urlaub fahren. Tatsäch­lich kann das aber Ärger geben. So wurden „schwänzende“ Familien kürzlich in Bayern auf einem Flughafen erwischt. Die Polizei meldete die Fälle den Schulbehörden. Worauf urlaubende Familien achten sollten, erklärt der Schul­rechts­experte Felix Winkler.

* * * 3 July 2018 | 10:36 am * * *

Kartoffeln: Mit Schale nur frische Knollen essen

Jetzt ist wieder Ernte­zeit für deutsche Frühkar­toffeln. Manche genießen die Knollen mit Schale. Doch die kann es in sich haben. Sie enthält von Natur aus das giftige Solanin. Mit der bitteren Substanz wehrt die Kartoffel Fraß­feinde ab. Beim Menschen kann Solanin etwa zu Übel­keit, Erbrechen und Durch­fall führen.

* * * 3 July 2018 | 9:48 am * * *

Leseraufruf: Wie hat sich Ihr Sparverhalten seit der Finanzkrise verändert?

Vor fast 10 Jahren, am 15. September 2008, wurde die amerikanische Investment­bank Lehman Brothers insolvent. Zwei Tage später bewahrte die US-Regierung den welt­größten Versicherer AIG mit 85 Milliarden Dollar vor der Pleite. Die Folgen der interna­tionalen Finanz­krise dauern bis heute an. Hat sich dadurch auch Ihr Spar- und Vorsorgever­halten verändert? Das würden die Anla­geexperten der Stiftung Warentest gern von Ihnen wissen. Schreiben Sie uns an finanzkrise10@stiftung-warentest.de!

* * * 2 July 2018 | 3:10 pm * * *

Kosmetika für unterwegs: Selbst umfüllen, Reisekasse schonen

Lieblings­shampoo, Duschgel, Deo, Gesichts­creme, Sonnenmilch: Selbst wer nur die nötigsten Schön­heits­mittel mit auf Reisen nimmt, schleppt einiges an Flaschen und Tiegeln mit sich herum. Da ins Hand­gepäck nur 100-Milliliter-Behälter dürfen, setzen Viel­flieger gern auf Kosmetik­artikel im Miniformat; die gibt es heute von güns­tigen Drogerie­produkten, aber auch teureren Markenkosmetika. Das ist praktisch – aber kost­spielig. Wir haben nachgerechnet.

* * * 29 June 2018 | 9:07 am * * *

Grillanzünder im Vergleich: Anzündkamine haben die Nase vorn

Anzündkamine Top, flüssige Grill­anzünder Flop: Zu diesem Ergebnis kommt ein System­vergleich der Schweizer Tester von K-Tipp. Zwei Grill­experten prüften die 30 meist­verkauften Anzünder. Bewertet wurden Glut­bildung, Geruch und Rauch­entwick­lung.

* * * 28 June 2018 | 8:34 am * * *

Baukindergeld: So viel bekommen Immobilienkäufer dazu

Rück­wirkend zum 1. Januar will die Bundes­regierung ein Baukinder­geld für Familien einführen, die ein Eigenheim erwerben. Eine Familie mit zwei Kindern soll dann über einen Zeitraum von maximal zehn Jahren bis zu 24 000 Euro Förderung bekommen können. Bayern will das Baukinder­geld sogar noch aus Landes­mitteln aufstocken. Der Koalitions­ausschuss hat sich darauf verständigt, dass die Förderung nun doch nicht an eine Begrenzung der Wohn­fläche gebunden wird.

* * * 27 June 2018 | 11:20 am * * *

Gartenvögel: Ergebnisse der Zählung

Amsel, Drossel, Fink und Star – fast jeder hat die Melodie des Kinder­lieds im Ohr. Aber werden unsere Enkel­kinder die Vögel noch zu Gesicht bekommen? Der Natur­schutz­bund Deutsch­land (Nabu) fürchtet um den Vogel­bestand. Bereits zum 14. Mal forderte er Vogelfreunde auf, die Besucher im heimischen Garten zu zählen. Das Ergebnis: Fast die Hälfte der häufigsten 15 Arten weist den geringsten Bestand seit Beginn der Zählung auf. Fünf Prozent weniger Amseln als im Vorjahr, zehn Prozent weniger Stare, knapp ein Sechstel weniger Mauersegler. Auch der Gesamt­bestand ist zurück­gegangen, pro Garten seien nur etwa 33 Vögel gemeldet worden. Grund aus Sicht des Nabus: Das Insekten­sterben, vermutlich verursacht durch Zerstörung von Lebens­räumen und Pestizid­einsatz, raubt Vögeln die Nahrung. Mehr zur Zählung erfahren Sie unter nabu.de.

* * * 27 June 2018 | 1:00 am * * *

Unfall: Nutzungsausfall auch fürs Motorrad

Auch für ein Motorrad kann es eine Nutzungs­entschädigung geben. Ein Passant hatte unacht­sam ein Motorrad umge­stoßen. Sein Haft­pflicht­versicherer wollte für die 40 Tage Reparatur­zeit keinen Nutzungs­ausfall zahlen. Der Bundes­gerichts­hof (BGH) sprach dem Motor­radbesitzer jedoch 45 Euro pro Tag zu. Bisher gingen Motor­radfahrer beim Nutzungs­ausfall oft leer aus. Um ihn zu bekommen, müssen sie das Motorrad wirk­lich brauchen, zum Beispiel, um schneller zur Arbeit zu kommen. Denn der Zeitgewinn gilt als Vermögens­vorteil. Fährt jemand dagegen nur hobby­mäßig, liegt bloß eine „Genuss­schmälerung“ vor, so der BGH. Daher haben Gerichte Nutzungs­ausfall für Wohn­mobile, Wohn­wagen oder Motorboote bisher abge­lehnt. Ein Motorrad aber sei wie ein Auto, auch wenn man es nur im Sommer bei gutem Wetter nutzt und sonst Bus fährt, so der BGH. Wichtig war auch, dass der Halter nur das Motorrad hatte, kein Auto (Az. VI ZR 57/17).

* * * 27 June 2018 | 1:00 am * * *

Pestizide in Gemüse: Jede sechste Probe über dem Grenzwert

In frischem Gemüse aus konventionellem Anbau finden sich oft Rück­stände von Pestiziden. Das ergab die jähr­liche Über­prüfung des Chemischen und Veterinär­unter­suchungs­amts Stutt­gart für 2017. Rund 16 Prozent der 1 072 Proben aus verschiedenen Herkunfts­ländern über­schritten die gesetzlich fest­gelegten Höchst­gehalte. Die Quote sei wie in den drei Vorjahren „vergleichs­weise hoch“, urteilt das Amt. Frisches Gemüse aus Deutsch­land schnitt insgesamt am besten ab. Bis auf vier Proben – zweimal Paprika, Aubergine und grüne Bohnen – waren die Pestizid­gehalte gesundheitlich unbe­denk­lich, so die Prüfer. Bei konventionell angebautem Obst sieht es besser aus: Etwa 7 Prozent von 781 Proben über­schritten die zulässigen Höchst­mengen.

* * * 27 June 2018 | 1:00 am * * *

Werkstattrechnung: Schneller als die Zeit

Werk­statt­kunden müssen nur für die tatsäch­liche Arbeits­zeit zahlen. Die Abrechnung anhand fiktiver Werte ist rechts­widrig. So hat das Amts­gericht München geur­teilt (Az. 231 C 14128/16). Geklagt hatte eine Frau, die außer Material auch 14,7 Stunden Arbeits­zeit für die Reparatur ihres Mercedes bezahlen sollte. Der Wagen war aber nur neun Stunden in der Werk­statt. Sie habe nach der Tabelle mit fiktiven Arbeits­zeit­werten der Deutsche Auto­mobil-Treu­hand abge­rechnet, hatte die Werk­statt die hohe Rechnung begründet. Es komme aber auf die tatsäch­liche Arbeits­zeit an, entschied der Richter schließ­lich.

* * * 27 June 2018 | 1:00 am * * *

Mogelpackung: Toleriane Creme von La Roche-Posay

„Der Umkarton ist viel zu groß“, moniert test-Leserin Emma Leismann aus Kirchheim. Und sie hat völlig Recht.

* * * 27 June 2018 | 1:00 am * * *

Blasenentzündung: Antibiotika oder Schmerzmittel?

Sind bei Blasen­entzündung Antibiotika notwendig? Lange hieß es: Auf jeden Fall! Heute steht in der aktualisierten Leit­linie für Ärzte: Bei Frauen mit unkomplizierter Blasen­entzündung ist die Therapie mit Ibuprofen, einem Schmerz­mittel, möglich. Das reicht laut Studien oft und spart Antibiotika. Patientinnen müssen informiert und einverstanden sein – und bei Warnzeichen wie Nieren­schmerz und Fieber schnell wieder in die Praxis. Dann brauchen die Harnwegs-Quäl­geister doch noch die biologische Keule.

* * * 27 June 2018 | 1:00 am * * *

Recht: Entschädigung für geplatzte Kreuzfahrt

Bei einer ausgefallenen Reise muss der Veranstalter den Reise­preis erstatten, daneben aber nicht auch noch eine Entschädigung in voller Höhe dieses Preises zahlen. So entschied der Bundes­gerichts­hof im Fall einer geplatzten Kreuz­fahrt (Az. X ZR 94/17). Die Richter sahen eine Entschädigung für „nutzlos aufgewendete Urlaubs­tage“ in Höhe von knapp drei Viertel des Reise­preises als angemessen an. In dem Fall hatte ein Ehepaar für November 2015 eine zweiwöchige Kreuz­fahrt in der Karibik für knapp 5 000 Euro gebucht. Drei Tage vor Reise­beginn erfuhren sie, dass es auf dem Schiff für sie keine Buchung gab. Darauf­hin fuhren sie spontan mit einem Mietwagen durch Florida, wobei ihnen knapp 900 Euro Mehr­kosten entstanden. Die Richter urteilten, dass Urlauber bei einer vereitelten Reise auch eine angemessene Entschädigung verlangen könnten. Bei dem Anspruch gehe es jedoch nicht um eine „zweite Rück­erstattung“ des Preises.

* * * 27 June 2018 | 1:00 am * * *

Bodenpflege: Blumen fürs Gemüse

Alle Hobby­gärtner freuen sich auf den Sommer: Endlich ernten, was sie über Monate hegten und pflegten. Doch was dann? Nach der Ernte kommt die Leere. Das gilt auch für Beete. Der Boden liegt brach, trocknet aus, erodiert. Die Wochen des Wachs­tums haben ihm viele Nähr­stoffe entzogen. Jetzt muss er regenerieren. Dabei hilft eine Gründüngung: Die Aussaat bestimmter Pflanzen gibt ihm Nähr­stoffe zurück und macht ihn fit für die nächste Saison. Nicht nur im Herbst, auch im Sommer kann eine Zwischenkultur sinn­voll sein: Schmetterlings­blütler wie Lupinen und Klee-Arten binden Stick­stoff aus der Luft und wirken wie natürlicher Dünger. Phacelien wie der Bienenfreund bilden viel Humus. Das bindet Nähr­stoffe und verhindert, dass Regen den Boden auswäscht. Korb­blütler wie Sonnenblumen lockern Böden tiefgründig, ihr Wurzelwerk verhindert Erosion. Nicht winterharte Pflanzen erfrieren beim ersten Frost und bleiben als schützende Boden­decke liegen.

* * * 27 June 2018 | 1:00 am * * *

Mietrecht: Streit um die Kaution

Ein Mieter kann die Rück­zahlung seiner Kaution für die Wohn­raummiete erst dann verlangen, wenn keine berechtigten Forderungen des Vermieters mehr bestehen, urteilte das Amts­gericht Dort­mund (Az. 425 C 5350/17).

* * * 27 June 2018 | 1:00 am * * *

Campingmobile: Überladenes Fahrzeug kann teuer werden

Wohn­mobile bieten viel Stauraum und verleiten dazu, jede Menge Utensilien einzupacken. Damit die Fahr­sicherheit nicht auf der Strecke bleibt, ist das Gesamt­gewicht begrenzt. Wer nicht aufpasst, hat das in den Fahr­zeug­papieren vermerkte Limit schnell über­schritten. Das kann teuer werden. Der ADAC warnt: In Deutsch­land kosten mehr als 30 Prozent Überge­wicht bei 3,5-Tonnen-Mobilen 235 Euro und einen Punkt in Flens­burg. In Österreich kostet das bis zu 5 000 Euro. Wer in Italien 5 Prozent zu viel hat, zahlt bis zu 1 697 Euro.

* * * 27 June 2018 | 1:00 am * * *

Mogelpackung: Cookies von Aldi – Inhalt fair, Verpackung unfair

„Aldi Nord bietet fair gehandelte Cookies in unfairer Mogel­packung an“, teilt uns test-Leserin Vera Tolxdorff aus Essen mit.

* * * 27 June 2018 | 1:00 am * * *

Fototipp: Die Farben des Regenbogens bewahren

Rot, orange, gelb, grün, blau, violett: Sonnenlicht wird in seine farbigen Bestand­teile zerlegt, wenn es sich in Wasser­tropfen bricht – am Himmel erscheint ein Regenbogen. Selten sieht er auf Fotos so imposant aus wie in der Realität. Die Farben sind flau, wirken wie ausgewaschen. Das lässt sich ändern: Die meisten Kameras haben einen Bild­modus, der lebendigere Farben erzeugt. Er hat keine einheitliche Bezeichnung, suchen Sie im Menü unter Bild­modus nach Punkten wie „lebhaft“, „vivid“ oder „lebendige Farben“. Eine weitere Option: Erhöhen Sie die Farbsättigung. Hier ist aber Vorsicht geboten, regeln Sie die Sättigung höchs­tens auf die Hälfte des Maximums. Sonst sieht das Motiv grell und künst­lich aus. Systemkamera-Fotografen können einen Polfilter einsetzen, der die Farben intensi­viert. Notfalls lässt sich die Farben­pracht nach­träglich mithilfe eines Bild­bearbeitungs­programms ins Foto zaubern.

* * * 27 June 2018 | 1:00 am * * *

Po richtig putzen: „Normales Papier reicht aus“

Was die Haut nach der Toilette braucht, erläutert Dermatologin Sabine Müller. Die Leiterin der Allergologie am Universitäts­klinikum Freiburg beant­wortet heikle Fragen zur Intimhygiene.

* * * 27 June 2018 | 1:00 am * * *

ADFC-Reisebroschüre: Auf dem Drahtesel durch Deutschland

In seiner Broschüre „Deutsch­land per Rad entdecken“ zeigt der Fahr­radclub ADFC die schönsten Routen für Radtouristen – von Klassikern entlang an Donau und Elbe über Touren zu Kulturdenkmälern bis hin zu Industrierouten. Mit Dutzenden Stre­cken­beschreibungen, Über­sichts­karten und Tipps zu Sehens­würdig­keiten und Unterkünften lässt sich die Broschüre unter adfc.de als E-Paper mit inter­aktiver Karte lesen oder für fünf Euro per Post bestellen.

* * * 27 June 2018 | 1:00 am * * *

test-Echo: Katzenfutter Defu: Bio ja, Demeter nein

Im Nach­gang zum Katzenfutter-Test schrieb uns Deutsch­lands ältester Bio-Anbau­verband Demeter: Anders als von uns dargestellt sei Test­verlierer Defu keine Marke von Demeter, sondern der Firma „Demeter-Feld­erzeug­nisse“. Wir korrigierten den Fehler – und stol­perten über verwirrende Verhält­nisse: Es waren Demeter-Bauern, die „Demeter-Feld­erzeug­nisse“ 1971 gründeten, um gemein­sam Produkte zu vermarkten. Demeter hat strengere Bio-Anbaukriterien als die EU. Für die 2006 einge­führte Tier­futtermarke Defu gilt der hehre Anspruch aber nicht. Defu-Futter ist nicht Demeter-zertifiziert, teilte eine Verbands­sprecherin auf Nach­frage mit, es erfüllt nur EU-Biokriterien. Die Firma sei gewachsen, nicht alle Rohwaren seien in ausreichender Menge vorhanden. Manchen Tierhalter dürfte das enttäuschen, zumal das Defu-Logo dem Demeter-Logo stark ähnelt (siehe oben).

* * * 27 June 2018 | 1:00 am * * *

Arbeitsrecht: Keine Handynummer für den Chef

Beschäftigte müssen ihrem Arbeit­geber nicht ihre private Hand­ynummer über­lassen, entschied das Landes­arbeits­gericht Thüringen. Ein kommunales Gesund­heits­amt verlangte für Bereit­schafts­dienste die private Hand­ynummer einer Mitarbeiterin. Sie wollte nur ihre Fest­netz­nummer über­lassen und kassierte dafür eine Abmahnung. Zu Unrecht, so das Gericht. Mit der Hand­ynummer könne der Chef den Mitarbeiter fast immer und über­all erreichen. Der könne dann nicht mehr wirk­lich zur Ruhe kommen. Das sei ein erheblicher Eingriff in die Persönlich­keits­rechte (Az. 6 Sa 442/17).

* * * 27 June 2018 | 1:00 am * * *

Autodiebstahl: „Keyless“-Autoschloss oft nicht sicher

Autos und Motorräder mit dem Komfort-Schließ­system „Keyless“ sind meist deutlich leichter zu stehlen als Fahr­zeuge mit normalem Funk­schlüssel. Zu diesem Ergebnis kommt der Auto­mobilclub ADAC nach einer Unter­suchung an mehr als 180 Modellen. Beim Keyless-System wird kein Schlüssel mehr ins Tür- oder Zünd­schloss gesteckt. Das Auto startet per Knopf­druck. Die Tester konnten das System mit einer selbst gebauten Funk­verlängerung austricksen: Sie warten, bis der Fahrer sich mit dem Keyless-Schlüssel vom Fahr­zeug entfernt, stellen sich nahe zu ihm und bauen mit einer zweiten Person eine Funk­brücke zum Kfz auf. So gaukeln sie dem Auto die Nähe des Schlüssels vor und können es über Hunderte Meter hinweg öffnen und starten. Betroffen waren bis auf zwei Land-Rover-Modelle die Autos aller untersuchten Hersteller. Der ADAC fordert die Kfz-Hersteller auf, ihre Fahr­zeug­elektronik nach längst bekannten Stan­dards aus anderen IT-Bereichen abzu­sichern.

* * * 27 June 2018 | 1:00 am * * *

Unsichere Sprachassistenten: Kokain-Nudeln

Während der Nutzer Verdis „Requiem“ hört, öffnet sein Sprach­assistent unbe­merkt die Haustür für einen Hacker. Dass dieses Szenario Realität werden kann, haben Forscher der University of California mit einer neuen Studie demons­triert. Ihnen gelang es, akustische Befehle in Musikdateien zu verstecken und an Sprach­assistenten wie Amazon Echo oder Google Home zu senden, ohne dass der Nutzer davon etwas mitbekommt. Kriminelle könnten das miss­brauchen, um etwa vernetzte Geräte zu kapern, Schadsoftware zu verbreiten oder Bank­konten des Nutzers zu plündern. Sprach­assistenten offen­baren immer wieder neue Risiken: 2017 erhielten einige amerikanische Echo-Besitzer zu ihrer Über­raschung eine Puppen­stube, nachdem in einer TV-Sendung der Befehl „Alexa, bestell mir eine Puppen­stube“ vorkam, den die Assistentin prompt befolgte. Zudem lassen sich die Geräte oft auch mit Begriffen akti­vieren, die so ähnlich klingen wie ihre Signalwörter. Alexa hört mitunter auch auf „Alexandra“. Der Google Assistant erwartet zwar den Spruch „Ok, Google“, reagiert aber ebenso auf die eng­lische Wort­schöpfung „Cocaine Noodle“ (Kokain-Nudel).

* * * 27 June 2018 | 1:00 am * * *

Trinkwasserqualität: Alles klar!

Die Qualität des Trink­wassers in Deutsch­land ist weiterhin meist sehr gut. Das ist das Ergebnis des aktuellen Berichts zur Trink­wasser­qualität vom Umwelt­bundes­amt (UBA). Das UBA veröffent­licht alle drei Jahre eine Auswertung der größeren Wasser­versorger. Mikrobiologisch und chemisch ist die Wasser­qualität unver­ändert hoch. Allerdings steigt durch Massentierhaltung und über­mäßiges Düngen mit Gülle oder Mineraldünger der Nitrat­gehalt im Grund­wasser in vielen Gegenden weiter an, warnt das UBA. Zwar liegen die Mess­werte für Nitrat seit mehreren Jahren unter­halb des Grenz­werts – selbst dort, wo intensive Land­wirt­schaft betrieben wird. Dies sei jedoch kein Grund zur Entwarnung. Die Wasser­versorger reagieren, indem sie stark belastetes Grund­wasser mit unbe­lastetem Wasser mischen. Diese Aufbereitung kann Wasser aber um bis zu 50 Prozent teurer machen, so das UBA. Unterm Strich ist Wasser aus dem Hahn derzeit preis­wert: Ein Liter kostet weniger als einen Cent.

* * * 27 June 2018 | 1:00 am * * *

Wettbewerb Jugend testet 2018: Das sind unsere Nachwuchstestsieger

Sie entwickelten Labortests, hakten bei Firmen nach und bauten sogar einen Wärmeschrank, um Pilzkulturen zu züchten – hier sind die Gewinner des 2018er Jahr­gangs von Jugend testet. Sie holten sich wert­volle Preise ab und eine Würdigung von Verbraucher­schutz­ministerin Katarina Barley.

* * * 22 June 2018 | 2:55 pm * * *

Fußball und Arbeitsrecht: Was erlaubt ist und was nicht

Innen­städte, Kneipen, Biergärten und auch die eine oder andere Wohnung verwandeln sich in schwarz-rot-goldene Fanmeilen. Millionen Bürger zittern vor den Bild­schirmen mit der National­elf. Aber auch wenn Fußball in Deutsch­land eine wichtige Rolle spielt, hat Fanliebe ihre Grenzen: Arbeitnehmer, die während der Arbeits­zeit die Spiele verfolgen, riskieren Abmahnungen oder sogar die Kündigung.

* * * 22 June 2018 | 10:20 am * * *

Tod des Mieters: Mitbewohner darf in Mietvertrag eintreten

Stirbt ein Mieter, darf sein Mitbewohner in den Miet­vertrag eintreten, wenn beide jahre­lang gemein­sam einen Haushalt geführt haben. Eine intime Liebes­beziehung ist nicht Voraus­setzung für die Über­nahme (Az. 67 S 390/15). Das hat das Land­gericht Berlin entschieden.

* * * 21 June 2018 | 8:55 am * * *

Reisekasse: Im Ausland immer flüssig

Girocard, Kreditkarte, Bargeld: Welche Zahlungs­mittel in die Reisekasse gehören, hängt von der Art des Reisens und dem Urlaubs­ziel ab. Mit unseren Tipps sind Sie auf Reisen im Ausland immer flüssig.

* * * 19 June 2018 | 11:47 am * * *

Handrasenmäher im Test: Günstig und gut

Rasen­pflege ist für viele Gärtner eine lästige Pflicht. Dabei kann das richtig Spaß machen – mit Hand­mähern. Die nerven nicht mit Lärm und Abgasen und sind besser als ihr Ruf, wie unsere schwe­dische Part­nerzeit­schrift Råd&Rön heraus­fand. Bei einem Vergleich von 77 Rasenmähern aller Antriebs­arten kamen die Hand­geräte über­raschend gut weg. Über­dies sind sie unschlagbar günstig.

* * * 19 June 2018 | 11:06 am * * *

Onlinehandel: Auslandskonto erlaubt?

Bietet ein Onlinehändler seinen Kunden in Deutsch­land die Zahlung per Last­schrift an, darf er den Einzug von einem Konto im EU-Ausland nicht ablehnen. Das hat das Ober­landes­gericht Karls­ruhe nach einer Klage gegen den Versandhändler Pearl entschieden (Az. 4 U 120/17, nicht rechts­kräftig). Der Elektronikhändler Pearl wird Revision beim Bundes­gerichts­hof einlegen, weil die Prüf­möglich­keiten gegen Betrug nicht ausreichend seien. Interes­sant ist das Urteil vor allem für Grenz­pendler.

* * * 19 June 2018 | 1:00 am * * *

Lebensversicherung: Im schlimmsten Fall etwas weniger Garantie

Droht einem Lebens­versicherer die Pleite, müssen seine Kunden höchs­tens auf 5 Prozent ihrer garan­tierten Leistungen verzichten. „Für den Extremfall einer Auffang­lösung durch den Sicherungs­fonds stehen nur 5 Prozent der Garan­tieleistung im Feuer, da die staatliche Aufsichts­behörde Bafin diese maximal um 5 Prozent kürzen darf“, erläutert Finanz­wirt­schafts-Professor Hermann Weinmann von der Hoch­schule Ludwigs­hafen. Mehr erlaubt das Versicherungs­aufsichts­gesetz nicht. Die Bafin kann auch fest­legen, dass Kunden ihren Vertrag nicht vorzeitig beenden dürfen. Die Bafin ordnet die Über­tragung des Bestands auf den Sicherungs­fonds Protektor an. Dieser führt die Verträge fort.

* * * 19 June 2018 | 1:00 am * * *

Tarifvertrag: Niedersächsische Metaller bekommen 50 Euro für Frührente

Ab dem 50. Geburts­tag bekommen Beschäftigte des Metall­hand­werks und der Land- und Baumaschinen­technik in Nieder­sachsen 50 Euro zusätzlich von ihrem Arbeit­geber in die Renten­versicherung einge­zahlt. Das regelt der neue Tarif­vertrag der Branche. Mit den Einzahlungen wird ein Teil der Rentenkür­zung ausgeglichen, die Arbeitnehmer hätten, wenn sie früher in Rente gehen (siehe Special Rente mit 63). Sollten sie dann doch nicht früher aus dem Job aussteigen, erhöht die Einzahlung die spätere Rente.

* * * 19 June 2018 | 1:00 am * * *

Mietwagen: Vollkasko zahlt nicht immer

Auch wer einen Mietwagen mit Voll­kasko nimmt, muss einen Unfall­schaden eventuell selber zahlen. Bei grober Fahr­lässig­keit darf die Versicherung die Entschädigung kürzen. Ein Auto­fahrer war mit einem anderen Pkw kollidiert. Er hatte ins Navi geschaut, das seine Beifahrerin hielt. Deshalb sollte er 60 Prozent des Schadens selber tragen, meinte die Versicherung. Das Land­gericht Osnabrück schlug einen Vergleich vor, nach dem er immer noch rund 35 Prozent zahlen muss (Az. 2 O 1300/17).

* * * 19 June 2018 | 1:00 am * * *

Private Krankenversicherung: Standardtarif wird für Männer teurer

Die privaten Kranken­versicherer erhöhen voraus­sicht­lich zum 1. Juli 2018 die Beiträge im Stan­dard­tarif. Dieser Tarif ist ein Ausweg für ältere Kunden, die ihre private Kranken­versicherung vor 2009 abge­schlossen haben und die Beiträge nicht mehr zahlen können.

* * * 19 June 2018 | 1:00 am * * *

Altersentlastungsbetrag: Auch für bereits versteuerte Zinsen

Ein Finanztest-Leser fragt: „Ich bin 78 Jahre alt und möchte den Alters­entlastungs­betrag nutzen. Das Finanz­amt meint, dass es ihn nicht für Zinsen gibt, auf die schon Abgeltung­steuer gezahlt wurde. Stimmt das?“

* * * 19 June 2018 | 1:00 am * * *

Verkehrsrecht: Miserabler Fahrradweg

Wer auf einem Radweg stürzt, der durch Risse und Kuhlen uneben ist, hat keinen Anspruch auf Schaden­ersatz, so das Land­gericht Magdeburg (Az. 10 O 984/17). Gemeinden seien nur verpflichtet, vor Gefahren zu warnen, wenn diese nicht von selbst erkenn­bar sind.

* * * 19 June 2018 | 1:00 am * * *

Arbeiten trotz Rente: Lohnt es sich, weiter Rentenbeiträge zu zahlen?

Ich beziehe bald meine Alters­rente, möchte aber trotzdem noch ein Jahr bei meinem Arbeit­geber weiter­arbeiten. Lohnt es sich, weiter Renten­versicherungs­beiträge zu zahlen?

* * * 19 June 2018 | 1:00 am * * *

Junge Erwachsene: Kindergeld bis zum angestrebten Ausbildungsziel

Eine Mutter hat vor dem Nieder­sächsischen Finanzge­richt durch­gesetzt, dass sie für ihre erwachsene Tochter trotz Voll­zeitjob auch nach der Bank­lehre weiter Kinder­geld bekommt. Die Tochter studierte nach der Lehre berufs­begleitend, um Bank­fachwirtin zu werden.

* * * 19 June 2018 | 1:00 am * * *

Betriebsrente: Abgaben auf VBL-Riester?

Ein Finanztest-Leser schreibt uns: „Ich bekomme eine Betriebs­rente von der Versorgungs­anstalt des Bundes und der Länder (VBL). Diese setzt sich aus der Pflicht­versicherung und Riester zusammen und wird in einem Betrag über­wiesen. Auf den Riester-Anteil der Rente müsste ich seit Anfang 2018 eigentlich keine Sozial­abgaben mehr zahlen. Warum sind die Abzüge immer noch gleich hoch?“ Wir haben bei der VBL nachgefragt.

* * * 19 June 2018 | 1:00 am * * *

Lebensversicherung: Mehr Durchblick für Kunden

Versicherungs­unternehmen müssen Kunden künftig besser über den Stand ihrer Lebens­versicherung und privaten Renten­versicherung informieren. Sie müssen zwar schon jetzt allen Kunden eine jähr­liche Stand­mitteilung mit Informationen zum Vertrag schi­cken. Doch ab Juli 2018 müssen alle Mitteilungen genauere Angaben enthalten. Der Bundes­tag hat das Versicherungs­vertrags­gesetz geändert und den Versicherern strengere Vorgaben gemacht. test.de informiert.

* * * 19 June 2018 | 1:00 am * * *

Ebay-Verkäufe: Umsätze klug verteilen

Erlöse sind nur demjenigen zuzu­rechnen, unter dessen Benutzer­namen Verkäufe online getätigt werden (FG Baden-Württem­berg, Az. 1K 2431/17). Privatverkäufe werden steuer­pflichtig, wenn das Finanz­amt eine Gewinn­erzielungs­absicht unterstellt. Bleiben sie in einem Jahr unter 17 500 Euro, greift die Klein­unternehmer­regelung und die Umsätze sind steuerfrei. In dem Fall hatte ein Ehepaar Erlöse von über 30 000 Euro. Es zahlt keine Umsatz­steuer, wenn beide ein Nutzer­konto anlegen und die Verkäufe verteilen. Dann greift für beide die Klein­unternehmer­regelung.

* * * 19 June 2018 | 1:00 am * * *

Warnliste: Geno eG ist insolvent

Die Geno Wohn­baugenossenschaft eG aus Ludwigs­burg hat mitgeteilt, das Amts­gericht Ludwigs­burg habe ihrem Antrag auf ein Insolvenz­plan­verfahren am 25. Mai 2018 statt­gegeben und Dietmar Haffa von der Kanzlei Schultze & Braun zum vorläufigen Sach­walter bestellt. Zuvor hatte der Aufsichts­rat zwei Vorstände ihres Amtes enthoben und eine Sonderprüfung zu Pflicht­widrigkeiten und Schaden­ersatz­ansprüchen in Auftrag gegeben. Wir hatten im Juli 2015 auf wirt­schaft­liche Probleme hingewiesen und Geno auf die Warnliste Geldanlage gesetzt.

* * * 19 June 2018 | 1:00 am * * *

Erbschaftsteuer: Schnell ins Grundbuch eintragen lassen

Steuerfreiheit für ein Eigenheim gilt nicht, wenn zum Todes­zeit­punkt nur eine Auflassungs­vormerkung existiert, so der Bundes­finanzhof (BFH, Az. II R 14/16). Der Wert eines Eigenheims bleibt bei der Erbschaft­steuer außen vor, wenn der Ehepartner als Erbe die Immobilie selbst bewohnt. In dem Fall verstarb die Erblasserin ein halbes Jahr nach Einzug in eine Eigentums­wohnung. Da war sie im Grund­buch noch nicht als Eigentümerin einge­tragen, es gab lediglich eine Auflassung. Der BFH lehnte die Befreiung von der Erbschaft­steuer ab. Käufer sollten auf schnelle Eintragung ins Grund­buch drängen.

* * * 19 June 2018 | 1:00 am * * *

Porto: Waren- und Büchersendungen werden teurer

Ab 1. Juli 2018 müssen die Kunden der Post mehr Porto für Bücher- und Warensendungen bezahlen. Die Büchersendung „Groß“ (bis 500 Gramm) wird 20 Cent teurer und kostet dann 1,20 Euro. Für die Büchersendung „Maxi“ (bis 1 000 Gramm) steigt der Preis um 5 Cent auf 1,70 Euro. Warensendungen bis 500 Gramm („Groß“) verteuern sich von 1,90 Euro auf 2,20 Euro. Andere Brief­produkte sind von der Verteuerung bisher nicht betroffen. Die Post begründet die Preissteigerungen insbesondere mit gestiegenen Trans­port­kosten.

* * * 19 June 2018 | 1:00 am * * *

Hauskauf: Makler-Exposé darf nicht täuschen

Falsche Angaben zur Immobilie im Exposé des Maklers können den Käufer dazu berechtigen, den Kauf­vertrag rück­gängig zu machen und Schaden­ersatz zu verlangen. Das gilt nach einem Urteil des Bundes­gerichts­hofes auch dann, wenn im notariellen Kauf­vertrag die Haftung des Verkäufers für Sachmängel ausgeschlossen ist (Az. V ZR 256/16).

* * * 19 June 2018 | 1:00 am * * *

Reitunfall: Friedlichen Hund trifft keine Schuld

Scheut ein Pferd und geht durch, weil in zwei Metern Abstand ein Hund friedlich vorbeiläuft, trifft den Hundehalter keine Schuld. Ein Reiter war vom Pferd gestürzt, nachdem sich das Tier offen­bar vor dem Hund so sehr erschro­cken hatte, dass es in einen Weidezaun lief, wo der Reiter den Halt verlor.

* * * 19 June 2018 | 1:00 am * * *

Heizkessel: Austausch nicht immer eine Modernisierung

Ein neuer energiesparender Heizkessel kann als energetische Modernisierung eines Miets­hauses gelten. Die Kosten des Austauschs darf der Vermieter dann auf die Mieter umlegen.

* * * 19 June 2018 | 1:00 am * * *

Unfall-Kombirente: Axa wirft 17 500 Kunden aus Vertrag

Die Axa hat rund 17 500 Versicherte ihrer Unfall-Kombirente aufgefordert, in einen anderen Tarif zu wechseln, zum Beispiel in die „Existenz­schutz­versicherung“. Wer nicht wechselt, erhält die Kündigung. Eine Gesund­heits­prüfung fällt beim Wechsel nicht an. Der Beitrag richtet sich nach dem ursprüng­lichen Eintritts­alter. Das Alternativ­angebot leistet aber weniger: Beispiels­weise läuft die monatliche Rente nur bis zum 67. Lebens­jahr und nicht lebens­lang.

* * * 19 June 2018 | 1:00 am * * *

Impfkomplikation: Staat muss zahlen

Wer sich 2009 gegen Schweinegrippe impfen ließ und darauf­hin an Narkolepsie (Schlafkrankheit) erkrankte, kann Anspruch auf eine Versorgung nach dem Infektions­schutz­gesetz haben, entschied das Sozialge­richt Koblenz (Az. 4 VJ 4/15). Die ständige Impf­kommis­sion hatte die Impfung auch für Kinder empfohlen. Bei der damals zwölfjäh­rigen Klägerin traten erste Symptome einige Monate nach der Impfung auf, erkannt wurde die Narkolepsie aber erst Jahre später. Das Gericht sprach ihr eine Versorgungs­rente vom Staat zu. Zur Begründung hieß es, es seien europaweit zahlreiche Fälle mit einem Zusammen­hang zwischen Schweinegrippeimpfung und Narkolepsie dokumentiert worden, die zu Entschädigungs­ansprüchen geführt hätten.

* * * 19 June 2018 | 1:00 am * * *

Verkehrsunfall: Junge haftet nicht für Autokratzer

Bauen Kinder unter zehn Jahren einen Verkehrs­unfall, haften sie nicht. Sie können Geschwindig­keiten und Entfernungen nicht richtig einschätzen und gelten deshalb als delikt­unfähig. Anders bei geparkten Autos: Von ihnen geht keine Gefahr aus, die ein Kind über­fordert. Dennoch blieb ein Auto­halter auf 1 468 Euro Schaden sitzen, als ein Siebenjäh­riger mit seinem Kick­board am geparkten Pkw entlang­geschrammt war. Der Junge war einem fahrenden Auto ausgewichen. Daher war der fließende Verkehr mitursächlich für den Unfall (Amts­gericht München, Az. 345 C 13556/17).

* * * 19 June 2018 | 1:00 am * * *

Mindestlohn: Zu wenig für die Rente

12,63 Euro in der Stunde müssen Arbeitnehmer derzeit mindestens verdienen, um nach 45 Versicherungs­jahren auf eine gesetzliche Rente ober­halb der Grund­sicherung zu kommen. Das zeigen Berechnungen des Bundes­arbeits­ministeriums. Derzeit liegt der gesetzliche Mindest­lohn bei 8,84 Euro. Er wird vor allem im Hotel- und Gast­stättengewerbe, im Einzel­handel und der fleisch­ver­arbeitenden Branche gezahlt. Ab Januar 2019 wird er ange­hoben. Um wie viel, entscheidet bis Ende Juni die von der Bundes­regierung einge­setzte Mindest­lohn­kommis­sion. Für eine auskömm­liche gesetzliche Rente dürfte es aber auch danach nicht reichen. Selbst beim europäischen Spitzenreiter Luxemburg liegt der Mindest­lohn derzeit nur bei 11,55 Euro. Die Regierung plant aber für Menschen, die lange gearbeitet und wenig verdient haben, die Einführung einer Grund­rente. Sie soll 10 Prozent über der Grund­sicherung liegen. Mehr zum Thema Grund­sicherung in unserem Special Wenn das Geld später nicht reicht.

* * * 19 June 2018 | 1:00 am * * *

Rückruf von Iglo: Bakterien in Tiefkühl-Petersilie

Aufgrund des Verdachts auf bestimmte E.coli-Bakterien hatte Iglo Anfang Juni 2018 einen Rück­ruf von Tiefkühl-Petersilie gestartet. Das Unternehmen hat den Rück­ruf jetzt (Mitte Juni 2018) auf sechs weitere Tiefkühl-Kräuter-Mischungen ausgeweitet und warnt vor dem Verzehr der betroffenen Produkte.

* * * 18 June 2018 | 10:51 am * * *

Risiko Badesee: Warum Sie die Signale Ihres Körpers ernst nehmen sollten

Niemand sollte einfach so in unbe­kannte Gewässer springen. Neben Verletzungs­gefahr birgt der Sprung ins kühle Nass aber auch andere Risiken wie Unterkühlung und Muskelkrampf. In Seen und Flüssen ist das Risiko zu ertrinken besonders hoch. Badende sollten sich daher nicht über­schätzen. Das gilt vor allem für Ältere. test.de gibt Tipps zum sicheren Baden bei heißen Temperaturen und sagt, was bei Sonnen­stich und Hitz­schlag zu tun ist.

* * * 16 June 2018 | 7:00 am * * *

Menstruationstassen im Test: Eine gute Alternative zu Tampons?

Mens­truations­tassen geben Frauen während ihrer Periode genauso viel Bewegungs­freiheit wie Tampons. Die Nutze­rinnen können die becherförmigen Behälter wieder­verwenden, müssen sie aber entleeren und auswaschen. Unsere österrei­chischen Partner vom Verein für Konsumenten­information (VKI) haben neun solcher Perioden­tassen („Cups“) geprüft. Das Ergebnis fällt über­wiegend positiv aus.

* * * 15 June 2018 | 3:16 pm * * *

Medikamente dosieren: Plopp für Plopp exakt abmessen

Nicht jeder mag oder kann Tabletten schlu­cken – und nimmt statt­dessen Tropfen. Sie exakt abzu­messen, ist nicht einfach, aber wichtig. Durch Fehler beim Dosieren kann sich die Größe der Tropfen ändern und somit die Dosis. Mit unserer Anleitung geht nichts schief.

* * * 14 June 2018 | 8:51 am * * *

Fettleber: Auch Zucker und Fett sind Übeltäter

Chro­nische Leber­erkrankungen bringen viele nur mit über­mäßigem Konsum von Wein, Bier oder Schnaps in Verbindung. Dass sie auch Folge von zu viel Fett und Zucker sein können, wissen nur wenige. Bis zu einem Viertel der Europäer leidet an einer Fett­leber der „nicht­alkoholischen“ Form – verursacht durch ein Über­maß an zugesetztem Zucker, etwa aus Soft­drinks und Süßem, oder gesättigten Fett­säuren aus Fleisch.

* * * 13 June 2018 | 4:14 pm * * *

Patientenbeauftragter: „Vorgaben werden missachtet“

Ob Behand­lungs­fehler oder Igel-Leistungen, die Kassenpatienten selbst zahlen – ­Ärzte müssen Patienten besser aufklären, fordert der neue Patienten­beauftragte der Bundes­regierung Ralf Brauksiepe.

* * * 13 June 2018 | 12:21 pm * * *

Schadsoftware: VPNFilter greift Router an

VPNFilter heißt eine neue Schadsoftware, die Router und Netz­werk­geräte befällt. Es ist die erste Infektion, die sich dauer­haft im Speicher von Netz­werk­geräten fest­setzen kann. Experten rechnen mit 500 000 infizierten Geräten in etwa 50 Ländern. Betroffen sind Router und Netz­werk­geräte der Firmen Linksys, Netgear und TP-Link. Die amerikanische Sicher­heits­behörde FBI ist alarmiert und geht gegen den Angriff vor. test.de sagt, wer sich schützen sollte.

* * * 11 June 2018 | 3:46 pm * * *

Wanderrucksäcke im Test: Bequem und mit trockenem Rücken? Das geht!

Wer wandert – egal ob gemütlich oder ambitioniert – braucht einen guten Ruck­sack. Im Test unserer Part­ner­organisation dTest kommen viele gut weg. Die tsche­chischen Kollegen haben 21 mittel­große Wanderruck­säcke mit einem Fassungs­vermögen von 40 bis 50 Liter geprüft – im Labor und beim Wandern. Bewertet wurden Trage­komfort und Belüftung. Ganz vorn liegt ein Modell für 155 Euro. Doch schon für deutlich weniger Geld gibt es fast genauso gute Modelle.

* * * 9 June 2018 | 7:00 am * * *

Nahrungsergänzung für Kinder: Überflüssig, teuer, oft zu hoch dosiert

Eltern hoffen, mit speziellen Nahrungs­ergän­zungs­mitteln ihren Kleinen etwas Gutes zu tun. Kinder brauchen in der Regel aber keine ergänzenden Präparate. Sie sind sogar oft zu hoch dosiert, zeigt ein Markt­check der Verbraucherzentralen. Auch die Stiftung Warentest bewertet regel­mäßig unterschiedlichste Nahrungs­ergän­zungs­mittel – meist ist ihr Nutzen nicht ausreichend belegt.

* * * 8 June 2018 | 2:43 pm * * *

Deutsche Bahn: So ersparen Sie sich künftig die Fahrschein-Kontrolle

Ticketkauf und Sitz­platz­reser­vierung mit dem Smartphone, das klappt seit bald fünf Jahren. Jetzt geht die Bahn noch einen Schritt weiter: Der neue „Komfort Check-in“ auf ICE-Stre­cken soll dem Fahr­gast lästige Fahr­schein-Kontrollen ersparen. Über die Bahn-App DB Navigator kann dieser dem Schaffner nun mitteilen, dass er ein Ticket hat – und danach beruhigt einnicken: Denn auch Personal­wechsel sind dann kein Problem mehr.

* * * 8 June 2018 | 9:37 am * * *

Handywechsel: Ihre Erfahrungen sind gefragt

Die Freude ist groß: Das neue Smartphone ist da. Doch bevor der Nutzer so richtig damit loslegen kann, muss er Kontakte, SMS, Fotos, Musik und Apps vom alten auf das neue Handy über­tragen. Das kann mühselig sein. Welche Erfahrungen haben Sie beim Handywechsel gemacht? Schreiben Sie uns an handyumzug@stiftung-warentest.de.

* * * 7 June 2018 | 4:57 pm * * *

Apobank: Chance auf Erstattung von Kreditgebühren

Mit einem sogenannten Zinscap können Kreditnehmer den Zins­anstieg bei Krediten mit varia­blem Zins­satz begrenzen. Dafür verlangte die Apobank hohe Gebühren, die gleich zu Beginn des Kredits zu zahlen waren. Das ist rechts­widrig, hat jetzt der Bundes­gerichts­hof entschieden. Wer solche Zinscap- oder Zins­sicherungs­gebühren gezahlt hat, kann Erstattung fordern. test.de erklärt die Rechts­lage und gibt Hilfe­stellung mit einem Musterbrief.

* * * 6 June 2018 | 11:36 am * * *

test warnt: Teurer Nachsendeauftrag

Wer umzieht, braucht einen Nach­sende­auftrag. Per Internet geht das ruck­zuck. Doch bei Such­maschinen steht oft nicht die Deutsche Post ganz vorn, sondern etwa Nach­senden.info. Oben auf deren Seite prangt ein gelber Brief­kasten. Da glaubt man leicht, es sei die Post. Wer den Auftrag vergibt, zahlt 75,96 Euro für sechs Monate Nach­senden. Die Firma Nach­sende­auftrag.net nimmt 57,89 Euro. Bei der Post kostet es nur 19,90 Euro.

* * * 5 June 2018 | 8:52 am * * *

Flug buchen: Gepäck macht Billigtarif oft teuer

Wer nur mit Hand­gepäck verreist, fliegt oft billig. Beim Koffer­trans­port langen die Air­lines kräftig zu – mit großen Preis­unterschieden, wie eine Stich­probe der Stiftung Warentest zeigt. Wir haben für je einen Flug von zehn Air­lines auf der Mittel­strecke über­prüft, wie viel Kunden für einen Koffer zum billigsten Tarif noch dazu­zahlen.

* * * 5 June 2018 | 8:50 am * * *

Neuer Mischfonds: „Zukunftsfonds“ mit ungewisser Perspektive

Der frühere „Bild“-Chef­redak­teur Kai Diekmann und der Banker Leonard Fischer werben mit großem Aufwand für ihren „Zukunfts­fonds“. Er soll Anlegern als eine Alternative zu Spar­angeboten schmack­haft gemacht werden. Die Experten von Finanztest haben sich das Fonds­konzept genauer angeschaut und sagen, was Anleger davon erwarten dürfen.

* * * 4 June 2018 | 2:23 pm * * *

Flugverspätung: Gericht stärkt Passagier-Rechte

Eine pauschale Entschädigung von bis zu 600 Euro steht Flug­gästen zu, wenn sie von einem Flughafen der EU abheben und ihr Reiseziel um drei Stunden oder mehr verspätet erreichen. Was gilt aber für Flüge mit Zwischen­landung? Wenn die Verspätung gar nicht beim Abflug vom EU-Flughafen entsteht, sondern erst bei einem plan­mäßigen Anschluss­flug im Nicht-EU-Ausland? Der Europäische Gerichts­hof hat entschieden: Auch dann haben Passagiere Anspruch auf bis zu 600 Euro.

* * * 1 June 2018 | 10:46 am * * *

Druckerpatronen: Was sind Ihre Erfahrungen mit Tinte von Fremdanbietern?

Tinte ist teuer, vor allem die der Druckeranbieter. Güns­tiger als Original­patronen sind Patronen von Fremdanbietern. Aber wie zuver­lässig arbeiten die Nach­ahmer? Welche Erfahrungen mit Fremd­patronen haben Sie als Nutzer gemacht? Machen Sie mit bei unserer Umfrage Drucker­patronen! Wir sind gespannt auf Ihre Rück­meldungen. Mit Ihrer Teil­nahme unterstützen Sie die Arbeit der Stiftung Warentest. Das Ganze nimmt nur fünf Minuten Ihrer Zeit in Anspruch.

* * * 31 May 2018 | 3:18 pm * * *

Lauflernräder im Test: Fahrspaß für die Kleinsten

Sie bereiten spielerisch aufs Radfahren vor und fördern die Koor­dinations­fähig­keit: Lauflernräder für Kinder ab etwa 18 Monate. Mit drei oder vier Rädern ausgestattet, kippen sie weniger leicht um als zweiräd­rige Laufräder für größere Kinder. Unsere tsche­chischen Kollegen der Zeit­schrift dTest haben elf solcher Sitz­roller getestet.

* * * 30 May 2018 | 8:47 am * * *

Eis essen: Eis genießen und auf die Linie achten

Der Himmel ist blau, die Sonne lacht, die Temperaturen steigen – und damit auch die Lust auf Eis. Fast acht Liter Speise­eis isst jeder Deutsche pro Jahr im Schnitt – umge­rechnet also etwa 113 Kugeln. Das kann ganz schön auf die Hüften gehen. Deshalb auf die kalte Süßig­keit verzichten? Niemals! test.de gibt Tipps für den unbe­schwerten Eisgenuss.

* * * 28 May 2018 | 3:52 pm * * *

Orange Wine: Neuer Wein, uralte Methode

Orange Wine, Natur­wein, Amphoren­wein – so raunen sich Weinkenner einen Trend zu, der den breiten Handel noch nicht erreicht hat. Sie meinen Weine, die praktisch ohne Hilfs­stoffe gekeltert und gereift sind. Die Technik soll 8 000 Jahre alt sein. Georgier haben sie bis heute für ihren Quevri-Wein bewahrt. Jetzt tüfteln deutsche Winzer an ähnlichen Tropfen.

* * * 28 May 2018 | 8:39 am * * *

Datenschutz-Grundverordnung: So streng sind die neuen Regeln

Am 25. Mai tritt europaweit ein neues Daten­schutz­gesetz in Kraft – die Europäische Daten­schutz-Grund­ver­ordnung (DSGVO). Bislang war der Umgang mit personenbezogenen Daten national geregelt. Das ändert sich nun. Verbraucher bekommen mehr Rechte und Hand­lungs­möglich­keiten, etwa für den Fall, dass ihre Daten miss­braucht werden. test.de klärt auf.

* * * 25 May 2018 | 9:24 am * * *

Rückruf Ikea-Fahrrad Sladda: Antriebsriemen kann reißen

Ein Riss des Antriebs­riemens – elfmal ist das beim Ikea-Fahr­rad Sladda schon passiert, zweimal gab es dabei kleinere Verletzungen. Das teilt Ikea mit. Der Riss führt zu einem Tritt ins Leere und in Folge möglicher­weise zu einem Sturz. Ikea fordert die Kunden auf, das Fahr­rad nicht mehr zu nutzen und zu Ikea zurück­zubringen.

* * * 24 May 2018 | 3:03 pm * * *

Rückruf bei Kaufland: Salmonellen in Mandeln

Die Firma Nutwork Handels­gesell­schaft ruft ganze Mandeln zurück. Der Grund sind Salmonellenfunde. Verkauft wurden die Mandeln bei Kauf­land. Verbraucher können das betroffene Produkt in allen Filialen zurück­geben und bekommen ihr Geld erstattet.

* * * 24 May 2018 | 2:55 pm * * *

Autofinanzierung: Kreditwiderruf bringt Chance auf Rückgabe

Die Kredit- und Leasing­verträge fast aller Auto­banken sind fehler­haft. Folge: Käufer, die ihren Wagen nach dem 10. Juni 2010 mit einem vom Händler vermittelten Kredit- oder Leasing­vertrag finanziert haben, dürfen ihn zeitlich unbe­schränkt widerrufen. Sie erhalten dann Anzahlung und Raten zurück. Im Gegen­zug müssen sie das Auto zurück­geben. Inzwischen haben vier Gerichte die VW Bank verurteilt. Neu: Das Land­gericht Stutt­gart hält eine Widerrufs­belehrung der Mercedes-Benz Bank AG für falsch.

* * * 24 May 2018 | 9:52 am * * *

Selfie-Drohnen im Test: Selbstporträt aus der Vogelperspektive

Die Jagd nach dem perfekten Selbst­porträt hat nach Selfie­sticks nun kompakte Selfie-Drohnen hervorgebracht: Sie schießen aus der Luft Fotos von ihren Besitzern. Sechs Modelle hat unsere US-amerikanische Part­nerzeit­schrift Consumer Reports getestet. Sieger ist DJI Spark, 300 Gramm leicht und in Deutsch­land ab etwa 320 Euro zu haben. In unserem Test Drohnen im Test finden Sie Test­ergeb­nisse größerer Kamera-Drohnen.

* * * 23 May 2018 | 1:00 am * * *

Mietminderung: 10 Prozent weniger bei rostigem Wasser

Kommt aus dem Wasser­hahn nur braunes Wasser, recht­fertigt das eine Minderung der Bruttomiete um 10 Prozent. Das Amts­gericht Münster gab einer Frau recht, bei der sämtliche Wasser­hähne in der Wohnung nur rostiges Wasser lieferten. Außerdem ließ sich im Bad die Wasser­temperatur nicht regulieren. Schon nach kurzer Zeit gab es am Wasch­becken nur noch heißes Wasser (Amts­gericht Münster, Az. 7 C 4009/15).

* * * 23 May 2018 | 1:00 am * * *

Mogelpackung: Smarties von Nestlé

„Die Riesen­rolle Smarties enthält nur noch 130 statt 150 Gramm“, ist unserem Leser Marcus Schumacher aus Arns­berg aufgefallen.

* * * 23 May 2018 | 1:00 am * * *

Körperpflege: Extra Outdoor-Seifen sind unnötig

Campen unter freiem Himmel, tage­lang durch die Wildnis wandern – viele haben dafür spezielle Outdoor-Seifen im Gepäck, um sich an Seen und Bächen zu waschen. Die Produkte enthalten wasch­aktive Substanzen, mitunter auch Konservierungs- und Duft­stoffe. Ungeklärt sollten sie nicht in offene Gewässer gelangen. Hinzu kommt: Auch den Geldbeutel schonen die Produkte nicht.

* * * 23 May 2018 | 1:00 am * * *

Wandern: Der Rucksack reist im Auto voraus

Mehr­tägige Wandertouren machen ohne schweres Gepäck doppelt so viel Spaß. Idealer­weise haben Wanderer nur das dabei, was sie den Tag über brauchen. Es gibt mehrere Möglich­keiten, wie Reisende ihre Ruck­säcke zur nächsten Unterkunft vorschi­cken können. Bei organisierten Gruppen­reisen ist der Gepäck­transfer in der Regel inklusive. Es geht aber auch individueller: Ob wandern von Schloss zu Schloss im Müritz-National­park oder auf dem Malerweg in der Sächsischen Schweiz den Spuren von Caspar David Friedrich folgen – viele Fremden­verkehrs­ämter und Tourismus­verbände bieten feste Routen an, bei denen das Gepäck an jedem Ziel­ort schon auf dem Zimmer wartet. Und auch auf eigene Faust ist bequem wandern möglich: Viele Hotels, vor allem an Fern­wanderwegen, liefern das Gepäck gegen Aufpreis zur nächsten Etappe.

* * * 23 May 2018 | 1:00 am * * *

Abgeklopft: Verdirbt Lesen bei schlechtem Licht die Augen?

Nein, tut es nicht, auch wenn Oma uns die ganze Kindheit davor gewarnt hat. Aber Lesen bei Funzel-Licht kann müde machen, Kopf­schmerzen verursachen, die Augen röten. Beim Entziffern kleiner Buch­staben müssen sich die Augen besonders anstrengen. Ein Muskel etwa strafft die Linse öfter als bei idealem Licht, das Hirn muss beim Verarbeiten der Seheindrücke mehr leisten. Davon erholen sich die Augen aber schnell.

* * * 23 May 2018 | 1:00 am * * *

Amnestie nutzen: Waffen zurückgeben

Liegt noch eine Pistole im Nacht­schränk­chen? Ein Wurfs­tern oder ein Schlagring? Noch bis zum 1. Juli 2018 können die Besitzer illegale Waffen und Munition straffrei bei jedem Polizei­revier abgeben. Die Amnestie soll die Zahl illegaler Waffen im Land verringern. Verboten sind scharfe Schuss­waffen, Munition und Gegen­stände wie Butterflymesser und Totschläger. Jugend­liche dürfen zudem keine Schlagstöcke, Dolche, Gas- und Schreck­schuss­waffen besitzen. Für Kriegs­waffen und -munition gilt die Straffreiheit nicht. Bereits 2009 gab es eine solche Amnestie: Rund 200 000 Waffen wurden abge­geben. Anlass war der Amok­lauf von Winnenden, bei dem ein Jugend­licher die Waffe des Vaters entwendet hatte. Unerlaubter Waffen­besitz führt zu Geld- oder auch zu Frei­heits­strafen. Eine Liste der verbotenen Waffen findet sich in der Anlage 2 zum Waffengesetz.

* * * 23 May 2018 | 1:00 am * * *

Leserfrage: Mehr Beitrag für Punkte in Flensburg?

Muss ich für meine Kfz-Versicherung mehr zahlen, wenn ich Punkte in Flens­burg habe?

* * * 23 May 2018 | 1:00 am * * *

Auffahrunfall: Wer geblendet wird, muss bremsen

Wer am Steuer geblendet wird, muss sofort bremsen und notfalls sogar anhalten. Darauf zu vertrauen, dass die Straße frei ist und kein plötzliches Hindernis auftaucht, ist nicht erlaubt. Das Amts­gericht Dort­mund gab einem Auto­fahrer deshalb die volle Schuld an einem Auffahr­unfall. Er war auf der Schützen­straße in Dort­mund von den Scheinwerfern eines am Straßenrand stehenden Autos geblendet worden und auf einen Kia geprallt, der an der Kreuzung wartete.

* * * 23 May 2018 | 1:00 am * * *

Mogelpackung: Rollen von Mymuesli mit viel Luft nach oben

„Über­rascht habe ich fest­gestellt, dass die 27 Zenti­meter hohe Dose nur bis zu einer Höhe von 16 Zenti­metern gefüllt ist“, schreibt uns test-Leserin Ulrike Ufer aus Herten.

* * * 23 May 2018 | 1:00 am * * *

Campingplätze: In Deutschland günstig

31 Millionen Über­nachtungen verbuchten deutsche Camping­plätze 2017. Besonders beliebt waren Bayern und Meck­lenburg-Vorpommern. Über­nachtungen auf Plätzen in Deutsch­land sind laut ADAC im europäischen Vergleich günstig: Eine dreiköpfige Familie zahlt im Schnitt etwa 28,50 Euro für Stell­platz inklusive Neben­kosten pro Nacht. Knapp 48 Euro sind es in der Schweiz – dem teuersten Camping­land in Europa.

* * * 23 May 2018 | 1:00 am * * *

Nachbarstreit: Laute Luft-Wärmepumpe darf bleiben

Ein Nach­bar muss eine Luft-Wärmepumpe nicht beseitigen, die er weniger als drei Meter vom Nach­bargrund­stück entfernt aufgestellt hat. So entschied das Ober­landes­gericht München, abweichend von einer früheren Entscheidung des Ober­landes­gerichts Nürn­berg (Az. 3 U 3538/17, nicht rechts­kräftig).

* * * 23 May 2018 | 1:00 am * * *

Demenz: Wenn Autofahren nicht mehr geht

Schne­ckentempo fahren, Ampeln miss­achten, sich auf bekannten Stre­cken verirren – das sind typische Fahr­weisen von Menschen mit Demenz. Sie selbst und Angehörige sollten die Signale ernst nehmen: Wer an Demenz leidet, kann schnell Unfälle verursachen. Im Anfangs­stadium seien einige Menschen noch fahr­tüchtig, betont die Deutsche Alzheimer Gesell­schaft. Sie müssten aber auf Dauer Alternativen finden.

* * * 23 May 2018 | 1:00 am * * *

Unfall im Halteverbot: Mitschuld für Falschparker

Wer im Dunkeln an einer engen Stelle im Halte­verbot parkt, trägt Mitschuld, wenn ein anderes Auto dagegen­fährt. Kurz hinter der Engstelle an einer Verkehrs­insel war ein Auto bei Dunkelheit ungebremst gegen einen dort geparkten Pkw gestoßen. Der Pkw behinderte den fließenden Verkehr. Deshalb bekam der Besitzer 25 Prozent Mitschuld (Ober­landes­gericht Frank­furt/Main, Az. 16 U 212/17).

* * * 23 May 2018 | 1:00 am * * *

Gesetzliche Unfallversicherung: Sturz nach Wirtshaus kein Arbeitsunfall

Kurpatienten, die nach einem abend­lichen Besuch in einer Gast­stätte auf dem Rückweg zur Reha-Einrichtung verunglü­cken, können das nicht als Arbeits­unfall geltend machen, urteilte das Landes­sozialge­richt Baden-Württem­berg (Az. L 8 U 3286/17). Nicht die Förderung des Kurerfolgs stehe bei dem Ausflug im Vordergrund, sondern private Gesel­ligkeit, Entspannung und der Genuss von Essen und Trinken. In dem Fall war die 53-jährige Klägerin wegen ihrer Anpassungs­störung in eine dreiwöchige Kur nach Todtmoos gekommen. Gemein­sam mit anderen Patienten besuchte sie eine Gast­stätte und stol­perte auf dem Rückweg, wobei sie sich den Ringfinger brach. Im Prozess versuchte sie den gesel­ligen Abend als Teil einer von Medizinern empfohlenen Therapie darzustellen. Der Ausflug war aber weder ärzt­lich ange­ordnet noch betreut worden.

* * * 23 May 2018 | 1:00 am * * *

Rückruf bei Lidl: Hepatitis-E-Viren im Algensalat

Der Hersteller Heiploeg Interna­tional aus den Nieder­landen ruft wegen eines Nach­weises von Hepatitis-E-Viren Meeres­algensalat zurück. Verkauft wurde der „Wakame Salat - Meeres­algen Natur“ beim Discounter Lidl. Verbraucher sollen den betroffenen Salat nicht essen. Sie können das Produkt in allen Lidl-Filialen zurück­geben und sich das Geld zurück­erstatten lassen.

* * * 18 May 2018 | 2:59 pm * * *

Akustische Täuschung: Laurel oder Yanny?

Ehepartner zanken sich, Freunde bezichtigen einander der Lüge, in Büros bleibt die Arbeit liegen. Alles nur wegen einer scheinbar simplen Frage: Laurel oder Yanny? Auslöser ist eine akustische Täuschung aus dem Internet, die on- und offline gerade heiß diskutiert wird. Was hören Sie? Und warum hören Sie, was Sie hören? test.de klärt auf.

* * * 17 May 2018 | 3:35 pm * * *

Online-Zimmervermittlung: Zimmersuche24 macht Kasse

Das Portal Zimmersuche24 umwirbt Vermieter von Reise­unterkünften mit einem kostenlosen Testeintrag. Dieser geht auto­matisch in einen mehrere hundert Euro teuren Vertrag über, wenn Vermieter nicht recht­zeitig kündigen. Im Internet beschweren sich viele Vermieter über Zimmersuche24. Die Experten von Finanztest sind den Beschwerden nachgegangen – und haben Zweifel daran, dass Zimmersuche24 seriös arbeitet. Manche positiven Facebook-Bewertungen des Portals sind nicht sauber.

* * * 15 May 2018 | 4:27 pm * * *

Flecken durch Sonnencreme: Haut geschützt, Kleidung ruiniert?

Wer gerade in die Ferien gestartet ist oder ein langes Pfingst­wochen­ende an der frischen Luft plant, sollte auch Sonnen­creme einpacken – zumal wenn Kinder mitreisen. Zusätzlich schützt Kleidung. Wer beides kombiniert, kann die freien Tage entspannt angehen. Ärgerlich nur, wenn Lotion oder Spray bleibende Spuren hinterlassen. Uns interes­siert: Haben Sonnen­schutz­mittel auf Ihrer Kleidung schon Flecken verursacht, die sich nicht mehr auswaschen lassen? Machen Sie mit bei unserem Quick Vote!

* * * 15 May 2018 | 3:39 pm * * *

Geburt: Wieder natürlich Entbinden nach Kaiserschnitt

Einmal Kaiser­schnitt, immer Kaiser­schnitt? Viele Frauen denken das – es stimmt aber nicht. Oft steht einer spontanen Geburt bei einer unkomplizierten, weiteren Schwangerschaft nichts im Weg. test.de sagt, wann ein zweiter Kaiser­schnitt notwendig ist und welche Vorteile eine natürliche Geburt hat.

* * * 15 May 2018 | 3:10 pm * * *

Kfz-Steuer: Für neue Autos wirds teurer

Ab September 2018 erhöht sich die Kfz-Steuer für viele Neuwagen. Wegen des Diesel­skandals hat die EU strengere Anforderungen an die Messung von Verbrauchs- und Abgas­werten von Pkw einge­führt. Da die Tests nach dem neuen Stan­dard realitäts­näher sind, ist bei den meisten Fahr­zeugen mit einem höheren CO2-Ausstoß zu rechnen. Das wirkt sich auf die Kfz-Steuer aus, die nach dem CO2-Ausstoß berechnet wird. Ein Auto­kauf vor dem 1. September dürfte sich daher steuerlich meist lohnen.

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Private Krankenversicherung: Streit um Erstattung

Verzichtet ein Privatversicherter auf die Erstattung selbst getragener Krank­heits­kosten, kann er diese später nicht als Sonder­ausgaben abrechnen, entschied der Bundes­finanzhof (Az. X R 3/16). Ein Mann reichte erstattungs­fähige Krank­heits­kosten nicht bei seiner Versicherung ein, um einen Teil seiner Beiträge zurück­zubekommen.

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Sicherheitstraining: Kein Versicherungsschutz auf Rennstrecken

Auf Renn­stre­cken greift die Auto­versicherung nicht – auch nicht bei einem Fahr­sicher­heits­training. Die meisten Policen haben eine sogenannte Renn­klausel. Danach sind Fahrten, bei denen es auf Höchst­geschwindig­keit ankommt, von der Kasko­versicherung ausgeschlossen. Das gilt auch bei privaten, behördlich nicht genehmigten Rennen. Anders hingegen Sicher­heits­trainings: Da greift der Schutz. Doch viele Tarife machen die Auflage, dass solche Übungen nicht auf Renn­stre­cken statt­finden. Deshalb zog ein Auto­fahrer vorm Land­gericht Traun­stein den Kürzeren. Ihm war auf der Nord­schleife des Nürburgrings das Heck des Wagens ausgebrochen. Er krachte in die Leitplanken. 33 000 Euro Reparatur­kosten muss er selber zahlen. Das Fahren auf einer Renn­strecke sei gefähr­licher als auf öffent­lichen Straßen, erklärte das Gericht. Auf diesen Stre­cken sind Kuppen und Kurven einge­baut, um die Gefähr­lich­keit zu erhöhen. Deshalb dürfen Versicherer die Deckung für Fahrten auf Renn­stre­cken ausschließen (Az. 1 O 4450/16).

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Arbeitsrecht: Unwirksam versetzt – Anspruch auf Schadenersatz

Ein Arbeitnehmer hat nach einer unwirk­samen Versetzung durch seinen Arbeit­geber Anspruch auf Schaden­ersatz für die Anmietung einer Zweit­wohnung und Teile der Heim­fahrten, so das hessische Landes­arbeits­gericht. Ein Metall­baumeister – zuletzt Betriebs­leiter des südhessischen Stand­orts eines Tischler- und Montage­unter­nehmens – war in die zirka 480 Kilo­meter entfernte Nieder­lassung in Sachsen versetzt worden. Er folgte der Aufforderung zwar, klagte dann aber erfolg­reich gegen die Versetzung. Etwa zwei Jahre später konnte er an seinen alten Stand­ort zurück. Während seines Einsatzes in Sachsen mietete er eine Zweit­wohnung an und pendelte regel­mäßig am Wochen­ende zwischen Haupt- und Zweit­wohnung. Nach rechts­kräftigem Urteil klagte er erneut – diesmal auf Schaden­ersatz. Das Gericht sprach ihm die Erstattung der Miet­kosten, Fahr­kosten nach dem Wert einer Zugfahrt an jedem zweiten Wochen­ende und – für den höheren Aufwand – einen monatlichen Ausgleich von 236 Euro zu (Az. 10 Sa 964/17, Revision einge­legt beim BAG, Az. 5 AZR 125/18).

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Atlantic Australien 1 und 2: Anlegerdaten genutzt

Selbst Treuhände­rinnen geschlossener Fonds nutzen persönliche Daten schon mal anders als eigentlich vorgesehen: So informierte die EVT Treu­hand­gesell­schaft Anleger der geschlossenen Immobilienfonds Atlantic Australien 1 und 2 nicht nur über ihren Fonds. Beim Australien 1 fügte sie ein Angebot einer 917Grad Multi Family Office Finanz AG bei, Anteile an einem neuen geschlossenen Immobilienfonds zu reser­vieren. Beim Australien 2 bot sie eine Beratung für Anleger an, die Container von der insolventen P&R-Gruppe gekauft hatten.

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Lufthansa: Aktionär auch nach Aktienverkauf

Ich habe meine Luft­hansa-Aktien verkauft. Warum habe ich Monate später eine Einladung und Eintritts­karten zur Haupt­versamm­lung bekommen?

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Autoversicherung: Absichtlich oder nicht – Streit nach einem Unfall

Eine 20-jährige Tochter fuhr mit dem Auto ihrer Mutter nach einem Club­besuch betrunken mit fast 2 Promille auf dem Weg nach Hause gegen einen Baum. Den Schaden am Baum in Höhe von rund 1 300 Euro zahlte zunächst die Kfz-Haft­pflicht­versicherung. Aus dem Unfall­bericht ging jedoch hervor, dass die Tochter dem Rettungs­sanitäter gesagt hatte, dass sie sich wegen Liebes­kummer umbringen wollte. Sie wurde strafrecht­lich wegen Trunkenheit am Steuer verurteilt.

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Reiseabbruchversicherung: Bei Erkrankung sofort zum Arzt

Kann ein Versicherter nicht nach­weisen, dass er eine Reise aufgrund einer unerwartet schweren Erkrankung abge­brochen hat, so erhält er kein Geld aus der Reise­versicherung, entschied das Kammerge­richt Berlin (Az. 6 U 81/17). Geklagt hatte ein Mann, der eine Familien­kreuz­fahrt abbrach, weil sein Sohn in der Kabine angeblich eine Panikattacke erlitt. Den Bord­arzt holte die Familie nicht und suchte erst mehrere Tage später nach Abklingen der Symptome den Haus­arzt auf. Dies spreche eher gegen eine Behand­lungs­bedürftig­keit.

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Unfallversicherung: Kündigung nach Teilleistung gilt nicht

Will ein Unfall­versicherer den Vertrag einer Kundin nach einem Leistungs­fall kündigen, muss er dies inner­halb eines Monats nach der ersten Teil-Leistung tun. Eine spätere Kündigung ist unwirk­sam, urteilte der Bundes­gerichts­hof (Az. IV ZR 188/16).

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Tradexoptions verboten: Abwicklung angeordnet

Die Finanz­aufsicht Bafin hat der Inter­active Services World­wide Ltd. am 6. April 2018 das Einlagen­geschäft in Deutsch­land untersagt und eine Abwick­lung ­ange­ordnet. Die Gesell­schaft aus London betrieb die Handels­platt­form Tradex­options.com für binäre Optionen, also hoch­spekulative Finanzwetten, die sich nicht zur Geld­anlage für Privat­anleger eignen.

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Behindertenpauschbetrag: Hälfte für Ehemann

Ehegatten können den Behindertenpausch­betrag bei Einzel­ver­anlagung unter­einander aufteilen, bestätigt der Bundes­finanzhof (Az. III R 2/17).

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Bunny Token: Vorsicht, schlüpfriger digitaler Gutschein!

Im Internet wirbt die Bunny Software Ltd. aus den Seychellen für den Bunny Token. Das ist eine Art digi­taler Gutschein für ein Zahlungs­mittel auf Basis der Technologie der Kryptowährung Ether­eum. Er ist speziell dafür gedacht, online Produkte und Dienst­leistungen der Sex-Branche zu bezahlen. Bunny Software behauptet, das sei zu 100 Prozent anonym. Wie das tech­nisch gewähr­leistet werden soll, erläutert Bunny Software aber weder im ausführ­lichen „White Paper“ zum Bunny Token noch auf Finanztest-Nach­frage. Die Risiken sind sehr hoch. Wir setzen das Angebot auf die Warnliste Geldanlage.

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Zebrastreifen: Auch Fußgänger dürfen Vorrang nicht erzwingen

Wer Vorrang hat, darf ihn nicht erzwingen – auch nicht als Fußgänger an einem Zebra­streifen. Bei Dunkelheit hatte ein Pkw-Fahrer einen Fußgänger über­sehen. Obwohl das Auto ohne zu bremsen auf den Zebra­streifen zufuhr, betrat der Fußgänger unver­mittelt die Fahr­bahn. Das Ober­landes­gericht München gab dem Mann eine 25-prozentige Mitschuld und kürzte das Schmerzens­geld entsprechend.

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Ebay: „Passende“ Felgen müssen auch zugelassen sein

Werden auf Ebay Auto­felgen als „passend für Mercedes W207“ verkauft, müssen sie nicht nur passen, sondern auch offiziell zulässig sein.

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Kosten für Umbau: Nur im Steuerjahr

Eine Familie ließ 2011 ihr Haus behindertengerecht umbauen und beglich noch im selben Jahr die Rechnungen über 165 981 Euro. Da diese Summe die Einkünfte der Familie über­stieg, setzte sie in der Steuererklärung 2011 nur 60 000 Euro als außergewöhnliche Belastung ab. Die restlichen Kosten wollte sie auf die beiden Folge­jahre verteilen. Nach einer Prüfung vor Ort berück­sichtigte das Finanz­amt jedoch die Umbau­kosten fast voll­ständig im Jahr 2011 und setzte die Steuer auf 0 Euro fest. Ein Teil der Kosten wirkte sich so gar nicht aus. Dagegen klagte die Familie und beantragte, die Kosten aus „Billigkeits­gründen“ auf drei Jahre aufzuteilen. Der Bundes­finanzhof lehnte ab: Außergewöhnliche Belastungen sind grund­sätzlich in dem Steuer­jahr geltend zu machen, in dem sie angefallen sind (Az. VI R 36/15). Das letzte Wort hat nun das Bundes­verfassungs­gericht (Az. 1 BvR 33/18).

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Einbahnstraße: Rückwärts nur zum Einparken

In der Einbahn­straße rück­wärts zu fahren, ist erlaubt, wenn es ums Einparken geht. Das heißt aber nicht, dass man eine beträcht­liche Strecke rück­wärts zurück­legen darf, um eine weit hinten liegende Lücke zu erreichen. Schon zwei bis drei Fahr­zeuglängen Rück­wärts­fahrt können zu viel sein, urteilte das Ober­landes­gericht Düssel­dorf. Im vorliegenden Fall war die Fahrerin eines Fords sogar sechs Fahr­zeuglängen in einer Einbahn­straße zurück­gesetzt, um eine Park­lücke zu erreichen, die gerade frei geworden war. Dabei stieß sie mit einem Taxi zusammen. Das Gericht gab ihr die volle Schuld, denn so weit zurück­zufahren, sei ein Verstoß gegen die Einbahn­regelung (Az. I-1 U 133/16).

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Platincoin: „Innovatives Kryptosystem“ mit hohem Risiko

Die Platin Genesis DMCC aus Dubai stellt auf der Webseite Platincoin.com den ­Platincoin als „inno­vatives Krypto­system“ einer PLC Group AG aus Zug, Schweiz, vor. Das System vereine eine Akademie, eine Block­chain-Technologie, eine Business­platt­form und ein soziales Netz­werk. Unser Eindruck: Es geht um ein windiges Direkt­vertriebs­konzept. Gibt es Probleme, lassen sich Ansprüche nur im Ausland durch­setzen. Der Handel ist unreguliert, der Platincoin neu, das Risiko sehr hoch. Platin Genesis äußerte sich bis Redak­tions­schluss nicht auf unsere Anfrage. Wir ­setzen Platincoin auf unsere Warnliste Geldanlage.

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Frührente: Jahrgang 1955 geht

Ab Juli können Menschen des Jahr­gangs 1955 mit 63 Jahren und 6 Monaten ohne Abschläge früher in Rente gehen – voraus­gesetzt, sie bringen als „besonders lang­jährig Versicherte“ eine Mindest­versicherungs­zeit von 45 Jahren mit. Dazu zählen Zeiten mit Pflicht­beiträgen aus sozial­versicherungs­pflichtiger Beschäftigung und selbst­ständiger Tätig­keit – außerdem Zeiten mit Bezug von ALG I, Krankengeld, Kurz­arbeitergeld und Insolvenzgeld. Auch zählen betriebliche Ausbildung, Kinder­erziehungs­zeit, Pflege von Angehörigen, berufliche Weiterbildung, Wehr- und Zivil­dienst sowie freiwil­lige Rentenbeiträge, wenn Pflicht­beiträge für mindestens 18 Jahre vorhanden sind.

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Private Rentenversicherung: Gericht stoppt Allianz

Die Allianz darf für ihre private Renten­versicherung „Index Select“ nicht mehr mit Begriffen wie „Beteiligung an der Wert-Entwick­lung des Euro Stoxx 50“ oder „Index­partizipation“ werben. Das entschied das Land­gericht München (Az. 37 O 12326/17). Die Richter bezeichneten die Werbung als „irreführende Angaben“. Kunden partizipieren mit ihren Beiträgen nicht direkt an der Wert­entwick­lung des Euro Stoxx 50, der Wert der Police wird vielmehr durch ein als „Cap“ bezeichnetes Verfahren gedeckelt.

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Gartenhaus statt offener Laube: Miteigentümerin erwirkt Abriss

Eine Wohnungs­eigentümerin hat vor dem Amts­gericht München durch­gesetzt, dass eine Miteigentümerin ihr Garten­haus in ihrer Wohn­anlage wieder abreißen muss. Die Beklagte hatte eine offene Laube entfernt und statt­dessen das Haus errichtet. Weder die Teilungs­erklärung noch ein Beschluss der Eigentümer­versamm­lung habe sie dazu berechtigt, trug die Klägerin vor.

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Rürup-Rente: Ärger bei Signal Iduna – Witwenrente in Gefahr

Für seine Rürup-Rente hatte ein Finanztest-Leser schon ein Vermögen bezahlt. Für die Witwenrente will Signal Iduna noch mehr. Finanztest schildert den Fall und sagt, was Selbst­ständige tun können, die noch wenige Jahre bis zum Ruhe­stand haben und für eine Alters­rente sparen wollen.

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Gelbe Tonne: Was darf rein?

Häufig landet in der Gelben Tonne oder im gelben Sack Müll, der dort gar nicht rein­gehört. „Es gibt Gebiete, wo wir bis zu 60 Prozent Fehl­würfe fest­stellen“, sagt Eric Rehbock, Haupt­geschäfts­führer des Bundes­verbands Sekundärroh­stoffe und Entsorgung. Wie ernst es die Bürger mit der Müll­trennung nehmen, ist regional unterschiedlich.

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Steuern für Vermieter: Brutto- oder Nettomiete angeben?

Muss ich als Vermieter in der Steuererklärung 2017 die Brutto- oder die Nettomiete angeben?

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Gesetzliche Rente: So lange zahlen Männer und Frauen durchschnittlich ein

Männer haben bis zu ihrem Ruhe­stand im Schnitt knapp 40 Jahre Beiträge in die gesetzliche Renten­versicherung einge­zahlt. Frauen kommen durch­schnitt­lich nur auf knapp 28 Jahre. Dies geht aus der Antwort der Bundes­regierung auf eine parlamentarische Anfrage der Links­partei hervor. Die geringere Zahl der Beitrags­jahre ist einer der Gründe für die nied­rigere Rente von Frauen. Sie erhalten im Durch­schnitt 729 Euro Alters­rente im Monat, Männer kommen auf 1 046 Euro. Weitere Gründe für das Rentenminus von Frauen sind ihre durch­schnitt­lich nied­rigeren Gehälter, von denen dann auch weniger Rentenbeiträge abgehen, sowie unbe­zahlte Haus­arbeit und Kinder­erziehung, die Frauen oft eine Voll­zeitstelle unmöglich machen.

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Trambahngleise blockiert: Falschparker muss für Ersatzverkehr aufkommen

Behindert ein falsch geparktes Auto den Linienver­kehr einer Straßenbahn und muss deswegen ein Schienen­ersatz­verkehr einge­richtet werden, muss der Halter des Wagens sämtliche Kosten hierfür über­nehmen. Das urteilte das Amts­gericht Frank­furt am Main (Az. 32 C 3586/16 [72]).

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Grundsteuer: Lange Übergangsfrist

Das Verfahren zur Ermitt­lung der Grund­steuer ist verfassungs­widrig, darf aber noch bis längs­tens Ende 2024 angewendet werden. Das hat das Bundes­verfassungs­gericht entschieden (Az. 1 BvL 11/14 und andere).

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Inco Genossenschaft: Erneut schlechte Nachrichten für Autark-Anleger

„Gemein­sam die Zukunft gestalten. Sei dabei!“, wirbt die 2017 gegründete Inco Genossenschaft in Dort­mund um Mitglieder. Investieren will sie in Kultur, Handel und Immobilien. Konkrete Projekte werden nicht genannt. Der Inco-Prospekt zeigt aber das Duisburger Theater am Marientor (TaM), das bisher Anlegern der Autark Invest AG stets als „gewinn­bringendes Flaggschiff“ präsentiert wurde. Laut Gesell­schafter­liste der Theaterbetriebs­gesell­schaft TaM vom März 2018 hält die Inco bereits 94 Prozent der Anteile an dem Theater, die Autark Group AG nur noch 6 Prozent.

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Werbungskosten: Schulhund bringt keine Steuererleichterung

Aufwendungen für einen Schulhund dürfen nach einem Urteil des Finanz­gerichts Rhein­land-Pfalz (Az. 5 K 2345/15) nicht als Werbungs­kosten geltend gemacht werden. Im konkreten Fall hatte die Lehrerin ihren Jack Russell an drei Tagen in der Woche mit zur Gesamt­schule gebracht. Als Schulhund sollte er die Kontakt­aufnahme zu den Schülern erleichtern und ihre Lernmotivation erhöhen. Nach Auffassung der Lehrerin handelte es sich bei dem Hund somit um ein Arbeits­mittel. Daher machte sie in ihrer Steuererklärung Ausgaben für Futter, Hunde­spielzeug und Tierhalterhaft­pflicht zur Hälfte als Werbungs­kosten geltend. Das Finanz­amt und nun auch das Finanzge­richt lehnten die Anrechnung der Kosten jedoch ab. Beim Hund handele es sich nicht um ein Arbeits­mittel, da er haupt­sächlich das Haustier der Klägerin sei.

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

Umweltzone: Parken ohne Plakette erlaubt

Ist ein Auto ohne Plakette in einer Umwelt­zone vorschrifts­mäßig abge­stellt und der Fahrer nicht bekannt, haftet der Halter nicht. Er muss weder ein Bußgeld noch Verfahrens­kosten zahlen. Das entschieden die Amts­gerichte Marburg (Az. 52 OWi 2/18) und Bremen (Az. 74 OWi 650 Js 39674/17). Der Grund: Beim Parken werden keine schädlichen Emissionen freigesetzt. Wer jedoch beim Fahren ohne Plakette erwischt wird, muss 80 Euro Bußgeld zahlen. Früher hatten Amts­gerichte Haltern für abge­stellte Autos Verfahrens­gebühren in Höhe von 23,50 Euro auferlegt.

* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *

E-Bikes: Pedelec schneller machen – riskantes Tuning

25 km/h mit dem Pedelec sind nicht schnell genug? Im Internet gibt es Tuninggeräte oft schon für unter 80 Euro. Sie machen das kleine E-Bike zum schnellen Flitzer. Der Motor schaltet dann nicht mehr bei 25 km/h ab, sondern powert weiter bis 50 km/h. Mit einigen Geräten sind sogar noch höhere Geschwindig­keiten drin. Doch wer diese Technik nutzt, riskiert den finanziellen Ruin.

* * * 14 May 2018 | 5:17 pm * * *

Zinsen auf Steuernachzahlungen: Sind sechs Prozent zu viel?

Wenn Bürger Steuern später nach­zahlen, darf die Finanz­verwaltung jähr­lich sechs Prozent Zinsen auf die geschuldete Summe drauf­schlagen. Das hat kürzlich der Dritte Senat des Bundes­finanzhofes bekräftigt – zumindest für das Steuer­jahr 2013 und vorhergehende Jahre. Jetzt hat aber auch der Neunte Senat des Bundes­finanzhofes über die Nach­zahlungs­zinsen geur­teilt – und er hat Zweifel daran, dass die Zinsen in dieser Höhe rechtens sind.

* * * 14 May 2018 | 5:16 pm * * *

Bahnfahren: Was nervt Sie? Was finden Sie toll?

Krasse Verspätung, verpasster Anschluss und gesperrte Zugtoilette, aber auch hilfs­bereite Zugbegleiter und erfreulicher Service – Bahnreisende erleben so einiges. Wir interes­sieren uns für Ihre aktuellen Erfahrungen mit Fernzügen der Deutschen Bahn. Sie waren in den vergangenen Wochen mit ICE oder IC unterwegs? Dann können Sie die Arbeit der Stiftung Warentest unterstützen, indem Sie hier – ganz kurz – zwei Fragen beant­worten.

* * * 14 May 2018 | 11:36 am * * *

Schadstoffrisiko: Bei Teppichen auf Blauen Engel achten

Teppichböden sollen weich, fleckenresistent und bunt sein. Dafür behandeln Hersteller sie oft mit besorgnis­erregenden Chemikalien. Die Anthesis Consulting Group für Umwelt- und Nach­haltig­keits­beratung identifizierte in einer Studie 59 kritische Substanzen in Auslegware auf dem europäischen Markt – darunter Weichmacher, perfluorierte Verbindungen, Flamm- und Motten­schutz­mittel sowie Schwer­metalle. Für etliche der Stoffe gelten in der Europäischen Union keine Grenz­werte oder Verbote.

* * * 11 May 2018 | 7:09 am * * *

Depression: Die verkannte Krankheit

Jeder zweite Deutsche denkt, Depression sei eine Folge falscher Lebens­führung. Solche Vorurteile stehen einer Therapie im Weg. test.de sagt, was Betroffene und Angehörige tun können.

* * * 9 May 2018 | 1:52 pm * * *

Grillschalen: Besser nicht aus Alu

Die Grill­saison ist eröffnet. Mehr als 70 Prozent der Deutschen grillen gern, am liebsten mit Holz­kohle. Ob Steak, Fisch oder Champignons – für die Gesundheit ist es am besten, wenn das Grill­gut nicht direkt auf den Rost kommt, sondern in einer Grill­schale liegt. Doch Vorsicht: Aus den weit verbreiteten Alu-Schalen kann sich durch Säure oder Salz Aluminium lösen und auf das Grill­gut übergehen. Eine bessere Wahl sind wieder­verwend­bare Schalen aus Edelstahl, Keramik oder Emaille.

* * * 5 May 2018 | 3:00 am * * *

Rückruf bei Edeka, Norma & Co: Salmonellen in Eiern aus Freilandhaltung

Die Firma Inter-Ovo ruft Eier aus Frei­land­haltung zurück. Grund sind Salmonellenfunde. Betroffen seien ausschließ­lich Eier mit dem Aufdruck 1-DE-0353974 und bestimmten Mindest­halt­barkeits­daten. Verkauft wurden die Eier bei Edeka, Netto Marken-Discount, Norma, Penny und Rewe. test.de sagt, welche Bundes­länder betroffen sind und warum Salmonellen so gefähr­lich sind.*

* * * 4 May 2018 | 8:56 am * * *

Medienpreis Datenschutz: Videoclip erklärt Social Engineering

Rund 800 Millionen Nutzer teilen über Instagram Fotos und Videos. Jetzt zeigt ein Video die Gefahren unbe­dachter Nutzung dieses zu Facebook gehörenden Dienstes. Das Video gibt einen wichtigen Tipp für mehr Sicherheit und präsentiert das Thema ganz ohne Erklär­text in weniger als zwei Minuten. Dafür gab es nun den Daten­schutz Medien­preis DAME, der in diesem Jahr zum ersten mal vergeben wurde.

* * * 2 May 2018 | 11:11 am * * *

Trittschallschutz nach Modernisierung: Das müssen Sie beachten

Bei einer Badmodernisierung müssen Wohnungs­eigentümer nur die Tritt­schall­schutz-Grenz­werte einhalten, die beim Bau des Hauses ursprüng­lich galten. Das hat der Bundes­gerichts­hof in einer aktuellen Entscheidung klar­gestellt.

* * * 27 April 2018 | 5:31 pm * * *

Riester-Fondsversicherungen: Zeit für den Policen-Check

Der DWS-Fonds Top Dividende hat derzeit einen Hänger. Für Sparer mit Riester-Fonds­policen gibt es Alternativen: Börsen­gehandelte Indexfonds (ETF) und breit gestreute aktiv gemanagte Aktienfonds. Die Experten der Stiftung Warentest erklären, was Anleger jetzt tun können.

* * * 26 April 2018 | 9:07 am * * *

Mitvermietete Waschküche: Vermieter muss freien Zugang ermöglichen

Mieter müssen freien Zugang zum Wasch­keller haben, wenn im Vertrag die Mitnutzung vereinbart ist. Jedes Mal den Schlüssel beim Haus­verwalter abzu­holen und wieder abzu­geben, ist unzu­mutbar. Ein Vermieter hatte sich geärgert, dass Bewohner die Räume verschmutzt zurück­ließen und mit eigenem Schloss zeit­weise sogar andere Mieter aussperrten. Trotzdem kann er sie nicht mit Teil­ent­zug des vertraglich vereinbarten Miet­umfangs bestrafen. Er kann allenfalls den Miet­vertrag als Ganzes kündigen, meint das Amts­gericht München (Az. 452 C 3269/17).

* * * 25 April 2018 | 1:00 am * * *

Stunde der Gartenvögel: Zählaktion vom 10. bis 13. Mai

Vögel im Garten, vom Balkon aus oder im Park beob­achten und zählen: Bereits zum 14. Mal findet am zweiten Maiwochen­ende die Stunde der Gartenvögel des Natur­schutz­bunds Deutsch­land (Nabu) statt. Jeder kann an der Aktion teilnehmen und dem Nabu seine Beob­achtungen mitteilen − telefo­nisch, per Post oder mit Onlineformular. 60 906 Vogelfreunde haben 2017 mitgemacht. Ziel der Aktion ist laut Nabu, deutsch­land­weit ein möglichst genaues Bild der Vogel­welt in Städten, Dörfern, Gärten und Parks zu erhalten. Es gehe nicht um exakte Bestands­zahlen aller Vögel, sondern darum, Anteile und Trends von Populationen zu ermitteln und so einen repräsentativen Über­blick über die Verbreitung und Gefähr­dung der in Deutsch­land lebenden Vögel zu gewinnen.

* * * 25 April 2018 | 1:00 am * * *

Testament: Wann ist ein Verweis auf andere Schriftstücke erlaubt?

Ein test-Leser fragt: „Kann ich in meinem Testament auf andere Schrift­stücke Bezug nehmen?“ Die Rechts­experten der Stiftung Warentest antworten.

* * * 25 April 2018 | 1:00 am * * *

Mogelpackung: Teure Gewürze, groß verpackt

Die fünf Bohnen sind in einer Blechdose mit Einsatz verpackt. Nach meinem Empfinden passen zirka 30 Bohnen hinein. Gerhard Keute, Frankenau

* * * 25 April 2018 | 1:00 am * * *

Schwimmbad: Mit Rutschgefahr ist zu rechnen

Der Betreiber eines Schwimm­bads ist nicht dazu verpflichtet, vor Rutsch­gefahren im Nass­bereich des Schwimm­beckens gesondert zu warnen, so das Ober­landes­gericht Nürn­berg (Az. 4 U 1176/17). Er muss im Nass­bereich weder Gummi­matten auslegen noch spezielle Hinweisschilder aufstellen. In dem entschiedenen Fall war die Besucherin einer Bade­welt in der Oberpfalz beim Aussteigen aus dem Außen­becken auf der Holz­treppe nach hinten weg ausgerutscht. Sie erlitt einen Zehenbruch und eine Prellung des Steiß­beins. Vom Betreiber der Bade­welt verlangte sie ein angemessenes Schmerzens­geld und den Ersatz von Behand­lungs­kosten. Die Richter urteilten, der Betreiber habe keine Verkehrs­sicherungs­pflicht verletzt. Im Nass­bereich von Schwimm­bädern müsse den Besuchern bewusst sein, dass der Boden aufgrund der Nässe rutschig ist. Die in dem Fall vorhandenen Sicher­heits­vorkehrungen – unter anderem die geriffelte Struktur der Holz­treppe – seien ausreichend.

* * * 25 April 2018 | 1:00 am * * *

Lebensmittel-Lieferservice: Onlinehändler muss Zutaten angeben

Ein Liefer­service ist verpflichtet, Kunden vor der Bestellung von Lebens­mitteln im Internet über Zutaten, All­ergene und Nähr­werte zu informieren. Auch Hinweise über die Aufbewahrungs­bedingungen und das Halt­barkeits­datum muss der Kunde dort einsehen können, bevor er die Waren bestellt. So hat das Kammerge­richt Berlin entschieden und damit einer Klage des Verbraucherzentrale Bundes­verband (vzbv) gegen Bringmeister, den Liefer­dienst von Edeka, statt­gegeben (Az. 5 U 126/16). Der vzbv hatte moniert, dass beispiels­weise bei Chips, Tiefkühlpizza und Schokoriegeln etliche Angaben fehlten.

* * * 25 April 2018 | 1:00 am * * *

Grundstücksgrenze: Nicht eigenmächtig verändern

Grund­stücks­eigentümer dürfen nicht eigenmächtig den Grenz­zaun zum Nach­barn verändern – auch nicht indem sie hinter einen bereits vorhandenen Maschendrahtzaun einen Holz­flecht­zaun setzen. Auch wenn dieser Holz­zaun auf dem eigenen Grund­stück steht, verändert er das Erscheinungs­bild der gemein­samen Grenze. Ihr optischer Eindruck ist ebenso geschützt wie der Zaun selbst. Ohne Zustimmung des Nach­barn darf er nicht verändert werden. Im verhandelten Fall stand seit 30 Jahren ein Maschendrahtzaun von etwa einem Meter Höhe zwischen den Grund­stücken. Die Besitzer auf der einen Seite stellten unmittel­bar davor einen 1,80 Meter hohen und 20 Meter langen Holz­flecht­zaun auf. Während der Drahtzaun unauffäl­lig wirkte, sei der Holz­zaun besonders markant, urteilte der Bundes­gerichts­hof (Az. V ZR 42/17).

* * * 25 April 2018 | 1:00 am * * *

Zweitwohnungsteuer: Ein Wohnmobil ist keine Immobilie

Für Wohn­mobile ist keine Zweit­wohnung­steuer fällig, urteilte das Ober­verwaltungs­gericht Schleswig-Holstein. Die Gemeinde Neukirchen wollte für zwei Mobil­heime, die seit 1979 auf einem Camping­platz stehen, jeweils 374 Euro jähr­lich kassieren. In einem viel beachteten Urteil gab ihr 2016 das Verwaltungs­gericht recht. Doch die zweite Instanz entschied anders: Ziel der Zweit­wohnung­steuer sei die Finanz­kraft, mit der sich jemand eine zweite Wohnung und damit mehr als den allgemeinen Lebens­bedarf leistet. Ein Mobilheim sei aber schon deshalb keine Zweit­wohnung, weil es keine Immobilie sei. Es ging um 46 Quadrat­meter große Holz­häuser, die auf Rädern stehen. Ihren Einheits­wert setzte das Finanz­amt auf 8 743 Euro fest. Das Gericht schloss die Zweit­wohnung­steuer aber nicht komplett aus: Wenn eine Gemeinde sie erheben wolle, müsse sie Mindest­merkmale für die Ausstattung der Immobilie fest­legen. Dem genügte die Satzung der Gemeinde Neukirchen nicht (Az. 2 LB 97/17, 2 LB 98/17).

* * * 25 April 2018 | 1:00 am * * *

Inkasso: Onlineservice der VZ hilft gegen unberechtigte Forderungen

Böse Post von einem Inkassobüro? Oft ist das blanker Betrug. Mit einem Online-Check der Verbraucherzentralen (VZ) lässt sich prüfen, ob der Brief rechtens ist.

* * * 25 April 2018 | 1:00 am * * *

Richtgeschwindigkeit: Keine Mitschuld bei leicht höherem Tempo

Wer auf der Auto­bahn die 130 km/h Richt­geschwindig­keit über­schreitet, erhält bei einem Unfall oft Mitschuld. Das gilt aber nicht bei nur etwas höherem Tempo. Ein Dacia-Fahrer war unaufmerk­sam und geriet ein wenig auf die linke Spur. Ein 150 km/h schneller Seat fuhr auf. Er habe das Richt­tempo „maßvoll“ über­schritten, so das Ober­landes­gericht Hamm. Es gab dem Dacia-Fahrer allein Schuld (Az. 7 U 39/17).

* * * 25 April 2018 | 1:00 am * * *

Abgeklopft: Helfen Schmerzmittel immer bei Kopfschmerzen?

Im Gegen­teil – tückischer­weise können sie sogar chro­nisches Kopfweh verursachen. Bei zu langem Einsatz senken sie nämlich die Schmerz­schwelle im Gehirn und machen es über­empfindlich. Damit das nicht passiert, gilt die Faust­regel: Schmerz­mittel ohne ärzt­lichen Rat höchs­tens 4 Tage in Folge und 10 Tage im Monat nehmen. Rezept­frei erhältlich und laut Stiftung Warentest bei Kopf­schmerzen geeignet sind Mono­präparate mit altbekannten Wirk­stoffen wie Azetylsalizylsäure (ASS), Ibuprofen, Paracetamol.

* * * 25 April 2018 | 1:00 am * * *

Stabmixer im Test: Dreifachsieg für Bosch

Zutaten klein häck­seln, Teig mischen, Sahne aufschlagen: Stabmixer können mit den geeigneten Aufsätzen viel. Gut schlägt sich die Marke Bosch im Test der belgischen Verbraucher­zeit­schrift Test Achats. Mit dem MSM67140 für etwa 52 Euro, dem MSM67170 für 56 Euro und MSM67160 für 69 Euro gelang ein Dreifach-Testsieg. Alle Geräte sind auch in Deutsch­land erhältlich.

* * * 25 April 2018 | 1:00 am * * *

Alte Handys: Zum Recyceln oder Radiohören

In deutschen Haushalten liegen nach aktuellen Erkennt­nissen des Digital­verbands Bitkom 124 Millionen ungenutzte Handys, 2015 waren es „nur“ 100 Millionen. Im Hausmüll haben diese Geräte nichts zu suchen. Nutzer können sie verkaufen (siehe Test Gebrauchte Handys), als Internet­radio an einem Bluetooth-Laut­sprecher betreiben oder bei Elektronikmärkten, Mobil­funk­netz­betreibern und Recycling­höfen abgeben (siehe auch FAQ Elektroschrott). Auch die Deutsche Post nimmt sie, etikettiert mit dem Label Electroreturn kostenfrei an und lässt sie recyceln. Nicht vergessen: Vorher alle Daten sichern und vom Handy löschen!

* * * 25 April 2018 | 1:00 am * * *

test warnt: Schufafrei, aber kein Kredit

„Kredit ohne Schufa, sofort, total seriös“ – hinter solchen Anzeigen steckt fast immer Nepp. Zum Beispiel die Lugano Finanz GmbH: Statt eines Kredits bekamen Kunden eine „Finanzsanierungs­vermitt­lung“ vorgelegt. Die Verbraucher sollten dafür zahlen, dass ein Finanzsanierer sie beim Zahlen der Raten an Gläubiger „unterstützt“.

* * * 25 April 2018 | 1:00 am * * *

Ausbildungsunterbrechung: Kindergeld für kranke Auszubildende

Junge Erwachsene bis 25 Jahre haben etwa dann Anspruch auf Kinder­geld, wenn sie eine Ausbildung absol­vieren. Steht Voll­jährigen das Kinder­geld auch zu, wenn sie ihre Ausbildung wegen einer Erkrankung auf unbe­stimmte Zeit unter­brechen? Ja, so das Finanzge­richt Rhein­land-Pfalz. Wegen einer Angst­störung musste eine junge Frau ihre Ausbildung an einer Berufs­fach­schule für Mode nach einem Jahr abbrechen. Die Familien­kasse stellte die Kinder­geldzahlung ein, weil die Frau weder ein amts­ärzt­liches Gutachten vorlegte noch erklärte, ihre Ausbildung alsbald weiterzuführen. Einen Antrag auf rück­wirkende Kinder­geldzahlung lehnte die Kasse später ab, obwohl die Frau mitt­lerweile die notwendigen Nach­weise erbracht hatte. Die Richter entschieden für die Frau: Sie habe die Ausbildung nicht absicht­lich, sondern krank­heits­bedingt abge­brochen. Da sie ausbildungs­willig war, stünde ihr für die Zeit Kinder­geld zu (Az. 2 K 2487/16, nicht rechts­kräftig).

* * * 25 April 2018 | 1:00 am * * *

Urlaub in Italien: Auf verkehrsberuhigte Zonen achten

Italien­urlauber, die mit dem Auto unterwegs sind, sollten auf Verkehrs­schilder mit dem Hinweis „zona traffico limitato“ achten – verkehrs­beruhigte Zone. Solche Zonen gibt es in vielen italienischen Städten. Zu bestimmten Uhrzeiten sind sie für orts­fremde Fahr­zeuge tabu. Die Kontrolle erfolgt per Video­über­wachung. Fahrer, die ohne Genehmigung in diese Bereiche hinein­fahren, begehen eine Ordnungs­widrigkeit und erhalten einen Bußgeld­bescheid von etwa 80 bis 120 Euro, der oft erst Monate nach dem Urlaub eintrifft. Vorsicht: Die Verkehrs­schilder, die auf diese Zonen hinweisen, sind leicht zu über­sehen. Weitere Informationen, etwa zu Sondergenehmigungen für die Fahrt zum Hotel, gibt es auf der Website des Europäischen Verbraucherzentrums.

* * * 25 April 2018 | 1:00 am * * *

Mogelpackung: Koriander von Bio Company

Das Gewürz nimmt nicht einmal die Hälfte des Kartons ein, gerade genug, um im Sicht­fenster zu erscheinen. Katja Bechmann, Berlin

* * * 25 April 2018 | 1:00 am * * *

Veraltete Heizanlagen: Geld vom Staat für neue Pumpen

Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern sollten den Herbst zum Anlass für einen kleinen Heizungs-Check nehmen: Arbeitet der Kessel noch mit einer alten Pumpe? Erwärmen sich einzelne Radiatoren nur lang­sam und ungleich­mäßig? Verursacht die Anlage Geräusche? Wenn ja, könnte sich eine Modernisierung lohnen: Der Staat fördert neuerdings das Sanieren von Heiz­anlagen mit bis zu 30 Prozent. Das kann viel Energiekosten sparen.

* * * 25 April 2018 | 12:00 am * * *

Hausratversicherung: Rasenroboter versichern

Rasenmähen ist nicht jeder­manns Sache. Ein Roboter kann die Arbeit erleichtern. Mindestens 1 500 Euro müssen Garten­besitzer für ein gutes Gerät ausgeben (Stand Test 5/2015, hier finden sie alle Tests Mähroboter). Das sollte nicht so leicht wegkommen. Rasenroboter sind jedoch leichte Beute für Diebe, wenn die Geräte nachts mal draußen bleiben. Sie wiegen nur wenige Kilogramm. Damit Besitzer nicht auf dem Verlust sitzenbleiben, sollten sie ihren neuen Gehilfen bei ihrem Hausrat­versicherer anmelden und den Wert von Roboter und Zubehör genau beziffern. Auto­matisch mitversichert sind die Roboter ähnlich wie Gartenmöbel draußen nämlich nicht. Darauf hat der Hamburger Versicherungs­berater Rüdiger Falken hingewiesen. Falken empfiehlt, sich schriftlich bestätigen zu lassen, dass Roboter und Zubehör auf dem Versicherungs­grund­stück gegen einfachen Diebstahl sowie Sturm und Hagel mitversichert sind. „Gute Versicherer akzeptieren einen Wert bis 5 000 Euro und erheben nur für die Erhöhung der Versicherungs­summen um den Wert des Roboters einen Zusatz­beitrag“, so der Berater.

* * * 25 April 2018 | 12:00 am * * *

Lärmbelästigung durch Rasenroboter: 7,5 Stunden sind erlaubt

Ein Haus­eigentümer muss den Lärm eines Rasenroboters auf dem Nach­bargrund­stück dulden, sofern die Nutzung seines eigenen Grund­stücks nur unwesentlich beein­flusst wird, urteilte das Amts­gericht Siegburg (Az. 118 C 97/13). Das Gerät lief bis zu 7,5 Stunden täglich. Ruhe­zeiten zwischen 13 und 15 Uhr hielt es ein. Der Nach­bar forderte eine Begrenzung auf fünf Stunden täglich. Das Gericht lehnte ab, weil die Mess­werte auf dem Grund­stück des Klägers die für Wohn­gebiete geltende Tech­nische Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) von 50 dB (A) nicht über­schreiten.

* * * 25 April 2018 | 12:00 am * * *

Rückruf bei Ikea: Gaskochfeld gibt zu viel Kohlenmonoxid ab

Das schwe­dische Möbel­haus Ikea ruft wegen erhöhter Kohlen­stoff­monoxid-Emissionen sein Gaskoch­feld Elds­låga zurück. Kunden, die ein entsprechendes Modell besitzen, werden gebeten, einen Reparatur­termin zu vereinbaren. Die Maßnahme betrifft Felder, die vor dem 1. Januar 2018 gekauft wurden. Bei einer der fünf Koch­stellen wurde laut Ikea ein falsches Ventil einge­baut. Es bestehe aber keine erhöhte Brand- oder Explosions­gefahr, der Rück­ruf sei eine reine Vorsichts­maßnahme.

* * * 24 April 2018 | 4:59 pm * * *

Singlebörse: Hohe Kosten bei Ausstieg – so wehren Sie sich

Die Singlebörse Parship macht bei Kunden, die eine kosten­pflichtige Mitgliedschaft widerrufen, ordentlich Kasse. Bis zu 75 Prozent des vollen Mitglieds­beitrags sollen sie als sogenannten Wert­ersatz zahlen. So verlangt Parship von einem Mann aus Münster 393 Euro. Er hatte seine Mitgliedschaft nach 14 Tagen widerrufen. Das Amts­gericht Hamburg hat die Praxis von Parship inzwischen in vielen Urteilen verworfen und den Kunden Recht gegeben. Wer sich wehrt, hat also gute Chancen, den Streit mit Parship zu gewinnen. test.de nennt Rechts­anwälte, die Kunden gegen Parship helfen konnten.

* * * 24 April 2018 | 4:58 pm * * *

Tierwohl: Staatliches Label zur Fleischkennzeichnung

Ein staatliches Label für bessere Tierhaltung soll kommen – wann, ist aber noch unklar. Derweil prescht die Branche mit neuen Siegeln vor. Discounter Lidl hat eines einge­führt, die „Initiative Tier­wohl“ ein anderes. test.de fasst zusammen, was die neuen Siegel versprechen und welche anderen etablierten Siegel es noch gibt.

* * * 24 April 2018 | 11:53 am * * *

Vorfälligkeitsentschädigung: Nachrechnen kann sich lohnen

Die Stiftung Warentest bietet den Service zur Über­prüfung der Vorfälligkeits­entschädigung nicht mehr an. Ihre Unterlagen können Sie aber direkt bei den Verbraucherzentralen Bremen und Hamburg über­prüfen lassen.

* * * 23 April 2018 | 5:01 pm * * *

Spiele-Apps: Gute und böse Apps für Kinder

Im Test von Spiele-Apps der Stiftung Warentest im Juli 2017 war kein einziges Spiel für Smartphone und Tablet empfehlens­wert. Ein ähnliches Bild zeigt jetzt eine im April 2018 veröffent­lichte Studie von Forschern des Interna­tional Computer Science Institute Berkeley, USA. Immerhin: Jugend­schutz.net, unser damaliger Test-Partner, findet inzwischen neben vielen kritischen aber auch für Kinder empfehlens­wertere Apps.

* * * 20 April 2018 | 12:00 pm * * *

Fensterputzroboter im Test: Die Ecken bleiben schmutzig

Putzroboter für Fenster kosten bis zu 400 Euro, reinigen aber nur mäßig. Zu diesem Ergebnis kommt die Schweizer Verbraucher­zeit­schrift K-Tipp. Unter fünf getesteten Robotern ist selbst der beste nur „genügend“. Das entspricht der Stiftung-Warentest-Note Befriedigend. Grund für das mäßige Urteil der Tester unserer Part­ner­organisation: Keiner der getesteten Roboter konnte die Ecken gründlich reinigen.

* * * 18 April 2018 | 5:36 pm * * *

Arbeitgeber Kirche: Jobs auch für Konfessionslose

Kirchliche Arbeit­geber dürfen von Bewerbern nicht immer eine Religions­zugehörig­keit fordern. Das hat der Europäische Gerichts­hof entschieden. Geklagt hatte eine konfessions­lose Berliner Sozialpädagogin. Sie hatte sich bei der Diakonie beworben und war abge­lehnt worden.

* * * 17 April 2018 | 5:55 pm * * *

Protein-Riegel & Co: Ist Eiweißmangel wirklich ein Problem?

Protein-Riegel, Protein-Eis, Protein-Müsli – Lebens­mittel mit extra viel Protein, umgangs­sprach­lich Eiweiß genannt, sind gefragt. Der Nähr­stoff genießt einen guten Ruf, weil er satt macht und Muskeln aufbaut. Doch ist eine betont proteinreiche Kost für Durch­schnitts­bürger wirk­lich nötig? Und haben Frei­zeit­sportler einen erhöhten Bedarf an Eiweiß? Die Experten der Stiftung Warentest fassen die wichtigsten ernährungs­wissenschaftlichen Fakten zusammen.

* * * 17 April 2018 | 5:17 pm * * *

Zahnarztkosten: Was sind Ihre Erfahrungen?

Egal ob Krone, Brücke oder Implantat – irgend­wann macht fast jeder beim Zahn­arzt Bekannt­schaft mit Zahn­ersatz oder einer aufwendigen Behand­lung. Fast immer zahlen Patienten dann einen Teil der Kosten aus der eigenen Tasche. Denn die Krankenkassen über­nehmen nur feste Zuschüsse. Die Stiftung Warentest möchte wissen, welche Erfahrungen Sie dabei gemacht haben.

Die Umfrage ist beendet. Vielen Dank für Ihre Teil­nahme! Die Ergeb­nisse der Umfrage sind in unseren aktuellen Test Zahnzusatzversicherungen einge­flossen. Viele wichtige Infos zum Thema Zahn­arzt­kosten finden Sie in unserem Special Kosten von Zahnersatz.

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Gesetzliche Rente: Musiklehrer und Apotheker nicht versicherungspflichtig

Zwei aktuelle Urteile des Bundes­sozial­gerichts weisen die gesetzliche Renten­versicherung in die Schranken. Die Deutsche Renten­versicherung Bund war der Meinung: Musik­lehrer, die auf Honorarbasis an einer Musikschule unter­richten, sind renten­versicherungs­pflichtige Beschäftigte, wenn sie sich bei der Arbeit an die Lehr­pläne des Verbands deutscher Musikschulen halten müssen. Das Bundes­sozialge­richt sah dies anders (Az. B 12 R 3/17 R ) und gab damit der kommunalen Trägerin der Musikschule recht. Entscheidend sei, dass die Beteiligten ein freies Dienst­verhältnis vereinbart und gelebt hätten.

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Inkontinenzwindeln: Kasse muss nicht für Entsorgung aufkommen

Die Kosten für die Entsorgung von Inkontinenz­windeln von Erwachsenen muss eine Krankenkasse nach einem Urteil des Bundes­sozial­gerichts nicht über­nehmen (Az. B 3 KR 4/17 R). Eine Kasse bezahlte einem inkontinenten Mitglied die Windeln. Für die Entsorgung bestellte er eine größere Müll­tonne, die 60 Euro mehr im Jahr kostete. Er forderte die Krankenkasse auf, dafür aufzukommen, weil sie etwa auch die Strom­kosten für einen Elektro-Akku-Roll­stuhl über­nehme. Die Richter sahen in den Strom­kosten aber eine Versorgungs­leistung, um den bestimmungs­gemäßen Gebrauch eines Hilfs­mittels sicher­zustellen. Die Entsorgung von Windeln sei keine Versorgungs­leistung.

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Binäre Optionen: Aufsichtsbehörde verbietet Vertrieb

Die Europäische Wert­papier- und Markt­aufsichts­behörde Esma verbietet den Vertrieb sogenannter binärer Optionen an Klein­anleger. Bei diesen hoch­riskanten Geschäften wetten Anleger über Internetplatt­formen auf Börsen­entwick­lungen. Das Verbot soll ab Mai 2018 gelten. Der Markt­wächter Finanzen der Verbraucherzentrale Hessen verwies auf zahlreiche Verbraucher­beschwerden, vor allem etwa über die Platt­formen 24option, Anyoption und BDSwiss. In den Geschäfts­bedingungen fanden die Verbraucherschützer viele Klauseln, die Verbraucher benach­teiligen. Die Betreiberin von Anyoption, die Ouroboros Derivatives Trading Ltd. aus Nikosia, Zypern, teilte Finanztest mit, am 27. November 2017 alle Angebote zu binären Optionen beendet zu haben und das Unternehmen zu schließen. 24option äußerte sich nicht. BDSwiss will eine klare Anleitung der Aufsichts­behörden abwarten.

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Option888: Deutsche Finanzaufsicht schreitet ein

Die Capital Force Ltd. aus Apia, Samoa, muss Geschäfte einstellen und abwi­ckeln, die sie unter Option888.com ohne Erlaubnis betrieben hat. Das gab ihr die Bundes­anstalt für Finanz­dienst­leistungs­aufsicht am 21. März 2018 auf. Option888 bot den Handel mit Währungen, Aktien und anderen Finanz­instru­menten an. Verbraucherschützer berichteten über viele Kunden­beschwerden. Eine Finanztest-Anfrage ­beant­wortete Option888 nicht.

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Untervermietung: Nur mit gutem Grund

Möchte ein Mieter seine Wohnung unter­vermieten, muss er vorher den Vermieter um Erlaubnis fragen und ein berechtigtes Interesse nach­weisen. Das liegt nicht mehr vor, wenn sich Mieter schon länger eine neue feste Wohnung gesucht haben, so das Land­gericht Berlin (Az. 65 S 433/16).

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Riester: Bei ruhenden Verträgen Verzinsung prüfen

Rund jeder fünfte Riester-Vertrag zur zusätzlichen Alters­versorgung ist ruhend gestellt. Sparer zahlen dort also keine Beiträge mehr ein. Dies teilte die Bundes­regierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im März 2018 mit. Bei rund 16,5 Millionen Riester-Verträgen insgesamt betrifft das immerhin etwa 3,3 Millionen.

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Berufsunfähigkeit: Gutachten darf nicht geschwärzt sein

Ein Berufs­unfähigkeits­versicherer muss ein ärzt­liches Gutachten unge­schwärzt und voll­ständig zur Verfügung stellen, wenn er es als Grund­lage nutzt, um seine Leistung einzustellen. Das entschied das Ober­landes­gericht Hamm.

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Steuerbescheid: Keine Berichtigung bei falscher Übertragung

Hat das Finanz­amt den Arbeits­lohn falsch angesetzt, darf es den Steuer­bescheid nicht zuungunsten des Steuerzah­lers ändern, urteilte der Bundes­finanzhof (Az. VI R 41/16). In dem Fall war die Klägerin bei zwei Arbeit­gebern nach­einander beschäftigt. Den aus beiden Arbeits­verhält­nissen bezogenen Lohn gab sie in der Steuererklärung richtig an. Das Finanz­amt berück­sichtigte aber nur den Lohn aus einem Arbeits­verhältnis, weil nur dieser elektronisch über­mittelt worden war. Erst nach Bestands­kraft stellte das Amt fest, dass der zweite Arbeit­geber erst später die Lohn­daten über­mittelt hatte und diese im Bescheid nicht enthalten waren. Es erließ einen Änderungs­bescheid, weil es glaubte, es könne Schreib­fehler und offen­bare Unrichtig­keiten jeder­zeit berichtigen. Das sahen die Richter anders: Vielmehr liege ein Ermitt­lungs­fehler vor, da die Klägerin den Lohn zutreffend erklärt, das Amt ihre Angaben aber ignoriert hatte. Eine spätere Berichtigung sei nicht möglich.

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Fluege.de: Kundendaten verkauft

Was passiert mit den Kunden­daten einer Firma, wenn diese insolvent ist und Unter­nehmens­teile einzeln verkauft wurden? Dürfen die Daten dann ohne ausdrück­liche Zustimmung der Kunden über­tragen werden? Diese Frage möchte die Verbraucherzentrale (VZ) Sachsen im Zusammen­hang mit der Pleite des Internetunternehmens Unister gericht­lich klären lassen. Sie hat beim Land­gericht Leipzig Klagen gegen den Unister-Insolvenz­verwalter Lucas Flöther und den neuen Betreiber von Fluege.de, die Invia Flights Germany, einge­reicht. Die VZ bemängelt: Die Kunden wurden zwar vor der geplanten Daten­über­tragung per E-Mail informiert. Doch nur wer aktiv wider­sprochen hat, konnte seine Daten­weitergabe verhindern. Haben Kunden nicht auf die E-Mail reagiert, wurde dies als Zustimmung gewertet. Michael Hummel, Justiziar der VZ Sachsen, sagt: „Dieses Vorgehen halten wir für rechts­widrig.“

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Abfindung: Zahlung steuerfrei in Vorsorge umwandeln

Seit 2018 bleiben Abfindungen steuerfrei, wenn das Geld in eine betriebliche Alters­vorsorge einge­zahlt wird. Wer den Job verliert, kann eine Abfindung vom Arbeit­geber jetzt steuerfrei in eine Direkt­versicherung, Pensions­kasse oder einen Pensions­fonds einzahlen, sofern er den Maximal­betrag noch nicht durch andere Beiträge ausschöpft.

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Garage: Teilkündigung nur ausnahmsweise möglich

Wenn ein Garagen­stell­platz zusammen mit einer Wohnung vermietet wird, darf ein Vermieter nicht eine Teilkündigung nur für die Garage aussprechen. Denn Mieter entscheiden sich unter Umständen gerade wegen des Stell­platzes für eine Wohnung.

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Afa AG: In der Kritik

Die Markt­wächter der Verbraucherzentrale Hamburg haben vor Kurzem von Verbraucher­beschwerden über Lebens­versicherungs­policen der Prisma Life AG berichtet, die über den Finanz­vertrieb Afa AG, Cott­bus, abge­schlossen wurden. Es lägen Fälle mit hohen Abschluss­kosten vor. Die mit der Afa separat vereinbarte Vermitt­lungs­vergütung sei weiterzuzahlen, obwohl der Lebens­versicherungs­vertrag gekündigt sei. Kunden hatten nur eine zweiwöchige Widerrufs­frist, die zu laufen begann, wenn sie fehler­frei darüber informiert worden waren. Die Afa findet ihre Vergütung nicht „unan­gemessen hoch“. Sie setze die Zahlungs­pflicht aus, wenn soziale Gründe wie Krankheit vorlägen.

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Gesetzliche Rente: Sattes Rentenplus

Ab Juli 2018 sollen die gesetzlichen Renten wieder steigen: Im Westen um 3,22 Prozent und im Osten um 3,37 Prozent. Wir zeigen, wie sich die Erhöhung auf die Renten in Ost und West konkret auswirkt.

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Altersdiskriminierung: Keine Ratenzahlung für 84-Jährige

Darf der Tele­shopping-Sender HSE24 einer 84-jährigen Käuferin die Ratenzahlung verweigern? Das Amts­gericht München sagt ja (Az. 171 C 28560/15). Die Frau hatte über HSE24 Schmuck im Wert von 2 000 Euro gekauft. Sie wählte als Zahlart die Teilzahlung in Raten, doch der Sender lehnte ab. Die Frau sah sich wegen ihres Alters diskriminiert und klagte auf 3 000 Euro Schmerzens­geld. Doch das Gericht wies die Klage ab. Wegen des erhöhten Sterberisikos dürfe der Sender jüngere und ältere Kunden verschieden behandeln. Zwar könne der Verkäufer im Todes­fall offene Kauf­preisraten von Erben verlangen. Das könne aber viel Aufwand bedeuten.

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Lebensversicherung: Tricks bei Reserven

Gut ein Drittel der Versicherer geben immer größere Summen an ihre Muttergesell­schaft weiter. Allein im Jahr 2016 waren es mehr als 1,1 Milliarden Euro, so die Bundes­regierung in ihrer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen. Auf diese Weise umgehen Unternehmen die Vorschrift, ihre Aktionäre nicht zu bedienen, wenn sie Kunden die Beteiligung an den Bewertungs­reserven kürzen. Erlaubt ist das drastische Kürzen der Beteiligung seit August 2014.

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Arbeitsrecht: Habe ich trotz Teilzeit Recht auf einen Ausgleichstag?

Ein Finanztest-Leser fragt: „Ich arbeite Teil­zeit und einige gesetzliche Feiertage fallen auf meine freien Tage. Steht mir ein bezahlter Ausgleichs­tag zu?“ Finanztest antwortet.

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Quellensteuer: Wann ist eine Ansässigkeitsbescheinigung nötig?

Ein Finanztest-Leser fragt: „Ich habe Geld bei einer österrei­chischen Bank angelegt. Kann ich mit einer Ansässig­keits­bescheinigung immer der Quellen­steuer entgehen?“ Finanztest antwortet.

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Autoversicherung: Geschädigter muss Detektiv nicht zahlen

Ein Auto­kasko-Versicherer beauftragte ein Detektivbüro mit Ermitt­lungen, als ihm ein Auto­diebstahl gemeldet wurde. Später einigte er sich vor Gericht mit dem Bestohlenen über den Schaden­ersatz für das Auto. Als es um die Verteilung der Kosten ging, verlangte er vom Geschädigten die rund 1 270 Euro für den Detektiv. Damit blitzte er vor dem Ober­landes­gericht in Hamm ab.

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Schwerpunkte bei der Steuerprüfung: Immobilien unter der Lupe

Bei welchen Themen schauen Finanz­beamte genau hin? Wer diese als Steuerzahler kennt, kann sich auf Rück­fragen einstellen. Die Finanz­verwaltung Nord­rhein-West­falen veröffent­licht jähr­lich sogenannte Prüf­felder. 2018 richten Finanz­beamte zum Beispiel ihr Augen­merk auf Beiträge zu berufs­stän­dischen Versorgungs­einrichtungen. Auch sollen Gewer­betreibende und Selbst­ständige nach­weisen, dass sie Gewinn erzielen wollen und keine Lieb­haberei vorliegt.

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Bahnfahren: Flixtrain macht der Deutschen Bahn Konkurrenz

Flixbus, Markt­führer für Fernbus­linien, betreibt seit Kurzem auf den Stre­cken Köln-Hamburg und Stutt­gart-Berlin eine eigene Bahn­linie. Tickets gibt es ab 9,99 Euro unter flixtrain.de. Doch sparen Fernreisende tatsäch­lich, wenn sie auf den Bahn-Konkurrenten umsteigen? Die Verkehrs­experten der Stiftung Warentest haben Preise verglichen.

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Steuerbescheid: Berliner Finanzämter am schnellsten

Bei der Bearbeitung von Steuererklärungen belegt Berlin im Länder­vergleich den Spitzen­platz: Nirgendwo gingen die Bescheide nach so kurzer Zeit heraus wie in der Haupt­stadt, so der Bund der Steuerzahler. Im Schnitt erhalten Arbeitnehmer ihren Steuer­bescheid hier nach 35 Tagen. Auch im Saar­land und in Rhein­land-Pfalz erledigten die Ämter die Steuererklärungen in weniger als 40 Tagen. Alle übrigen Bundes­länder brauchten zwischen 40 und knapp 60 Tagen, um einen Arbeitnehmerfall abzu­arbeiten. 

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Baumpflege: Gemeinschaft trägt die Kosten

Ein Wohnungs­eigentümer muss nicht unbe­dingt für die Pflege von Bäumen in dem Garten­teil aufkommen, für den er ein Sondernut­zungs­recht hat. Das hat das Amts­gericht München entschieden (Az. 481 C 24911/16 WEG).

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Veganer Energietarif: Frei von Vogelschlag und Fischverlusten

Vegawatt verkauft als erster Anbieter in Deutsch­land vegane Strom- und Gast­arife. Vegawatt ist eine Marke des städtischen Unter­nehmens TWL Energie Deutsch­land aus Ludwigs­hafen. Der vegane Strom stammt zu 100 Prozent aus Solar­energie. Anders als bei Wind­kraft und Wasser­kraft­werken gebe es bei Solar­energie keine negativen Auswirkungen für Tiere. Der Mutter­konzern TWL teilt mit: „Wir haben stark in erneuer­bare Energien investiert, unter anderem in Solar­anlagen und Block­heiz­kraft­werke. Unser Grün­strom­anteil beträgt derzeit 51 Prozent.“

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

Dax: Covestro neu im Index

Das Chemie­unternehmen Covestro ist seit Mitte März 2018 Mitglied im Dax 30, dem wichtigsten deutschen Aktien­index. Es ersetzt den Medien­konzern ProSiebenSat 1 Media. Über die Aufnahme in den Dax entscheiden vor allem zwei Kriterien: der Börsen­wert eines Unter­nehmens und die durch­schnitt­lichen Umsätze seiner Aktien.

* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *

HSH Nordbank verkauft: Ex-Wirtschaftsminister sieht „Betrug am Bürger“

Die Bundes­länder Hamburg und Schleswig-Holstein haben die HSH Nord­bank mit Milliarden am Leben erhalten. Jetzt ist sie an Finanz­investoren verkauft worden. Doch damit ist die Sache für die Steuerzahler im Norden noch nicht ausgestanden. Schleswig-Holsteins ehemaliger Wirt­schafts­minister Marnette spricht im Interview mit test.de gar von einem „Betrug am Bürger“.

* * * 16 April 2018 | 10:26 am * * *

Doppelte Haushaltsführung: Nur bei langer Fahrt möglich

Mit der Zweit­wohnung kann ein Pendler keine Steuern sparen, wenn er vom Haupt­wohn­sitz etwa eine Stunde zur Arbeit fährt. Da ihm eine tägliche Fahr­zeit von etwa einer Stunde vom Haupt­wohn­sitz zum Beschäftigungs­ort zugemutet werden kann, darf er die Kosten für eine näher am Arbeits­ort gelegene Zweit­wohnung nicht steuerlich abrechnen. Das bestätigte der Bundes­finanzhof (Az. VI R 31/16).

* * * 16 April 2018 | 9:14 am * * *

Bärlauch: Das ungiftige Original erkennen

Jetzt beginnt die Zeit des Bärlauchs: Von April bis Juni wächst er in Wäldern und Parks. Sein frisches, knoblauch­artiges Aroma bringt Würze in Suppen, Salat und Pesto. Wer wilde Bärlauch-Blätter selber pflü­cken möchte, sollte aber aufpassen: Sie sind leicht mit Gift­pflanzen zu verwechseln. test.de gibt Tipps, wie Sie das Original erkennen können.

* * * 13 April 2018 | 11:25 am * * *

Flugstorno: Lufthansa-Passagiere verlieren vor Gericht

Zwei Luft­hansa-Kunden stornieren krank­heits­bedingt ihre Flüge im Wert von 2 766 Euro. Die Luft­hansa erstattet nur 267 Euro Steuern und Gebühren. Zu Recht, sagt nun der Bundes­gerichts­hof. Fluggesell­schaften wie Ryanair oder Easyjet verweigern selbst die Erstattung von Steuern und Gebühren. Storno­dienst­leister wie geld-fuer-flug.de gehen gegen diese Praxis vor.

* * * 12 April 2018 | 10:16 am * * *

HP-Drucker: Modifiziert für die Raumstation ISS

Von wegen papierlos: Was in irdischen Büros als erstrebens­wert gilt, ficht die Crews der ISS nicht an. Satte 1 000 Seiten monatlich drucken sie aus. Als Ersatz für einen 17 Jahre alten Drucker schoss HP am 2. April 2018 mit einer SpaceX Falcon 9 den HP Envy ISS Printer ins All. Was hat die Erde davon? test.de klärt auf.

* * * 12 April 2018 | 9:31 am * * *



Ende der Fütterung





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