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RSSFutterkrippe
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Über diese Seite

Sinn und Zweck

Die Informationsflut im Internet ist schier unerschöpflich. Mit dieser Seite möchte ich versuchen, Interessantes, Wichtiges, Informatives, Verblüffendes und Lustiges aus der Vielfalt des Netzes zu bündeln und dies möglichst aktuell. Dazu eignen sich RSS-Feeds besonders gut, da viele Internetseiten ihre News und Meldungen ständig aktuell via RSS der Netzgemeinde zur Verfügung stellen. So hat man bei jedem Aufruf der einzelnen Unterseiten die neuesten Informationen zu allen wichtigen Themen aus Weltgeschehen, Politik, Gesellschaft, Wissenschaft, Panorama und Recht. Auch der Spaß kommt nicht zu kurz. Cartoons, lustige Bilder, Satirisches und Kuriositäten kann man ebenso finden wie Witze und Videos.

Die Technik

Mit dem in PHP geschriebenen RSS-Parser SimplePie werden die Feeds eingelesen, direkt verarbeitet und als HTML wieder ausgegeben. Bei jedem Seitenaufruf werden die jeweils verlinkten Feeds vom Anbieter geladen, an den Parser gesendet und danach als Internetseite dargestellt. Eine selbstständige Aktualisierung erfolgt dabei nicht. Ein Klick auf F5 oder Aktualisieren im Browser lädt dann den Feed neu und stellt - wenn vorhanden - neue Infos zur Verfügung. Aktueller geht es kaum noch. Also viel Spaß mit dem HomeStory Futterautomaten.

Design & Programmierung:
hirni
Template: SiS Papenburg
RSS-Parsing: SimplePie
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Interne Links

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Das Design

Willkommen zum HomeStory RSS Futterautomaten. Design-Name: "Dunkle Seite".

Das Design ist bewusst düster gehalten, da die Realität auch oft düster ist. Außerdem gefällt mir dieser Gothic-Stil sehr gut. Selbstverständlich ist trotzdem Platz für gute Nachrichten und Spaß. Ihr kennt ja meine Vorliebe für schwarzen Humor...

Die merkwürdige Überschrift geht auf anfängliche Probleme mit Umlauten und Sonderzeichen zurück. Es bestand das Problem, dass entweder die Seite selbst oder die Fütterung Sonderzeichen falsch dargestellt hat und diente daher zu Testzwecken. Irgendwie habe ich die Überschrift dann aber lieb gewonnen und so gelassen.


Der Inhalt


Hier könnt Ihr stets die neuesten Nachrichten abrufen, interessante Infos zum Weltgeschehen, der aktuellen Politik und aus der Welt des Finanzwesens. Neues vom Sport, den aktuellen Wetterbericht, Wissenswertes aus Forschung und Technik, das neueste Netzgeflüster, Infos zu Gesundhiets- und Lifestylethemen, aktuelle Umwelt- und Tierschutzvorhaben sowie Klatsch und Tratsch aus der Promiwelt.

Auch Spaß und Freizeit kommen hier nicht zu kurz. Seht Euch lustige Bilder und Videos an, lacht über Satire, Witze und Cartoons oder träumt Euch in ferne Länder beim Lesen der neuesten Reiseinfos. Wer nicht verreisen kann, schaut einfach, was im Fernsehen oder im Kino so los ist oder guckt mal in die Rubrik Kurioses...

Rechtsthemen und Verbraucherinfos findet man im Service. Stöbert einfach mal durch die Kategorien, da ist bestimmt für jeden was dabei. In vielen Bereichen gibt es Informationen aus unterschiedlichen Quellen, um auch Vergleiche anstellen zu können. Unter den Einträgen habt Ihr die Möglichkeit, die Artikel komplett aufzurufen, wenn sie Euch interessieren, oder direkt ins Forum zurück zu gelangen.

Bei jedem Klick auf die einzelnen Themen werden die neusten Informationen aufgerufen, sodass man ständig aktuell informiert und unterhalten wird. Es lohnt sich also, öfters mal reinzuschauen, denn viele Feeds bieten sogar stündlich Neues. Über besonders interessante Sachen können wir dann ausgiebig im Forum sprechen.


Die Technik


Ausgelesen und angezeigt werden sogenannte RSS-Feeds. Vom englischen Wort Feed (dt. füttern/Fütterung) kam die Idee zur Bezeichnung Futterautomat. Die Seite funktioniert wie ein RSS-Reader, wobei eine interessante Auswahl an Feeds bereits vorgegeben ist.

Was ist eigentlichh RSS? Das ist ein spezielles, standardisiertes Format zur Bereitstellung von Informationen, meist von Internetseiten mit sich ständig ändernden Inhalten, die mit diesen Feeds auf diese neuen Inhalte hinweisen. Es steht für Really Simple Syndication. Unser Forum generiert z.B. auch RSS-Feeds, die Ihr hier lesen könnt... Wer es ganz genau wissen möchte, kann bei Wikipedia den Artikel zu RSS lesen.

Die Seite hier ist mein allererstes PHP-Projekt. Also verzeiht es mir, wenn hier und da nicht alles perfekt ist. Das liegt teils auch an den Feeds selbst.

Noch ganz kurz: Die einzelnen Teile der Seite (Menüs, Textblöcke, Kopf und Fuß) werden zentral gespeichert und von jeder Unterseite verwendet. Daher ist es möglich, globale Änderungen in nur einer Datei vorzunehmen, die sich dann auf alle Seiten auswirkt.

Wenn Ihr beispielsweise auch einen interessanten RSS-Feed kennt und diesen hier lesen möchtet, kann ich den problemlos hinzufügen. Wendet Euch dafür einfach per PN an mich. Weitere Infos zur Technik findet Ihr links unter dem Hauptmenü.

Euer hirni

So, dann lasst Euch mal ordentlich füttern:





Beginn der Fütterung



PsychoLog

Blog des SSG Psychologie der SULB

Ende.

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

mit diesem Beitrag endet der Psycholog. Seit August 2002 haben wir Sie über ausgewählte Themen der Psychologie zunächst via Newsletter, ab 2009 mit Hilfe des Psychologs informiert. Über die Jahre wurden verschiedene Mitarbeiter mit der Recherche und dem Zurverfügungstellen dieser Informationen betraut. Die Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek hat nach immerhin 50 Jahren die schwere Entscheidung getroffen, das Sondersammelgebiet Psychologie aufzugeben. Dies kommt nicht von ungefähr: Die DFG gibt die Förderung der Sondersammelgebietsbibliotheken zugunsten eines neuen Förderprogramms auf. In Zukunft werden in vielen Fächern sogenannte Fachinformationsdienste die Informationsversorgung übernehmen. Die Änderung ist tiefgreifend, da sie nicht nur eine Bevorzugung elektronischer Medien bedeutet, sondern vor allem eine Abkehr von der antizipativen und somit vollständigen Erwerbung, d.h. die Erwerbungen werden auf den aktuellen Forschungsbedarf ausgerichtet, so dass aus unserer Sicht Lücken im zukünftigen Bedarf, der sich eben nicht planen lässt,
vorprogrammiert sind.
Da wir der Meinung sind, dass dieses Konzept nicht zukunftsfähig ist, haben wir von einer Bewerbung abgesehen (viele andere Fächer werden ebenfalls ohne Fachinformationsdienst bleiben, da die Bewerbungen der ehemaligen SSG-Bibliotheken abgelehnt wurden, häufig lehnten sie sich aus DFG-Sicht zu stark am alten SSG-Konzept an).
Leider bedeutet dies auch, dass wir Dienstleistungen, die zum SSG-Angebot gehörten, einstellen müssen, so z.B. unseren Blog und den OLC-Dienst des GBV, unseren TOC-Scandienst. PsyDok wird am ZPID in Trier weitergeführt werden.

Mit diesem Beitrag möchten wir uns bei Ihnen für Ihre jahrelange Treue bedanken. Die Arbeit an diesem Blog hat Spaß gemacht und wir hoffen, dass wir Ihre Neugier für das sehr facettenreiche Fach der Psychologie ein wenig wecken konnten.
Bleiben Sie neugierig!

Ihre SULB Saarbrücken…

* * * 14 January 2015 | 9:44 am * * *

Ende des Psychologs

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

mit diesem Beitrag endet der Psycholog. Seit August 2002 haben wir Sie über ausgewählte Themen der Psychologie zunächst via Newsletter, ab 2009 mit Hilfe des Psychologs informiert. Über die Jahre wurden verschiedene Mitarbeiter mit der Recherche und dem Zurverfügungstellen dieser Informationen betraut. Mit Ende des Sondersammelgebietes Psychologie zum Jahresende wird nun jedoch auch dieser Dienst eingestellt.

Mit diesem Beitrag möchten wir uns bei Ihnen für Ihre jahrelange Treue bedanken. Die Arbeit an diesem Blog hat Spaß gemacht und wir hoffen, dass wir Ihre Neugier für das sehr facettenreiche Fach der Psychologie ein wenig wecken konnten.

Bleiben Sie neugierig!

Einen guten Rutsch und ein frohes, neues Jahr wünscht Ihnen Ihr Team der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

Mehr zum Thema

* * * 30 December 2014 | 12:01 am * * *

Spruch der Woche

„Es gibt keine Grenzen. Weder für Gedanken, noch für Gefühle. Es ist die Angst, die immer Grenzen setzt.“

Ernst Ingmar Bergman (1918 – 2007), schwedischer Drehbuchautor sowie Regisseur.

 

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* * * 29 December 2014 | 12:01 am * * *

Große Spende, kleine Spende, keine Spende.

Spendenmöglichkeiten gibt es viele. Ob ein Spendenersuch per Post nach Hause kommt, man in der Fußgängerzone von Mitarbeitern verschiedener Spendeneinrichtungen angesprochen wird oder aber eine bedürftige Privatperson auf uns zukommt. In manchen Fällen wird gespendet, in anderen nicht. Doch wann entschließen wir uns, zu spenden und wann nicht?

Dieser Frage gingen Forscher der University of California San Diego in La Jolla im Rahmen einer Studie nach. In zwei Experimenten wurde genauer untersucht, welche Faktoren die Bereitschaft, Geld zu spenden, erhöhen. Im ersten Experiment wurden insgesamt 450 Studenten die Spendenersuche zweier verschiedener Hilfsorganisationen vorgelegt. Die Studenten sollten nun entscheiden, welcher Organisation 100 Dollar gespendet werden sollten. Insgesamt gab es in dem Experimentalaufbau fünf verschiedene Gruppen: Variiert wurde von Gruppe zu Gruppe die Information, wieviel der Spende für anfallende Nebenkosten der Organisation, wie z.B. Gehalt der Angestellten etc. genutzt werden würde.

Ergebnis des ersten Experimentes: Die Bereitschaft zum Spenden stieg in der Bedingung, in der die Studenten die Information erhalten hatten, 100% der Spenden würden in das Hilfsprojekt fließen.

In einem zweiten Versuch wurden Spendenbriefe an 40.000 US-Haushalte verschickt. Insgesamt gab es vier Bedingungen, die durch ein jeweils anderes Anschreiben realisiert wurden. Während in einem Anschreiben lediglich um eine Spende gebeten wurde, variierten die anderen drei Anschreiben in der Information über das Ausmaß, in dem bereits zusätzliche Nebenkosten abgedeckt wurden. So wurde im zweiten Brief von einer bereits erfolgten Anschubsfinanzierung, im dritten Brief von einem Großspender, dessen Spende mit der eigenen Spende einherging und im vierten Anschreiben von einer bereits erfolgten, kompletten Abdeckung der Nebenkosten gesprochen.

Es zeigte sich, dass in der Bedingung, in der sämtliche Nebenkosten abgedeckt wurden, sowohl mehr Spender als auch höhere Spendensummen zu verzeichnen waren.

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* * * 23 December 2014 | 12:01 am * * *

Spruch der Woche

„Im Leben kommt es darauf an, Hammer oder Amboss zu sein – aber niemals das Material dazwischen.“

Norman Mailer (1923-2007), amerikanischer Schriftsteller.

 

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* * * 22 December 2014 | 12:01 am * * *

Mit einem Lächeln auf den Lippen

Lächeln ist in der Kommunikation zwischen zwei Menschen nicht wegzudenken. Zu elementar scheint seine Bedeutung zu sein. Dabei wird noch darüber diskutiert, ob lächeln wirklich nur der Kommunikation dient oder eventuell nicht kontrollierbar und damit ein nicht steuerbarer Ausdruck der eigenen Gefühlslage ist. Als echtes Lächeln gilt das sogenannte „Duchenne-Lächeln“, eine Form, die als unkontrollierbar gilt und sowohl durch die nach oben gezogenen Mundwinkel als auch Fältchen um die Augenwinkel gekennzeichnet ist.

In einem Experiment des Max-Planck-Institutes für Evolutionsbiologie in Plön wurde nun die Wirkung eines Lächelns auf die Kooperationsbereitschaft untersucht: Zwei Versuchspersonen sollten miteinander kooperieren, um einen bestimmten Geldbetrag zu erhalten. Dafür wurde ein Proband auf Video aufgenommen. Das so entstandene Video wurde der anderen Versuchsperson gezeigt. In dem Video stellte der erste Proband, im Versuch Treuhänder genannt,  sich vor und bat um das erhaltene Versuchspersonengeld des zweiten Versuchsteilnehmers. Der Text des Videos wurde im Vorhinein vorgegeben. Anhand der Videoaufnahme sollte nun entschieden werden, inwieweit der Treuhänder als vertrauenswürdig eingestuft werden und man ihm das Geld überlassen könnte. Entschied sich der Proband dafür, dem Treuhänder das Geld zu geben, wurde der Betrag verdreifacht. Der Treuhänder selbst konnte nun wiederum entscheiden, ob er dem anderen Versuchsteilnehmer nichts, ein Drittel oder die Hälfte des Gewinns geben wollte.

Dokumentiert wurde die Einschätzung des Treuhänders, d. h. als wie intelligent, vertrauenswürdig, attraktiv dieser wahrgenommen wurde und ob sein Lächeln authentisch wirkte.

Es zeigte sich, dass Probanden eher ihrem Gegenüber vertrauten, wenn das Lächeln als authentisch wahrgenommen wurde. Umgekehrt zeigte sich jedoch auch, dass ein Teilen des Treuhänders wahrscheinlicher war, wenn er authentisch lächelte.

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* * * 17 December 2014 | 12:01 am * * *

Wenn das Wissen über die Gefühle der Mitarbeiter zum Erfolg führt

In der Berufswelt gelten oft sogenannte Hard Skills als entscheidend für den Erfolg. Die Fähigkeit, die Emotionen der anderen zu erkennen, scheint da eher wenig Bedeutung zu haben. Dass aber gerade diese Fähigkeit Einfluss auf das Einkommen haben kann, lassen die Ergebnisse einer Studie der Universität Bonn vermuten.

Für die Untersuchung wurden Arbeitnehmer zwischen 20 und 65 Jahren eingeladen. Ihnen wurden 24 verschiedene Gesichtsbilder und 24 unterschiedliche Stimmaufnahmen vorgelegt. Die Aufgabe war nun, zu jedem Bild und jeder Tonaufnahme die passende Emotion zuzuordnen. Im Durchschnitt konnten die Probanden hierbei etwa 77 % des Materials richtig zuweisen.

Im nächsten Schritt wurden die Vorgesetzten und Kollegen der Arbeitnehmer bezüglich der sozialen Kompetenz des Mitarbeiters befragt. Es zeigte sich, dass die Arbeitnehmer als sozial kompetenter beurteilt wurden, deren Emotionserkennung besonders effektiv funktionierte. Auch hatten diese Arbeitnehmer oft ein höheres Einkommen als Arbeitnehmer, bei denen diese Fähigkeit nicht so gut ausgebildet war.

 

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* * * 16 December 2014 | 12:01 am * * *

Spruch der Woche

„Fragen bleiben jung. Antworten altern rasch.“

Kurt Marti (*1921), Schweizer Schriftsteller.

 

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* * * 15 December 2014 | 12:01 am * * *

Selbstbestimmt und produktiv

Können wir selbstbestimmte Entscheidungen z. B. im Rahmen eines Lernprozesses treffen, so sind wir danach meist produktiver. Das Prinzip hört sich einfach und vielversprechend an. Doch kann man es auch auf andere Aspekte anwenden? Beispielsweise in klinischen Behandlungen oder in pädagogischen Maßnahmen? Dieser Frage ist ein Forscherteam um Professor Ulrich Weger der Universität Witten/Herdecke im Rahmen einer Studie nachgegangen.

In der Studie wurden die Probanden vor die Aufgabe gestellt, einen Gedächtnistest zu absolvieren. Zuvor wurde ihnen jedoch die Wirkung dreier verschiedener Lebensmittel (z. B. Coca Cola), die die kognitive Leistungsfähigkeit erhöhen sollen, beschrieben. Mit Hilfe der Lebensmittel sollte der anstehende Test besser absolviert werden können. Eine Gruppe der Probanden hatte nun die Wahl zwischen den drei Mitteln, die andere Gruppe bekam ein Mittel zugewiesen ohne Entscheidungsfreiheit. Das Mittel wurde entweder vor der Enkodierung der Testitems oder aber vor dem späteren Abruf der Items verabreicht.

Probanden, die die Substanz vor der Enkodierung bekamen, konnten bedeutsam mehr Items in einer Recallaufgabe abrufen, als Probanden, die erst vor Abruf der Items aus dem Gedächtnis Zugang zu dem Lebensmittel bekamen. Auch zeigte sich, dass die Versuchspersonen, die eine eigene Wahl hatten, bei einer Rekognitionsaufgabe besser abschnitten, als Teilnehmer, die einfach ein Lebensmittel zugewiesen bekamen. Dieser Effekt war jedoch nur marginal bedeutsam. Es besteht weiterer Forschungsbedarf.

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* * * 11 December 2014 | 12:01 am * * *

Autismus bei Mädchen. Wirklich seltener oder ein Problem der Diagnose?

Die Autismus-Spektrum-Störung gilt als ein Störungsbild, das vornehmlich bei Jungen auftritt. Zwar gibt es auch Mädchen mit Autismus-Spektrum-Störungen, jedoch sind laut Literatur deutlich weniger von ihnen betroffen. Doch woran liegt dieses Phänomen? Diskutiert werden zur Zeit u. a. Gene, Hormone… und die momentan vorliegenden Diagnosekriterien.

Womöglich gibt es Risikogene für Autismus. Diese scheinen laut aktuellem Forschungsstand vorwiegend auf dem X-Chromosom zu liegen. Da Jungen jedoch lediglich ein X-Chromosom besitzen, können sie das Gen nicht durch ein anderes Allel, d.h. eine andere Zustandsform dieses Gens, kompensieren. Bei Mädchen gibt es hingegen ein zweites X-Chromosom mit einem weiteren entsprechenden Allel, sodass eine Kompensation als möglich erscheint. Diese Annahmen müssen in Zukunft jedoch durch weitere Forschungsarbeit überprüft werden.

Auch könnte es sein, dass das Hormon Testosteron mit der höheren Zahl an Autismusfällen bei Jungen in Zusammenhang steht. So gibt es erste Studien, die beispielsweise einen höheren Testosteronspiegel bei einem Fötus mit mehr Autismussymptomen im späteren Leben in Verbindung bringen konnten.

Es besteht auch die Möglichkeit, dass Mädchen durch das bisher bestehende Diagnoseraster fallen: Einer Übersichtsstudie einer Forschergruppe um Patricia Van Wijngaarden-Cremers zufolge unterscheiden sich die Symptome bei Mädchen und Jungen. So haben zwar beide Geschlechter anscheinend soziale und kommunikative Probleme, jedoch scheinen bei Mädchen die Interessengebiete weniger eingeschränkt und die für Autismus typischen, sich wiederholenden Verhaltensrituale weniger ausgeprägt zu sein. Es wird vermutet, dass Mädchen auch ihre kommunikativen Probleme besser kaschieren können, sodass diese in der Gesellschaft kaum noch auffallen.

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Mehr zum Thema „Autismus bei Mädchen“ finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

* * * 10 December 2014 | 12:01 am * * *



Allg. Psychologie – PsychoLog

Blog des SSG Psychologie der SULB

Ende.

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

mit diesem Beitrag endet der Psycholog. Seit August 2002 haben wir Sie über ausgewählte Themen der Psychologie zunächst via Newsletter, ab 2009 mit Hilfe des Psychologs informiert. Über die Jahre wurden verschiedene Mitarbeiter mit der Recherche und dem Zurverfügungstellen dieser Informationen betraut. Die Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek hat nach immerhin 50 Jahren die schwere Entscheidung getroffen, das Sondersammelgebiet Psychologie aufzugeben. Dies kommt nicht von ungefähr: Die DFG gibt die Förderung der Sondersammelgebietsbibliotheken zugunsten eines neuen Förderprogramms auf. In Zukunft werden in vielen Fächern sogenannte Fachinformationsdienste die Informationsversorgung übernehmen. Die Änderung ist tiefgreifend, da sie nicht nur eine Bevorzugung elektronischer Medien bedeutet, sondern vor allem eine Abkehr von der antizipativen und somit vollständigen Erwerbung, d.h. die Erwerbungen werden auf den aktuellen Forschungsbedarf ausgerichtet, so dass aus unserer Sicht Lücken im zukünftigen Bedarf, der sich eben nicht planen lässt,
vorprogrammiert sind.
Da wir der Meinung sind, dass dieses Konzept nicht zukunftsfähig ist, haben wir von einer Bewerbung abgesehen (viele andere Fächer werden ebenfalls ohne Fachinformationsdienst bleiben, da die Bewerbungen der ehemaligen SSG-Bibliotheken abgelehnt wurden, häufig lehnten sie sich aus DFG-Sicht zu stark am alten SSG-Konzept an).
Leider bedeutet dies auch, dass wir Dienstleistungen, die zum SSG-Angebot gehörten, einstellen müssen, so z.B. unseren Blog und den OLC-Dienst des GBV, unseren TOC-Scandienst. PsyDok wird am ZPID in Trier weitergeführt werden.

Mit diesem Beitrag möchten wir uns bei Ihnen für Ihre jahrelange Treue bedanken. Die Arbeit an diesem Blog hat Spaß gemacht und wir hoffen, dass wir Ihre Neugier für das sehr facettenreiche Fach der Psychologie ein wenig wecken konnten.
Bleiben Sie neugierig!

Ihre SULB Saarbrücken…

* * * 14 January 2015 | 9:44 am * * *

Die Angst im Blick

Schon siebenmonatige Kinder sind scheinbar dazu in der Lage, ängstliche Blicke unbewusst zu deuten. Diese unbewusste Deutung scheint auf Grundlage der momentanen Form der Sklera, d. h. dem Teil der Lederhaut, der für uns als Betrachter als das „Weiße im Auge“ wahrgenommen wird, zu beruhen. Hierauf weisen zumindest neueste veröffentlichte Forschungsergebnisse des Max-Planck-Institutes für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig hin:

In einer Studie wurden siebenmonatigen Kindern jeweils Augenpaare präsentiert. Wichtig hierbei: Von den Augenpaaren war jeweils nur die Sklera zu sehen. Die Augenpaare waren so angeordnet, dass sie entweder an dem Probanden vorbeischauten oder ihn direkt anblickten; außerdem variierte die durch die Augen vermittelte Emotion, so zeigten einige Augenpaare einen ängstlichen Ausdruck, während andere beispielsweise eine fröhliche Mimik aufwiesen. Jedes Bild wurde etwa 50 ms präsentiert. Während die Kinder die Stimuli betrachteten, wurde ein EEG aufgezeichnet.

Die Kinder zeigten stärkere elektrische Potentiale in frontalen Hirnregionen, wenn sie ängstliche Augen sahen im Vergleich zur Betrachtung anderer Augenpaare. Besonders stark war die Aktivierung dabei dann, wenn die Kinder von den Augen direkt angeblickt wurden.

Aufgrund ihrer Ergebnisse vermuteten die Forscher, dass Kinder bereits ab dem siebten Lebensmonat, in der Lage sind, unbewusst ängstliche Blicke zu deuten.

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* * * 13 November 2014 | 12:01 am * * *

Lügen haben keine kurzen Beine

„Lügen haben kurze Beine.“ – So ein Sprichwort. Doch entspricht es der Wirklichkeit? Können wir einen Lügner enttarnen, wenn wir ihm gegenüber stehen? Riskiert man einen Blick in die wissenschaftliche Forschung, lautet die Antwort „Nein“. Bis jetzt konnte kein Zusammenhang zwischen bestimmten nonverbalen Signalen oder der Mimik und Lügen gefunden werden. Studien hierzu gibt es zahlreiche.

Soweit, so gut. Nur wie arbeiten nun Rechtspsychologen, wenn sie Zeugenaussagen überprüfen müssen? Hierzu hat sich Professor Günter Köhnken in einem Interview geäußert.

Soll eine Zeugenaussage überprüft werden, ist es ratsam, sich zunächst mit den Polizeiakten auseinanderzusetzen, bevor man ein Gespräch mit dem Zeugen sucht. Bei der Zeugenaussage an sich sollte nun das Augenmerk auf dem Inhalt liegen weniger auf Mimik und Gestik des Zeugen. Professor Köhnken erklärt in dem Interview, dass echte Zeugenaussagen meist mehr Details besitzen als ausgedachte Geschichten. Auch wird es für die meisten Schwindler schwierig, ihre Lüge aufrechtzuhalten, wenn sie die Geschichte nicht in der richtigen Reihenfolge erzählen dürfen.

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Mehr zum Thema „Rechtspsychologie“ finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

* * * 4 November 2014 | 12:01 am * * *

Wenn das Aussehen die Wahrnehmung beeinflusst

Der Fall machte Schlagzeilen. Ein Mann, mehrfach vorbestraft, wurde innerhalb kurzer Zeit zum Internetstar. Ungeachtet seiner Taten schwärmten viele über sein Aussehen und fassten Vertrauen. Doch wie kann es möglich sein, dass Menschen Vertrauen zu einem Mann fassen nur aufgrund seiner äußeren Erscheinung?

Ein Blick in die aktuelle Forschung bietet weitere Erkenntnisse. So legen aktuelle Studien beispielsweise nahe, dass Menschen, deren Gesichtszüge nur wenig Vertrauen in anderen hervorrufen, bei polizeilichen Gegenüberstellungen eher beschuldigt werden. In wieder anderen Studien wurden Versuche mit Computermodellen von Gesichtern durchgeführt. Die Gesichter waren hierbei veränderbar, sodass sie z. B. einmal grimmig oder ein anderes Mal freundlich aussahen. Generierte Gesichter, die markante Augenbrauenpartien, einen strengen Blick, eher kantige Gesichtszüge und breite Kieferknochen aufwiesen, wurden z. B. eher als kompetent eingestuft. Verstärkt wurde dieser Eindruck noch weiter beim gleichzeitigen Vorhandensein einer leicht sonnengebräunten Haut und volleren Lippen. Weniger kompetent wirkten hingegen Gesichter mit eher weicheren Gesichtszügen, einer Knollennase und eng zusammenstehenden Augen.

Problematisch wird das Phänomen, wenn es auf die Arbeitswelt angewendet wird. So steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass Bewerber für Führungspositionen nur aufgrund ihrer Gesichtszüge als kompetenter als andere wahrgenommen werden, ungeachtet ihrer wirklichen Befähigung.

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* * * 29 October 2014 | 12:01 am * * *

Tatsächlich unscharf: Wenn das Gehirn Sehschärfe vortäuscht

691889_web_R_K_B_by_I-vista_pixelio.deSchauen wir uns in unserer Umgebung um, gehen wir davon aus, nahezu alles scharf zu sehen. Diese Vorstellung entspricht auch dem Sinneseindruck, den wir haben. Dass jedoch in Wirklichkeit lediglich in einem kleinen Teil des Gesichtsfeldes scharf gesehen werden kann, scheint dabei unvorstellbar. Denn wirklich deutlich sehen können wir nur in dem Bereich, der gerade fokussiert wird. Dieser Umgebungsabschnitt wird auf dem sogenannten gelben Fleck abgebildet, dem Teil der Netzhaut, mit dem wir am schärfsten sehen können. Doch wie kommt nun der Eindruck zustande, dass wir nahezu alles scharf sehen können?

Dieser Frage sind Forscher der Universität Bielefeld näher auf den Grund gegangen. In einer Studie sollten Probanden Bilder betrachten, die erst durch Augenbewegungen schrittweise präzise erfasst werden konnten. Während der Betrachtung des Bildes durch die Versuchsperson änderten die Forscher heimlich Details innerhalb der Darstellung.

Mit Hilfe dieses Verfahrens sollten unscharfe Seheindrücke, die außerhalb des fokussierten Bereichs lagen, mit den scharfen Seheindrücken, die durch die Fokussierung entstanden sind, verknüpft und so gelernt werden. Im Anschluss an die oben beschriebene Vorgehensweise sollten die Teilnehmer „unscharfe“ Gegenstände außerhalb des Fokus näher charakterisieren.

Aufgenommen wurden die Augenbewegungen der Probanden mit Hilfe eines Eyetrackers.

Es zeigte sich, dass die angestrebte Verknüpfung bereits relativ früh entstand und somit auch Bereiche, die nicht scharf gesehen werden konnten, als scharf wahrgenommen wurden. Die Forscher interpretierten die Ergebnisse als Hinweis darauf, dass Menschen im Laufe ihrer Entwicklung lernen, die wahrgenommenen unscharfen Seheindrücke mit den Seheindrücken, die durch Fokussierung entstanden sind, zu verknüpfen. Konkret bedeutet das, dass das Gehirn den wahrgenommenen Sinneseindruck mit bereits gesehenen Eindrücken abgleicht und bei Übereinstimmung das unscharfe Bild ersetzt. So glauben wir, unsere Umgebung scharf zu sehen, obwohl dies in Wirklichkeit nicht der Fall ist.

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Bildquelle: © l-vista / pixelio.de…

* * * 21 October 2014 | 12:01 am * * *

Rubber-Hand-Illusion: Was passiert im Gehirn?

695267_web_R_K_B_by_Marina Wiblishauser_pixelio.de

Die Rubber-Hand-Illusion gehört zu den klassischen Experimenten der Psychologie. Doch was bei der Illusion auf neuronaler Ebene passiert, wurde erst kürzlich genauer unter die Lupe genommen. Forscher führten das klassiche Rubber-Hand-Experiment in drei Varianten durch, während die Probanden an ein EEG angeschlossen waren.

Die erste Variante entsprach der klassischen Version des Experimentes: Während des Versuchs wurde die Hand des Probanden verdeckt, sodass dieser das Körperteil nicht sehen konnte. Nun wurde neben die verdeckte Hand eine realistisch aussehende Puppenhand gelegt. Im Anschluss wurde sowohl die echte Hand als auch die Puppenhand synchron taktilen Stimuli,  hier dem Streichen eines Pinsels, ausgesetzt. Die Rubber-Hand-Illusion beschreibt das Gefühl, dass die Puppenhand zum eigenen Körper gehören würde.

In der zweiten Variante lag die künstliche Hand auf dem Handrücken, während der Handrücken des Probanden nach oben zeigte. In der dritten Variante wurde gänzliche auf die künstliche Hand verzichtet, sodass lediglich die Hand des Probanden taktilen Stimuli ausgestzt war.

Die Forscher interpretierten die Rubber-Hand-Illusion im Sinne der Theorie des „Predictive Coding“ bei multisensorischer Integration. Konkret bedeutet das, dass das Gehirn zwei zeitgleich auftretende Stimuli als ein Ereignis auffasst. Da aber bei der Rubber-Hand-Illusion die Stellung des Armes „dagegen spricht“, dass es sich um die gleiche Hand handelt, müsste das Gehirn in diesem Fall bestimmte konträre Informationen unterdrücken, d.h. die somatosensorische Information, wie der Arm gerade ausgerichtet ist. Die Ergebnisse konnten die These der Forscher weiter stützen. Gaben die Versuchspersonen an, dass bei ihnen die Rubber-Hand- Illusion auftrat, dann fanden sich in der Regel auch passende EEG-Aktivitäten.

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Bildquelle: © Marina Wiblishauser / pixelio.de…

* * * 8 October 2014 | 12:01 am * * *

Auch im Schlaf aktiv

635342_web_R_K_B_by_Christiane Heuser_pixelio.deWie viel nimmt der Mensch wahr, während er schläft? Den Ergebnissen einer Untersuchung der Ecole Normale Supérieure in Paris zufolge mehr als bisher angenommen. Im Rahmen der Studie sollten die Probanden zunächst gehörte Begriffe den Kategorien „Tier“ bzw. „Objekt“ per Tastendruck zuordnen. Zeitgleich wurde das EEG der Teilnehmer aufgezeichnet. Der Rest des Versuchs fand im Schlaflabor statt: Während die Versuchspersonen schliefen, wurden ihnen wieder neue Begriffe aus den beiden Kategorien „Tier“ und „Objekt“ vorgespielt; parallel wurde ein neues EEG abgeleitet.

Bei der Auswertung wurden die beiden aufgenommenen EEGs miteinander verglichen. Da die im Wachzustand erhobenen EEG-Daten das typische Muster der Hirnaktivität der Versuchspersonen bei der Aufgabenlösung repräsentierten, konnten diese als Vergleichsgröße herangezogen werden. Es zeigte sich, dass sich auch im Schlaf das entsprechende Aktivitätsmuster  einstellte wie zuvor beim Lösen der Aufgaben im Wachzustand. Die Forscher deuten die Ergebnisse als Nachweis, dass auch im Schlaf Kategorisierungen möglich sind.

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Bildquelle: © Christiane Heuser / pixelio.de…

* * * 25 September 2014 | 12:01 am * * *

Wenn Wut die eigene Position stärkt

85215_web_R_K_B_by_S. Hofschlaeger_pixelio.deWut gilt als universal. Das bedeutet, dass sie in nahezu allen Kulturen vorkommt. Sind wir wütend, spannen sich unsere Gesichtsmuskeln in charakteristischer Weise an. So werden beispielsweise die Augen zusammengekniffen. Der zur Emotion zugehörige Gesichtsausdruck entsteht durch das Zusammenspiel sieben verschiedener Muskelgruppen. Eine neue Studie der Griffith University in Australien in Kooperation mit der University of California in Santa Barbara untersuchte nun, warum gerade diese charakteristische Mimik mit Wut assoziiert ist. Hierzu wurden den Probanden verschiedene Gesichter am PC präsentiert. Jedes Gesicht wurde im Vorhinein so verändert, dass je eine Muskelgruppe, die an einem wütenden Gesichtsausdruck beteiligt ist, von den Forschern in dem jeweiligen Gesicht angepasst wurde. Das heißt, dass beispielsweise lediglich die Mundwinkel des Gesichtes nach unten gezogen waren; der Gesamtausdruck jedoch nicht dem eines wütenden Gesichtes entsprach. Die Versuchspersonen sollten nun eine Einschätzung der Gesichter vornehmen.

Ergebnis: Die um je eine Muskelgruppe veränderten Gesichter brachten die Probanden mit Stärke in Verbindung. Die Studienautoren deuteten daher das Zusammenspiel der entsprechenden Muskelgruppen als Bedrohungsgeste. Die sieben Muskelgruppen könnten an dem Gesichtsausdruck beteiligt sein, weil sie scheinbar imstande sind, Stärke zu demonstrieren.

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Bildquelle: © S. Hofschlaeger / pixelio.de…

* * * 5 September 2014 | 3:37 pm * * *

Dilemmas: Wenn die Grenzen zwischen richtig und falsch verschwimmen

Ein steinerner Engel sitzt auf einem Grab

Stehen Menschen vor einem moralischen Dilemma, fällt eine Entscheidung schwer. Jede der Auswahlmöglichkeiten scheint falsch zu sein und unangenehme Konsequenzen mit sich zu bringen. Der endgültige Entschluss scheint hierbei an drei Faktoren gebunden zu sein: Zum einen ist es wichtig, die Konsequenzen des eigenen Handelns zu kennen. Beispielsweise was passiert, wenn ich dies oder jenes tue? Zum anderen ist die eigene Rolle im Rahmen des Dilemmas wichtig, das heißt konkret, wie aktiv man selbst agieren muss. Als dritter Punkt sind die moralischen Vorstellungen der Gesellschaft wichtig.

Untersucht wird die Problematik in der Regel mit Gedankenexperimenten, bei denen sich die Studienteilnehmer vorstellen müssen, in einer bestimmten Situation, dem eigentlichen Dilemma, agieren zu müssen.

Hierbei zeigten einige Studien, dass z.B. mehr Probanden dazu geneigt sind, einen Menschen zu opfern und dafür mehr Personen zu retten, wenn sie nicht viel dafür machen mussten. Waren sie in ihren Vorstellungen jedoch aktiv an der Tötung der zu opfernden Person beteiligt, wollten sehr viel weniger der Teilnehmer die anderen retten.

Auch scheint emotionale Distanz eine wichtige Rolle bei der Entscheidung zu spielen. So zeigte sich in westlichen Kulturen, dass Probanden eher aktiv werden, wenn ihnen die Aufgabenstellung in einer ihnen bekannten Fremdsprache vorgelegt wird oder sie sich stellvertretend für andere Personen entscheiden müssen.

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Bildquelle: © Norbert Höller /pixelio.de…

* * * 15 May 2014 | 12:18 pm * * *

Weißt du eigentlich, was du sagst?

Kopfhörer, der neben einem Laptop liegt.

Wenn wir sprechen, wissen wir auch, was wir sagen. So zumindest die allgemeine Annahme.

Eine neue Studie der schwedischen Lund University stellt diese Auffassung jedoch in Frage: Im Rahmen eines Versuches sollten Probanden eine klassische Stroopaufgabe lösen. Um beim Lösen der Aufgabe auditorisches Feedback zu bekommen, trugen die Teilnehmer Kopfhörer. Was sie jedoch nicht wussten: Mittels eines Programms war es den Forschern möglich, die eigentlich gesagten Wörter in phonologisch sehr ähnlich klingende Begriffe umzuwandeln, sodass sich ganz neue Wortbedeutungen ergaben.

Die Probanden entdeckten hierbei lediglich ein Drittel der Veränderungen im auditorischen Feedback. Auf Nachfrage, was sie denn eigentlich gesagt hätten, gaben die Probanden das Wort an, das sie gehört hatten. Folge: Die Teilnehmer schätzten sich schlechter in der Aufgabe ein, als sie tatsächlich waren.

Die Studie lässt vermuten, dass wir auf unsere eigene Sprache hören müssen, um den Inhalt des Gesagten genauer bestimmen zu können.

 

Bei der Stroopaufgabe werden den Probanden Farbwörter in unterschiedlichen Farben gezeigt. Die Aufgabe der Versuchsteilnehmer besteht nun darin, die Farbe des Wortes zu nennen, ohne es dabei zu lesen. Die Wörter können dabei in der selben Farbe geschrieben sein wie das Gedankengut, das sie ausdrücken oder aber Wortinhalt und Farbe unterscheiden sich voneinander.

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Bildquelle: © Pascua Theus / pixelio.de…

* * * 2 May 2014 | 12:18 pm * * *



Ende der Fütterung





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