Thema - Die Situation auf dem Arbeitsplatz: Frust? Wohlfühlen?

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 [ 15 Beiträge ]  [ Thema gestartet von: marcu ]
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BeitragVerfasst: 11.10.2017, 20:50 
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Inventar
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Vorsicht, langer Text! Weil Frust. :oops:

Ich denke schon länger drüber nach.

Habe mich in diesem Forum letzte Tage mal per pn unterhalten.
Und fand Bestätigung.
"Früher war alles anders!" (Scheissspruch. weiß ich!)

Bin ja 60 - und wenn ich drüber nachdenke, wie es früher war:
Das Wichtigste auf der Arbeit war eigentlich die GEMEINSCHAFT.
Es gab noch ein Für- und Miteinander.
Pflichtbewußt und vertrauensvoll, und größtenteils auch anständig.
(Wer gern zur Arbeit ging, brachte auch gute Ergebnisse.)

Es wurde (meistens) Hand in Hand gearbeitet, die Kollegen haben sich
(sehr selten weniger)
gut verstanden, und es wurde sich gegenseitig angelernt, unter die Arme gegriffen.

Es war auch gar kein Problem jemand zu finden, der nebenher noch zusätzlich
"eben mal"
für alle Anderen, ohne Bezahlung, ohne DANKE, aber anerkannt! :sehrgut:
Extra-Arbeiten macht
-also Mineralwasser für alle Kastenweise beim Lieferservice bestellen,
wenn jemand geburtstaglich rundet oder sich verabschiedet,
Brötchen schmieren und belegen, Tisch decken,
sich für den Personalrat zur Verfügung zu stellen -
jemand nach Hause fahren, wenn's dem dreckig ging
oder einen Betriebsausflug zu organisieren
oder aber gewissenhaft und zuverlässig die Gemeinschaftskasse zu führen,
mal jemanden anzurufen oder gar im Krankenhaus zu besuchen, der krank ist.
(Und das nicht unbedingt während der Arbeitszeit.)

Vielleicht fragen sich die Jüngeren jetzt: was ist
Betriebsausflug,
Gemeinschaftskasse,
Getränkelieferservice in der Firma?

In welcher Firma gibt es denn noch gemeinschaftlichen Zusammenhalt?
Ein Miteinader und Füreinander - und nicht jede(r) sitzt allein da wie "Vogelfrissoderstirb"?

Seit vielen Wochen höre ich mich um -
an der Bushaltestelle mit Leuten, die jeden Tag kommen -
ich weiß was in Leihfirmen abgeht -
in der freien Wirtschaft
auch im öffentlichen Dienst -
und bekomme meine Eindrücke immer mehr bestätigt.

Warum verschließen sich denn fast alle vor den Kollegen,
backen ihr eigenes Brot
und lassen sich nicht mehr auf ein Miteinander ein ???????????????????
Ist es Konkurrenzkampf, und Gleichgültigkeit? :roll:
Ellenbogen zeigen? Egoismus?

Man ist so viele Stunden auf der Arbeit;
man lebt so viel hinter leider meist geschlossenen Türen -
und oftmals arbeiten sogar 2 Personen zusammen (oder sollten sie)
- und dennoch macht jede/r sein eigenes Ding - obwohl es doch eigentlich Hand in Hand gehen sollte?

Selbst Personalrat scheint es nimmer überall zu geben, obwohl vorgeschrieben?
(Weiß ich von einem Leiharbeiter)

Wie fühlt Ihr Euch auf der Arbeit?
Wer fühlt sich dort noch rundherum wohl, weil gegenseitige Rücksicht und Verständnis herrscht?

Ich hoffe, es kommen Antworten.



Erfolg besteht zu 10 % aus Inspiration, -
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BeitragVerfasst: 11.10.2017, 21:08 
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Also ich arbeite in einer Firma wo Gemeinschaft Groß geschrienen wird und die Chefin dann auch das jeweilige Team befragt ob der zukünftige AN auch rein passt. Ich z.B. hatte Schwierigkeiten zu Anfang mit einer Kollegin. Forderung von meiner Chefin "Sprecht Euch aus oder einer von Euch muss gehen".

Bei uns arbeitet jeder Kollege dem anderen zu. Klappt es nicht wird eine Aussprache gefordert und es kann dann auch eine Abmahnung für den Kollegen geben der sich nicht einfügen will.

Also ich kenne noch das Arbeiten damals in der DDR und wie die Kollegen untereinander waren. Hab aber hier im Ostteil Deutschlands auch in Firmen gearbeitet die im Westteil Deutschlands angesiedelt waren. Und arbeite sei 2010 in einem Pflegeunternehmen. Seit ich dort arbeite habe ich schon zu meiner Mutter gesagt "Also arbeitsmößig habe ich die DDR wieder".

Ich brauch mir keinen Kopp mehr um meine Arbeitstelle zu machen und das Betriebsklima ist super. Auch bekomme ich jedes Jahr mehr Lohn und komme meinem Ziel immer weniger ALG II beziehen zu müssen immer näher.

Herz was begehrst Du mehr?

Angela


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BeitragVerfasst: 11.10.2017, 21:18 
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Inventar
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Angela, da gratuliere ich Dir.
Ich würde mir da auch wünschen, und allen neuen Kollegen, die zu uns kommen.
Da gibt es das leider nicht. :sad:



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BeitragVerfasst: 11.10.2017, 21:45 
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marcu hat geschrieben:
Wie fühlt Ihr Euch auf der Arbeit?
Wer fühlt sich dort noch rundherum wohl, weil gegenseitige Rücksicht und Verständnis herrscht?

Ich fühle mich sehr wohl auf meinem Arbeitsplatz.

Noch kürzlich habe ich gelesen: Die deutschen Arbeitnehmer sind mit ihrem Beruf zufrieden, wie eine neue Umfrage belegt. Das sind fast 90 % der Arbeitnehmer, die jeden Tag gerne zur Arbeit gehen.
Entscheidend dabei ist allerdings, ob sich die Mitarbeiter von ihren Führungskräften geschätzt fühlen.

Wichtig ist also, dass die Chefs eine kompetente Arbeit leisten, damit die Mitarbeiter bei Problemen immer einen Ansprechpartner haben und diese Probleme gelöst bekommen.

Gegenseitige Rücksicht und Verständnis sind das Wichtigste in jeder Firma. Dann klappt das auch für alle Mitarbeiter!



Der Mensch glaubt, weil er zum Wissen zu blöd ist - Dieter Nuhr


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BeitragVerfasst: 11.10.2017, 21:50 
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Ich sollte anfangen bei Euch zu arbeiten. :grin:



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BeitragVerfasst: 11.10.2017, 21:59 
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marcu hat geschrieben:
Ich sollte anfangen bei Euch zu arbeiten.

Mach das!
Hast du studiert? :grin:

Aber ohne Quatsch. Wichtig ist wirklich, dass die Führungskräfte auf dem Arbeitsplatz gute Arbeit leisten.
Dann gibt es auch keinen Frust, wie bei dir, marcu. Wetten?



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BeitragVerfasst: 11.10.2017, 22:16 
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Kann ich nur bestätigen.

Wir selbst haben uns in unserer Abteilung bei unserer obersten Chefin gegen unsere Abteilungsleiterin stark gemacht. Jeder war für sie nur Untertan den man anbrüllen und ungerecht behandeln muss. Heute haben wir eine Super Abteilunhsleiterin.

Also soweit ich weis kann unser Unternehmen immer prsonelle Verstärking gebrauchen.

Angela


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BeitragVerfasst: 12.10.2017, 17:36 
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Klatschmohn hat geschrieben:
Hast du studiert? :grin:

:grin: Stukadiert nicht, aber ich bin nachgraduiert worden, *hüstel*: Diplom-Verwaltungswirtin.

:girllachen: (Wer nix wird, wird Wirt!) :_lachen_:

Mich zwiebelt kein Chef - ich habe nämlich momentan keinen, und dessen Vertreter ist nett zu mir...
aber wir haben Leute, die ganz gewaltig von ihrem Chef gezwiebelt werden - und das geht durch die ganze Firma inzwischen und es bilden sich Grüppchen, die zu den verschiedenen Parteien halten; das ist fatal - das macht die Stimmung, die ehemalige Gemeinsamkeit und den Zusammenhalt kaputt.
Und DAS zerstört vieles - das tut weh.

In der Nachbarschaft, sowie morgens und nachmittags an der Bushaltestelle, höre ich das auch, wenn ich das Thema anspreche - weil es mich eben sehr beschäftigt.
(Manch einem geht's am Hinterteil vorbei, aber ich bin teilweise sensibel)



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BeitragVerfasst: 15.10.2017, 10:02 
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Ich kann auch nur sagen, bei uns funktioniert das auch noch sehr gut. Da ich in einem großen Unternehmen arbeite und wir auch große Teams sind, ca. 15 Leute im Team, muss man sich auch integrieren, also ein Teamplayer sein. Bei uns funktioniert das sehr gut. Ich hab in den letzten Jahren durch interne Umstrukturierungen das Team zweimal gewechselt, erst letztes Jahr wieder. Hab mich bisher in jedem Team gut aufgehoben gefühlt und gehe gerne zur Arbeit. Wir machen auch ab und an mal sowas wie einen Teamnachmittag. Und das Unternehmen selbst organisiert auch ebenso mal ab u. an ein Event, wie z.B. jedes Jahr eine Weihnachtsfeier, wo sich der AG nicht lumpen lässt.

Selbst in meinen Nebenjob, wo ich nur ein paar Std. ab und an arbeite, ist immer ein angenehmes Arbeitsklima unter den Kollegen. Die Unternehmensstruktur ist anders also bei meinem Haupt AG, aber das ist ja ne andere Geschichte.



"Gott schuf die Katze, damit der Mensch einen Tiger zum Streicheln hat."
Victor Hugo

„Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.“
Helmut Qualtinger


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BeitragVerfasst: 15.10.2017, 15:14 
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Ich find's toll, conny,
wenn der Arbeitgeber sogar mal ein Fest spendiert.

Ist bei uns nicht der Fall - darf es auch nicht sein.
WENN bei uns sowas stattfindet, organisieren und bezahlen wir das selbst.
Und das ist okay!

Schade, dass von den Jüngeren (viele von uns sind an die 60)
kein Engagement kommt für die Gemeinschaft.
Sei es für den Personalrat, für die Getränkebestellung oder für die Organisation von Gemeinschaftsfestivitäten.
Ich gratuliere Dir zu solch motivierten Chefs, die mit sehr gutem Beispiel vorangehen.
Das steigert ja auch automatisch die Motivation der Mitarbeiter. :sehrgut:
Sowas tät' ich mir für unsere Belegschaft auch wünschen.

Ende März ist unser Chef in den Ruhestand gegangen;
seine Stelle ist bis jetzt nicht ausgeschrieben worden.... :roll:
Vertretung gibt es - aber wann ein neuer Chef kommt, weiß der Geier.
Das soll uns anscheinend auch nicht interessieren dürfen,
denn auf diesbezügliche Fragen gibt es keine akzeptable Antwort. :?



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BeitragVerfasst: 15.10.2017, 18:33 
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Zum einen glaube ich nicht, dass es so unendlich viel schlechter geworden ist.
Habe dieses Thema auch beruflich immer wieder. Und ja da ist eine große Gruppe an Leuten die sehr unzufrieden mit dem Betriebsklima und dessen Folgen sind. Allerdings sehe ich das eher als branchen-, unternehmens- und Abteilungsspezifisch. Es gibt schließlich ebenfalls eine große Gruppe die mit dem Arbeitgeber durchaus zufrieden sind.
Das "Engagement" außerhalb der eigentlichen Arbeit dürfte etwas gesunken sein. Aber eher nur weil es immer weniger gibt die ihr ganzes Leben in einem Betrieb bleiben wollen.

Auch ich gehöre zur zufriedenen Gruppe. Ich habe einen Arbeitgeber der mich fördert und unterstützt. Das Betriebsklima ist gut. Ich verstehe mich auch mit den Kollegen gut. Natürlich gibt es immer etwas zu meckern - aber wo gibt es das nicht?



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Erwachsen sein bedeutet keine Nachsicht mehr zu erhalten


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BeitragVerfasst: 15.10.2017, 18:38 
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Mir bleibt nichts anderes übrig, als im gleichen Betrieb zu bleiben.



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BeitragVerfasst: 01.11.2017, 15:31 
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:roll: Nachdem es jetzt ruhiger geworden ist, möchte ich Euch mal schildern, wie mein Lieblingskollege noch am letzten Arbeitstag gemobbt wurde:
Also - er war außer Personalratsvorsitzender und Gewerkschaftsvertreter auch viele Jahre lang unser "Durstlöscher" - wie es in der Abschiedsrede hieß. :mrgreen:
Das bedeutet: er bestellte bei einem Getränkelieferanten alle 6-8 Wochen 30-35 Kästen Wasser, war zur Lieferzeit anwesend und nahm die Lieferung entgegen. So besteht für alle die Möglichkeit, sich aus der Abstellkammer, wo das gelagert wird, sich eine Flasche Wasser für 35 Cent oder 3 für einen Euro zu nehmen.
Gegen den entsprechenden Obolus, auf Vetrauensbasis, der in eine Dose entrichtet wird.
Nach dem der Doseninhalt einmal entwendet wurde, hat er zweimal die Woche die Dose - bis auf die Füchse, die jeder darin entsorgte, geleert. Es kam immer unglaublich viel Kleingeld zusammen, was er dann nach der Arbeit in der Bank umtauschte.
Vor seinem Abschied hat er noch eine Personalversammlung abgehalten, als Vorsitzender vom Personalrat - und darum gebeten, ob jemand die Getränkelieferungen weiterhin machen wolle????

NIX - gaaar nix! :roll: Wohl niemand mehr bereit, ein wenig (und das war NICHT wenig) für die Gemeinschaft zu tun......
Ich hatte avisiert, wenn sich jemand findet, der die leeren Kästen stapelt, damit der Getränkemann sie gleich auf die Sackkarre nehmen und im Aufzug runterfahren kann: würde ich die Bestellungen und vor Ort sein bei Lieferung und das bezahlen übernehmen.

NIX - gaaar nix! Und da ich doch im Kreuz alle Rippen gebrochen habe: kann ich die Kästen nicht stapeln. :sad:

Immer wieder kamen Anfragen, was denn nun mit der Getränkelieferung werden würde?
"Jaaaa -----> NIX! Niemand will das machen....."

"Ääääh - Du meinst jetzt im ERNST, ich kann mir die Flaschen von zuhause anschleppen????" :?
:coolgirl: "Nöh - mußt Du nicht; kannst sie Dir ja hier am Hbf. im Kiosk kaufen, für 1,20 pro Flasche ohne Pfand...."
:-o "Ich bin doch nicht blöööööd!"
UND DANN ging es richtig los:
"Ey - sachmal, wenn das getz nicht weitergeht - was passiert denn dann mit dem vielen Pfand wenn alle Kästen leer sind?" :? "DAS müßt Ihr KLÄREN, Dein Kollege und DU!!!!!" :augenzucken: :? :shock:

(Es ist so, dass NIEMAND mehr weiß, woher das erste Pfand kam - Kollege und ich vermuten, dass es sich im Laufe der Zeit aus winzig kleinen Überschüssen amortisiert hat.)

Wir haben eine Gemeinschaftskasse (an der nicht jede/r teilnimmt) - daraus werden viele Gratulationen und auch Beileid für die Mitglieder und die gemeinsame Weihnachtsfeier und der Betriebsausflug bezahlt.

Mein Vorschlag war: es der Gemeinschaftskasse zuzuführen.....

"Näh - damit bin ich aber absolut gar nicht einverstanden, weil ich immer Wasser gekauft habe, aber nicht Kassenmitglied bin - lasst Euch mal was einfallen!" :twisted:

Alles am rotieren, in den Belegen der Kasse nachgesucht, ob sich Unterlagen finden, dass evtl. das erst Pfandgeld aus der Kasse bezahlt wurde????
Neee - es fand sich nix. :sad:

Als ich dann mit Kollege unten an der Straße rauchen war: fiel mir ein, man könne doch:
eine Spende an das Regenbogenland machen, und denen -nach vorheriger Umfrage ob alle einverstanden sind- überweisen????

"JA - damit wäre ich auch einverstanden." Soweit, so gut.
Kommt der Kassenwart (dessen Vertreter ich bin) und wir schildern dem was abging, und wie meines Kollegen letzter Arbeitstag war: viel Streß jedenfalls - als DANK? für die jahrelange Tätigkeit!!!!

Und ich sage noch: "bin zwar im Personalrat, bin zweite Kassenvorsitzende und Gewerkschaftsvertreterin
würde auch Getränkeservice machen - aber ich kann die leeren Kästen nicht hochwuchten..."

Da lacht mich der Kassenvorsitzende an und sagt:

"Mary - dann machen wir beide das gemeinsam, Du bestellst, bist da wenn die Lieferung kommt - und ICH stapele die Kästen - wär' das was?"

:coolgirl: :_0224: Problem gelöst!!!

(Ich mache jetzt 4 Aufgaben neben der Arbeit - aber ich mach' das gern, ehrlich. Schade dass von den jüngeren, neueren Kollegen keine Bereitschaft kommt, mal irgendwas nebenher zu erledigen - für die Gemeinschaft, die offensichtlich nimmer funktioniert)

FRÜHER (ja, ich weiß, früher war alles besser :roll: ) da gab es noch ein Zusammengehörigkeitsgefühl.......
Heute denkt Jede/r nur an sich - und wenn Jede/r nur an sich denkt, ist an alle gedacht.
Ich könnte mich übergeben.....
Sorry - dass ich Euch jetzt so zugelabert habe. :red3:



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BeitragVerfasst: 01.11.2017, 15:45 
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Sofabesitzer
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Sorry, aber: selber Schuld.

Warum macht ihr es zukünftig nicht so, dass jeder, der sich an dieser Gemeinschaftsaktion beteiligt, turnusmäßig mit Kistenstapeln beteiligen muss? Wem das nicht passt, der bleibt entweder draussen und versorgt sich anderweitig oder er zahlt einen Extra-Stapelbeitrag, und zwar verpflichtend. Ohne Diskussion, einfach so festlegen und basta.

Es gab und gibt immer Leute, die gerne profitieren, aber nicht bereit sind, selber etwas zu tun. Das wird sich auch nicht ändern, aber man kann dafür sorgen, dass man selber nicht nur den Aufwand an der Backe hat.



Tu was Du liebst und liebe, was Du tust.


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BeitragVerfasst: 01.11.2017, 15:59 
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Inventar
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Ich bin am telefonieren - aber ganz kurz:
bei uns wird ja teilweise wochenlang Außendienst gemacht; da ist sowas nicht konkret durchführbar.
Es sind immer viele von den Kollegen nicht erreichbar, wegen "krank, Urlaub oder halt dem Außendienst".
Dein Vorschlag ist vernünftig - aber nicht wirklich durchführbar.



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